Gibt es ein Leben nach dem Tod oder leben wir hier sinnlos?

Das Ergebnis basiert auf 52 Abstimmungen

ja es gibt ein leben nach dem tod weil 59%
nein es gibt kein leben nach dem tod weil 40%

82 Antworten

ja es gibt ein leben nach dem tod weil

Leben nach dem Tod:

Es ist umstritten.

Mit wissenschaftlichen Methoden kann man die ,, Seele'' sowieso nicht nachweisen. 

Was mich aber am meisten erstaunt ist, dass das Leben nach der Nahtoderfahrung völlig verändert. Wo früher Materialismus, Geld und Karriere an erster Stelle stand, steht nachher Bildung, bedingungslose Liebe, Freundschaft und Familie an erster Stelle. 

Bei Drogen, Halluzinationen (auch unter Laborbedingungen) oder Fantasien treten hingegen kaum oder gar keine ,,positive'' Veränderung ein.

Zudem treten nach Nahtoderfahrungen teilweise elektrische Störungen auf.

Immer wieder wird von elektrischen Phänomenen berichtet: Vor allem in emotionalen Momenten kann von einem Körper ein störendes elektromagnetisches Feld ausgehen, das auf elektrische Geräte einwirkt: Lampen verlöschen, der Computer fällt aus, die Autozündung versagt, plötzlich streikt die Supermarktkasse.

Ein Betroffener: ,,Es war wirklich sehr eigenartig, jedes Gerät, das ich nach meiner Nahtoderfahrung anfasste, ging kaputt. Lampen, Geschirrspüler, Wasserkocher, die Leuchte über der Kochplatte, ich gab an alles Energie ab.''

Einige tragen keine Uhren, weil die Uhren stehen bleiben, sobald sie sie anlegen. Sie hatten sich zunächst immer wieder eine neue Uhr gekauft, weil sie dachten, die alte Uhr sei defekt.

Und außerdem ist das Wort Nahtoderfahrung nicht richtig, denn solche Phänomene treten auch unter Depression, Meditation oder sogar beim Spazieren gehen auf. Das Gehirn ist nicht in Mitleidenschaft gezogen. 

Zudem gibt es noch eine sogenannte emphatische Sterbeerlebnisse auf, dass heißt das die Angehörigen den Sterbenden ein Stück ins Jenseits begleiten und es gibt Fälle wo sogar Fremde, die vor dem Haus gehen, ohne es zu wissen, das da gerade jemand stirbt, das gleiche Erlebnise erlebt.

Und außerdem kannst du den Nahtoderfahrenden  sowieso oft nicht überzeugen, dass das alles nur Einbildung ist, zu tief hat sich das Erlebnis eingeprägt. Und an erster Stelle geht es sowieso nicht um Beweise, wir müssen schließlich sowieso alle einmal sterben, sondern das Erlebnis in sein/ihr Leben integrieren. Denn das Wohl der Betroffenen steht als erster Stelle und nicht die Wissenschaft.

Natürlich ist es nicht bewiesen aber wer das interessiert kann sich mit der Literatur auseinandersetzen. Schließlich ist Nahtoderfahrung keine Krankheit, sondern einfach ein unerklärliches Phänomen.

Offene Fragen, die unbedingt erklärt werden müssen:

Warum treten bei Halluzinationen meistens lebende Menschen und bei Nahtoderfahrungen überwiegend Verstorbene ein ? 

Wie kann man unter Überdosis Vollnarkose ein erhöhtes und klares Bewusstsein haben?

Warum sind die Beobachtungen während einer außerkörperliche Erfahrungen im Gegensatz zur Halluzinationen realistisch. (wird von Zeugen bestätigt)

Wie können von Geburt an blinden Menschen und Gehörlose eine stark visuelle und auditive Erfahrung haben?

Warum können die Betroffenen manchmal während einer Nahtoderfahrungen Gedanken und Gefühle lesen? (die Zeugen sind oft sehr überrascht und ratlos)

Warum Nahtoderfahrungen sind in allen Ländern und unabhängig vom Alter sehr ähnlich?

Warum hat nicht jeder Nahtoderfahrungen?

Warum treten manchmal während der Nahtoderfahrungen unerklärliche Heilungen ein?

Es gibt noch unzählige offene Fragen.

Es gibt bisher keine Beweise, dass es eine Seele gibt, allerdings auch keine Beweise, dass es keine Seele gibt. Es gibt bisher nur Erklärungsansätze und da sind die Forscher darüber einig.    

Sinn des Lebens:

https://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-noch-mehr-von-euch-die-das-gefuehl-haben-nicht-in-diese-welt-zu-gehoeren?foundIn=notification-center#comment-153029601

Das erste Video siehe unter meinen Kommentar.

Nahtoderfahrung ist nicht ungeklärt, du scheint eine kleine Bildungslücke zu haben :>

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mario

Was mich aber am meisten erstaunt ist, dass das Leben nach der Nahtoderfahrung völlig verändert. Wo früher Materialismus, Geld und Karriere an erster Stelle stand, steht nachher Bildung, bedingungslose Liebe, Freundschaft und Familie an erster Stelle. 


NTE haben nichts mit dem "Leben nach dem Tod" zu tun, bestenfalls mit einer sehr subjektiven Übergangsphase zwischen Leben und Tod. Sowie diese "Toten" Dir von ihren NTE´s berichten können, waren sie nicht "drüben", sondern spintisieren, fantasieren und plappern das nach, was man ihnen zu diesem Thema ständig vorkaut!

NTE haben nicht mal ursächlich was mit Religion oder/und Göttern zu tun!  Auch Atheisten und andere Nicht-Gläubige wissen davon zu berichten!

Ich behaupte, dass die allermeisten der NTE-Befallenen danach sehr oft wieder ihr irdisches Leben in vollen Zügen genießen, weil sie angeblich erfahren haben wollen, welches Elend sie "erwartet"!

Wenn es was Schönes wäre, könnten sie doch gleich "drüben" bleiben!

Materialismus, Geld, Karriere, Bildung, Liebe, Freundschaft und Familie schließen einander nicht aus - bestenfalls in lebensfremden Religionskreisen!


Warum treten manchmal während der Nahtoderfahrungen unerklärliche Heilungen ein?


Zähle mir diese mal bitte auf! Ich bin ziemlich sicher, dass die statistische Häufigkeit von Spontanheilungen während NTE genau sie klein/groß ist wie in einer Leprakolonie!


Offene Fragen, die unbedingt erklärt werden müssen:

Mach diese Fragen nicht wichtiger als sie sind. Die allermeisten sind bereits überzeugend geklärt, wie man das mit wenig Aufwand selbst in Erfahrung bringen kann!


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Hallo CabinFever33,

in den meisten Religionen gibt es die Vorstellung von einem Jenseits, d.h. ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form. Oft wird in dieser Verbindung von einer unsterblichen Seele gesprochen, die den Tod des Körpers überdauert und an irgendeinem Ort weiterlebt. Ist diese Vorstellung jedoch zutreffend? Wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine kleine Herde. Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

LG Philipp

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Dir ist sicherlich klar, dass Du auf diese Frage keine sowohl verbindliche als auch seriöse Antwort erwarten kannst. Seriös können nur sehr persönliche Glaubensaussagen sein, die nicht als verbindlich, d.h. mit dem Anspruch daherkommen, „die Wahrheit“ zu sein.

Ich persönlich bezeichne mich als skeptischen Christen und hoffe auf ein Leben bei Gott, übrigens nicht „nach dem Tod“, sondern über den Tod hinaus. Dennoch werde ich nicht an der „Abstimmung“ teilnehmen, denn von Wissen kann hier keine Rede sein. Darauf komme ich noch zurück.

Ist das Leben wirklich so sinnlos? Oder gibt es ein Leben nach dem Tod, wo wir nach unseren Taten hinkommen werden?

Das ist eine komplett falsche Alternative. Wenn ich dem Leben, das wir kennen und führen, keinen Sinn abgewinnen kann, warum sollte ich dann einem möglichen Nachleben, das immer so weitergehen wird, mehr Sinn abgewinnen können?

Nein, einen Sinn muss das Leben in sich selbst haben, und den darf man nicht mit einem Zweck verwechseln. Ein Leben nach dem Tode hat vor allem einen Sinn: Dass Ungerechtigkeit und Grausamkeit nicht das letzte Wort haben.

Das gilt aber auch für die angebliche Grausamkeit, die Gott selbst unterstellt wird. Gerade die in der Literatur und in Predigten oft geradezu genüsslich, wenn nicht gewaltpornographisch geschilderten Höllenqualen haben überhaupt keinen Sinn, sondern sind gleichsam Selbstzweck. Dieses Quälen um des Quälens willen ist eine gute Definition für das absolute Böse. Wer das Gott unterstellt, ist also eigentlich Satanist.

Zum Thema „wissen und glauben“

Das einzig wirklich Sichere ist, genau genommen, ganz CARTESisch die jeweils eigene Existenz als wahrnehmendes Wesen. Sogar das Wissen darum, dass ich ein Mensch bin und mit Vornamen Philip heiße (daher mein Nick), gehört genau genommen zur Außenwelt und könnte theoretisch Illusion sein.
Das glaube ich nicht wirklich, aber ich verwende diese Möglichkeit gern, um gleichermaßen gegen allzu klare „Gewissheiten“ wie gegen ein Alles-Zerreden zu argumentieren.

Unterschiedlich falsch Praktisch jegliche Überzeugung, die Menschen jemals geäußert haben, ist mehr oder weniger falsch. Das ergibt sich schon daraus, dass einander widersprechende Behauptungen gleichzeitig falsch, aber keinesfalls gleichzeitig richtig sein können.

Erstens ist aber falsch nicht gleich falsch. Das heliozentrische Weltbild ist falsch, aber „weniger falsch“ als das geozentrische.

Zweitens heißt „falsch“ keinesfalls „unbrauchbar“: NEWTONs Gravitationstheorie beispielsweise ist genau genommen falsch, aber im Limes kleiner Relativgeschwindigkeiten (v≪c) und Gravitations-Potentialdifferenzen (ΔΦ≪c²) funktioniert sie hervorragend.

Kein klares Richtig, aber ein klares Falsch Auch in religiösen Dingen, daran habe ich keinen Zweifel, ist niemand im Besitz der absoluten Wahrheit. Das wir uns nicht missverstehen: Das bedeutet nicht, dass auch niemand im Besitz der absoluten Unwahrheit wäre, zumindest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

So haben Fundamentalismen jedweder Couleur nicht nur hoffentlich, sondern Gott sei Dank auch so sicher Unrecht, wie man sich überhaupt sein kann.

Rein hypothetisch kann höchstens ein Fundamentalismus Recht haben, denn jeder behauptet, dass jeder zur Hölle verdammt werde, der nicht ihm folgt, Fundamentalisten anderer Couleur also eingeschlossen - von nicht fundamentalistischen, sondern warmherzigen und verständigen Menschen ganz zu schweigen.

Dies setzt freilich einen „Gott“ (wenn man ihn denn dann noch so nennen mag) voraus, dessen Charakter sich mit dem typischer Diktatoren wie Stalin vergleichen ließe. Und der war hinter seiner Macht eine mickrige und psychopathische Persönlichkeit, zu der natürlich auch Folter als Selbstzweck passt.

Sollte dem so sein, wäre dies ein Grund zu vollkommener Verzweiflung, denn für keinen Menschen, der über so etwas wie ein Herz verfügt, könnte es dann Hoffnung geben, dieser Folter nicht anheim zu fallen, und sei es nur deshalb, weil er sich zwangsläufig dagegen auflehnen müsste. Daher lohnt es sich auch nicht, sich auf eine solche Möglichkeit einzustellen.

Gott sei Dank ist das aber ihnehin so gut wie unmöglich, weil ein grausamer und feiger Super-Stalin, wie ihn die Fundamentalisten zeichnen, wohl kaum warmherzige und verständige Menschen, die es ja ohne jeden Zweifel gibt, hätte erschaffen können.

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