1. Kön 3:16ff.

Mich wundert bei dieser Story, warum das gerade zwei Dirnen/Huren sind. Der "Kaukasische Kreidekreis" von Brecht erscheint mir auch bedeutend einleuchtender und humaner, denn egal ob es eine List war, Salomon wollte das Kind töten!

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Es ist genau, wie es in deiner Frage zum Ausdruck kommt: keiner weiß so richtig, was "Demokratie" praktisch sein soll. Das, was alle eint, ist die wörtliche Übersetzung: "Volksherrschaft". Dann hört es aber schon auf.

Wenn einer erklären soll, was "konstitutionelle", "parlamentarische", "direkte", "repräsentative", "partizipatorische", die historisch "attische" usw. Demokratien sein sollen, vlt. auch noch die Unterschiede dargestellt werden sollen, dann ist meistens Schluss mit der "Weisheit"! Wenn dann noch geklärt werden soll, was Demokratie als Staatsform ist, dann fällt den meisten Wichtigtuern hier nur der Gegensatz zu "Diktatur" ein, wobei tunlichst vergessen wird, dass viele heutige "Vorzeigedemokratien" manchmal recht lange Perioden diktatorischer Herrschaft durchlaufen mussten.

Aufgrund heutiger Erfahrungen, Kenntnisse und Möglichkeiten hilft auch die banale Weisheit von Churchill von 1947 nicht mehr:

"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."

Nehmen wir mal die "Erfolge" der heutigen "Demokratie":

- Das Dilemma "Brexit" ist eine Folge dieser sog. "Demokratie".

- Trump wurde nach alten "demokratischen" Regeln gewählt.

- Ich bezahle mit meinen Steuern die Polizei, die "demokratisch" legitimierte Neonaziaufmärsche beschützt!

- In der ganzen Welt ist der Rechtspopulismus auf dem Vormarsch. Selbst die Länder, die Ende der 80-er am lautesten nach Abschaffung der "Diktaturen" gebrüllt haben, scheinen was gegen die Demokratie zu haben (Polen, Ungarn u. a.). Alte Vorzeige-Demokratien (Griechenland, Italien, Portugal) siechen am Existenzminimum und sind hoch verschuldet.

- Bündnissysteme, einst zur Verteidigung der "Demokratie" gegründet, sind inzwischen eine Farce - siehe NATO und die Rolle der USA, der Türkei u. a. darin.

- Die reichen fetten Länder mit "Demokratie" im Aushängeschild sind nicht mehr in der Lage, grundsätzliche Menschenrechte zu gewährleisten: Altersarmut, unbezahlbare Wohnungen, Zweiklassenmedizin, Pflegenotstand, Bildungsniveau unter aller Sau, wachsende Einkommens- und Vermögensschere, Klimakatastrophe, schlappe Reaktionen auf globale Pandemien.

- China als Abbild von "Diktatur" und "Menschenrechtsverletzungen" hat inzwischen einen höheren Lebensstandard als alte "demokratische" Industrienationen. China finanziert inzwischen mehrere "demokratische" Volkswirtschaften.

- Traditionelle "Volksparteien" in den "Demokratien" zerfallen und beschäftigen sich vorrangig nur noch mit sich selbst!

- Religiöser Extremismus allen Coleurs ist auf dem Vormarsch!

- In ganzen Geozonen wird das Leben unmöglich, Migrantenströme nehmen zu!

Usw., usf.

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"Ich prophezeie, das morgen Donnerstag sein wird"!

So ähnlich sind alle biblische Prophezeiungen gestrickt (und nicht nur die, denn ein gewisser Zarathustra war da vorher schon mit solchen Scharaden bedeutend erfolgreicher unterwegs!). Es sind entweder Ereignisse, die bereits geschehen waren (also keinen Prophezeiungswert besitzen) oder so vage formuliert sind, so dass dahinter alles mögliche geschehen könnte und was dann als "erledigt" abgehakt werden kann, oder es wurde im Nachhinein in die Bibel hineingefälscht.

Nehmen wir als Beispiel die „Prophezeiungen über Christus“ von der Web-Seite "dasjahrderbibel.de" oder eine ähnliche Quelle und schlagen die genannten Bibelstellen nach. Man wird feststellen, dass weder das Wirken Jesu in Galiläa (Jesaja 9,1-2) noch der Verrat durch einen vertrauten Freund (Psalm 41,9) noch das Sterben unter Verbrechern (Jesaja 53,12) an den genannten Stellen prophezeit wird. Erst im Nachhinein hat man die entsprechenden Aussagen in der gewünschten Weise interpretiert.

Anderes Beispiel, was als "Prophezeiung" propagiert wird, aber sogar in der Bibel als extra nachvollzogene Handlung bezeichnet wird, um die alten "Prophezeiungen zu "erfüllen":

Im Matthäusevangelium ( 21,4) lesen wir, wie Jesus mit einem Esel und einem Eselsfohlen in Jerusalem einreitet. Dass dieser Ritt kein Zufall war, betont der Autor mit folgenden Worten:

Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: „Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.

Oder:

Die Behauptung, Jesus (gestorben um 30 n. Chr.) hätte die Zerstörung Jerusalems durch die Römer (70 n. Chr.) vorhergesagt, finden wir bei Lukas (21,6). Die Entstehung des Lukas-Evangeliums wird aber von der wissenschaftlichen Bibelforschung auf etwa 80-90 n. Chr. datiert, wodurch die Zerstörung Jerusalems bei der Niederschrift bereits Geschichte war.

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Und so kann man alle sog. Prophezeiungen durchgehen und wird auf viel Hokuspokus und faulen Zauber stoßen.

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Frau Z. bewirbt sich bei einer katholischen Kindertagesstätte um eine offene Stelle als Erzieherin. Weil Frau Z. nicht der katholischen Kirche angehört, sondern muslimischen Glaubens ist, fragt die Kindertagesstätte beim Erzbistum um Erlaubnis für die Einstellung. Dieses lehnt jedoch mit der Begründung ab, dass Frau Z. Muslima sei und deshalb nicht in die katholische Kindertagesstätte passe.

Eine asylsuchende Frau äthiopischer Herkunft hatte sich für ein zweiwöchiges Praktikum für eine Küchenaushilfstätigkeit in einem Pflegeheim beworben. Das Praktikum sollte Bestandteil eines Landes-Programmes für Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen werden. Die Bewerberin interessierte sich gezielt für eine Aufgabe im Küchenbereich, da sie bereits in ihrem Heimatland einschlägige Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt hatte. Einblicke in einen hiesigen Betrieb gewinnen zu können, sind für ihre Berufsorientierung unerlässlich. Dazu kam es jedoch erstmal nicht: Die Bewerberin erhielt eine Absage. In der Begründung hieß es, dass bei der Essenzubereitung aus hygiene-rechtlichen Gründen grundsätzlich nicht mit einem Kopftuch gearbeitet werden dürfe.

Im Jahre 2000 trat der katholische Kläger seine Stelle als Chefarzt in einem katholischen Krankenhaus an. Im Jahre 2005 trennte er sich von seiner ersten Ehefrau. Ein Jahr darauf, im Jahre 2006, lernte er seine neue Partnerin kennen. Die Scheidung erfolgte drei Jahre später, Anfang 2008. Noch im gleichen Jahr heiratete er standesamtlich seine neue Partnerin. Die Beklagte, hier das Krankenhaus, war mit dieser Wiederverheiratung ganz und gar nicht einverstanden und kündigte dem Chefarzt. Laut der Beklagten würde eine Wiederverheiratung unter vorliegenden Umständen gegen den Ethos des Unternehmens sprechen. 

Usw., usf.

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Es gibt massig Beispiele im Internet!

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Das Wesen des Problems besteht in folgender Frage:

Die traditionellen und etablierten demokratischen Staaten produzieren eine Krise nach der anderen (Finanzkrise, innenpolitische Krisen, Koalitionskrisen, soziale Krisen, u. a.), wollen aber anderen Ländern "Demokratie" beibringen?

Eine ganz gute Untersuchung dazu findest du bspw. hier:

https://www.dw.com/de/krise-oder-dividende-der-demokratie/a-4549535

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Der Sprachubterricht in den Schulen muss so oder so verbessert werden.

Das hat aber mit dem "Pfingstochsen" namens "heiliger Geist" und dem babylonischen Sprachengewirr nichts zu tun!

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Nein!

Auch wenn diese "Demokratie" für ihre Zeit ein Fortschritt war, waren große Bevölkerungsteile von der Ausübung dieser Demokratie ausgeschlossen: Frauen, Sklaven, Fremde.

Und vom Rest durften auch nur sog. "Vollbürger", also Männer, deren Eltern auch schon Bürger von Athen gewesen waren, mitwirken.

Eine Gewaltenteilung gab es auch nicht, der Macht und der Willkür der sog. Volksversammlung waren kaum Grenzen gesetzt.

Allerdings könnten einige "diktatorische" Elemente schon ein paar aktuelle Probleme besser und schneller lösen!

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Kannst du bitte zunächst erklären, was diese Frage unter "DDR" zu suchen hat? Wiedermal in Geschichte gepennt oder wie?

Ansonsten ist dieser Fall eben der Stoff, den die quotenscharfe Medienlandschaft hier braucht, um die Massen daran zu hindern, ein wenig zu denken und von den tatsächlichen Problemen abzulenken!

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Es bringt absolut nichts, in der vergangenen Geschichte mit "wenn" und "hätte" zu arbeiten. Die Geschichte ist gelaufen, wie sie gelaufen ist. Nach Gesetzmäßigkeiten, von Zufällen und Persönlichkeiten beeinflusst - positiv und negativ.

Ich behaupte, es wäre in Russland 1916/17 alles etwas anders gelaufen, wenn kein Weltkrieg gewesen wäre, alle europäischen Mächte deshalb nicht mit sich selbst beschäftigt waren und Deutschland als Hauptkriegsstifter nicht daran interessiert gewesen wäre, dass Lenin an die Macht kam.

Die Geschichte wäre auch ganz sicher anders gelaufen, wenn Lenin noch ca. 15-20 Jahre länger gelebt hätte.

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Für mich ein Beispiel für einen gesunden Zweifel an der ganzen Story. Thomas ließ sich erst überzeugen, als er unwiderlegbare Beweise sah!

Was ihm Jesus aber offensichtlich verübelte, denn er betonte, dass nicht das Sehen (also die Überzeugung, das Evidente) zum "Heil" führe. Nein! Man braucht keine "Beweise", um zu glauben!

"Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben!“

(Joh. 20:29.)

Interessant, dass Jesus im Weiteren wohl die Puste ausgegangen ist mit seinen "Beweisen"! Soll doch mal rumkommen und MIR seine Kreuzigungsmale zeigen - oder bitteschön, jemandem anderen!

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Wenn du mit heutigen, vorgefertigten Maßstäben rangehst, findest du nie eine richtige Antwort.

Versuche, in die jeweilige damalige historische Situation einzusteigen!

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Wenn bei Menschen der Frust zu groß wird, muss der "Dampf" irgendwo raus. Eine Meinung äußern ist dabei das ungefährlichste Mittel.

Zur Meinungsfreiheit gehört ja immer jemand, der zuhört und ggf. diese Meinung bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigt. Erst dann kann man von Meinungsfreiheit reden.

Nur Rumlabern und sich dann in der Gewissheit suhlen, man habe mit seiner Meinung zu einer Entscheidung beigetragen, was ja von allen Mächtigen auch freundlichst gefördert wird, ist ein probates Mittel zur Volksverdummung.

Du kannst auch hier deine Meinung "frei" äußern - es hört eh keiner zu!

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Ja, dann ist es aber nicht mehr "Gott", worüber du redest.

Frage: Weiß Gott, was er tut? Weiß Gott im Voraus, was er als Nächstes tun wird? Er ist ja angeblich "allwissend".

Wenn ja, dann ist er nicht frei in seinen Handlungen. Er muss nämlich tun, was er weiß, tun zu müssen. Dann ist er allerdings nicht allmächtig. 

Wenn nein, dann ist er nicht allwissend.  

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Also zunächst, wenn du mehrere Leute ansprichst, heißt es 你们好.

Die Vornamen aus anderen Sprachen werden chinesischen Silben und deren Aussprache angepasst und dabei, wenn möglich, auch auf eine Bedeutung der Zeichen geachtet (ohne den Ton zu berückichtigen). Dabei kommt es auch manchmal zu skurrilen Lauten, weil bestimmte Buchstabenverbindungen im Chinesischen nicht existieren.

Es gibt von den Chinesen festgelegte Zeichenabfolgen, die man möglichst beachten sollte, weil diese o. g. Kriterien eben meist nur ein Muttersprachler einhalten kann.

Beispiele:

Mathias/Matthias/Matias - 马蒂亚斯 - gesprochen "ma di ya si";

Gudrun - 古德龙 - "gu de long"

Im ersten Beispiel heißen die Zeichen "Pferd, Kaiser, Zweiter, dieser".

Eine Gesamtbedeutung kann man sich hier schlecht zusammenreimen. Aber es würde kein Chinese aus diesem Vornamen bspw. 骂 骶 牙 死 machen, was auch "ma di ya si" gesprochen wird, aber die Übersetzung "Fluch, Steiß, Zahn, Tod" bedeutet.

Im zweiten Beispiel klingt es lautmalerisch ähnlich wie "Gudrun", hier würde das aber kaum einer wörtlich übersetzen. Es könnte nämlich sowohl "alter anständiger Drache" als auch "alter deutscher Drache" rauskommen, wobei das Wort "Drache" in China nicht als Äquivalent für "altes Keifweib" genutzt wird, sondern als Sinnbild für ein ehrwürdiges älteres Wesen :-).

Wenn man lange mit Chinesen zusammenlebt und arbeitet, finden die auch oft einen Rufnamen, der manchmal nur stückweise oder gar nicht mit der Aussprache übereinstimmt, sonst aber mehr ein Charakteristikum ist. Bspw. wurde ein Kollege von mir von den Chinesen nach einer geraumen Zeit Zusammenarbeit mit ihnen nicht mehr mit seinem Vornamen gerufen, sondern erhielt einen dem Aussehen analogen, niedlich gemeinten Rufnamen: 大胖子 - "großer Dicker" (da pangzi).

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