gestresster/schlecht gelaunter Chef?

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Innerlich wie äußerlich ruhig bleiben. Einatmen..ausatmen..

Denk dran: er ist einfach cholerisch, er ist immer so.. er meint ja wohl gar nicht Dich.

Das wirklich zu verinnerlichen, braucht aber Zeit und auch Übung.

Ich habs mal in einem Job gelernt (da gabs extra Coaching bevor es in die Mahnkundenabteilung beim Energie-Versorger ging)..

Und was auch hilft: eine Entspannungstechnik lernen. Ich mach seit Jahren Qigong, das hilft auch bei kreischenen Kollegen.. Autogenes Training.. oder progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (kann man recht schnell auch durch Bücher lernen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Muskelentspannung

PS: und tatsächlich ist es kein guter Stil, auch wenn man Chef ist (und auch gerade dann nicht) seine Launen so rauszulassen. Das nur mal am Rande.

Aber nen Chef kann man meist sehr schlecht ändern. Also Ohren anklappen: denk Dir,e s ist wie ein Gewitter, das vorbeizieht. Das meint Dich nicht persönlich.

Und tatsächlich: ist es persönlich gemeint, würde ich mir das sachlich verbieten

Für alle, die jetzt dicke Backen kriegen: ja, das täte ich. Ich bin nicht auf nem Kasernenhof oder ner Sklavengaleere.

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Meine letzter Chef war genau wie deiner. Er hat jeden Tag die Kollegen angeschnauzt und mit Geld konnte er überhaupt nicht umgehen. Dann war natürlich keins da, um die Lieferanten zu bezahlen. Dann mussten wir bei den Lieferanten um Zahlungsaufschub bitten und er war nicht zu sprechen...

Außerdem war er Kolleriker und hatte Zucker...

Ich war nur 2 Jahre in dieser Firma und als ich sah, dass Geräte hinter Mitarbeiter herflogen, hab ich mich nach was neuem umgeschaut - und das auch gefunden...

Und das ist das, was ich auch dir rate, such dir eine andere Stelle... Du bist noch jung, lass dich nicht kaputtmachen...

Mittlerweilen hat die ganze Belegschaft von meinem früheren Chef, gewechselt... Am Wochenende treffen sich wieder die ehemaligen Kollegen zum Grillen - wir waren eine Gemeinschaft, die den Chef nicht brauchen...

Und wir haben sehr wohl dickes Fell, aber ich bin nicht der Meinung, dass man das zwingend haben muss...

Das ändert sich bei dir mit zunehmendem Alter.
Es gibt viele cholerische Menschen auf Arbeit, während man in der Jugend oder als junger Erwachsener eher entspannter an die Sache herangeht.
Du wirst dich auch ändern, warte mal 15 Jahre ab dann verhältst du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnlich, vielleicht nicht so extrem weil du keine männliche Führungsposition inne hast, aber auf deine Art und Weise ähnlich.
Du wirst dann einige Erkenntnisse mehr haben, zum einen, die Arbeitswelt ist nicht nett, das Leben ist kein Ponyhof, auf Arbeit sucht man keine Freunde, es ist in jeder Arbeit sch*** es kommt nur noch darauf an wer wie viel zahlt und wenn du unbegründet angemotzt wirst, dann wirst du genauso zurückreden und deine Vorgesetzten auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen. Im besten Fall verschaffst du dir so Respekt bei den Chefs und steigst sogar auf, weil du dich durchsetzt und nicht einfach wie ein Mäuschen duckst, im schlechtesten Fall wirst du dir was neues suchen müssen (ist mir noch nicht passiert) Das ist abhängig von der Situation und auch abhängig von der Kritik und vor Allem ob die Kritik berechtigt oder zumindest teilweise berechtigt ist oder überhaupt nicht. Kritik ist idR eine Bereicherung wenn man sie positiv aufnimmt.  

Das das Leben kein Ponyhof ist weiß ich schon selbst und Freunde suche ich auch nicht auf der Arbeit. Mir ging es nur darum zu wissen, wie andere damit umgehen. Aber das hilft mir schon. Danke.

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Gespräch mit Chef - psyichsche Probleme?

Ich habe folgendes Problem:

Morgen habe ich mein erstes Feedback Gespräch mit meinem Chef. Es ist auch das zweite für meinem Chef. Er ist zwar seit etlichen Jahren Abteilungsleiter aber bei uns wurde es bisher nicht gemacht. Bin 17 Jahre in der Firma und seit 3 Jahren in seiner Abteilung. Er hat ein Einzelbüro und bekommt vom menschlichen nicht viel mit sondern nur Arbeitsergebnisse. Ich arbeite im Vertrieb.

Habe seit längerer Zeit psychische Probleme:

Essstörung, Bewegungsdrang, Depressionen, starke Minderwertigkeitsgefühle, Betäubungsmittelsucht, große Unsicherheit bei anderen Menschen (z.B. dumm zu wirken). Ich denke die Unsicherheit kann ich etwas verbergen.

Hinzu kommt noch, dass meine Ehe wahrscheinlich bald in die Brüche gehen wird. Dadurch ist meine Konzentration auf Arbeit nicht immer so vorhanden wie es sein sollte.

Falls er mir das vorhält, was sollte ich ihm vom meinem Privatleben erzählen?

Der Ursprung meiner Probleme liegt bei meiner toten Oma.
Sie war ein Biest, hat meine Mutter als Kind sehr stark misshandelt, abgelehnt.

Mich hat sie zwar nicht misshandelt, aber als ich noch klein war, mir unterschwellig zu verstehen gegeben, dass ich nicht gut bin. Zusätzlich wurde ich mit 6 missbraucht. Diese Prägungen haben dazu geführt dass ich halt jetzt so bin wie
ich bin.

Mein Chef weiß, dass ich eine Essstörung habe. Mehr nicht. Er weiß es, weil ich letztes und dieses Jahr 2x für 3 Monate in einer Tagesklinik war.

Bin seit 9 Monaten wieder regelmäßig auf der Arbeit. Aber ich kann nicht mehr. Habe jetzt einen Tageskliniktermin für nächstes Jahr und ich werde es ihm morgen beim Gespräch sagen.
Er wird wahrscheinlich nicht so begeistert sein.
Damit er es irgendwie versteht wie hart mein Leben im Moment ist, wie kann man das so verpacken dass er ein Gefühl dafür kriegt, wie es mir geht?
Ich möchte nicht zu viel aber auch nicht zu wenig erzählen.

Könnt ihr mir bitte helfen. Ich zerbreche mir echt den Kopf darüber.

Vielen Dank

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Kollegin macht mich psychisch fertig. Was tun?

Hallo!

Ich halte das langsam nicht mehr aus. Ich sitze mit einer Kolelgin im Büro und seit einigen Monaten terrorsiert sie mich regelrecht: es kommen ständig irgenwelche Vorwürfe, Beschuldigungen und Anfeindungen und sie dreht sich die Sachen immer so zurecht, dass sie als "Opfer" dasteht und ich ihr irgendwas böses wollte! Das macht sie immer nur wenn wir zu zweit sind. Dabei habe ich ihr wirklich niemals irgendwas getan und anfangs kamen wir auch gut klar! Ich vermute dass sie neidisch auf meinen Posten ist den ich seit 6 Monaten inne habe und ihn am liebsten selber hätte und deshalb versucht mich rauszuekeln.

Ich habe mehrmals versucht mit ihr die Themen zu klären (sie geht aber auch nicht wirklich auf Kompromisse ein oder sagt was sachliches - es kommen immer n ur Vorwürfe was ich doch angeblich getan oder nicht getan hätte) aber es hat nichts gebrcht. Ich habe dann auch mal mit dem Vorgesetzten darüber gesprochen und er meinte er würde mit uns zu dritt ein Gespräch führen - die Kollegin muss aber natürlich auch dafür bereit sein. Ich habe ihr das Gespräch zu dritt heute vorgeschlagen - sie lehnte ab. Ich habe noch ca. 2 Minuten versucht sie zu überreden oder rauszufinden warum sie ablehnt - Fehlanzeige. Sie mauert total. Was soll ich denn nun tun? Zu einem Gespräch kann weder ich noch der Chef sie zwingen. Aber so weiterarbeiten und ignorieren geht nicht. Ich merke dass mich das alles lansgam aber sicher psychisch sehr belastet - ich kriegen Kopfweh, Schweißausbrüche wenn ich mit ihr kommunizieren MUSS, habe Verdauungsschwierigkeiten, und schon so ne Art HErzrasen wenn sie wiede rmit ihren Attacken kommt.

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