Gehalt in den USA

5 Antworten

Ich kenne die USA gut, weil meine Tochter dort lebt und arbeitet. Die Gehälter sind durchschnittlich geringer als in Deutschland. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die soziale Absicherung deutlich schlechter als hier ist (insbesondere die Krankenversicherung kostet mehr, wenn man vergleichbare Leistungen wie hier haben will), wenig Urlaub gewährt wird (etwa 2 Wochen pro Jahr)und eine gute Ausbildung viel Geld kostet (meine Tochter spart jetzt schon für den Collegebesuch ihrer Tochter und die ist gerade 2 Jahre alt!), dann wird klar, dass man aus finanziellen Gründen nicht in die USA auswandern sollte (sofern man überhaupt eine "greencard" erhält). Vorteil ist allerdings, dass die US-Amerikaner weniger "zeugnisfixiert" sind als wir Deutschen. Die Leistung entscheidet. Man wird schnell eingestellt, ebensoschnell aber wieder entlassen (Kündigungsschutz wie in Deutschland gibt es kaum).

Ich glaub sie kennen nicht die USA, sondern nur das was und wie ihre Tochter hier lebt. Ihre Aussagen treffen nur teilweise zu und sind sehr vielfaeltiger als hier beschrieben. Wir z.B. haben es bis heute mit keinem Tag bereut in die USA zu verziehen. Aber wie gesagt das liegt bei jedem anders.

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Auf solche pauschalen Fragen kann man immer nur mit "kommt drauf an" antworten. Werd' mal ein bisschen konkreter, wenn Du eine verwertbare Antwort erwartest: Um welchen Beruf/welche Qualifikationen geht es und von welcher Gegend in den USA reden wir in Bezug auf Einkommen und Lebenshaltungskosten?

Grob übern Daumen:

Wer hoch qualifiziert ist, kann in den meisten Gegenden der USA deutlich mehr verdienen als in Deutschland, allerdings sind die Gegenden mit den höchsten Einkommen in Bezug auf die Lebenshaltung auch erheblich teurer als Deutschland.

Wer lediglich niedrige und mittlere Qualifikationen hat, der ist in Deutschland gemeinhin deutlich besser dran.

Und was meinst Du mit "obwohl man weniger verbraucht"? Man verbraucht weniger was? Weniger Geld? Ganz sicher nicht. Die Kaufkraft des Dollar innerhalb der USA ist mit der Kaufkraft des Euro innerhalb Deutschlands vergleichbar, und im Schnitt geben die Amis mehr aus als sie einnehmen (Sparquote von -1% im Vergleich zur Sparquote von +10% in Deutschland).

Besser kann man die Frage kaum beantworten.

Ich ergänze: In manchen Jobs, wie z.B. Investmentbanking, Wertpapierhändler oder Rechtsanwalt hast Du an manchen Standorten, wie z.B. Manhattan, eine eigene Liga mit 6 bis 7-stelligen Jahresgehältern für Akademiker ab wenigen Jahren Berufserfahrung. Allerdings sind dann auch die Lebenshaltungskosten für ein angemessenes Appartment mit Blick auf Central Park deutlich höher als in Deutschland.

Für alle anderen Jobs hat Urbanessa oben aus meiner Sicht perfekt geantwortet.

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Ja kommt drauf an,man schau mal USA das land mit den unbegrenzten möglichkeiten !

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