Findet Ihr gut, was die letzte Generation tut?

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"Gut"... ich kann die Leute verstehen.

Ich hör aber hier alle nur auf sie meckern. Nur einen BESSEREN Vorschlag habe ich noch nie gefunden. Vopn daher ist es nicht gut, aber wohl momentan das Effektivste, um das Thema im Gespräch zu halten. Die Menschen sind verzweifelt. Und wer DAS nicht begreift, hat echt den Schuss nicht gehört.

Die sind nicht verzweifelt, die sind dumm! Wenn sie ernsthaft was für den Klimaschutz tun wollen, weshalb pflanzen sie keine Bäume? Im vergangenen Jahr gab es in Europa viele Waldbrände, da ist wieder viel aufzuforsten. Aber dann müßten sie ja arbeiten!

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@Biberchen

Auch eine gute Sache... neben fordern auch gleichzeitig Vorbild sein.

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Vopn daher ist es nicht gut, aber wohl momentan das Effektivste, um das Thema im Gespräch zu halten.

Ernsthaft? Sie sorgen dafür das man über SIE diskutiert und kein Stück übers Klima. Die lenken von echtem Klimaschutz ab.

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Nur einen BESSEREN Vorschlag habe ich noch nie gefunden

Mir fällt einer ein... Dauerbelagerung an den Parteizentralen der verantwortlichen Politiker (also jene, die auch tatsächlich die Macht haben etwas zu ändern bzw. genug Druck auszuüben). Hier und dort gab es solche Aktionen... aber diese sollten m.M.n. viel intensiver und häufiger vorgenommen werden.

aber wohl momentan das Effektivste

Nein.. Wenn die LG Unterstützung aus der Bevölkerung will (und das möchten sie.. denn das Nebenziel ist ein Umdenkungsprozess in Gang zu bringen), dann sollten diese das Festkleben auf Straßen unterlassen. Den einfach Arbeitnehmer in Verantwortung zu nehmen ist wohl die niedrigste Instanz für Protest.

Bekommt die Bewegung zu wenig Aufmerksamkeit von den Medien? Tja.. dann machen diese sich doch mitverantwortlich an der jetzigen Situation. Mein Vorschlag -> Neben den Parteizentralen auch die Medienhäuser belagern ..

Dann geht es vermutlich ganz schnell... und unter sozialpolitischen Aspekten, lassen sich womöglich Kompromisse finden die nicht dafür ausgelegt werden, dass klimaschädliches Verhalten ein Privileg von Vermögenden wird.

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@JamesBaxter

Neben den Parteizentralen auch die Medienhäuser belagern ..

Klar. Dann kann der AfD-Wähler nicht mal mehr sein H4-TV gucken... Und dann gibt es erst einen Volksaufstand!

Dauerbelagerung an den Parteizentralen der verantwortlichen Politiker (also jene, die auch tatsächlich die Macht haben etwas zu ändern

Haben sie offenbar nicht. Denn hier geht es um ökonomische Macht, der die politische folgt. Komisch. Ich versteh doch die Leute. Warum fällt das anderen so schwer?

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@cas65

Lass doch mal den Quatsch mit der AfD.. .das ist echt nervig diese ständig in jede Debatte einzubauen. Wenn der Protest am Eingangsbereich stattfindet, dann hat man die öffentliche Aufmerksamkeit erreicht (ähnlich wie in Lützerath)

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@JamesBaxter

Wenn der Rest diesen Quatsch mit den Grünen lässt - gern. ^^

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Ich glaube vieles ist besser als sich auf eine Straße zu kleben, teure Polizeieinsätze zu provozieren zu denen die Beamten mit Autos fahren müssen, während massenweise Autos im Stau stehen und noch länger Abgase produzieren und Menschen nicht zur Arbeit kommen etc. wo es evtl. gerade um die Gesundheit von anderen Menschen geht.

Nebenher besetzen sie das Thema negativ und man will vom Klima noch weniger hören, weil einen so penetrant und ziellos auf den Nerv gegangen wird.

Das ist wie militante Veganer, statt Tieren zu helfen, schaden sie der Sache.

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@Kuro48

Den "militanten Veganern" verdanken wir ein inzwischen doch recht reiches Angebot an veganen Produkten.

Mir ist es ehrlich gesagt Wurscht, warum ich im Stau stehe. Wegen Gaffern, wegen Unfällen, Baustellen - weil Leute zu blöde zum Autofahren sind - oder Leuten, die für ihre Sache eintreten.

Diese Hasskappe ist von Medien gezielt gesteuert und von Labbys bezahlt. Und egal, WARUM ich nun auf der Straße stehe - jemand mit Resthinr kommt VIELLEICHT ja doch auf die Idee, sich nach Alternativen umzusehen.

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@cas65

Ich glaub nicht, dass das an Leuten wie die Dame liegt, die kleine Kinder mit einem Megaphone anschreit sondern an den normalen Veganern.

jemand mit Resthinr kommt VIELLEICHT ja doch auf die Idee, sich nach Alternativen umzusehen.

Wenn es die immer denn auch gäbe.

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Das sind ein paar junge Leute voller Idealismus, Naivität und Tatendrang.

Die wollen irgendwohin mit ihrem Tatendrang und suchen sich eine Sache für die sie kämpfen können. Das finde ich nicht schlimm, nicht schrecklich, es ist wie es ist.

Wir sollten froh sein, dass es nicht Nationalsozialismus ist, Kommunismus oder religiöse Erweckung oder so ein Quatsch.

Jeder weiß vom Klimawandel, niemand will ihn und praktisch jeder macht was er kann um ihn zu verhindern. Nur jeder hat andere Ideen wie man das macht. So ist das in einer Demokratie.

Man muss eben einen Weg finden der

a) technisch realistisch ist
b) bezahlbar
c) gesellschaftlich durchsetzbar

Und es gibt nichts das alle drei Kriterien erfüllt.

Verzicht und Verbote sind nicht bezahlbar.

Erneuerbare Energien allein sind technisch unrealistisch.

Kernenergie nicht gesellschaftlich durchsetzbar.

Wie man es macht ist es verkehrt.

Die meisten "Letzte Generation"-Anhänger werden schon in wenigen Jahren lächelnd und etwas peinlich berührt auf ihren naiven Idealismus zurückblicken.

Bild zum Beitrag

 - (Protest, Letzte Generation)

Einige sind junge Leute, aber manche von denen sehen aus, als ob sie 68 schon mitdemonstriert haben. Und seitdem noch nichts gearbeitet.

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@Anastasia65

Ja das gibt es auch.

Das größte Hindernis für die deutsche grüne Bewegung sich weiter zu entwickeln sind die Altgrünen die dem Ökotraditionalismus anhängen und unfähig sind liebgewonnene, schon religiös befolgte Regeln zu überwinden.

Die Zukunft gehört dem Ökomodernismus, der von den alten Grünen in großer Mehrheit abgelehnt, aber von der Jugend mehrheitlich umarmt wird. Je mehr die von der Bühne abtreten, desto realistischer wird die deutsche Debatte werden.

Fortschritt bewegt sich manchmal von einer Beerdigung zur nächsten.

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Die wollen das Richtige, sie kämpfen aber gegen die Falschen. Sie versuchen die Leute daran zu hindern zur Arbeit zu fahren. Das funktioniert aber nicht. Niemand kann so einfach seine Arbeit hinschmeißen weil er dann nichts mehr zu essen hat und die Wohnung kalt bleibt. Dieser Kampf ist also vollkommen sinnlos. Damit kann die Letzte Generation nichts erreichen, denn wie schon gesagt, sie wenden sich damit an die Falschen.

Der richtige Ansatz die Umwelt nachhaltig zu schützen, würde ganz anders aussehen. Die Letzte Generation müsste sich dafür einsetzen das Problem an der Wurzel zu packen. Diese Wurzel ist der Mensch selbst. Sie müssten sich also dafür einsetzen, dass die Menschen sich nicht immer weiter vermehren. Sie müsste sich für eine weltweite Geburtenkontrolle einsetzen.

Nur wenn es weniger Verbraucher gibt haben wir eine Chance, das Klima und die Natur zu erhalten. Doch an dieses Thema traut sich die Letzte Generation nicht heran. Sie klebt sich lieber auf die Straße.

das ist leider die knallharte Realität, aber kein Politiker wagt das so zu sagen

wie man das lösen kann, weiß ich aber leider auch nicht

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@apt2nowhere

Wachstum, Wachstum und noch mal Wachstum! Und das auf einem endlichen Planeten mit endlichen Ressourcen.

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Grundsätzlich ja, nur sie machen es an der falschen Stelle. Es müsste die Politiker und die Konzernen mit entsprechenden Aktionen treffen nicht unbedingt die tagtäglich nur zur Arbeit fahren.

Nein finde ich nicht Gut! Ich kann auch die leute nicht verstehen!

Wenn man sich aktuelle Statistiken anschaut, dann frag ich mich:

  1. Warum sind die nur hier in Deutschland so aggessiv?
  2. Wenn sie wirklich am Klimaschutz interessiert sind, warum wird nichts gegen die Länder unternommen, die das zigfach an CO2, in die Atmosphäre pusten? (z.b. USA, China, Indien, usw, alles Länder die in den letzten Jahren Wirtschaftlich aufgestiegen sind, aber beim Umweltschutz immer weniger machen!!!)
  3. Warum sind die Aktionen hauptsächlich gegen den kleinen Mann/Frau gerichtet? (Das was ein Reicher in 2 Std. Flugzeit in seinem Privatjet an CO2 produziert, das schafft der kleine Mann, der jedentag 1.Std. in die Arbeit fährt und zurück nicht mal in 10/15 Jahren!!!)

Sowas führt eher dazu, da Menschen wie ich (z.b. ken Auto haben) wieder drüber nachdenken sich ein Auto zuzulegern.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung