Eure Meinung zu LGBTQ+?

Das Ergebnis basiert auf 112 Abstimmungen

Ich bin selbst Teil der LGBTQ+ Community 46%
LGBTQ+ ist für mich normal und ich habe kein Problem damit 38%
Ich halte nicht viel davon/akzeptiere nur heterosexuelle Bez. 12%
LGBTQ+ - was?/ kenne mich zu wenig aus 4%

21 Antworten

Ich bin selbst Teil der LGBTQ+ Community

Ja schon, aber geht niemanden was an , nicht mal Kumpels! (Und nein nicht die community aber halt nicht hetero )

Ich finde man sollte Gleichberechtigung durchsetzen , wenn ich ständig höre das sich homophobe Personen aufregen das sich Leute küssen sollte das heteropaaren auch verboten werden ! Man muss es nur nicht rausbrüllen , angeben oder übertreiben. Jeder soll sein Leben leben und glücklich sein .

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin selber bisexuell und sollte daher mich etwas auskennen
LGBTQ+ ist für mich normal und ich habe kein Problem damit

Ist natürlich "anders" und in der Hinsicht nicht so "normal" wie das, was die meisten sind. Ich weiß nicht, ob man das so sagen darf. Es stört mich aber nicht und macht für mich auch überhaupt keinen Unterschied, wie eine Person da orientiert ist, und ich bin da für Toleranz.

Ich weiß nicht, ob man das so sagen darf

Wenn man das nicht mehr so sagen dürfte, liefe was grundverkehrt in unserer Gesellschaft - denn das ist nun mal auch eine Wortbedeutung von "normal" die du hier verwendest.

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@guitschee

Ja, das stimmt und so meine ich es auch. Aber ich möchte die Bedeutung von "normal" nicht missverstanden sehen als etwas abstempelndes oder abwertendes, wie es auch verstanden/verwendet werden kann. Und "nicht normal" sehe ich auch nicht als etwas so außergewöhnliches, denn kein Mensch ist exakt "Durchschnitt".

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LGBTQ+ ist für mich normal und ich habe kein Problem damit

Der Mensch sollte im Vordergrund stehen und erst mal so sein dürfen, wie er/sie ist: Vielfältig, liebenswert, manchmal auch kompliziert und unangenehm...
All das hat mit LGBTQ+ wenig zu tun.
Aber manche wollen leider darauf keine Rücksicht nehmen und machen entsprechenden Menschen das Leben unnötig schwer.

LGBTQ+ ist für mich normal und ich habe kein Problem damit

Ohne es jetzt böse zu meinen: Aber manchmal übertreiben es queere ganz schön mit dem Verbreiten und der "Öffentlichkeitsarbeit" und gehen mir damit auf die Nerven.

Einfach weil man manchmal das Gefühl hat, deren ganzes Leben dreht sich nur darum, diese eine Besonderheit hervorzuheben. Und manche fühlen sich auch zu offensichtlich wohl in einer Opferrolle... (Und ich zähle mich zwar selber nicht zu den LGBT* und werde so auch oft nicht gezählt - zu den queeren gehöre ich nun aber ganz sicher, ob ich will oder nicht).

So solange ich es nicht sehen muss, ist mir völlig egal, wer was mit wem im Bett macht oder nicht. Und wer wen liebt. "Lieb doch den Borussen den du willst. Lieb doch die Borussin die du willst!" - finde ich als Spruch absolut okay (war mal Spruchband im Stadion an einem Aktionstag gegen Homophobie im Fußball). Es geht mich doch auch gar nichts an! Es geht niemanden was an, was andere Leute privat machen! Wie unanständig sind viele "Gegner", dass sie ihre Nase ständig in die Betten von anderen Leuten stecken wollen!

Und auch das Geschlecht der anderen Menschen ist mir egal genug, als das ich Änderungen akzeptieren kann, wenn sie mir gesagt werden. Jeder wie er ist. Leben und Leben lassen.

Ich muss zyklisch kotzen wenn irgendwelche Stinos bei uns an der Schule rumlecken, darf ich die heterosexuellen jetzt anklagen wegen fahrlässiger Körperverletzung oder so ähnlich?

Edit: Ich beziehe mich offensichtlich auf den Teil mit dem 'solange ich es nicht sehen muss'. Was kompletter Bullshit ist. In anderen Teilen stimme ich dir zu.

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@Haruka16

Ich mag es nicht sehen PUNKT. Und zwar völlig egal, wer da wem die Zunge in den Hals steckt (ob Männer mit Frauen, ob Frauen mit Frauen, ob Männer mit Männern, oder sonstiges, macht für mich keinen Unterschied). Mir wäre es lieber, jeder macht das zu Hause. Heißt nicht, dass ich das irgendwem verbieten wollen würde, oder irgendwas anklage, nur das ich es nicht sehen mag! Ich verlange von niemanden, das er darauf Rücksicht nimmt, aber ich darf ja wohl eine Empfindung diesbezüglich haben?!

Sei also gefälligst nicht so anmaßend meine Gefühle diesbezüglich als "Bullshit" abzutun, nur weil deine anders sind, Hallo, was fällt dir ein?!

Was sind denn übrigens "Stinos"?...

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@guitschee

Stino ist kurz für Stinknormal. Bezüglich dem nicht sehen wollen, das hätte man verdeutlichen müssen, da Sprache missverstanden werden kann. Und so wie du es anscheinend meinst, nämlich nicht differenzierend ist es auch nicht unbedingt Bullshit, nur eine etwas seltsame Geschmacksrichtung, welche ich manchmal ebenfalls teile.

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@Haruka16
Bezüglich dem nicht sehen wollen, das hätte man verdeutlichen müssen

Ich finde, meine Sprache war da deutlich genug:

mir völlig egal, wer was mit wem im Bett macht oder nicht. 

Ist absolut eindeutig. Es sagt ganz klar aus: Ist mir sch**ßegal, solange ich es nicht sehe. Da war keinerlei Einschränkung, keinerlei weitere Differenzierung der Personengruppen. Aber das ist so ziemlich das, was ich meine mit der Opferrolle, in der sich manche gar zu wohl fühlen, wer sich hier als Opfer sehen will, sieht sich hier wohl auch als Opfer...

Es ist aber nicht mein Problem, wenn irgendwer ein Problem mit den Worten hat, die er selber zu meinem Satz dazudichtet.

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@guitschee

Wer mit wem was im Bett macht, und ob sich jemand in der Öffentlichkeit Zuneigung zukommen lässt sind zweierlei Dinge. Ebenfalls, während es ungerechtfertigte Opferrollen gibt, gibt es durchaus reale Opfer von Heterosexistisch motivierter verbaler oder auch nonverbaler Gewalt. Ich hasse diese Schwarz-weiß Malerei.

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@Haruka16
während es ungerechtfertigte Opferrollen gibt, gibt es durchaus reale Opfer von Heterosexistisch motivierter verbaler oder auch nonverbaler Gewalt.

Richtig. Genauso richtig ist aber, dass es gerade bei den LGBT* Leuten extrem viele gibt, die unglaublich gerne überall sowas reininterpretieren wollen - so wie du es eben bei meiner Aussage versucht hast - und genau deswegen finde ich diese LGBT* Leute auch oftmals so nervig und übrigens geht es nicht nur mir so, sondern ganz vielen.

Klar, gibt es reale Opfer von Gewalt - sowohl physisch, als auch verbal auf Grund von sexuellen Orientierungen - kenne ich selber ja auch - ich durfte mir oft genug schon völligen Schwachsinn über meine eigene sexuelle Orientierung anhören - und zwar übrigens netterweise von beiden Seiten, sowohl von den LGB-Leuten, als auch von den Heterosexuellen. Trotzdem wittere ich nicht in jedem Satz, sofort auch einen Angriff auf meine Orientierung. Einige Homosexuelle und Bisexuelle tun das aber und die sind einfach unglaublich nervig - so nervig, dass ich froh bin weit genug weg von den LGBT*-Leuten zu sein, als das sie mich meistens nicht mehr als eine dazu gehörige Person ansehen.

und ob sich jemand in der Öffentlichkeit Zuneigung zukommen lässt sind zweierlei Dinge

Da stimme ich dir voll zu. Küssen (mit Zunge) zähle ich zu sexuellen Aktivitäten, die möchte ich in der Öffentlichkeit nicht sehen. Das Privatsache, das sollte im Privaten bleiben. Sowas wie Händchenhalten, sowas wie Wangenküsschen, spielerische Neckereien - sowas zähle ich zum Zeigen von Zuneigung und dagegen habe ich auch absolut nichts - finde ich manchmal sogar ganz süß. Verliebte Paare sind manchmal recht niedlich. Und, damit du es dieses Mal nicht missinterpretieren kannst: auch da sind mir die Geschlechter dann völlig egal - ich habe nichts gegen zwei händchenhaltende Männer - sind manchmal süßer als wenn es ein Mann und eine Frau machen, bei denen mich das aber genauso wenig stört.

 Ich hasse diese Schwarz-weiß Malerei.

Ich auch, warum also machst du es dann hier?

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@guitschee

Stimmt, ich habe in teilen auch schwarz-weiß malerei betrieben. Dafür mal ein dreiviertelherziges (weil für halbherzig ists mir dann doch wieder zu ernst) sorry von mir.

Und ich habe wohl außer Acht gelassen, dass Leute verschiedene Hintergründe und 'vorbelastungen' haben als andere. Wenn man wie ich z.B. jeden Tag die obligatorische 'na heute schon in den arsc* gefi*kt worden du schwuch*el haha' Bemerkung in der Mittelschule aushalten musste, weil irgendein aufmerksamkeitsgeiles Weib den Drang verspürt hat Geheimnisse von anderen weiterzuerzählen damit ihre eigene jämmerliche Existenz mehr Aufmerksamkeit erfährt, dann kann man schonmal ein bisschen negativ eingestellt sein bezüglich homo-abneigenden (mir fällt dafür kein besseres Wort ein) Meinungen.

Andererseits, weiß ich bei anderen Themenfeldern, wie nervig es sein kann wenn Leute einen so-und-so-feindlich (nach dieser Definition bin ich übrigens Frauenfeindlich) nennen weil diese eine nervtötende Opferrollen attitude an den Tag legen. Diesen Eindruck wollte ich ebenfalls nicht vermitteln.

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@Haruka16
 'na heute schon in den arsc* gefi*kt worden du schwuch*el haha'

Tja, ja, solche Vollpfosten gibt es leider... und es gibt davon auch leider genug. Man kann nur hoffen, dass sie nach der Schulzeit ein bisschen was dazu gelernt haben. Solche Geschichten kenne ich leider auch - bei mir im Dorf gab es Spekulationen ob ich lesbisch sei, und nachdem mich das mal ein paar Leute am Strand gefragt haben und ich es absichtlich unglaubhaft abgestritten habe (ich kann sowas gut...) hatte ich plötzlich den ganzen Strand für mich alleine... Vermutlich hatten sie Angst, es sei übers Wasser übertragbar, oder so... Ich bedauere noch heute alle Leute im Dorf, die wirklich homosexuell sind - muss es statistisch da ja eigentlich auch geben...

Aber ja, ich kann auch gut verstehen, warum da einige Menschen dann so empfindlich sind, es gibt auch Sätze, die mich triggern - ich kenne das also; und: "solange ich es nicht sehen muss" ist sicherlich einer der typischen Sätze, die es bei euch tun.

Frauenfeindlich

Och, du glaubst nicht, wie oft ich das schon angeblich hier auf dieser Plattform war. Ich musste mir auch schon ein paar Mal anhören, ich wäre von Männern unterjocht - weil ich etwas feminismuskritisches gesagt habe - irgendwann habe ich diesen Satz mal Freunden von mir erzählt, die eine kam aus ihrem Lachanfall gar nicht mehr raus...

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@Haruka16

Stinos sagt man eig im bdsm Kontext zu nicht bdsmer in dem Kontext wie du zu benutzen ist sogar diskriminierend, weil du so homosexuelle etc ja als nicht normal darstellst

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@Littleevil3005

Nunja, das kommt wohl auf die jeweils benutzte Bedeutung von normal an. Normal im Sinne von am häufigsten vorkommend, sind sie nicht. Normal im Sinne von gesund/richtig schon.

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@guitschee

Naja kommt drauf an viele von uns bdsmer nehmen sich selber auf die Schippe und bezeichnen uns selbst als "unormal" und im Bezug auf homosexuell passt stino dann in der Benutzung nicht

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Ich bin selbst Teil der LGBTQ+ Community

Faktisch gehöre ich zur "LGBT+ Community" dazu, kann mich aber mit ihr null identifizieren.

Immer wieder bekomme ich mit, wie vor allem junge Leute sich stark mit ihrer Sexualität profilieren und diese zu ihrer Haupteigenschaft machen. Dafür habe ich wenig Verständnis, denn für mich macht diese eine Eigenschaft nicht aus, wer ich als Mensch bin. Deswegen würde ich mich selbst ungern zu einer bestimmten Community dazu zählen. Darüber hinaus hab ich gemerkt, dass zwischen mir und der LGBT Community häufig verschiedene Ansichten bestehen, sei es politisch oder gesellschaftlich.

Hier auf GF verfasse ich auch lediglich Beiträge zu dem Thema, weil es größtenteils anonym ist. Im echten Leben würde ich daraus keine große Sache machen.

Ansonsten denke ich mir, leben und leben lassen, solange niemand dadurch Unrecht erfährt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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