Darf man heutzutage kein "Träumer" mehr sein?

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9 Antworten

Hallo :)

Kenne das.. mein Opa bekam beim Elternsprechtag der 9. Klasse auch von meiner damaligen Deutschlehrerin negativ vorgehalten, ich sei ein "introvertierter Träumer und zugleich ein unbelehrbarer Idealist"... aber das darf man an sich ranlassen & mir war das immer total egal, zumal ich mit dieser Frau auch nicht wirklich warmwurde & auf ihre Meinung pfiff, die anderen Lehrer kamen prima mit dieser Art (die ich tatsächlich an mir habe, das sagen viele^^) zurecht :) Also denn^^

Letztendlich sind wir alle, wie wir nun mal sind & das ist auch gut so. Wir sollten uns nicht sonst was einreden lassen, denn letzten Endes muss man einfach nur zufrieden sein und wenn du das doch eigentlich bist, dann ist doch die Sache geritzt und alle sollten zufrieden sein.. und denke dir -----> man kann nicht von allen geliebt werden & das soll sogar so sein^^ gewisse Ecken und Kanten sollte man sich bwahren in 'ner Gesellschaft die immer Uniformer wird.. 

Gerade Ansichten zu Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Leben sind außerdem total subjektiv & nur weil das deinen Freunden nicht passt, was du denkst und sagst, muss das nicht schlecht sein was du im Herzen hast.. ganz im Gegenteil! 

Zweifle nicht an deiner selbst & denke garnicht erst an einen psychologischen Beistand.. lass' dich nicht aus der Ruhe bringen & denke dir ... lass die anderen reden, lass die Karawane weiterziehen & sei zufrieden mit dir, wie du bist wenn doch alles passt :)

Weiterhin alles Gute!

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Kommentar von GoToGo
09.02.2017, 21:06

Ich mag deine Art, besonders diese positive Einstellung! ^^ Danke für die hilfreichen Worte, das war genau das was ich hören musste

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Hallo GoToGo,

freue Dich über die Kraft Deiner Träume!

Und ich wünsche Dir, dass Du Dir diese Kraft bewahrst – trotz all der Enttäuschungen, die auf Dich warten!

Psychiater sollten sich bitte verstärkt um die Menschen kümmern, die keine Träume  haben! Der Umgang mit Deinen Träumen ist so lange wie irgend möglich Deine Aufgabe.

Zum Leben gehört die Spannung zwischen dem, was ich in meinen Träumen erhoffe und dem, was ich verwirklichen kann.

Wenn wir uns mutig dieser Herausforderung stellen, dann verändern sich unsere Träume und unser Leben.

Ich finde: Noch fehlt es Deinen Träumen an Lebendigkeit:

Du willst Dein Dasein für etwas einsetzen, was die Menschheit voran bringt, sodass Du wirklich einen Einfluss auf die Welt hast.

 Wunderbar! Aber nun musst Du ja wohl herausfinden, was in Deinem Leben auf Dich wartet, damit Du das anpackst, womit Du die Menschheit voranbringst.

Du solltest Dich – so meine ich – auch ehrlich fragen, ob Du eigentlich die Menschheit voranbringen willst, Dich fragen, was Du ihr bringen willst, oder ob Du vor allem Dich selbst voranbringen willst.

Leider gibt es auch Träumer, die nur von ihrem riesengroßen Ego träumen.

Einer von ihnen ist gerade ins Weiße Haus eingezogen.

Ein Traum, mit dem Du die Menschheit voranbringst, wäre es zum Beispiel auch, einer Familie aus Syrien den Weg in ein neues, menschenwürdiges Leben zu ebnen.

Wünsche Dir einen klaren Blick und Einfühlungsfähigkeit bei der Verwirklichung Deiner Träume!

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Hallo,

natürlich darfst du ein Träumer sein! Eine Gesellschaft ist auf Menschen mit Träumen und Idealen angewiesen.

In einer kapitalistisch geprägten Leistungsgesellschaft tendieren viele Menschen dazu Dinge nur quantitativ zu bewerten. Wenn dein Ziel ist, dein Leben etwas zu widmen, dass dir etwas Bedeutet ist das doch tendenziell eine gute Sache.

Luther, Schiller, Einstein und Lennon - das waren alles Träumer die goßartige Dinge geleistet haben. Jeder auf seine Art. Grade das Beispiel Luther zeigt aber auch, dass es nicht immer leicht ist zu seinen Idealen zu stehen.

Ob das Geld automatisch kommt wenn man eine Sache macht die man liebt? Leider ist das nicht immer so. Aber wenn einem Geld nicht das Wichtigste ist und man Talent und Durchhaltevermögen hat ist es nicht auszuschließen.

Grade die Kreativ-Branche ist voll mit Idealisten die sich unter prekären Arbeitsverhältnisen von Job zu Job hangeln. Einige müssen sich dann auch mal in ein Callcenter setzen um ihre Miete zu zahlen. Aber wenn man am Monatsende nicht in eine Sinnkrise stürzt, weil man weiß wieso man so lebt, ist das doch vollkommen OK.

Du bist noch jung. Wer weiß wo du in zehn Jahren stehst und selbst dann ist es nicht zu spät seine Träume teilweise zu begraben und sich einem pragmatischeren Lebensunterhalt zu widmen. 

Du brauchst keine Therapie. Träumer sind wichtig!

PS: Die offizielle Hymne der Träumer:

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Also, das mit dem Geld ist als Grundeinstellung zwar verständlich, aber durchaus auch riskant. Es gibt genug Leute die nur ihrer Passion gefolgt sind und entweder pleite sind, auf staatliche Hilfe angewiesen sind, oder nebenbei Jobs arbeiten müssen, die ihnen nihct gefallen und nichts mit ihrem Traum zu tun, weil sie eben Rechnungen bezahlen müssen.

Aber ich würde mir da an deiner Stelle jetzt keine großen Sorgen machen. DU bist 16, wohnst vermutlich noch zu hause und musst keine ernsthaften Rechnungen bezahlen. Wenn du älter wirst und erste Jobs machst, wirst du lernen wie hart arbeiten seien kann, und wie wenig Geld man oft verdient.  Aber das ist völlig normal!

Und hohe Ziele zu haben ist erstmal nicht schlecht, solange du auch damit umgehen kannst, das auch mal etwas nicht so funktioniert wie du dir das vorgestellt hast.

Du kannst natürlich zu einem therapeuten gehen, aber je nach dem wo du wohnst, ist das gar nicht so leicht. Man muss sich dahin überweisen lassen und dann einen Therapieantrag stellen, der auch bewilligt werden muss. Also, wenn du das wirklich willst, solltest du rechtzeitig anfangen, denn es kann Monate dauern, besonder wenn du ohne einen akuten Grund anfragst.

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Also deine Ansicht zu Geld ist wirklich träumerisch. Nur weil man etwas gerne macht, kommt das Geld nicht von alleine. Das kommt darauf an, was man gerne macht.

Und wenig oder zu wenig Geld ist ein sehr großes Problem. Geld kann sehr schnell zum Problem werden.

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Ein Therapeut kann dasicherlch am besten bewerten. Aber en bisschen träumen macht jeder. 

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Ich finde es wunderbar.
Es müsste viel mehr Träumer geben.
Die Welt ist armer ohne sie.
Lass dich nicht von deinen Träumen anbringen
.

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Nicht du solltest zum Psychiater sondern so ziemlich der Großteil der Leute die ihre Bildung aus RTL nehmen.. da es aber deutlich einfacher ist der Minderheit die Fehler aufzudrücken als 90% der Weltbevölkerung zum Psychiater zu schicken werden Leute die denken als Träumer abgestempelt.

Menschen sind nicht böse sie sind dumm. Alligatoah.

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manche Fehler muss man nicht machen...

mit 16 solltest Du schon mehr drauf haben, als das, was du so von Dir gibst...

Provokation ist ok, aber du lebst nicht auf einer Insel und selbst ein trump ist mit einem startkapital gesegnet gewesen und den verbindungen, die seine familie bereits hatte...

mache deine leidenschaft zu deinem beruf und schau nicht aufs geld, such dir eine frau, die dich notfalls ernähren kann...oder einen starken partner...

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