Hallo,

erkläre doch bitte was genau du mit "Ich habe alle Boxen über eine Masse" meinst.

Das Interface bezieht seinen Strom über die USB-Schnittstelle von deinem Computer. Die Spannung an USB-Buchsen ist nicht immer eine gut geglättete Gleichspannung und das kann zu Problem führen.

Hast du die Möglichkeit das Interface an einem Laptop im Akkubetrieb zu testen? Also ohne angeschlossenes Netzteil. Falls das Problem dann nicht mehr besteht, könnte man über ein besseres Netzteil für den PC nachdenken.

Ansonsten; Zieh alle Geräte die du nicht unbedingt für eine Aufnahme benötigst aus den Steckdosen, inkl. der entsprechenden Netzteile. Auch Lampen können Probleme machen - Die olle Glühbirne nicht unbedingt, aber LEDs, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren durchaus. Netzteile, Trafos, etc. können durchaus zu Problemen mit Nebengeräuschen führen.

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Hallo,

wie wäre es mit einem gebrauchtem Yamaha AX397 oder dem etwas besserem Yamaha AX497? Beide sind recht gute und solide Verstärker für das wenige Geld, für das sie Besitzer wechseln. Die beidem Amps habe ich auch an Yamaha NX-E100, NX-E400 und NX-E800 gehört und die Boxen sind alle recht ähnlich zu deinen BNS-BP300; Die NX-E800 ist der direkte Vorgänger davon.

Falls dein TV-Gerät nur ein digitales Signal ausgibt wäre der Yamaha A-S301 interessant.

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Hallo,

ohne deinen Verwendungszweck näher zu erläutern sind sinnvolle Empfehlungen eher schwer. "Podcasttauglich" ist nicht sonderlich aussagekräftig. Es macht wohl schon einen Unterschied, ob du deine eigenen Monologe in deinen Wohnräumen mit dem Computer aufzeichnen willst oder du vorhast mehrere Sprecher mit einem Fieldrecorder in einem Café oder der Bühne vom lokalen Theaterverein aufzunehmen.

Kurz: Was genau, wen und wie viele willst du wo aufnehmen?

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Hallo,

der Vergleich hinkt ein wenig; da der Konterpart zum Scarlett 2i2 das Steinberg UR22 wäre. Die spielen dann auch in der selben Preisklasse. Wobei das Steinberg dann auch MIDI bietet, symmetrische Ausgänge und die Möglichkeit ein dediziertes Netzteil zu verwenden und sich nicht nur auf den Strom aus der USB-Buchse zu verlassen.

Die Yamaha D-Pre-Amps im Steinberg sind solide Pre-Amps. Klanglich kann man da in der Preisklasse nicht mekern. Nur sind die Amps im kleinen Steinberg Interface ein wenig an die Leine gelegt und bringen nicht so viel Gain - Wobei sie dann auch voll aufgedreht nicht sonderlich stark rauschen. Das Scarlett bringt etwas mehr Gain, rauscht dann aber voll aufgedreht etwas mehr. Unterm Strich ist das wohl Gehupft wie Gesprungen; Wobei ich zu den Yamaha D-Pres tendieren würde. Die sind wie gesagt solide.

Die Ausgangswandler im Scarlett sollen wohl ein wenig besser sein. Ich habe das nicht A/B gehört. Aber wie mit den Pre-Amps ist man hier wohl sehr nah beieinander.

Beim UR22 bekommt man für das Geld vom 2i2 wie gesagt noch MIDI und symmetrische Ausgänge. Bei UR12 und UR22 kann man dann, wenn man will, noch ein anständiges Netzteil anschließen und hat so ggf. weniger Probleme mit Rauschen. Grade in der Preisklasse und so relativ ähnlichen Produkten geht es leider nicht so sehr um den top Klang, sondern eher darum, dass das Zeug nicht rauscht und da ist Steinberg mitunter etwas besser aufgestellt.

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Hallo,

mit beiden der genannten Mikrofonen sind die Chancen recht hoch, dass die geneigte Zuhörerschaft sich an den akustischen Eigenheiten deiner Tastatur erfreuen kann.

Kondensatormikrofone, wie die beiden genannten, haben eine sehr dünne Mikrofonmembran, dagegen ist ein Haar schon dick. Diese Membran kann auch kleinesten Luftdruckveränderungen (Schall) folgen, da ihre Masse so gering ist.

Dynamische Tauchspuelenmikrofone, sind im Grunde aufgebaut wie ein üblicher Lautsprecher. An der, im Gegensatz zum Kondensatormikrofon, relativ dicken Membran sitzt eine Spule - Das hat wesentlich mehr Masse und um das anzuregen braucht es mehr Energie.

Die Positionierung auf dem Tisch ist, um Störschall von der Tastatur auszublenden natürlich eher schlecht. Das Mikrofon eher nah an den Sprecher zu bekommen führt dazu, dass man weniger vom Störschall aufnimmt und mehr vom gewünschten Schall.

Kleine Tischstative gibt es übrigens zu Hauf. Da könnte man dann fast jedes belibige Mikrofon drauf platzieren. Vielleicht schränkt das deine Auswahl weniger ein. https://www.thomann.de/de/mikrofon_tischstative_und_sockel.html

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Hallo,

der Klang von Gitarren ändert sich tatsächlich über die Zeit. Während das Holz bespielt wird altert es und das führt dazu, dass sich der Klang verändert.

Bei Nadelholz, besonders bei Fichte, ist die Veränderung über die Zeit am ausgeprägtesten. Das liegt daran, dass Nadelholz etwas einfacher aufgebaut ist als Laubholz. Holz von Laubbäumen verändert sich allerdings auch mit der Zeit.

Dabei ist auch interessant, dass Holz mit einem höheren Wassergehalt anders klingt, als trockeneres. Da spielt dann die Luftfeuchte der Umgebung eine Rolle. Es ist durchaus üblich, dass Gitarren im Winter, bei eher trockener, beheizter Umgebung, anders klingen als im Sommer.

Du hast nicht dieselbe Gitarre gekauft die du auch angespielt hast? Da Gitarren meistens aus Holz gebaut sind ergeben sich daraus natürlich Unterschiede. Bäume sind ja komplexe Lebewesen und das Holz entsteht über Jahre - Selbst wenn zwei Fichten direkt nebeneinander stehen, gibt es Unterschiede in deren Holz. Selbst wenn das Holz vom selben Baum wäre; Unten am Stamm klingt es auch anders als weiter oben.

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Hallo,

generell würde man dazu raten die Lautsprecher, bzw. die Soundbar auf Ohrenhöhe zu plazieren. Also auf der Höhe der Ohren des Zuhörers in der anzunehmenden Sitzposition vor dem Bildschirm. Wenn die Lautsprecher, bzw. die Soundbar nur 24cm über dem Boden ist, stellt sich praktikablerweise die Frage wie gut man denn mit den Kien hören kann.

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Hallo,

ganz banal: Man stellt die Kameras so auf, dass sie sich nicht gegenseitig "abschießen".

Die Kameras bleiben bei Filmen oft auf einer Achse. Da man im Schnitt auch keinen Achsensprung haben möchte. https://de.wikipedia.org/wiki/Achsensprung_(Film)

So kann man relativ gut vermeiden, dass die Kameras sich gegenseitig filmen. Das wird bei Mehrkamera-Produktionen eingesetzt. Ein gutes Beispiel dafür sind die üblichen Sitcoms. https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrkamera-Produktion

Bei Serienproduktionen ist das üblich. Beim großen Film wird öfter zwischen den Einstellungen umgebaut. Da nicht nur die Kamera ins Bild kommen könnte sondern auch Lichttechnik, Tontechnik und mitunter das Team inkl. Fuhrpark. Sprich: Man dreht beim Film ganz oft nur eine Richtung, baut dann um und dreht die Szene aus der anderen Richtung noch einmal. Das klingt etwas umständlich, aber so kann man auch das Licht für jede Richtung besser einrichten.

Ein ganz gutes Beispiel dafür ist die Diner-Szene in "Taxi Driver"; Durch die Fenster sieht man tatsächlich den Verkehr auf der Straße und jenachdem welche Einstellung unterschnitten wurde, stehen an der roten Ampel eben auch andere Autos.

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Hallo,

da kommen ein paar Programme in Frage. Weil du ja den Preis als Kriterium herausstellst, könntest du mal Reaper testen. Das kannst du mit vollem Funktionsumfang 60Tage testen und wenn es dir zusagt ist es mit 60$ für eine nichtkommerzielle Lizenz durchaus günstig.

http://reaper.fm

 

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Hallo,

da sind einfach blaue LEDs verbaut, die die Röhren beleuchten.

Das Leuchten der Röhre an sich ist wesentlich schwächer und größtenteils orange. Das blaue oder auch violette Leuchten der Röhren durch Fluoreszenz des Glases ist recht schwach.

https://youtu.be/rFz2llnnC1o

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Hallo,

mit einem Kapodaster im ersten Bund wäre deine Gitarre einen Halbton höher. Der Song ist aber nicht einen Halbton höher, sondern eher einen Viertelton.

Falls du ein Stimmgerät hast bei dem man das Einstellen kann, oder irgendeine Stimm-App fürs Smartphone: Statt dem Kammerton A=440Hz stellst du A=453Hz ein.

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Hallo,

wie du selber festgestellt hast ist ein Film nun etwas kürzer und das ist eigentlich auch alles.

Rückspulen, Film zum Entwickeln entnehmen, das Entwickeln an sich - Geht auch alles mit einem kürzeren Film.

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Hallo,

was für ein Verstärker? Ich habe die Vermutung, dass du vielleicht gar keinen Silvertone 1484 hast für "möglichst original". Zumindest hat der Silvertone Amp gar keinen Mitten-Regler und auch keinen Gain-Regler.

Für den Song braucht man tendenziell ein paar Dinge: Ein Slide, eine Gitarre, einen Oktaver (für den "Basspart"), einen Booster (für den verzerrten Part), Kabel und einen Röhrenverstärker.

[Oktaver braucht man nicht wenn man einen Bassisten hat. Booster kann ggf. mit dem Volumen-Poti an der Gitarre substituiert werden. Geht ggf. auch mit einem Transistorverstärker, macht dann aber weniger Spaß.]

Man stimmt seine Gitarre auf Open-A, eine offene Stimmung, bei der alle Saiten leer angeschlagen einen A-Akkrod erklingen lassen. So kann man mit der Ein-Ginger-Verschieb-Methode spielen. Das kann man dann mit einem Slide gut spielen. Jack White nutzt für die Nummer ein Metallslide. Die gibts günstig im Musikladen. Wenn du kein Slide hast und auch kein Geld, bedenke, dass irgendwann Winter werden wird, wenn du das Heizungsrohr ein wenig kürzt.

Den Amp stellt man so ein, dass die Bässe gut umrissen sind und nicht matschen. Eher etwas weniger Tiefen. Gerne etwas mehr Mitten und die Höhen nimmt man ggf. etwas zurück, da das mit dem Slide oft zu viel wird.

Das mit dem Gain ist so eine Sache. Jack Whites oller Silvertone Amp hat keinen Regler der mit Gain beschriftet ist. Der hat einen Volume-Regler und wenn man den aufdreht wird es laut. Wenn man den weiter aufdreht wird es noch lauter und irgendwann wird es nicht mehr wirklich lauter, sondern es fängt an zu verzerren. Der Verstärker verzerrt, weil er er an seinem Limit angekommen ist.

Genau so würde man den Amp auch einstellen, so dass er im "Basspart" schon etwas verzerrt, nicht viel, aber eben auch nicht mehr ganz clean ist. Sprich, der Amp ist hart an der Grenze, dessen was er leisten kann.

Dann ist der Amp fertig eingestellt. Will man mehr Verzerrung, wie im Slide-Part von Seven Nation Army schaltet man seinen Booster ein. Das Pedal macht, wenn es an ist, nur das Gitarrensignal lauter und weil der Amp schon so eingestellt ist, dass er eigentlich nicht mehr clean spielt, verzerrt der mit dem lauteren Signal vom Booster-Pedal dann richtig.

Weil man für das Spielen mit dem Slide gerne eine etwas höhere Saitenlage hat und Umstimmen nervt, hat Jack White für die Open-A Stimmung eine extra Gitarre. Das ist nachvollziehbar. Auch nachvollziehbar ist, dass er im Grunde die erst beste gekauft hat, die nicht allzu teuer war. Das war in seinem Fall eine Archtop, also eine hohle Gitarre.

Also weit aufgedrehter Röhrenverstärker; zwei Pedale, eins für den "Basspart" eines für den Slide-Part und eine (hohle) Gitarre auf Open-A - Probier das mal aus. Das ist super. Wenn man das wirklich mit einem Verstärker a la Silvertone 1484 (60W) macht ist das sau laut und es ist wirklich nicht ganz so einfach mit einer hohlen Gitarre und einem Slide irgendwie das Feedback in den Griff zu bekommen - Aber davon lebt dieser Sound.

Mit einem Transistorverstärker stehen die Chancen recht hoch, dass das nicht so klappen wird; Da so ein Transistor nicht wie eine Röhre verzerrt. Wäre halt durchaus interessant was für einen Verstärker du hast.

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Hallo,

die Sex Pistols haben nur "Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols" als Studioalbum veröffentlicht. Alle anderen Veröffentlichungen waren keine Produktionen die in einem Studio mit Ziel eines Albums aufgenommen wurden, bzw. damals nie als solche veröffentlicht wurden.

Interessant dabei: Chris Thomas hat Never Mind the Bollocks produziert. Das war der Mann der "Helter Skelter" von den Beatles aufgenommen hat, weil George Martin grade im Urlaub war. Chris Thomas, der halt eine der einflussreichsten Punk-Platten produzierte, hat Jahre später dann den "König der Löwen"-Soundtrack produziert...

https://de.wikipedia.org/wiki/Sex_Pistols#Diskographie

 

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Hallo,

das mit dem 'kostenlos' ist so eine Sache - Der Volksmund weiß schließlich, dass nur der Tod umsonst ist.

Der klassische Weg ist sicher mit einer neuen Scheibe auf Tour zu gehen und das Album so zu promoten. Dazu ein kleiner Merch-Stand an dem das Album verkauft wird und was man sonst so hat. Irgendwelche Aufkleber, Buttons, etc. zu verteilen hilft, dass sich das mitunter angetrunkene Publikum auch am nächsten Morgen noch an den Bandnamen erinnern kann.

Man kann die Platte sicher an Radiostationen senden. Im Zweifelsfall landet es dann halt in der Ablage M. Aber grade die lokalen Stationen haben mitunter Programme in denen lokale Musik, oder eben Musik abseits des Mainstreams gespielt wird. Wenn man da Kontakte hat, kann man auch mal eine Radio-Session spielen. Dabei ist halt mittlerweile die Frage ob die Zielgruppe noch ein Radio einschaltet.

Habt ihr einen Verlag oder verlegt ihr die Platte selbst? So romantisch der Eigenverlag mitunter rüberkommt, bietet ein Verlag doch, grade zum Thema der Promotion, einen Mehrwert. Es muss ja kein Major-Label sein. Viele kleine Independent-Label strotzen vor Idealismus und da kann man als Band mitunter gut unterkommen.

Es gibt ja auch durchaus noch Fanzines, bzw. Online-Fanzines die man mal anschreiben kann. Das hilft mitunter auch.

Seid ihr "My Final Second" die ich bei YouTube unter "My Final Second Official" finde? Wenn ja: Man kann das Medium sicher besser bespielen. Die Videos vom "Making of" sind ja eher so mittel. Hand aufs Herz; Wer soll sich das denn ansehen? Da kann man ja mit einfachen Mitteln auch bessere Videos machen.

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4/4

Hallo,

mit 1,7m ist eine 4/4 in der Regel eine gute Wahl. Eine 3/4 Größe würde man eher deutlich kleineren Menschen empfehlen. Wenn die 4/4 etwas groß erscheint, wäre die nächst kleinere Größe eine 7/8-Gitarre, die sogenannte Damengröße.

Am besten gehst du mal in einen Musikladen und spielst da verschiedene Gitarren an. Abseits von der in Brüchen angegebenen Größe gibt es da auch noch andere Unterschiede, die die Ergonomie beeinflussen und natürlich auch den Klang.

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Hallo,

die Angaben sind ein wenig dürftig. Marshall hat ja nicht nur einen oder zwei Vollröhrenverstärker im Programm. Selbst die Marshall Vollröhrenamps, die einen gewissen Legendenstatus besitzen, sind nicht nur ein oder zwei.

Was für ein Verstärker soll es denn sein? Es gibt ja gewisse Unterschiede zwischen einen ganz klassischen JTM45 mit KT66-Röhren und dem JCM800 2203 mit EL34, oder was auch immer dir vorschwebt.

Ob Topteil oder Combo macht natürlich auch einen Unterschied. Ist denn eine Box vorhanden oder muss die auch noch angeschafft werden? Die dicke 4x12er oder reicht auch etwas Kleineres? Hallspirale, Röhrengleichrichter, etc. pp. da kann man sich ja durchaus drin verlieren.

Was ist denn dein Budget? Was brauchst du, was soll der Amp können?

Wenn man die Augen aufhält bekommt man ein 100W Peavey Windsor für sehr wenig Geld. Ist das ein Marshall? Nein, aber für das Geld bekommt man auch nichts, was näher dran wäre.

Ich könnte auch Linnemann-Amps einwerfen; Herr Linnemann verschenkt zwar keine Amps, aber da bekommt man sehr viel für sein Geld.

 Das Feld der Marshall-Clone und Marshall von inspirierten Amps ist groß. Da ist die Auswahl mitunter recht groß.

Mein erster "Marshall" war damals ein 1959-Klon den ein Elektroniker bei der DDR-Bahn damals nach Feierabend nachgebaut hat, inkl. handgewickelter Trafos. Ich hab den für ein Appel und ein Ei bekommen und der klang gut. In jugendlichem Leichtsinn habe ich den dann weiterverkauft und rückblickend, war das vielleicht keine gute Idee. Aber ich höre ihn noch ab und zu wenn er mit seinem jetzigen Besitzer auf Tour ist - Die wege zu einem "Marshall" sind ein wenig wie die nach Rom - Es scheint wohl viele zu geben.

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