Christliche Privatschule. Würdet ihr eure Kinder auf diese Schule schicken?

22 Antworten

So eine Schule musst Du genauso bewerten wie eine staatliche: was bietet sie den Schülern? Wie sieht die Schulverfassung aus? Wie hoch ist die Klassenstärke? Das wirst Du alles, wenn nicht in persönlichem Gespräch, auf der Schulwebsite erfahren können. Eine kirchliche Schule in unserer Stadt hat einen ziemlich guten Ruf, aber wäre mir vom Schulweg her zu weit weg gewesen (was ja bei Grundschülern auch berücksichtigt werden muss).

Das "christliche" kann ein Nachteil sein, wenn hier z.B. eine weltfremde Schulleitung "regiert". Grundsätzlich denke ich aber, dass eine solche Schule eher Vorteile mit sich bringt, weil hier mit Sicherheit auf Werte-Vermittlung geachtet wird und nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen "eingetrichtert" wird - zumindest hoffe ich es und stelle es mir an einer solchen Schule so vor.

Ich sagte ja, minimale Anforderung. Aber wenn vor lauter Projekten und Werkstätten und Basteln das Schreiben und Lesen auf der Strecke bleiben, reicht mir das nicht.

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Wenn Du nicht christlich bist, müßtest Du damit rechnen, dass christliche Rituale im Alltag stattfinden und alle sie mitmachen. Meistens hat man in der Elternschaft (wenn nicht sogar in der Lehrereschaft) sehr sehr sehr gläubige Leute, die nichts anderes gelten lassen und einen guten Teil des schulischen Lebens mitbestimmen, da sie meist sehr sendungsbewußt sind. Andere Religionen werden dann kaum erwähnt. Wichtig ist, in welche Lehr-Richtung sie tendieren (konventionell, Montessori, Waldorf o.ä.) mit Pech erwischt man eine "Spiel"schule, ohne Zensuren und ohne Leistungsabforderung, dafür mit viel spielerischen Komponenten. Man sollte immer bedenken, ob das eigene Kind dafür geeignet ist, manchen tut es nicht gut, immer gebauchpinselt zu werden, die brauchen konkrete Ansagen (wie im richtigen Leben auch.

Ich denke nicht, dass du hier eine Spielschule erwischst. Christen versuchen, ihre Kinder zu lehren. Und nicht nur spielen zu lassen. Wie kommst du auf diese Idee?

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@Hannipuepp

Meine Erfahrung; meine minimale Erwartung an eine Grundschule ist, dass den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht wird und ich bin im Moment sehr am Zweifeln, ob ich meinen Kindern die richtige Schule ausgesucht habe. Allerdings sind sie Alternativen auch nicht so doll...Ich muss sagen, im Moment bin ich ziemlich ratlos.

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ich werde meinen sohn wenn er alt genug ist natuerlich auch hier auf die mother mary catholic private school geben. ich weiss nicht wie das in deutschland ist aber hier in den USA haben private, vor allem katholische schulen eine bessere bildung als die oeffentlichen und es darf religion unterrichtet werden.

schlimm genug !

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also ich gehe selbst auf eine katholische privatschule... meine eltern wollten das...und es ist wirklich so das man dort viel mehr lernt als meine freude auf den staatlichen gymnasien. allerdings ist es auch nicht immer einfach. wegen jeder kleinigkeit muss man zum schulleiter..und bekommt briefe an die eltern. und in den ersten jahren hatten wir vor vielen lehrern richtige angst...wie meine schwestern zurzeit. gottesdienst ist auch 1 mal pro woche...und beten mehrmals täglich. Unsere Schule gehört zu einem kloster und ein internat gibt es auch. sie liegt in einem richtig kleinem dorf...dort fühlt man sich richtig abgeschottet. es gibt nicht mal richtiges internet. ich selbst fühle mich zwar wohl auf der schule, denke aber oft, wie schön es wäre, wie meine freunde auf eine normale schule zu gehen. denn dort lebt man einfach ganz anders. nachmittags in der woche kann ich mich fast nie mit meinen freuden treffen, da entweder noch schule ist oder ich zum musikunterricht oder zum tennis oder rsg muss. aber meine eltern würden es nie zulassen, dass ich auf eine andere schule gehe.

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