Christ (Zitate, Sprüche, ...)?

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Dazu passt vielleicht die Aussage von Paulus: "Prüft aber alles und das Gute behaltet" (1. Thessalonicher 5,21).

Ich persönlich halte mich lieber an Bibel-Zitate. Aber das will ich nicht für jeden Menschen verallgemeinern. Wichtig erscheint mir aus christlicher Sicht, dass das Zitat des Buddhismus der Bibel nicht widersprechen sollte.

Wenn Du Dir solche Zitate (was ja eigentlich nichts anderes ist, als lediglich eine Empfehlung oder auch eine Antwort auf eine tiefgründige Frage, die man sich womöglich bislang bloß noch nicht selbst gestellt hat) als Christ nicht zu Herzen nehmen und auch nicht umsetzen dürftest, dann wäre das ja wohl auch genauso mit allem im Alltag! Dann dürftest Du ja nicht mal jemanden, der kein Christ ist, fragen, ob er/sie z.B. Deine neue Jacke gut findet. Außerdem ist so etwas ja auch nur ein Denkanstoß. Was Du daraus interpretierst und wie Du so etwas dann in Deinem Alltag umsetzt, ist letztendlich Dir überlassen.

Ich halte es persönlich so und bin bisher gut damit gefahren.

Du kannst überall von guten Lehrern etwas lehrreiches lernen, seien es Buddhisten, Sikhs, Juden, Hindus etc. ..

Wichtiger ist weniger die Religion sondern ob der Lehrer qualifiziert ist und Inhalte verständlich und mit Weitblick erklären / darstellen kann.

So war es doch schon in der Schule, egal welches Fach, wenn der Lehrer ne taube Nuss war hat auch der spannendste Stoff keine Chance.

Zudem gilt der Buddha auf Umwegen ja als ein Heiliger in den christlichen Kirchen, siehe Hl. Josaphat bzw. Joasaph.

https://outhere-music.com/de/albums/barlaam-josaphat-buddha-a-christian-saint-a458

http://www.glaubenszeugen.de/kalender/b/kalb014.htm

An den Heiligen, die zur Ehre der Altare erhoben wurden kann man sich ein Beispiel nehmen denke ich. ;-)

Natürlich darfst und solltest du dir sogar, weise Sprüche immer zu Herzen nehmen. Wenn sie wirklich weise sind, werden sie sinngemäß, wohl auch irgendwo in der Bibel stehen, vor allem aber, nicht entgegen der Bibel sein. 

Deshalb ist es so wichtig, die Bibel gut zu kennen und sie zu studieren. 

Wenn man sich gut mit Gottes Wort auskennt, dann hat man eine sehr gute Grundlage, wahre Weisheit von wischiwaschi "Weisheit"/leerem Gerede zu unterscheiden. 

Ein naiver Mensch glaubt jedes Wort, der Kluge dagegen bedenkt jeden Schritt. (Sprüche 14:15) 

Prüft alles. Haltet am Guten fest. 22 Meidet jede Art Schlechtigkeit. (1.Thessalonicher 5:21) 

Ihr Lieben, glaubt nicht jeder inspirierten Aussage, sondern prüft die inspirierten Aussagen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. (1.Johannes 4:1) 

Passt auf, dass euch niemand durch die Philosophie und inhaltslose, irreführende Ideen gefangen nimmt, die sich auf menschliche Traditionen und die elementaren Dinge der Welt stützen und nicht auf Christus. 9 Denn in ihm ist die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich vorhanden. (Kolosser 2:8, siehe auch 1.Timotheus 6:20/21 und 1.Korinther 3:19)

die Bibel sagt dazu nichts, jedenfalls nichts Negatives.

In der katholischen Kirche gibt es einige Orden, Benediktiner und Jesuiten, die sich sogar systematisch mit der Buddha-Lehre und ihren Meditationsübungen befasst hatten. Aufschlussreiche Glosse am Rand: die Übersetzung des Saddharma Pundarika Sutra (Lotos-Sutra) aus dem Chinesischen ins Deutsche durch Margareta von Borsig erschien im katholischen Herderverlag Freiburg und wurde vorfinanziert durch Joseph Kardinal Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt.

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