Border Collie und Goldie zusammen halten?

8 Antworten

Hii, hatten auch mal Border collies 😁

Am wichtigenten ist, dass du mit deinem Border Collie, bis es 1 Jahr alt ist, nicht viel machst.

Mit „machen“ meine ich alles, was in Richtung Sport geht. Also auch Gassi gehen, wandern, joggen usw.

Nicht mehr als nötig!

2 Gassi Runden am Tag ca. 10 - 30 Minuten lang reichen schon!

Mit 2 Monaten (8 Wochen) am besten 5 Min.

Mit 3 Monaten (12 Wochen) am besten nur 10 Minuten.

Und mit jedem Monat immer 5 Minuten länger.

UND: Wenn es zu warm ist, auch mal Gassi Runden VERZICHTEN.

Was ich mit „zu warm“ meine:

Berühre den Boden (Wo ihr lang laufen werdet) & Lasse deine Handfläche ca. 10 Sekunden in Berührung mit dem Boden. Wenn das geht, ohne dass du duch „verbrenst“, kannst und sollst du mit dem Hund Gassi gehen.

Wenn du es aber nicht schaffst, (Eben weil der Boden zu heiß ist), dann solltest du Gassi gehen mal ausfallen lassen. Da sich sonst der Hund die Pfoten verbrennt und schlechte Erinnerungen mit Gassi gehen verknüpft.

Also ab 28 Grad (und noch höher) sollte es schon so warm sein, dass es für den Hunden (Vorallem den Border Collies) zu warm ist, zum Gassi gehen..

Wenn du diese Sachen einhälst, müsste eigentlich alles klappen!

LG frohe Weihnachten 🎄

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Okay, also mit dem Gassigehen muss man ja bei jedem Welpen/Junghund aufpassen... Dabei bin ich auch schon Experte durch den Goldie. Retriever und ihre Hüftprobleme... ;)

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Wie Du schon sagtest, ist ein zweiter Hund erst sinnvoll, wenn der erste Hund keine größeren Baustellen mehr hat.

Theoretisch ist es egal, in welcher Kombi man seine Hunde hält. Ob sie ein Team werden, oder eher aneinander vorbei leben, hängt von dem Charakter ab und deiner Fähigkeit zwei Hunde zu leiten.

Ich bin ein Freund davon, ähnliche Rassen zueinander zu packen. Sprich ähnliche Größe, Gewicht, Temperament usw. Da ist die Chance, dass der körperlich unterlegenen ausversehe mal verletzt wird, geringer. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Was du bedenken musst ist, dass der Aussi anders gearbeitet werden muss und wahrscheinlich auch intensiver, als der Goldie. Du wirst mit den Hunden einzeln unterwegs sein und daher auch viel mehr Zeit aufwenden. Pass auf, dass keines der Tiere auf Dauer zu kurz kommt. Das kann zu Unzufriedenheit und evtl auch Eifersucht führen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tĂ€tig und Tierhalter

Das sind auch so die Dinge über die ich mir schon Gedanken gemacht habe und eigentlich sehe ich dabei kein Problem. Ich habe genügend Zeit für beide Hunde, bin mir über die Unterschiede der Rassen bewusst und weiß, wie ich beide Hunde sinnvoll beschäftige, sodass keiner zu kurz kommt. Zudem bekomme ich auch professionelle Unterstützung und bin dafür sehr dankbar....

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Kurz und knapp einen Border Collie würde ich einem Golden nicht antun.

Anbei bemerkt sind Golden Retriever, überhaupt Retriever, aus Arbeitslinien kleiner und schlanker und somit wendiger.
Für mich schliessen sich Golden und Border im gleichen Haushalt grundsätzlich aus.
Zumal der Border so viel Aufmerksamkeit, Ausbildung und Beschäftigung braucht, dass der Golden garantiert zu kurz kommt.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass seriöse FCI anerkannte Züchter einer solchen Kombination zustimmen würden. We Keine Herde zum Hüten hat soll sich bitte auch keinen Border zulegen.

Grundsätzlich finde ich im Allgemeinen hat ein Hundehalter allein mit einem Hund schon reichlich zu tun, um diesem einen Hund gerecht zu werden.

Ich bekomme es gerade seit Wochen in der Hundeschule, die bei uns ab Welpenalter zum Pflichtprogramm gehört, lebhaft mit was für Probleme allein schon von der falschen Hundewahl ausgeht. Vorzugsweise mit Hunden die nicht aus seriöser Zucht stammen.

Die Steigerung der Problem e mit 2 und mehr Hunden, die leider nicht der Hundehalter alleine trägt. Damit belastet man sein Umfeld ohne Frage weit über die Toleranzgrenze.

Es ist einfach zum Heulen oder zum Ärgern oder beides..

Salue

Ich muss es vorneweg nehmen, wir haben einen riesigen Garten mit Wald, der eingezäunt ist. Wir selber haben 2 über 10 jährige Corgi-Rüden. Nun ist in der Einlegerwohnung ein junges Paar mit drei noch nicht einjährigen Huskys (2xHündinnen plus 1xRüde) eingezogen.

Zu unserer Überraschung hat dies problemlos geklappt. Die Fünf verhalten sich wie ein Rudel und kommen problemlos miteinander klar. Selbstverständlich ist das nicht, den Corgis und Husky sind ja ziemlich verschieden.

Es ist halt wie bei den Menschen. Sympathie kann sein, muss er aber nicht.

Tellensohn

Dankeschön! Das kleine Rudel stelle ich mir ja auch witzig vor!! Unser Goldie hat auch schon ein paar Border getroffen und hat sich toll mit ihnen verstanden. Die Frage wäre eben ob das beim gemeinsamen Zusammenleben auch funktionieren würde...

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Ich halte 3 Malinois mit einem Leonberger zusammen.
Diese Rassen könnten Unterschiedlicher nicht sein.

Aber ich muss ganz klar sagen, ohne meinen Partner würde das nicht gehen. Da würden entweder die Malis oder der Leo auf der Strecke bleiben.

Mit dem Border kannst du sicher auch Agility machen. Bedenke einfach den Mehraufwand den du für 2 Hunde im Training benötigst.

Es ist machbar, aber es wird dich wirklich viel mehr Zeit kosten als jetzt.
Hast du diese Kapazität?

Hast du jemanden der auf deinen zweiten Hund aufpasst während du etwas mit dem ersten machst?

Was machst du wägrend der welpenphase in der der Border nich nicht auf Spaziergänge, etc. mitkommen kann?
Was machst du mit dem Goldie während du den Border sozialisierst?

Da gibt es echt viel zu bedenken.
In erster Linie wirst du ganz locker den Doppelten bis 3-Fachen Zeitaufwand haben wie jetzt.

Danke! Die Kombination aus Mali und Leonberger hört sich ja auch sehr interessant an :)

Über alles was du angesprochen hast, habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und bin eigentlich bei allem auf eine Lösung gekommen.

Also zum Beispiel sind wir eine große Familie; da ist eigentlich immer jemand für den Hund da (mit Hunderfahrung)... In der Welpenphase würden einige Familienmitglieder sich auch extra etwas mehr frei Zeit nehmen, wie bei unserem Goldie auch.

Der Zeitaufwand ist mir ebenfalls bewusst und kein Problem für mich da ich sehr viel freie Zeit habe (auch die nächsten Jahre) und diese gerne mit sinnvollen Training verbringe. Die Sozialisierung kam mich auch schon in den Sinn und ich habe mir sogar schon ein paar Hunde von Bekannten überlegt, die gut bei der Sozialisierung eines Borders mitmachen würden (also zum Beispiel auch ein paar Borders oder Aussies, mit denen das Spiel ähnlich verlaufen würde). Und natürlich würde ich auch eine Welpenschule besuchen.

Auf Gassirunden mit dem Goldie gehen auch oft andere Familienmitglieder, sodass ich im Moment nur 1-2 pro Tag gehen muss + separates Training.

Die Zeit wäre also nicht das Problem. Und bei mir würde NIEMALS ein Hund auf der Strecke bleiben, da mein Hund im Moment das einzige Lebewesen ist, das wirklich für mich da ist und ich bin ihm dafür unendlich dankbar... ok, das hört sich extrem kitschig an, aber ich glaube jeder Hundebesitzer versteht was ich meine...

Vielen Dank für deine Antwort! Vielleicht hat auch jemand von euch Erfahrung mit genau diesen beiden Rassen??

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