Bohren: Drehzahl, Vorschub?

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7 Antworten

Also als Werkzeugmacher mit 16Jahren Berufserfahrung müll ich dich nicht wie andere hier mit 2Seiten Copy&paste zu - es ist ganz einfach:

Drehzahl bei HSS Bohrern : ein Bohrer mit 10er Durchmesser = 500Umdrehungen pro min

ein 5er Bohrer lässt man bei 1000upm laufen

So also kannste beim Zentrieren so 1200rpm machen und beim Bohren mitm 6er so um die 900 rum.

Vorschub würd ich nicht allzuklein wählen - kommt drauf an in welchen Werten du das programmieren musst - Wenn du mit der Hand bohrst einfach das Werkzeug arbeiten lassen - sieht man wunderbar am Span ob du zu fest drückst oder nur auf der Bohrung rumreibst.

Ich würd so rechnerisch 0,02mm/U nehmen.

Bei beschichteten Werkzeugen kannste natürlich mit allem nochn gutes Stück nach oben.

Und immer genug Kühlwasser ran damit nix ausglüht ( Öl wie weiter unten angegeben würde man für dünnere Bleche aus V2A z.B. verwenden

Gruß Cynob

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Cynob 18.08.2016, 10:12

Zur größe Der Zentrierung noch: Der Kegel des Zentrierbohrers muss soweit in das Material gebohrt werden das dieser entstehende Konus größer ist als die Querschneide ( Spitze) des späteren Bohrers ist - das ist damit die Querschneide nicht auf dem Material rumreibt und somit verläuft.

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Diddy57 18.08.2016, 14:36

..das kann ich als Stahlbauschlosser blind unterschreiben! :-)

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Musst wissen wasfür nen werkstoff du hast bzw die zugfestigkeit. Mit dem wert entscheidest du dich für nen bohrer vom typ N odef H. Ab 1000N/mm2 ungefähr nimmt man typ H. Im Tabellenbuch kannst du dann die schnittgeschwindigkeit fürs bohren nehmen anhand vom werkstoff des werkstückes. Formel zu drehzahl berechnung: n=(vc÷(pi*d)) dabei wird der durchmesser in meter angegeben also dann n=vc÷(3,14*0,006). Vc steht für schnittgeschwindigkeit. Vorschub kannst du von hand ausführen kannsg dir das ausrechnen sparen musst sowieso späne brechen. Zum zentrieren ca n=1000 und am besten den keil nicht zu 100% reindrücken also das der schaft das werkstück berührt (gefahr des kaltverschweissen wenn mans so nennen will). kühlschnierstoff benutzen und am besten keinen zentrierbohrer sondern nen NC-Anbohrer. Unbedingt werkstück festspannen und die generelle uvv beachten

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Das kommt immer auf den Stahl, den Bohrer und die Maschine an.

Eine Faustformel lautet: 5000 geteilt durch den Bohrerdurchmesser ist die Drehzahl.

Und immer dran denken schön zu kühlen.

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Das sind Fragen die Dir ein gelernter Maschinenschloßer beantworten kann. Da ich das nicht bin, kann ich Dir nur Heimwerkertips geben:

4mm - hoher Drehzahl und durchbohren - mäßiger Vorschub - schmieren mit Öl

6mm - hohe Drehtahl - mäßiger Vorschub und immer mal absetzen und schmieren mit Öl.

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Nitram 20.08.2016, 00:09

also bei 30 mm hört das Freihandbohren mit einer Handbohrmaschine auf und mit Öl kühlen gibt doch so eine Schmiere dazu ist doch die Bohremulgation die Richtige Kühl - und Schmierung. (gelernter Werzeugmacher vor 50 Jahren und Heimwerker)  (;-))

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30mm? Heiligs Blechle, dann leg dir schon mal eine Kanne Öl zur Schmierung des Bohrloches zurecht, sonst sind deine Bohrer ganz schnell ausgeglüht, egal, bei welcher Drehzahl.

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Cynob 18.08.2016, 09:56

30mm is doch nix :D - Titannittrit beschichtete Bohrer machen 2 * d auf einmal (6er Bohrer 12mm auf einmal ohne abheben) 

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JollySwgm 18.08.2016, 11:04
@teutonix1

Auch mit normalen Bohrern sind 30 mm jetzt nicht so viel.

Spannend wird es bei 6mm Durchmesser ab 150mm Bohrtiefe.

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Automatischer Vorschub immer so langsam wie möglich.
Je dicker der Bohrer um so geringer die Umdrehungen.
Kommt gar nicht drauf an. Hauptsache kühlschmierung ist am start.

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lasse Vorsicht walten du hast Bohrer für Metall willst aber in Holz Bohren

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