Bodo Ramelow (Die Linke) will neue Flagge und Hymne, wie findet ihr das?
11 Antworten
Bereits 2019 hatte Ramelow eine ähnliche Debatte angestoßen, die damals auf gemischte Reaktionen stieß. Viele Ostdeutsche empfinden die aktuelle Nationalhymne und die Farben Schwarz-Rot-Gold als belastet durch die Geschichte der DDR und die Wiedervereinigung.
Es ist wichtig, dass sich alle Teile der Bevölkerung mit den Symbolen ihres Staates identifizieren können und eine offene Debatte über diese Themen kann dazu beitragen, ein inklusiveres Verständnis von nationaler Identität zu fördern.
Gruß aus Tel Aviv
„Danke für die Einschätzung, nur gut, dass Wissenschaftler auch Menschen sein können, die analytisch, differenziert und faktenbasiert argumentieren.“ 😉
LG aus Tel Aviv
Bei der Nationalhymne kann man diskutieren, die basiert quasi auf Gewohneitsrecht
Bundespräsident Heuss gab, nachdem er auch die Unterstützung von Adenauer und der CDU/CSU verloren hatte, Anfang 1952 auf und folgte schließlich dem Drängen des Bundeskabinetts, die dritte Strophe des Deutschlandliedes zur Nationalhymne zu machen. Eine „feierliche Proklamation“ lehnte er jedoch ab. Er machte stattdessen einen Formulierungsvorschlag für einen Brief Adenauers an ihn und für seine Antwort darauf. Danach sollte der Bundeskanzler das „Ersuchen der Bundesregierung, die dritte Strophe des Hoffmann-Haydn’schen Liedes als Nationalhymne anzuerkennen“, an Heuss richten. In seiner Antwort gestand Heuss ein, „den Traditionalismus und sein Beharrungsbedürfnis unterschätzt“ zu haben, und fuhr fort: „Wenn ich also der Bitte der Bundesregierung nachkomme, so geschieht das in der Anerkennung des Tatbestandes“. Der Entwurf wurde seitens der deutschen Bundesregierung dahingehend geändert, dass Adenauer die „Bitte der Bundesregierung, das Hoffmann-Haydn’sche Lied als Nationalhymne anzuerkennen“ äußerte und hinzufügte: „Bei staatlichen Veranstaltungen soll die dritte Strophe gesungen werden“. Diese Abweichung von seinem Vorschlag nahm Heuss hin, und so wurden die beiden Briefe, datiert auf den 29. April 1952 und den 2. Mai 1952, am 6. Mai 1952 im Bulletin des Bundespresseamtes veröffentlicht.[20][21] Damit wurde das Lied der Deutschen mit Hervorhebung der dritten Strophe die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland.
Deutsche Nationalhymne – Wikipedia
Ich sehe aber keinerlei Grund dafür.
Das die Bundesflagge Schwarz-Rot Gold ist ist jedoch in Artikel 22 des GG festgeschrieben.
Es steht Der Partei Die Linke frei einen Antrag im Bundestag einzubringen.
Interessiert mich nicht.
Der Mann will das schon seit 6 Jahren und es kümmert niemanden. Das muss man m.E. also nicht ernstnehmen... es ist weder neu noch wird da irgendwas relevantes nachkommen.
Für eine Schlagzeile in der Bildzeitung ist sowas aber immer gut
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Schwarz-Rot-Gold sind die Farben Deutschlands und sie stehen für die Überwindung autoritärer Herrschaft. Sie stehen für mich außer Frage. Ich sehe auch nicht, dass es hier nennenswerte Identifikationsprobleme gibt. Leute die damit ein Problem haben, sind ja meist aus dem extremistischen Spektrum. Denen kommt man nicht entgegen - denen stellt man sich entgegen.
Über die Hymne hätte man 1990, im Zuge der Wiedervereinigung, sicherlich sprechen können. Aber 35 Jahre später, braucht man dieses Thema auch nicht mehr aufmachen.
Warum Herr Ramelow dieses Thema aufmacht, ist mir völlig unerklärlich. Solche Diskussionen braucht gerade kein Mensch. Da haben wir andere und echte Baustellen im Land, auf die man als Politiker den Fokus lenken sollte.
Das ist absoluter Schwachsinn. Schließlich brauchen wir weder eine neue Flagge noch eine neue Hymne. Schließlich stehen beide für ein gemeinsames Deutschland. Wenn man schon die Hymne ändern will, dann sollte man einfach das gesamte Lied der Deutschen zur Hymne machen. Was die Flagge betrifft. So könnte man das Zeichen des Imperiums aus Star Wars auf die Flagge drucken.
Du klingst stellenweise wie eine KI