argumente gegen vegetariertum

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Zum Leben gehört das Sterben. Wer das nicht akzeptiert, akzeptiert auch das Leben als solches nicht.

Tiere werden seit Beginn allen Leben gefressen. Das ist eine unumstössliche Wahrheit. Daher kann es nicht verwerflich sein, Tiere zum Essen zu töten. Verwerflich ist, sie zu quälen oder Lebensmittel zum Füttern von Tiern zu verwenden, die anderen menschen fehlen.

Da gebe ich dir recht. kaum ein vegetarier hat auch etwas gegen Menschen, die nur Fleisch von Tieren essen, die ein würdiges Leben führen. In erster Linie geht es ihnen ja um den heutigen Konsum wie er stattfindet.

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In der Entwicklungsgeschichte zum Menschen sind diejenigen Homeniden, die Fleisch aßen, den vegetarischen überglegen gewesen, weil das tierische Eiweiß im Fleisch die Entwicklung des Gehirn befördert hat. Daraus leiten manche ab, dass Kinder, deren Gehirn sich noch entwickelt, nicht vegetarisch leben sollen.

Was natürlich nur ein Argument in Notzeiten ist. Sowohl pflanzliche, als auch tierische Eiweiße enthalten alle 8 essenziellen Aminosäuren (Eiweiße die der Körper braucht, aber nicht selber "herstellen" kann). Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung nimmt der Deutsche im schnitt 50% mehr Eiweiß als empfohlen zu sich. Veganer liegen am nächsten an den Emepfehlungen.

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@Paschulke82

Es ist natürlich einfach, die eine Seite zu zeigen und die andere zu verbergen.
Veganer liegen wohl am nächsten an den Eiweiß-Empfehlungen, aber sicherlich nicht an denen für Eisen oder das Vitamin B12.

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@akumu

Dass Vegetarier und Veganer nicht häufiger unter Eisenmangel leiden als Omnivore ist seit einigen jahrzehnten nachgewiesen. Das alte Märchen hält sich jedoch hartnäckig. Auch hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenmangel

B12 kommt nur in den Ausscheidungen bestimmter Mikroorganismen vor. Diese befinden sich auch im menschlichen Darm. Einige behaupten, dass sie bei einer gesunden Darmflora ausreichend B12 produzieren, das ist aber nicht wissenschaftlich belegt. Wäre aber eine Erklärung dafür, dass es vegane Naturvölker gibt, die besonders hohe b12werte haben. Dass heutzutage kaum noch B12 auf pflanzlicher Nahrung zu finden ist, liegt daran, dass der Mensch durch Spritzmittel und (übertriebene) Sauberkeit die Mikroorganismen und ihre Ausscheidungen entfernt. Da finde ich es vollkommen ok, wenn man es der Nahrung anschließend wieder zuführt, wenn man nicht auf naturbelassene Nahrung zurückgreifen kann. B12 ist heutzutage in etlichen Säften, Kellogs, Bonbons, Drinks usw. enthalten. Übrigens wird mittlerweile auch Massttieren oft B12 gespritzt, da sie durch den hohen Einsatz von Antibiotika und die schlimmen Haltungsbedingungen einen B12mangel haben - auch keine bessere Art der Versorgung.

Das letzte was ich will ist etwas einseitig zu betrachten. Selbstverständlich kann man auch mit Fleisch gesund leben, sofern es einen geringen Teil der nahrung ausmacht. Zudem finde ich es ethisch nicht verwerflich, wenn man einem Tier das in Würde gelebt hat persönlich die Kehle aufschlitzt. Leider ist das jedoch nciht der Normalfall.

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Das einig negative am Vegetarismus ist meiner meinung nach, dass man das Leid der Tiere und die Auswirkungen auf Umwelt, Klima, Ragenwald, hungernde Menschen und die eigene Gesundheit nicht so einfach ausblenden kann. Man verliert die Scheuklappen und kann nicht mehr stupide den jeden Mist in sich reinstopfen, der einem im Supermarkt oder in der Gastronomie unter die Nase kommt.

absolut geniale Antwort! ;)

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Das einzige, was mir an biologischen Gründen einfällt: Wenn die Tiere in freier Natur sich ungehindert vermehren können (z. B. Wildschweine, Rehe, Hirsche, Kaninchen etc.), dann schaden sie den Pflanzen. Evtl. verhungern sie auch, wenn der Mensch nicht regulierend eingreift, was ein ethischer Grund sein könnte. Aber an der Massentierhaltung kann man beim besten Willen nichts Positives finden.

Die Natur schafft es nicht sich selbst zu regulieren? Das ist ja wohl nicht dein Ernst. ;) Bist du im Jagdverein? :P

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@Annemaus85

Nein, ich bin ganz sicher kein Jagdfreund. Normalerweise würde es die Natur auch schaffen, aber es gibt ja kaum noch Raubtiere hierzulande. Und wenn es mal eines über die Grenze zu uns schafft, ist es in akuter Lebensgefahr ("Problembär" Bruno!).

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Wildschweine und Rotwild wären nicht so häufig, wenn der Jagdpächter sie nicht füttern würde über Winter. Dann kann er sie im Frühjahr abschießen und hat seinen Spaß.

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@zauberin60

das hat andere gründe,damit sie die felder nicht verwüsten bzw.die bäume nicht verbeißen,denn für den schaden muss er zahlen

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@wollyuno

Schmarrn, wollyuno: Die Winterfütterung dient einzig und alleine dem Zweck, dass der Revierpächter die Tiere im eigenen Revier hält und sie nicht abwandern - was hätte er sonst ab Mai zum Schießen ??

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Vegetarier müssen aufpassen, daß sie bestimmte Mangelerscheinungen nicht bekommen, denn durcvh das fleischlose Essen fehlen bestimmte Stoffe, die der Körper benötigt, du mußt aber googlen, welche das sind. Ansonsten ist es sehr schwer, da kann man nur mit dem Geschmack von Fleisch und der Akzeptanz der Vegetarier punkten. Sicher ist es für die Tiere und die Umwelt gesünder, kein Fleisch zu essen, aber es ist in unseren Genen seit Jahrtausenden verankert.

Vielleicht solltest du einfach mal ein Buch über das Thema lesen, dann hättest du mindestens 3 Sätze weggelassen. -.-

Sry, aber das ist einfach quatsch was du schreibst.

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Ich nehme mal an, dass du nciht sagen kannst welche Stoffe das sein sollten, die einem als Vegetarier fehlen? Das liegt wohl daran, das du irgendwo etwas aufgeschnappt hast. Bitte informiere dich etwas besser. Vegetarier leben im Schnitt länger und gesünder. Dass sie häufiger an Menngelerscheinungen leiden ist Quatsch. Natürlich kann man sich auch als veggie falsch ernähren, aber das kann amn genausogut mit anderen Ernährungsformen auch. Alles was der Mensch braucht steckt massig in vegetarischer Nahrung. Wer sich extrem einseitig ernährt und (übertreibung) nichts anderes Pommes udn Schnitzel isst, sollte sicher nicht das Schnitzel weglassen und nur Pommes essen. Wer sich abwechslungsreich ernährt hat kein Problem. Da reichen schon folgende Basics:

Viel verschiedenes Obst und Gemüse solte den größten Teil der Nahrung ausmachen. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, und in geringeren Mengen Nüsse, Samen, Sprossen udn gute Öle dürfen auch nciht fehelen.

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