Argumente gegen Vegetarier!

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Zusammenfassend läuft es doch darauf hinaus: Man isst Fleisch, "weil es so lecker ist."

Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der auf Grund von vegetarischer (oder veganer) Ernährung nicht mehr laufen, studieren, Gewichte heben konnte oder gestorben ist (wegen Mangelerscheinung o.Ä.); es gibt keine Belege dafür, dass vegetarische Ernährung ungesund sei. Gibt es einfach nicht.

Es tritt also an: "weil es halt so lecker ist."

gegen:

"die durch die Massentierhaltung entstehenden Treibhausgase tragen 40% mehr zur Klimaerwärmung bei als alle Verkehrsmittel (Roller, Motorrad, Auto, Bus, Zug, Schiff, Flugzeug, ...) zusammen."

"die Qualen, die Tiere während der Zucht, Mästung, des Transports und der Schlachtung erleiden." (Kleines Zahlenbeispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlachtung#Tierschutz)

"Niemand müsste hungern, wenn wir das Getreide, das wir den Tieren geben, selber äßen."

Welche Argumente jetzt die "menschlicheren" sind (Hier gehts ja viel darum, was natürlich für den Mensch ist, und was nicht), muss noch jeder für sich entscheiden. Und laut verschiedenen Studien muss man schon eine Universität besucht haben (Vegetarier und ihre Bildung), um sich für den Vegetarismus zu entscheiden.

nur leider sind fleischesser total uneinsichtlich und überzeugt von dem was sie tun um zu kapieren dass das was sie tun total verblödet ist.. trotzdem danke für eine "argumente-erweiterung"

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@Pustekuchen246: Also in einem Punkt muss ich dir unbedingt Recht geben, das ist etwas, was viele Leute nicht wahrnehmen: man muss nicht gleich Vegetarier werden um die Umwelt zu schonen und die Tiere zu retten, man sollte einfach nicht jeden Tag Schnitzel, Currywurst oder Braten essen - einmal die Woche eine Wurst oder so würde doch bestimmt reichen! Ich selbst bin überzeugter Vegetarier, und ich weiß aus Erfahrung, dass es sinnlos ist, Anti-Veggies unsere Beweggründe näherzubringen - sie hören nur so lange zu, bis ihnen die Argumente ausgehen. Dann werden sie bissig. Also besser sagen: "Ess ein bisschen weniger Fleisch, das ist auch gesünder" als: "Du Leichenfresser, hör sofort und für immer auf Tiere zu essen, sonst wirst du fett und zerstörst den Regenwald!"

Und das mit dem Kreislauf der Natur stimmt natürlich auch, aber leider nur bis zu einem gewissen Grad. Ich klage die Löwen wegen ihrer Ernährung nicht an, weil die Gazelle ein schönes, wildes Leben hatte und der Augenblick ihres Todes nicht mit tagelanger, qualvoller Fahrt zum Schlachthof und dem Gekreische seiner Artgenossen, wenn sie rücksichtslos ermordet werden, in Verbindung steht.

"Die armen Leute können sich kein Fleisch leisten"? Ich glaube, da muss man schon sehr heruntergekommen sein, um sich kein Massentierhaltungsfleisch für 78 Cent im Aldi leisten zu können ^^ - dass dann nicht mehr so viele übrig bleiben, erübrigt sich wahrscheinlich von selbst.

"Die Menschen haben schon immer Fleisch gegessen und werden es auch immer machen." Warum bist du dir da so sicher??? Die Zahl der Veggies steigt, und früher hat der Mensch kein Fleisch gegessen, erst als die Werkzeuge erfunden wurden und das Klima wärmer wurde und Wälder wuchsen, konnte unser Homo Sapiens regelmäßig (also vielleicht einmal im Monat!) ein wildes Tier erlegen. Das, wohlgemerkt, ein schönes Leben hatte.

"Ohne die heutige Medizin wäre Vegetarismus nicht möglich"? Hahaha... ich bin der LEBENDE Beweis! ;) Ich bin dreizehn, nehme keine Eisentabletten, esse seit Jahren keinen Bissen Fleisch und bin fit wie ein Turnschuh! Und selbst wenn... wir SIND DOCH in der heutigen Zeit, warum also kein Veggie sein? Es gibt übrigens noch genug andere Möglichkeite, an natürliches Eisen ranzukommen, ich empfehle dir ein kleinwenig zu googeln. ;D

Und last but not least: Es geht ja nicht darum, dass das Tier "sowieso stirbt" (was meiner Meinung nach eine ziemlich krude Logik ist, naja...) sondern um diesen irrsinnigen Konsum! Früher hieß es noch "Tierzucht", jetzt werden Schweine plötzlich "produziert"! Wie Teddybären am Fließband! Wenn nicht so viele Leute Fleisch kaufen würden, würden nicht so viele Ferkel zur Welt gebracht und gequält werden. Für ein Kilo Fleisch braucht man übrigens fünfzehn Kilo pflanzliches Futter, meist Sojabohnen, für die der Regenwald abgeholzt wird... das noch zu "Sie essen meinem Essen das Essen weg". ;)

Puh, fertig. ^^

Respekt, dass du dich mit dreizehn über Ernährung informierst und solche lange (und mit viel Inhalt gefüllte) Texte schreiben kannst.

Darf man fragen wie deine heutige Ernährung aussieht?

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Ob einer Fleisch isst oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Fackt ist, der Mensch ist ein Allesfresser, pardon: Allesesser. Leider ist für viele Vegetarier ihr Verhalten wie eine Religion, und sie machen sich lustig über die Nichtvegetarier. Gesünder mag ja vegetarisch zuleben sein, aber der Verlust wichtiger, tierischer Eiweiße wird durch einen hohen Aufwand an pflanzlichen Wirkstoffen bezahlt. Um von vegetarischer Kost richtig satt zu werden, müssen größere Essensportionen eingenommen werden. Vegetarische Ernährung kann sehr teuer werden, denn Obst und Gemüse sind, da in größeren Mengen einzunehmen, auf Dauer teurer als normale Kost. Ausserdem verleugnen Vegetarier ihre genetische Abstammung, denn wir Menschen sind keine Wiederkäuer und auch keine sonstigen Grasfresser. Für mich sind Vegetarier Spinner und abgedrehte Ökomanen. Ich esse lieber Fleisch und Wurst, bevor ich meinem Körper wichtige Substanzen vorenthalte, die auch zu einem gesunden Leben dazugehören, was nicht bedeutet, dass ich kein Gemüse esse, im Gegenteil.

Tierisches Protein braucht kein Mensch. Eiweiß ist aus Aminosäuren aufgebaut. 8 davon kann der Körper nicht selber herstellen. Alle 8 essenziellen Aminosäuren stecken in pflanzlicher Nahrung. Isst man Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse, erreicht man eine höhere biologische Wertigkeit als Fleisch, dass heisst der Körper kann das Eiweiß super verwerten. Zudem ist pflanzliches Eiweiß leichter verdaulich als Tierisches. Vegetarier nehmen übrigens tierisches Eiweiß über Milch und Eier zu sich ;)

Wenn man es richtig macht, ist vegetarische Kost deutlich günstiger als Mischkost. Schonmal die Preise von Bohnen mit dem billigsten Qualfleisch verglichen? ;)

Der hohe Fleischkonsum heutzutage hat enorme negative Auswirkungen auf Umwelt, Klima, Regenwald, Gesundheit, Welternährung und Mitgeschöpfe.

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Hahahaha lächerlich alle greifen uns damit an...

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Hallo, auch wenn meine Antwort schon recht spät kommt (über 4 Jahre später), hier ist sie ;) :

Auf der ganzen Welt essen Menschen Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Pflanzen. Jede Kultur, ja sogar jede Region (z.B. in Deutschland) hat eigene Varianten diese zu mischen und so eine gesunde deftige Küche zu erreichen. Die deutsche Küche ist die (meinen Informationen zufolge) mit der größten Fleischvielfalt (man denke allein an die Wurstvielfalt), und trotzdem werden viele Deutsche über hundert (das Durchschnittsalter steigt weiterhin). [Meine Familie z.B. hat schon immer viel und gerne Fleisch gegessen und trotzdem sind nicht gerade wenige bis weit über 80 Jahre alt geworden und werden es grade.] Zugegeben es gibt und gab viele religiöse Nahrungstabus, z.B., dass Juden und Muslime kein Schweinefleisch essen dürfen. (ausführlicher siehe in der Wikipedia: Nahrungstabu) Es gehört nunmal zu menschlichen Kulturen Fleisch zu essen (ich tue es auch dreimal täglich: morgens beim Frühstück, mittags, und abends auf Brötchen)

Ein (vegetarischer) Lehrer von mir hatte mal gesagt, dass jeder der Fleisch ist, auch mal ein Tier schlachten solle. - Ich hatte ihm dann geantwortet, dass er mir nur die dafür geeigneten Gerätschaften (und das Tier natürlich) besorgen brauche. Er hatte mich daraufhin schockiert angesehen und gesagt, dass ich kaltherzig sei, woraufhin ich bloß erwiderte, dass Tiere so oder so sterben würden (genauso wie Menschen übrigens) und außerdem wäre es für das Tier bestimmt angenehmer, wenn es nicht mehr auf so einer Welt sein müsste. Das Argument, dass Tiere ein Gesicht hätten: Ja die haben eins, aber könntest du deswegen manche Tiere auseinanderhalten? - Nein!!! Es ist übrigens erwiesen, dass Pflanzen sehr wohl fühlen können, natürlich auf eine andere Weise als wir. Zudem können sie über Gerüche und Düfte miteinander kommunizieren, erkennen Verwandte (Geschwister,...) und lassen diesen genügend Platz zum leben. Außerdem, wenn Vegetarier und Veganer auf die Umwelt achten wollen, dann sollen sie nicht Ledertaschen/-jacken tragen, keine Autos mit Lederbezügen haben keine Plastikfrischhalteboxen besitzen, kein Öl tanken, nicht rauchen, kein Papier benutzen, keinen Strom verbrauchen, keine Schlüssel haben; allgemein solten sie sich dann nur noch von Früchten, genauer Obst, ernähren und von deren Produkte (Säfte?) Alltagsgegenstände herstellen.

Allegemein mag ich nicht diese Arroganz der Vegetarier und Veganer, die dann auch noch rumprahlen, dass sie auf Fleisch verzichten können. (Seht euch mal Asketen an, die können wirklich auf was, nämlich alles, verzichten). Auch hasse ich es, wenn sie dann sich darüber beklagen, dass man sie nicht versteht, während sie selbst wie die Weltmeister über "Fleischesser" ablästern. Und dann immer dieses Argument: "Ja, die die Fleisch essen, die leben ungesund". Ähhem Leute wacht doch mal auf wieso sollte es ungesund sein Fleisch zu essen, wenn der Mensch es schon seit geraumerzeit macht, Stichwort: Homo Sapiens Sapiens (für nicht-Lateiner: weiser weiser Mensch). Das Menschen, die Vegetarier oder Veganer sind länger und gesünder leben ist nicht beweisen, bzw. falsifiziert, siehe meine Familie.

Was mich persönlich "aufhält" vegetarier zu werden, ist, dass es einfach nicht zu mir passt; ich meine, wieso sollte ich auf etwas verzichten, was: - lecker und einfach zu beschaffen ist - menschlich ist, also in der menschlichen Natur liegt - zu unserer Kultur gehört - keine Religion der Welt verbietet (Religionen verbieten bloß bestimmte Fleischarten, wei Rind/Schwein/...) [siehe Wikipedia: Nahrungstabus] - der Gesundheit nicht schadet Was ich allerdings nicht richtig finde ist, dass immernoch Massentierhaltung existiert. Doch selbst das ist auf den Rückzug. Auch ist es Fakt, dass es egal ist, ob man Vegetarier/Veganer/Frutarier oder "Fleischesser" ist, man lebt trotzdem lang genug auch über hundert Jahre.

Ich habe mir selbst mal überlegt auf Fleisch zu verzichten, fand es aber im Endeffekt albern. Schließlich könnte man ja auch solch eine Ablehnung, wie sie Vegetarier und Veganer gegen Fleisch mitbringen auch gegen das eigene Leben entwickeln: "Ich höre nun auf zu leben, weil ich dadurch vielen Lebewesen keine Schmerzen bereiten kann und die Umwelt so nicht gefährde." [Ich weis, dass ich hier ein extremes Beispiel genommen habe]. Es ist also absurd auf Fleisch zu verzichten und auf Ersatzprodukte umzusteigen.

Eine interessante Seite auf die Frage von annja: http://www.antispe.de/txt/warumichkeinvegetarierbin.html

Die Leute werden hierzulande aufgrund der medizinischen Versorgung und der Lebensbedingungen so alt, sicher nicht durch den hohen Fleischkonsum ;)

Man kann Tiere gut auseinanderhalten. Ebenso wie es bei Menschen anderer Kulturen ist, muss man allerdings wissen worauf man achten muss, sie also genauer betrachten.

Glaubst du die Pflanze leidet genau so darunter, dass sie dicht steht, oder das Schweinchen, das nicht im Matsch suhlen, nicht die Umgebung erkunden, keine vernünftigen Sozialstrukturen aufbauen, kein Tageslicht erblicken usw kann, nach der Geburt der Mutter entrissen wurde, um dann ohne Betäubung Körperteile abgeschnitten bekommt, damit man sich im Wahnsinn der Enge und aus Langeweile nicht gegenseitig anfrisst?

Warum willst du Vegetariern sagen was sie sollten und was nicht? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Kleine Fehler suchen und mit dem Finger auf Leute zu zeigen, die bereits enorm viel bewirken ist doch lächerlich. 100% nachhaltig lebt niemand, aber jeder schritt ist gut udn wichtig.

Kann es sein, dass du ziemlich viele Vorurteile über Veganer hast bzw ein paar Spezialfälle verallgemeinerst? Vegetarismus/Veganismus ist definitiv etwas worauf man stolz sein kann. Gründe dafür gibt es genug. Ich kenne kaum Veggies die über Fleischesser lästern.

Wenig Fleisch macht nicht krank. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät jedoch von mehr als 300-600g Fleisch die Woche aus gesundheitlicher sicht ab. Der Deutsche konsumiert allerdings im Schnitt doppelt bis viermal soviel als gesundheitlich noch vertretbar wäre. Vegetarier haben ein deutlich geringeres Risiko an Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gicht, Rheuma, Bluthochdruck usw zu erkranken und leben im Schnitt länger. Kannst du aus etlichen Studien entnehmen.

Warum sollte man auf Menschenfleisch verzichten? Es ist genau so lecker wie anderes Fleisch? Mittlerweile gibt es Fleischalternativen, bei denen kaum ein Fleischesser den unterschied schmeckt.

Massentierhaltung ist auf dem Rückzug? ^^ 98% des Fleisches hierzulande stammt aus Massentierhaltung.

Schließlich könnte man ja auch solch eine Ablehnung, wie sie Menschenrechtler gegen Kinderschänder mitbringen auch gegen das eigene Leben entwickeln: "Ich höre nun auf zu leben, weil ich dadurch vielen Lebewesen keine Schmerzen bereiten kann und die Umwelt so nicht gefährde."

Jeder soll selbst entscheiden was er vertreten kann und was nicht, aber nachvollziehen kann ich deine Antwort nicht wirklich...

Interessant dass du einen pro-vegan-link postest...

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Allgemein fällt mir auf, dass Vegetarier ihr Weltbild nach meiner Erfahrung oft aggressiver und giftiger verteidigen als andere es tun. Vielleicht liegt es daran, dass Vegetarier ungerechterweise von Fleischfressern belächelt werden und diese dann schon in Gefechtsstellung gehen wenn das Thema angeschnitten wird.

Meine Freundin ist auch Vegetarierin und verzichtet länger schon auf Fleisch. Neuerdings forscht sie auch nach welche anderen Konsumgüter (insbesondere Kosmetikartikel) im Zusammenhang mit Tierleid (sowie Tierversuche) stehen. Generell finde ich es sehr gut was sie tut, mache mir aber gleichzeitig sorgen wo das noch hin führt. (Sie sich übrigens auch)

Ich bin selber bekennender Fleischfresser und suche auf ethischer ebene nach Gründen gegen Vegetarier. Es gibt sie nicht. So einfach ist es. Ein Vegetarier lebt ein moralisch höherwertigeres Leben als ein Fleischfresser (sofern sich im Lebensstil sonst nichts unterscheidet). Punkt.

Habe ich als deshalb ein schlechtes Gewissen? Ja schon. Allerdings bin ich dafür auch bereit die volle Wahrheit zu akzeptieren, die von Vegetariern oder Veganern gerne weggedacht wird. Es ist einfach nicht möglich moralisch einwandfrei zu leben, und von der Natur auch nicht so gewollt. Selbst ein Veganer der Gemüse vom Feld isst macht sich mitschuldig an dem Mord von Millionen von Insekten die durch Pestizide umkommen. Und auch wenn man gar nichts isst, so tötet der eigene Körper ständig Milben und Parasiten. Die Häuser in denen wir wohnen haben in der Vergangenheit den Lebensraum der Tiere geklaut und die Medikamente die wir nehmen wurden vermutlich vorher ausgiebig an Tieren getestet. Wer ein Auto fährt, die Heizung an macht oder Plastiktüten benutzt mach sich mitschuldig an der Ausbeutung von fossilen Brensstoffen dieser Erde, und allen daraus resultierenden Schäden an der Umwelt. Und selbst wenn wir wie die Naturvölker im Wald leben würden, so wäre auch dort das eigene Überleben durch den Tod anderer Lebewesen bedingt. Unsere Spezies sind die reinsten Killer! Es fing schon damit an, dass die Homo Sapiens die Neandertaler ausgerottet haben. Auch ohne Tierhaltung hätte es der Mensch nicht soweit gebracht, denn pflanzenfressende Tiere wandeln Grünzeug in Milch, Eier und Fleisch etc. um. Das Material aus dem Pflanzen besteht ist im wesentlichen Cellulose, und das kann der Mensch nicht verdauen. Übrigens, durch Fischfang können ca. 500 Millionen Menschen täglich ernährt werden. Ganz ehrlich, den Luxus sich entscheiden zu können was man isst haben sowieso nur ganz wenige und relativ zur Menschheitsgeschichte gesehen auch erst seit kurzem.

Wir können also entweder kollektiv Selbstmord begehen, oder einfach die Tatsache akzeptieren, dass man schlicht nicht moralisch einwandfrei leben kann. Und es würde auch ein ganzes Stück Lebensqualität zerstören, wenn man durch den Tag geht und sorgenvoll das ganze Leid hinter unserer Industrie vermutet. Außerdem, wer Geld für Kinokarten, Zigaretten, Schmuck oder teure Bioprodukte(!) ausgeben will, der darf sich gerne mal selbst die Frage stellen warum er das Geld nicht spendet um damit anderswo anderswo ein Kind zu ernähren. Wir sind Egoisten! Und je größer die Not ist, desto egoistischer werden wir! Das ist nun mal die Tatsache. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die größten und stärksten Egoisten überleben. Und dazu gehört der Mensch. Wer aus ethischen / moralischen Gründen auf Fleisch verzichtet, der tut gut daran das ins Gesamtbild zu setzen.

Ich finde es also gut, wenn man aus Tierliebe auf Fleisch verzichtet. Ich finde es aber falsch, wenn es gegenüber anderen in moralische Überheblichkeit resultiert, denn jeder Mensch ist ein Schwein. Der eine mehr, der andere weniger.

Und weil ich mir gerade den Vegetarierwitz nicht verkneifen kann: "Woran erkennt man einen Vegetarier? Nicht schwer, sie werden es dir bei der erstbesten Gelegenheit sagen, auch wenn sie nicht gefragt wurden!" (Bitte Spaß verstehen :-) )

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