Alte katze ist krank einschläfern?

14 Antworten

Wenn ein Tierarzt nichts feststellen kann, würde ich an Deiner Stelle noch einen zweiten Tierarzt zuziehen, oder besser die Katze in die Tierklinik bringen, falls Du sowas in der Nähe hast. Deine Katze könnte taub oder dement sein und das wäre kein Grund, um sie zu erlösen und ob sie vor Schmerzen schreit, sollte ein Tierarzt feststellen können..

Sie könnte dement sein, dann verhalten sich Katzen so. Wenn nichts anderes festgestellt wird, kannst du das in Betracht ziehen. Lass die Katze aber trotzdem noch von einem anderen Tierarzt angucken, vielleicht findet er raus was die Katze hat.

Demente Katzen können trotzdem weiter leben aber man muss sich sehr kümmern und auch das ständige Schreien ertragen.

17 Jahre ist auch ein ordentliches Alter. Wenn sie nicht mehr ordentlich frisst und nur noch vor sich hin vegetiert dann ist es wohl Zeit dem Zusammenleben ein würdevolles Ende zu bereiten :-(

Für die Katze und für euch ist es ja nicht schön wenn sie nach vielen gemeinsam verlebten Jahre nur noch im letzten Eck kauert und bei Kontaktaufnahme deinerseits mit Geschrei reagiert. Zu viele Tierarztbesuche erhöhen auch nicht unbedingt die Lebensqualität.

Viel Glück!

Mit anderen Worten-gib sie frei für den Galgen! Was bist DU für eine Person,die oberflächlich redet und nicht hinterfragt?? Und sowas gibt hier Tips ab. Pfuiii!

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@Animalpeace68

Für jemanden der in vielen Kommentaren gerne andere Nutzer wegen ihrer Orthographie kritisiert machen Sie aber sehr viele Rechtsschreibfehler! Und nur weil man den Text eines Beitrages dick macht wird der Beitrag nicht besser !

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@Animalpeace68

animalpeace , wenn ein tier nicht mehr fressen mag sich nicht mehr bewegen mag ( aus schmerzen? ) dann sollte man bei einm 17 jährigen tier auch von der überlegung ausgehen, ob es nicht auch für das tier erlösender ist , es einzuschläfern.solange ein tier noch frißt und ordentlich die toilette besucht kommt das natürlich nicht in frage.

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Sorry, wieso gleich erlösen?! Eine zweite Meinung solltest du dir immer einholen ==> am besten in einer Tierklinik; die haben dort mehr Möglichkeiten. Und nicht erst morgen, sondern unverzüglich beim tierärztlichen Notdienst! - Warum unverzüglich? Wegen ihres offenbar schon länger anhaltenden, schlechten Fressverhaltens, was stets ein Alarmzeichen ist und alles Mögliche zur Ursache haben kann.

Was erschwerend hinzukommt: Nahrungsentzüge bedeuten eine ernstzunehmende Gefahr für Katzen! Schlimmstenfalls können sie dadurch eine hepatische Lipidose (Fettleber) erleiden. - Wie entsteht eine Fettleber? Wenn dem felinen Körper zu lange Zeit Nahrung entzogen wird oder er stark abmagert, entsteht ein Energiemangel. Dadurch werden Fettdepots mobilisiert und gelangen in die Leber. Im Gegensatz zum Hund oder zum Menschen besitzt die Katze jedoch kein Enzym, das diese Fette in Energielieferanten umwandelt. Folge: Sie dringen in die Leberzellen ein, vernichten sie und beeinträchtigen die Leberfunktion auf massive Weise. Das Fatale: Die Leberverfettung löst Appetitlosigkeit aus, weshalb sie sich weiter verschlimmert.

Merke: Eine Katze muss nach spätestens 24 Stunden fressen, eine übergewichtige sogar nach 12 Stunden (notfalls auch ungesundes Trockenfutter) - tut sie es nicht, könnte es ihr Todesurteil sein! Selbst bei beabsichtigter Gewichtsreduktion darf die Energiezufuhr nur 10 bis schrittweise(!) maximal 25% unter dem Erhaltungsbedarf liegen, d. h. unter dem Nahrungsmindestbedarf eines erwachsenen Tieres bei normaler Aktivität. Alles andere, z. B. die Mengen deiner Katze, kommt einer Radikaldiät gleich, die ebenso eine Fettleber auslösen kann! Obendrein verzeichnen selbst intensivmedizinische Behandlungen bei der Diagnose Fettleber nur eine Erfolgsquote von ca. 60%. Der Rest trägt schwerwiegende Leberschäden davon oder verstirbt an Leberversagen, was leider häufig der Fall ist.

Siehe bitte auch unter Behandlung und Prognose des folgenden Links: https://www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle/40874/Fettlebersyndrom.

Wichtig: Nahrungsentzüge und schlechtes Fressverhalten zählen zu den Frühsymptomen einer Fettleber! Weibliche Tiere sind häufiger betroffen. Höchstwahrscheinlich muss sie dringend hochkalorisch ernährt werden, um eine eventuelle Fettleber in den Griff zu bekommen oder eine sich anbahnende rechtzeitig abzuwenden. Denn Fakt ist: Bei Fettlebern beschränkt man sich i. d. R. auf Verdachtsdiagnosen, z. B. Inappetenz, Abmagerung, Erbrechen, Blutwert-Veränderungen oder Untersuchungen per Ultraschall (==> diese zeigen ggf. eine vergrößerte, formveränderte und strukturverdichtete Leber). Die Entnahme von Lebergewebe mittels Tru-Cut-Biopsie, d. h. die zuverlässigste Diagnosemethode, wird nur in Ausnahmefällen vorgenommen (==> zu hohes Narkoserisiko für erkrankte Tiere).

Anbei: Sollte eine Fettleber vorliegen, muss Ursachenforschung betrieben werden (ohnehin muss es das!). Begründung: Sehr häufig gehen der Fettleber behandlungsbedürftige Krankheiten voraus, z. B.

  • eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder CNI (chronische Niereninsuffizienz), denn beide lösen Appetitlosigkeit aus
  • Zahnerkrankungen, z. B. eine Zahnfleischentzündung oder FORL (==> nur mittels Gebiss-Röntgenaufnahme erkennbar)
  • ein Schnupfen (==> durch schlechtes Riechen lockt das Futter weniger)
  • Herzschwäche
  • eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • Übergewicht
  • oder Wurmbefall.

Auch missglückte (da nicht wirklich akzeptierte) Futterumstellungen sowie Medikamentengaben können ursächlich sein.

Bedenke bitte: Gerade Katzen leiden oft lange still vor sich hin, ehe man einen Verdachtsmoment hat. Dies ist auf ihr Sicherheitsbedürfnis in freier Wildlaufbahn zurückzuführen, denn wenn Feinde ihre Schwäche aufgrund Schmerzensschreie bemerken, werden sie leichter angreifbar. Du hingegen hast Verdachtsmomente, und zwar schlechtes Fressverhalten und Schmerzenschreie. Also ==> zum Arzt bitte! Faktor Zeit ist bei mangelnder Nahrungszufuhr und möglichen Entzündungsherden in mehrerlei Hinsicht alles entscheidend (Stichwort nahrungsentzugsbedingte Leberschäden, austrocknungsbedingte Nierenschäden + entzündungsbedingte Herzschäden, die lebensbedrohlich werden können). - Ganz zu schweigen von den Kosten, die umso höher ausfallen je länger du wartest, wenngleich das eher unwichtig sein sollte …!

…, da der Platz leider nicht reichte:

Situativ kann ich dir in punkto Nahrungsverweigerung (nebst Tierarzt!) folgendes anraten:

  • Biete ihr Leckerlis an, und zwar soviel sie mag! Teilweise ist es so, dass sich Katzen (trotz möglicher Schmerzen) gerade noch zu deren Verzehr durchringen können, weil sie etwas Besonderes sind. Eine gute Wahl sind Knabberstangen (natürlich nur die mit hohem Fleischanteil sowie frei von Zucker, Getreide und pflanzlichen Eiweißextrakten).
  • Besorg deiner Katze die Aufbaukur von K_ttovit (erhältlich im Zoofachhandel). Sie hat mit 8% einen höheren Rohfettanteil als gewöhnliches Katzenfutter.
  • Mag sie auch Milch? Natürlich keine Katzenmilch; diese ist zwar laktosereduziert, enthält jedoch Zucker. Besser (da gesünder) ist laktosefreie Milch aus dem Handel. Jene ist zuckerfrei und obendrein um ein Vielfaches günstiger. Außerdem wirkt sie sich positiv auf ihren Flüssigkeitslevel aus, der im Moment ja sehr im Argen liegt.
  • Besorg deiner Katze appetitanregende und kalorienreiche Pasten, z. B. N_tri-Cal (==> 338 kcal / 100 g) oder C*lo-Pet (==> 480 kcal / 100 g). Natürlich entsprechen sie durch den hohen Gehalt an Kohlehydraten, Zucker und anderen Stoffen nicht dem Nährstoffprofil einer Katze, doch sie können helfen, jene zum Fressen zu motivieren. Wichtig: Sprich die Gabe mit dem Tierarzt ab, da beide Pasten viel Vitamin A enthalten, was besonders für CNI-Katzen schädlich sein kann (denn CNI ist ja nicht auszuschließen, solange die Ursache unbekannt ist).
  • Versuch am besten auch, sie mit der Hand zu füttern. Mitunter fressen Katzen dann besser.

Alles Gute für deine Katze!

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Dass eine Katze nach 12 bzw. 24 Stunden Fasten stirbt, ist doch Unsinn. Meinst Du, dass die Mäuse auf einem Bauernhof so pünktlich vorbeikommen wie die S-Bahn?! Bei den meisten Katzenhaltern hat sich bei der Fütterung in der Regel ein gewisser Zeitplan eingespielt. Den fordert die daran gewöhnte Katze natürlich ein.

Jedes jagende Tier erlebt Phasen, in denen ihm Beuteerfolg versagt bleibt. Bei Großkatzen ist das manchmal eine Woche und mehr.

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@mychrissie

@mychrissie: Sorry, Unsinn ist höchstens deine Fehl-Ableitung daraus, zumal du meinen Text nicht richtig liest. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass sie nach 12 bzw. 24 Stunden stirbt, sondern dass sie nach spätestens diesem Zeitraum fressen muss. Der Tod tritt (Leberverfettung vorausgesetzt) meist erst nach Tagen oder Wochen ein, je nach Schwere der Vorerkrankung (==> die dem fast immer vorausgeht). Die Funktionstüchtigkeit der Leber nimmt dabei peu à peu ab. Was hinzukommt: Die Vorerkrankungen, die vielfach lauten Zahnbeschwerden, Übergewicht, Diabetes oder CNI, sind zumeist hausgemacht, Stichwort Fehlernährung durch Trockenfutter oder zucker- und getreidelastiges Nassfutter ==> derart ungesunde Kost fressen jagende Tiere nicht; demzufolge haben sie gesündere Zähne, seltener Diabetes und sind sehr schlank bis dünn. Anders ausgedrückt: Nahrungsentzüge würde die Leber einer dünnen Katze gar eher verkraften als die einer übergewichtigen, da ein übergewichtiges Tier mehr Fett abbaut, das dann in der Leber landet und aufgrund eines fehlenden Enzyms kaum bis gar nicht verstoffwechselt wird - was in Leberversagen münden und somit tödlich enden kann. Aufgrunddessen muss ein übergewichtiges Tier entsprechend früher fressen.

Ich selber kenne auch einen Kater, dessen Magen in den Kniekehlen hing, als er gefunden wurde. Er war abgemagert, besann sich aber wieder - vermeintlich! Bis er dann Wochen später morgens tot im Körbchen lag: Leberversagen! - Natürlich gibt es auch Katzen, die nach Abmagerungen oder starken Nahrungsentzügen gesund bleiben, dennoch würde ich nie darauf bauen. Fakt ist: Nahrungsentzüge sind aus medizinischer Sicht absolut nicht wünschenswert.

Insbesondere ein Zeitraum von 12 Stunden steht auch hier geschrieben http://cliou-barf.jimdo.com/einstieg/rund-ums-fressen/

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@Kathy34

Katy ich kann dir nur zustimmen.. hatte im letzen jahr eine junge katze im wald gefunden ,( habe auch dazu ne frage eingestellt) ziemlich unterernährt , weil zum wirklichen jagen wohl noch viel zu jung. sie fraß natürlich bei mir zuhause gut und wurde auch innerhalb weniger stunden zahm . bei einem sofortiger tierarztbesuch wurde sie entwurmt . aber leider --am nächsten morgen lag sie total entspannt aber tod in ihrem warmen körbchen -- meine kleine semina -- sie hatte wohl auch leberversagen -- der kot war hellgrau .

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@eggenberg1

@eggenberg: Das mit der kleinen Semina tut mir sehr leid. - Noch ein Grund mehr, immer wieder aufzuklären ;-(

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@eggenberg1

Die hat aber sicher länger gehungert als 12 Stunden, wenn sie so extrem abgemagert war.

Also meine Kittie hat es in Ausnahmefällen schon erlebt, dass ich sie morgens um 8:00 Uhr gefüttert habe, aber wegen unaufschiebbarer Termine erst um 22:00 Uhr nach Hause kam und sie wieder füttern konnte (es war auch nicht möglich, von unterwegs einen Nachbarn zu aktivieren). Sie hatte also 14 Stunden "gehungert", ist aber heute (ein Jahr danach) noch putzmunter und der Tierarzt hat ihr rundum beste Gesundheit bestätigt.

Diese 12- bzw. 24-Stundenregel mag für junge oder kranke Katzen zutreffen. Wenn aber alle gesunden erwachsenen Katzen nach einem Tag Beuteverzicht einige Zeit später an Leberschäden versterben würden, wären unsere Gärten ja voll von Katzenkadavern.

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@mychrissie

@mychrissie: Sicher hat sie länger als 12 Stunden und vermutlich sogar Tage gehungert, gerade weil sie abgemagert war. Eben deshalb schrieb ich in punkto Fettleberentstehung „Wenn dem felinen Körper zu lange Zeit Nahrung entzogen wird oder er stark abmagert, …“, wenn du richtig gelesen hättest. Und wie gesagt: Sehr häufig gehen der Fettleber Krankheiten voraus, die deine Katze wohl glücklicherweise nicht hat.

Allerdings: Das Fettleberrisiko forderst du mit 14 Stunden Nahrungskarenz auch losgelöst von Krankheiten heraus. Mehr noch: Dadurch können sich Katzen aufgrund des großen Hungers leicht überfressen, was Erbrechen begünstigt. Erbrechen bedeutet Nahrungsentzug - und gleichzeitig das Ergebnis, dass der Zeitraum sich bis zur nächsten Nahrungsaufnahme weiter verlängert. Am besten sind feste und gut über den Tag verteilte Fütterungszeiten bei 3-4 Portionen. Und wie erwähnt: Ich sprach auch von Ausnahmen, wie z. B. die deiner Katze, auf die ich aber nicht bauen würde.

Besser wäre, du liest die Texte und beigefügten Links sorgfältig; dann wäre dir sicher auch nicht entgangen, dass entgegen deiner Annahme vor allem ältere Tiere betroffen sind bzw. jagende Tiere für gewöhnlich sehr schlank und hausgemachte Krankheiten kaum entwickeln. Ferner ist keinem Tierbesitzer damit gedient, sich Ausnahmefälle heranzuziehen, die wichtigsten Fakten zu übersehen und das Ganze mit Katzenkadavern in Gärten zu dramatisieren.

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Katzen schreien auch, wenn sie Demenz haben. Wenn der TA nichts feststellen kann, dann wird sie auch wohl nicht krank sein, nehme ich mal an. Nur alt. Alte Katzen ziehen sich ein bisschen zurück, fressen und trinken nicht so viel und wissen manchmal nicht mehr wo eine Tür ist oder so. Du solltest sie in solchen Momenten ablenken. Erlösen würde ich meine Katze jederzeit bei einer unheilbaren Krankheit, aber doch nicht, weil sie nur alt ist.