Als Versager erfolgreich?

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13 Antworten

Niemand wird als Versager geboren. Vielleicht hat man es nicht leicht im Leben, hat ein schwieriges Umfeld oder nicht unbedingt die besten Gene mitbekommen, aber niemand ist ein Versager von Geburt an.

Ein Versager ist in meinen Augen nur, wer gar nicht erst versucht, etwas aus sich zu machen, wer seine Möglichkeiten nicht ausnutzt, nicht versucht, sich Möglichkeiten zu schaffen, wenn ihm die Welt nicht zu Füßen liegt. Ein Versager ist, wer sich in etwas ergibt, das er Schicksal nennt, ohne zu versuchen, sich selbst an den Haaren aus dem Dreck zu ziehen, wer liegen bleibt, statt wieder aufzustehen.

Und damit sollte auch klar sein, wie man kein Versager ist. Statt zu jammern, tu, was du kannst.


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Auch Versager können sehr erfolgreich sein.

Einer der größten Versager z.B. war Herr Thomas Alvar Edison.

Als er in die Schule kam, sagte sein Lehrer, das mit diesem Versager würde zu nichts führen. Deshalb wurde er von seiner Mutter noch in der 1. Klasse aus der Schule genommen und zu hause unterrichtet. (In den USA war das möglich; in Deutschland wäre er in eine Lernbehinderten Schule gekommen)

Jahre später machte er eine Erfindung nach der anderen. Er wurde mit über 2500 Erfindungen zum größten Erfinder des 20. Jahrhunderts. Darunter die Glühbirne. Ohne ihn würden die anderen, normalen Nichtversager, noch heute im Dunkeln sitzen.

Edisons Motto lautete: "Willst du Erfolg haben, dann erhöhe einfach die Anzahl deiner Fehlschläge."   Typisch Versager eben.

  

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Kommentar von Prokrastinat
09.07.2016, 22:17

Sehr cooles Motto :)

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Es gibt keine "versager"
Jeder hat seine Tiefpunkte, aber das ist kein Grund aufzugeben.
Heutzutage ist alles möglich. Du denkst du bist schlecht in dem, was du gerade machst? Dann schlag einen anderen Weg ein. Jeder Mensch hat seine eigenen Stärken, die Kunst ist es diese zu finden. Man kann nicht in allem perfekt sein (das ist menschlich), aber aufzugeben ist keine Option.
Außerdem kannst du überall gut werden, wenn du dich reinhängst.
Dafür braucht man aber die richtige Motivation und die findest du nur, wenn du das richtige machst.

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Kommentar von JuliusSt
09.07.2016, 23:09

Leider haben einige schon éine Versager-Mentalität, dass man nichts ganz macht, bei kleinen misserfolgen aufgibt etc. Ein kampf gegen sich..

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dann ist es klar, dass du dich gerade als Versager fühlst. Wäre ich gerade in der Prüfungsphase wäre ich auch total nervös und würde alles in Frage stellen... aber sieh es mal pragmatisch. Sagen wir mal du bist heute 30 Jahre alt; dann bedeutet, dass das du 30 Jahre lang alles überstanden hast, was es zu bestehen gab - Idi*ten, nervige Lehrer, zickige Mädchen, d'mme Jungs, mehr Idi*ten, peinliche Momente, zahllose Prüfungssituationen, Liebeskummer, Streitigkeiten, noch mehr Idi*ten usw. usw. usw. - da wirst du die Prüfung auch noch schaffen und selbst wenn nicht, dann eben ein halbes Jahr später.

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Die "Mimimi"-Einstellung möglichst flott wieder ablegen und ein normales Leben führen.

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Wer entscheidet denn, ob Du ein Versager bist? Du allein! Möchtest Du einer sein? Nein! Dann ändere Dein Leben und Deine Einstellung!

Was magst Du an Dir nicht. Ich frage NICHT: Was mögen andere an Dir nicht!!! Frag Du Dich: Was mag ich an mir nicht. Und jetzt komm mir nicht mit der Antwort: Alles! Das akzeptiere ich nicht. Und dann die Gegenfrage: Was mag ich an mir? Und auch da schreibst Du BITTE Punkte auf!!! Denn Du kannst Dich nicht gänzlich ablehnen, sonst hättst Du hier nicht geschrieben. Und dann fragst Du Dich, wie Du Deine negativen Punkte ändern willst! Und jetzt sag nicht: Das kann ich nicht. Du WILLST kein Versager sein!

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Man gewöhnt sich daran, wenn man nicht aufhört, nur in Versagergedanken zu denken.

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Einfach in die Politik gehen. Die Parlamente sind voll von Bildungsversagern. Abgebrochene Studien. Falsche Doktorarbeiten. Such dir was aus.

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Ändere etwas. Man muss kein Versager bleiben 

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Wer sagt dir dass du ein Versager bist?

Lass dir so was niemals einreden, der einzige Mensch der ein Versager ist, ist der der so etwas behauptet..

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Hey,

ein "Versager" zu sein, ist etwas, was man im Laufe seines Lebens lernt. Mangelndes Selbstbewusstsein, also keine eigene Meinung zu haben (Selbstbewusstsein wird oft missverstanden, im Grunde heißt dass, sich selbst bewusst sein was man tut) folglich mit geringem Selbstvertrauen führt dass zur Depressions, in meinem Fall auch zu etlichen Selbstmordversuchen. 

Man muss lernen sowas wieder zu verlernen, was sich für meinen Teil als äusserst schwer herausgestellt hatte. Aber da ich vor 1 Jahr gegen meinen Willen in der Psychatrie war (was auch gut war) bekam ich da Therapien, Medis usw. die mir letztendlich das Leben gerettet haben

Ich war immer strickt gegen Hilfe, was wohl mit mangelndem Selbstwertgefühlt zusammen einherging. 

Jedenfalls, ist ein Termin bei Psychotherapeuten etwas sehr hilfreiches, egal ob man Depressiv ist oder erst im Anfangsstadium, da sie auch schweigepflichtig sind und dir deine Ursachen für die Ängste und Blockaden die man im Laufe seines Lebens entwickelt hat, lösen kann.

Wenn Depressionen nicht behandelt werden, entsteht garantiert auch nach einigen Jahren eine Psychose. Das merkt man kaum, man wird immer gleichgültiger, in extrem fällen wird man dann kriminell, fängt dann an Drogen zu nehmen und gerät auf die schiefe Bahn.

Zwar bin ich gegen alle Drogen, aber in besonderen fällen hat MIR persönlich auch eine gewisse Bewustseinserweiterung geholfen, aber empfehlen tue ich das keinesfalls, denn nur mit einigen Horror-Trips hab ich meinen wahren Ängsten ins Auge Blicken können, jedoch war das, dass schlimmste was ich in meinem ganzen Leben jemals ertragen musst.

LG

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Kommentar von Prokrastinat
09.07.2016, 22:21

Ich finde es sehr schön, dass du so offen darüber sprichst :) (auch wenn wir hier im anonymen Kreis sind)
Ich hab auch schon eine Therapie hinter mir :)

Ich hatte letzte Woche zwei Prüfungen verhauen und auch bei den folgenden so meine Zweifel. Das ist jetzt das zweite Studium, das erste musste ich abbrechen und alles nur weil ich so extrem faul bin.

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Was ist in deinen Augen ein Versager?

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Kommentar von Prokrastinat
09.07.2016, 21:52

Wenn man immer wieder die selben Fehler macht :)
Zu spät lernen, sich wie ein Idiot verhalten, immer wieder über die Grenze gehen, etc

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Kommentar von Tastaturid
09.07.2016, 22:03

naja dann vielleicht vorher mal nachdenken. Erst denken, dann machen! Ein Versager ist man nur wenn man sich selber so betitelt und nichts daran ändert. Vielleicht mal mehr Selbstvertrauen aufbauen und sich stark fühlen in den Sachen die man macht :)

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Das kommt auf die Art des Versagens an :D

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