Ärgert ihr euch als Autofahrer über Fahrradfahrer...?

27 Antworten

Nein, eigentlich nicht. Ich ärgere mich eher als Fußgänger und Radfahrer über Radfahrer.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Erfahrung mit Fahrrädern.
Radfahrer über Radfahrer.

Ja kann ich bestätigen

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Nicht böse gemeint, aber du scheinst von dem Thema nicht wirklich eine Ahnung zu haben. Die Regierung der letzten 1,5 Jahre hat nicht wirklich was mit der verkehrsinfrastruktur der letzten 60 Jahre zu tun. Die Stadtplanung wurde eben viele Jahre lang fast nur auf den Autoverkehr ausgerichtet. Öffentlicher Nahverkehr und Fahrradfahrer wurden da lange benachteiligt. Heute haben wir einfach eine situation, in der es in Städten nicht mehr genug bebaubare Fläche gibt. Wie willst du bitte getrennte Fahrbahnen für Autos und Fahrradfahrer bauen, wenn dafür kein Platz da ist? Stadtplanung ist sehr kompliziert und Bauunternehmen unterliegen so vielen Richtlinien, dass es oft schwer fällt, überhaupt ein Vorhaben umzusetzen.

Übrigens keine Sorge. Uns Radfahrern geht es auch ziemlich auf die Nerven, wenn ein Auto sie mit viel zu wenig Abstand auf einer engen Straße mit Gegenverkehr überholen, nur weil sie nicht in einer 30 Zonen hinter einem Fahrrad herfahren wollen, das 29 fährt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Letztlich hat im alltäglichen Verkehr jeder einen Grund sich über jeden zu ärgern. Wenn sich jeder etwas rücksichtsvoller verhalten würde gäbe es weniger Diskussionen

Nein, denn im Straßenverkehr funktioniert es nur wenn man gegenseitig Rücksicht nimmt..

wo sollen sie denn sonst fahren?

Mal wieder typisches, kindisches Grünenbashing. Etwas ist seit Anbeginn der Republik so, aber Schuld sind natürlich die Grünen.

Aber um die Frage zu beantworten: Nein, mich nerven sie nicht, da ich sowohl meine Rechten als auch meine Pflichten gegenüber Fahrradfahrern kenne. Normalerweise kommt man als Autofahrer ja nur beim Abbiegen einem Radfahrer in die Quere, und da ist die Vorrangsregelung klar definiert.

Ich kann dir wärmsten dazu raten, dir auch deiner Pflichten klar zu werden. Das hilft ungemein im Straßenverkehr ruhig zu bleiben.

PS: Und was auch ungemein hilft: Immer 5 Minuten eher loszufahren, als man „eigentlich" müsste. Wenn das nicht ausreichen sollte: Dann 10 min eher. So viel eher, dass einem langsame Verkehrsflüsse nicht mehr stören.

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