Wie geht es euch so im Alltag, habt ihr auch manchmal Depressionen oder denkt euch für was alles überhaupt?
Umso älter ich werde umso mehr denke ich mir für was alles, ich fühl mich einfach wie ein Mensch im Hamsterrad der jeden Tag arbeiten geht, aber am Ende froh sein kann wenn er Miete, Strom, Heizung, Auto bezahlen kann weil alles schon so teuer geworden ist und man sich selbst fast nichts mehr aufbauen kann.
Desweiteren hab ich Probleme mit Skoliose und Stottern, deswegen hab ich trotz guter Ausbildung eher einen schlechteren Job, weil aufgrund meiner Gesundheit ich diesen einfach nicht ausüben kann, ich bin alleine und denk mir oft für was das alles, gleichzeitig hört man von vielen anderen und den Medien etc. das alles schlechter wird und nochmehr bergab geht, wenn ich da zurück denke an meine Kindheit in den 1990er Jahren, würde ich oft gerne in eine Zeitmaschine steigen und gerne ein Kind sein, mal abgesehen davon dass ich damals kein Stottern und keine Unfallbedingte Skoliose hatte.
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Nein, mir geht es gut, weil ich gelernt habe, meinen Alltag nicht nur durch die großen Themen zu bewerten, sondern durch kleine Momente, die mir Kraft geben. Natürlich gibt es auch bei mir Zeiten, in denen Sorgen und Schwere auftauchen, aber ich versuche bewusst, mich nicht dauerhaft von ihnen bestimmen zu lassen.
Viele Menschen kennen das Gefühl von Hamsterrad und Sinnlosigkeit. Es entsteht oft, wenn wir das Leben nur als Abfolge von Pflichten sehen. Dann wirkt alles grau und leer. Aber selbst in schwierigen Zeiten kann man üben, den Blick auf kleine Dinge zu richten, die Freude bringen, auch wenn sie unscheinbar sind.
Zwei Impulse dazu: Zum einen bewusst kleine Pausen in den Tag einbauen, in denen du nicht funktionierst, sondern einfach nur bist. Zum anderen dir klar machen, dass dein Wert nicht davon abhängt, wie viel du „leistest“ oder „geschafft hast“, sondern dass du allein schon durch dein Dasein Bedeutung hast.
So bleibt der Alltag zwar nicht immer leicht, aber er bekommt Momente, die zeigen, dass es mehr gibt als nur das Abarbeiten von Pflichten.
Ich habe eigentlich täglich „sehr ungesunde intensiv zähe instabile drückende“ Gedanken, aus verschiedenen Gründen.
Bin nicht in Therapie, hab auch nichts diagnostiziert.
Hab einen Job, der ganz ok ist, aber fällt mir schwer dranzubleiben.
Wenn ich heimkomme, schlag ich die Zeit tot bis ich schlafen gehe.
Schlafen kann ich dann auch nicht und schreiben kann ich auch mit niemanden.
(Deshalb Foren wie das hier)
Bin noch relativ jung, hab keine finanziellen Probleme oder so…
Hab Angst vor, oder einfach nur keine Lust auf die Zukunft.
Zeitmaschine würd mir auch nicht helfen.
Weiß nicht ob das deine Frage beantwortet, aber ich wünsche dir alles Gute!
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du das schaffen wirst. :)