Die Kuba Krise aus russischer Sicht?

Die Kuba Krise wurde uns nach westlicher Schulbuchfassung im Grunde folgendermaßen erklärt:

Die Russen stationieren heimlich Atomraketen auf Kuba bis die Amerikaner es dann bemerken und total geschockt sind. Es folgen Drohungen, ein Embargo und Verhandlungen. Die ganze Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg und der atomaren Auslöschung bis dann die Amerikaner sich bereit erklären ihre Atomraketen aus der Türkei abzuziehen und die Russen dafür ihre aus Kuba zurückziehen. Amerika und Kennedy werden als erfolgreiche Helden präsentiert.

Wer da aber ein wenig aufgepasst hat muss sich doch denken "Raketen in der Türkei?, und die waren schon vorher dort ?" Wenn die Amerikaner Raketen in der Türkei aufstellen, also praktisch vor der Haustüre der Russen, dann dürfte doch klar sein das die Russen sofort nachziehen. Praktisch waren die Aktionen der Amerikaner also der ursprüngliche Auslöser der Krise und nicht die russichen Raketen auf Kuba.

Frelich wird das in der westlichen Erzählweise in den allermeisten Fällen verschwiegen damit die Amis als Helden und die Russen als die Bösen dastehen.

Ich wüsste nun gern wie diese ganz Geschichte in der Sicht der Russen dargestellt wird. Gibt es hier vielleicht einige Mitglieder aus der ehemaligen DDR die die Sache nioch im Schulunterricht hatten? Oder vielleicht jemand aus der ehemaligen UdSSR der die "Schulbuchversion" noch von früher kennt ?

Geschichte, Amerika, Russland, Schulbildung, Sichtweise, kubakrise
6 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Kubakrise