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Seit Februar körperlich eingeschränkt, Psyche leidet?

Ich bin eigentlich eine gesunde junge Frau, aber seit Februar bin ich massiv eingeschränkt. Ich hatte eine größere Fuß-OP und die Heilung dauert bis heute an. Erst seit ca. 4 Wochen kann ich überhaupt einigermaßen so laufen, dass ich mal das Haus verlassen kann.

Leider habe ich in dem Zeitraum zusätzlich eine schlimme Sehnenscheidenentzündung beider Hände und Unterarme entwickelt durch Krückennutzung und viel Tippen zugleich. Seit 4 Wochen heilt die nicht so gut ab und ich kann wirklich jeden Tag gar nichts mehr machen. Jetzt ist es auch noch so, dass ich bald am anderen Fuß nochmal operiert werden muss und dann wieder nicht mehr laufen kann.

Ich drehe bald durch. Jeder Tag besteht nur noch aus Schlafen und Videos/Serien schauen. Eigentlich sind meine Hobbys Gaming, Zeichnen und Geschichten schreiben, aber für alles braucht man seine Hände. Geschweige denn, dass ich momentan mal sowas machen könnte wie in den Urlaub fahren, reisen und Dinge unternehmen. Dafür kann ich nicht genug laufen. Ich bin auch dauerhaft in meinem Elternhaus, obwohl ich eine eigene Wohnung habe. Aber ich bin zu sehr auf Hilfe angewiesen, als dass ich alleine dort sein könnte. Ich vermisse meine Wohnung so sehr.

Ich leide da massiv drunter und es ist so schwer, hoffnungsvoll und positiv zu bleiben. Ich will einfach wenigstens meine Hände zurück, aber es heilt nur sehr langsam und mit Rückfällen. Dabei schiene ich schon und stelle ruhig usw. Mein Arzt hilft mir auch nicht, der war sogar gegen Schienen, aber erst seit den Schienen tut sich überhaupt mal was in der Heilung.

Könnt ihr mir irgendwie helfen? Vielleicht Tipps geben oder eigene Erfahrungen zu ähnlichen Lebensphasen schreiben? Ich werde bald noch depressiv und dabei habe ich mein altes Antidepressivum wegen vorheriger Erkrankung erst seit letztem Oktober endlich abgesetzt ... Bis jetzt lief es so gut, aber diese Situation verlangt mir seit Monaten jede Resilienz ab.

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Kann mir der Hausarzt überhaupt helfen?

Bringt es bei meinen Beschwerden überhaupt etwas, zum Hausarzt zu gehen?

Ich komme direkt zum Thema. Ich W22 (60kg, BMI 23) habe Beschwerden in der Leistengegend R, beim aktiven Beugen der Hüfte gegen Widerstand und passiv lediglich beim sehr starken Heranziehen des Knies zur Brust.  

Wichtige Infos: Krafttraining seit 4,5 Jahren, nie Probleme gehabt, aber den bereits schwachen Rumpf definitiv vernachlässigt.

Wie es entstanden ist:

Ich bin selbst Trainerin und daher konnte ich die Ursache reflektieren und meine zu wissen, was es sein könnte. 

Januar 2026 mit dem Laufen angefangen (bzw. „ernsthafter“ fortgesetzt). März mal Schmerzen außen gehabt, beim Auftreten, egal, bessere Schuhe gekauft, war dann wieder weg. 

Anfang April 2026 einen Tag meine üblichen 3 Gymnastik-Kurse gegeben, einige Übungen mit Hüftbeuger waren jedes Mal dabei. Zu dem Zeitpunkt nichts besonderes. 

Einen Tag später war ich wieder Laufen, ca 15-17km, währenddessen habe ich schon gemerkt, rechts tut es weh. 

Also 1-2 Wochen Lauf-Pause gemacht, dann wars wieder weg, dann kam es Ende April im Urlaub durch SPAZIEREN auf ebenem Boden einfach unerwartet zurück.

Aktuell:

So, seitdem habe ich eine On-Off-Beziehung mit meinem Hüftbeuger, wie ich annehme. 

Ich tanze Garde und wir haben mit Deadline einen Tanz auf die Beine zu stellen. Ich kann dort nicht lange fehlen. Zudem bin ich bereits zu einigen Läufen angemeldet dieses Jahr, auf die ich mich vorbereiten muss. 

Schmerzgrad mal so mal so, Treppenlaufen geht aber noch. Schmerzen sind nicht stark, aber auf Dauer nervig und trotzdem nicht zu ignorieren.

Ich trete bereits kürzer, ich gehe nämlich nicht mehr laufen. Auf manche Dinge kann ich allerdings nicht/kaum verzichten. 

Meine Selbstdiagnose ist eine Reizung oder Entzündung des Iliopsoas bzw. der Sehne. Diclo-Gel führt zu nichts und Schmerztherapie halte ich langfristig für unsinnig. 

Der Apotheker konnte mir nicht helfen, hat mich an den Arzt verwiesen.

Meine eigentliche Frage:

Aber: was soll denn der Hausarzt tun? Außer dass er mir eine Pause empfiehlt? Das ist eine ernstgemeinte Frage… vielleicht weiß jemand von euch, ob es sinnvoll ist zum Arzt zu gehen und was mich dann erwartet? 

Ich bin auch offen für eure Erfahrungen zu dem Thema, und es würde mich interessieren ob ich dem ganzen mit einer Belastungsreduktion, spezifischen Übungen, oder Medikamenten entgegenwirken könnte, oder ob ich um eine 3-4-wöchige Pause nicht drum herum komme. 

Ich danke im Voraus =)

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