Kann man bei einer vermuteten Lebensmittelvergiftung einen Notarzt rufen?

Am Sylvesterabend fingen bei mir die Symptome einer Lebensmittelvergiftung an. Erbrechen (10 mal), Durchfall noch bis gestern Abend und gestern Abend bestialische Magen und Rückenschmerzen. Heute geht es mir wieder gut und es scheint ausgestanden zu sein. Mein Mann und ich waren uns nicht so ganz einig, was das Rufen eines Notarztes angeht (Ich wollte einen haben, er nicht). Ich konnte zu dem Zeitpunkt auch nicht recherchieren oder selbst einen Arzt aufsuchen. Ich war froh, dass ich es überhaupt zum WC geschafft hatte. Mein Mann las im Internet, dass man in so einem Fall keinen Notarzt rufen soll (habe ich jetzt auch gelesen), sondern nur wenn Kinder, ältere Menschen oder kranke Menschen betroffen sind. Ansonsten erst wenn die Symptome länger als 2 Tage andauern. Oder halt wenn der Verdacht einer Pilz, oder Fischvergiftung vorhanden ist. Das ist ja alles schön und gut, aber ich frage mich ob das wirklich so korrekt ist? Ich meine wenn man ne Grippe hat, dann geht man doch auch zum Arzt und holt sich Medizin, damit man nicht so leiden muss. Wenn man eine Lebensmittelvergiftung hat und man deswegen nicht zum Arzt kann bedeutet es, dass man keine Medikamente die helfen bekommen kann. Das kann doch eigentlich nicht korrekt sein, oder? Ich bitte hier um keine Meinungen, sondern um Erfahrungen und Fachwissen. Vielen Dank!

Nachtrag wegen Missverständnisse: Es ging nicht um den Rettungsdienst 112 sondern um den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117. Habe mich nicht korrekt ausgedrückt. Mein Mann meinte er kennt nur die 112 und ich sagte es gibt noch ne andere Nummer wo ein Arzt kommen kann. Die suchte er raus und las dann im Internet, dass man keinen Arzt rufen soll bei den Symptomen.

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Opiat wirkt nicht wie es sollte?

Hallo ich bin 17 m, wurde vor einem monat operiert und hab seitdem sehr starke schmerzen, da die wunde auch offen bleibt. Ich habe jegliche schmerzmittel getestest und alles mit meinen hausarzt besprochen aber es hat nie gewirkt. Vor kurzem hat sie mir tramadol angeboten, ein opiat. Ich bin eigentlich gegen die anwendung von opiaten weil sie sehr stark sind und zudem leicht abhaengig machen koennten, aber da ich keinen weiteren ausweg sah um mich wieder schmerzfrei bewegen zu koennen habe ich diese angenommen. Zoegernd nahm ich also zuhause 50mg retardierte tramadol tabletten ein. Ich sollte sie taeglich 2 mal tag nehmen und notfalls auch auf 2 tabletten gleichzeitig aufsteigen.

Nach ca DREI stunden habe ich eine sehr schwache wirkung gespuert, die eher meine zahnschmerzen linderten, die vor ein paar tagen eingetreten sind und recht harnlos waren, als das es sich auf die offene wunde wirkte. Das hat mich sehr frustriert und zugleich geschockt weil ich das von einem opiat nicht so erwartet haette. Am abend also habe ich 2 auf einmal genommen und merke immer noch nichts! Die schmerzen sind unertraeglich und ich bin verzweifelt weil ich nicht auf staerkere opiate zugreifen will. Habt ihr eine ahnung wieso das so schwach ist? Ich hab zuvor nie irgendwelche opiate genommen also war es mein erstes mal. Ist es vllt weil sie retardiert sind? Sind filmtabletten da wirksamer? Oder sollte ich meinen arzt lediglich auf eine hoehere dosis ansprechen, 100mg tabletten dann 2 mal am tag, oder vielleicht sogar 3?

Danke im voraus!

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Ärztin verweigert Gabe von Metamizol-Spritze?

Hallo,

Ich habe einen Verdacht auf Endometriose - das habe ich vom Gynäkologen auch schriftlich - und deswegen manchmal starke Unterbauchschmerzen. Normalerweise rufe ich dann den ärztlichen Bereitschaftsdienst und die geben mir Metamizol (Novaminsulfon) als Spritze, da die orale Einnahme - also Tabletten und Tropfen - nicht gut genug wirkt.

Da der Bereitschaftsdienst aber im Moment nicht geöffnet hat, sitze ich jetzt bei der Kollegin meines Hausarztes. Die Sprechstundenhilfe sagte gerade, die Ärztin würde mir nicht nur Metamizol, sondern gar kein Schmerzmittel Spritzen wollen und nur Tropfen aufschreiben, obwohl ich erklärt habe, dass nur Spritzen wirken.

Zum Gespräch mit der Ärztin persönlich gehe ich gleich.

Jetzt sitze ich mit starken Schmerzen im Wartezimmer. Meine Mutter, die Krankenschwester ist, will mich bei dem Gespräch unterstützen. Außerdem habe ich schon gesagt, dass ich dann bitte genau in der Patientenakte notiert haben will, dass sie mir kein spritzen will, obwohl ich erklärt habe, dass die Ursache bekannt ist - und das habe ich auch mit einem Befund belegt - und dass orale Schmerzmittel nicht helfen.

Was kann ich noch tun?

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Klinikpackungen ambulant?

Arzneimittel zur Versorgung von Krankenhäusern werden nur an Apotheken mit entsprechenden Versorgungsverträgen ausgeliefert. Die Ausgabe der Ware in den ambulanten Bereich ist unzulässig.

Es sind jedoch nicht alle Packungen, die zu den preislichen Konditionen der Klinikpackungen angeboten werden, als Klinikware gekennzeichnet und oftmals in den selben Packungsgrößen auch für den ambulanten Bereich via öffentliche Apotheke (hier i.d.R. höhere EK-Preise) erhältlich. Also: Betrugspotential...

Wenn also eine ambulante Praxis von einer Apotheke beliefert wird, kann ich dort nicht zweifelsfrei ersehen, zu welchen Konditionen eine Apotheke (die nebenbei auch Kliniken versorgt; eine öffentliche Apotheke kann auch krankenhausversorgend sein) diese eingekauft und ob die Praxis eigentlich Klinikware erhalten hat. Natürlich könnte man es durch Konsultation der herstellenden Unternehmen anhand der Charge ersehen, denke ich.

Meine Frage nun: womit würde dies rechtlich "anecken"? Ist dadurch lediglich ein Vertrag zwischen Apotheke und Arzneimittelhersteller verletzt oder gibt es hier unabhängig davon auch Gesetze im Gesundheits- oder Sozialbereich (Wettbewerb etc.), die betroffen sind und ggf. durch Inverkehrbringen von Krankenhausware an ambulante Praxen oder Patienten ambulanter Praxen verletzt würden? Eine Online-Recherche bringt mich nicht weiter, auch wenn es den ein oder anderen (älteren) Artikel gibt.

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