Hallo Dingens,

Internist und Orthopäde waren auf jeden Fall die richtigen Ansprechpartner. Gut, dass sie nichts gefunden haben, auch wenn es sich für Dich doof anfühlt, weil Du immer noch nicht weißt, was es ist.

Eventuell kann ein guter Zahnarzt oder ein Physiotherapeut, Osteopath oder Chiropraktiker helfen. Ein Zahnarzt kann ein Rezept für Krankengymnastik ausstellen, damit kannst Du dann zu einem Physiotherapeuten gehen eventuell findest Du einen mit einer Zusatzausbildung Osteopathie. Das wäre ideal.

In anderen Fragen hast Du über psychische Schwierigkeiten gesprochen. Bist Du in einer Therapie? Falls ja wäre es auch gut mit dem Therapeuten darüber zu sprechen. Falls nein wäre es vielleicht an der Zeit eine anzufangen. Gut wäre es einen Therapeuten zu haben, der körperorientierte oder kreative Verfahren anwendet. Damit kann man gut auf körperliche Probleme eingehen.

Liebe Grüße und alles Gute!

Hourriyah

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Hallo Hexenhaus,

der Fisch stinkt meist vom Kopf ;)

Der Rektor und die Lehrer haben viel Einfluss auf die Stimmung an der Schule und die allgemeinen Umgangsformen.

Wir haben einen super tollen Rektor und eine ganz liebe Klassenlehrerin. Da wird auch im Unterricht das Thema Klassengemeinschaft, Zusammenhalt und Respekt besprochen und eingeübt und der Rektor steht vor der Schule an der Tür und begrüßt die Schüler und ist in der Pause auch im Hof präsent. Er hat eine sehr angenehme Ausstrahlung von Güte, Klarheit aber auch Authorität und setzt ganz klare Grenzen.

Leider kann man an der Führungskultur als Eltern kaum etwas ändern. Aber das Thema bei Klassenleitung und Rektor ruhig, offen und Lösungsorientiert ansprechen, z.B. auch per Brief wäre schon eine Möglichkeit. Vielleicht hilft es auch sich mit anderen Eltern zusammen zu tun und den Elternsprecher einzubeziehen?

Was sind die Ursachen? Was bräuchten die Schülter? Was könnte man verbessern? Geht das Bullying von einzelnen aus, oder ist es ein allgemeines Problem?

Für euch zu Hause... versuch auf jeden Fall gut in Kontakt zu sein mit Deinen Söhnen und zeig ihnen, dass Du hinter ihnen stehst. Oft ziehen sich Kinder in so einer Situation zurück. Zum Kontakt halten helfen auch gemeinsame Aktivitäten z.B. Ausflüge, Klettergarten, gemeinsam kreativ sein...

Dann schließe ich mich an....Kampfsport kann unheimlich hilfreich sein. Für die körperliche Fitness und Reaktionsgeschwindigkeit, für die Kraft, für das Selbstbewustsein - das sind alles Fähigkeiten die einem helfen Konflikte zu vermeiden. Und natürlich dann auch die Fähigkeit sich zu verteidigen, wenn es sein muss. Wenn die Bullys mitbekommen, dass Dein Sohn kein leichtes Opfer mehr ist werden sie ihn ganz schnell in Ruhe lassen.

Empfehlen kann ich Krav-Maga (schnelle Erfolge, wenig Kraft nötig, sehr gezielt zur Selbstverteidigung, für jeden geeignet), Wing-Tsun (ganzheitlich für Körper und Geist, Selbstbewustsein, Entspannung), Kung-Fu (auch ganzheitlich und gut zu Selbstverteidigung) oder Taekwondo (ebenso).

Kickboxen kenne ich nur vom Zusehen. Ich kann es eher nicht empfehlen - erstens wird mit Schutz-Ausrüstung trainiert. Im Schulhof hat Dein Sohn diese nicht, daher ist es nicht gut übertragbar. Dann geht es dabei vorwiegend um Wettkamp-Situation und nicht um Selbstverteidigung, also viel um Regeln und Punkte. Aber Bullies achten nicht auf Regeln und Dein Sohn kann eher blockiert sein, wenn er die Regeln verinnerlicht. Meine Tochter lernt beim Kung-Fu durchaus, dass man in Notsituationen (Entführung, Schwitzkasten, Würgen) auch extreme Techniken zum Selbstschutz nutzen kann. Und sie lernt auch, wie man gewisse Situationen vermeidet.

Liebe Grüße und Euch alles Gute!

Hourriyah

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Berufliche Reha wurde von der Krankenkasse abgelehnt, aber Jobcenter fordert weiterhin die Stabilisierung meines Gesundheitszustandes?

Aufgrund von psychischen Problemen konnte ich bis jetzt noch keinen Fuß im Berufsleben fassen und habe vor 5 Jahren den Schulabschluss auch nur gerade so mit Müh und Not geschafft. Jetzt stehe ich kurz vor meinem 21. Geburtstag und habe mittlerweile eine 5-jährige Lücke im Lebenslauf. Ich habe jetzt schon unzählige Therapien gemacht, aber bin seit 2 Monaten komplett ohne Therapie weil das Jobcenter die Krankenversicherung nicht mehr zahlt und so wirklich bringt es mich auch nicht weiter.

Die letzte Möglichkeit vom Jobcenter um mich wieder arbeitsfähig zu machen, wäre eine stationäre berufliche Reha gewesen, wo ich etwa 1,5 - 2 Jahre stationär bleiben sollte. Als nächstes wäre dann eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk in Frage gekommen, aber das fällt jetzt sowieso weg.

Die stationäre Reha wurde auch mit Widerspruch von der Krankenkasse abgelehnt und alle weiteren Maßnahmen und stationären Therapien werden nicht mehr gezahlt. Die KK begründet es mit mangelnden Erfolgsaussichten und dass mein Gesundheitszustand für eine berufliche Reha nicht stabil genug ist.

In der Eingliederungsvereinbarung vom Jobcenter wurde die Stabilisierung des Gesundheitszustandes vereinbart. Obwohl die berufliche stationäre Reha nicht mehr in Frage kommt, hat das Jobcenter die Eingliederungsvereinbarung nicht verändert. Was soll ich denn jetzt tun?

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Hallo FK,

hattest Du schon eine Reha durch die Rentenversicherung?

In einer Deiner anderen Fragen habe ich gelesen, dass Du noch zu Hause wohnst. Bei den von Dir genannten Diagnosen ist die Warscheinlichkeit hoch, dass Deine Eltern daran durchaus ihre Mitschuld tragen. Auch Deine Angaben zu Deinem Lebenslauf sprechen dafür.

So lange man weiterhin in den Lebensumständen festhängt, durch die die Probleme entstanden sind kann die beste Therapie kaum etwas ausrichten!

Es wäre also vermutlich sinnvoll, dass Du versuchst auszuziehen (z.B. in betreutes Wohnen für psychisch Kranke). Beratung kannst Du in einem sozialpsychiatrischen Zentrum erhalten. Vielleicht kann auch Dein Betreuer weiterhelfen, aber Euere Beziehung scheint ja nicht sehr gut zu sein.

Wünsche Dir alles Gute!

Hourriyah

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Hallo xAka,

es ist gut, dass Du Dir schon so früh Deiner Hochsensibilität bewust geworden bist und Dich informierst. Anscheinend ist auch Dein Vater offen für das Thema. Leider stoßen Hochsensible oft auf Unverständnis und Mistrauen. Von daher sei vorsichtig, mit wem Du darüber sprichst!

Ich würde Dir gerne das Buch "Hochsensibel was tun?" von Frau Harke empfehlen. Darin findest Du gut beshrieben alles, was Du wissen musst ;)

Wenn Du den Austausch suchst wären Foren z.B. auf Facebook für Dich vielleicht eine gute Anlaufstelle. In vielen Städten gibt es inzwischen auch schon Stammtische, Selbsthilfegruppen oder Cafe-Treffen für Betroffene.

Empfehlen kann ich Dir die Seiten "HSP - unser Diskussionsforum" und "Hochsensibilität Marktplatz". Darüber kommt man auch in Kontakt mit regionalen Gruppen.

Liebe Grüße,

Hourriyah

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Psychisches Wrack oder verdummt?

Bis vor ein paar Jahren war ich noch ein ganz "normaler" Junge, zwar mit einigen emotionalen und sozialen Problemen und einer etwas schwierigen Kindheit, aber ich hatte Spaß am Leben. Spaß daran etwas zu unternehmen. Mit Ende 15 änderte sich das dann drastisch. Ich wollte immer weniger nach draußen, verkroch mich in meinem Zimmer vor meiner Konsole. Ich fing an zu Kiffen. Erst nur am Wochenende, dann irgendwann fast jeden Tag. Ich war antriebslos und lustlos, hatte einfach die Schnauze voll vom Leben. Ich wurde sozial immer gehemmter, sprach kaum noch, was mich natürlich noch weiter in die soziale Isolation trieb. Ich bekam Schuldgefühle, Minderwertigkeitskomplexe und hasste mich irgendwann für meine reine Existenz. Meine Freunde wanden sich immer und immer mehr von mir ab, nannten mich Dumm, und Versager, was mir meine negativen Gedanken nur bestätigte. Ich wurde nicht mehr ernst genommen, belächelt und teilweise gehasst. Ich bekam Selbstmordgedanken, ich wollte nicht als Dummer Mensch Leben. Zwei Freunde hatte ich noch, die mich halbwegs normal behandelten, doch mit denen konnte ich über diese Probleme auch nicht sprechen, da sie mich ebenfalls nicht ernst nahmen, oder sarkastischen Schrott von sich gaben. Ich verkoch mich immer und immer mehr. Ich verlor meinen Job. Der Grundstein für die totale Isolation. Meine Tage bestanden aus Kiffen, Tv, essen und schlafen. Monatelang. Ich konnte mich nicht mehr richtig freuen, hatte an nichts Spaß. Mein Denken schien in Gegenwart anderer blockiert, wenn nicht gar abgeschaltet. Ich hatte riesige Angst zu sprechen, da ich ja nicht Dumm wirken wollte. Mir war bewusst dass das genau das Gegenteil bewirken würde, und man mich für noch dümmer hielt. Aber die Angst überwog. Nun sitze ich hier und schwanke zwischen Selbstmordgedanken und kämpfen. Aber wozu? Ich sehe keinen Sinn im Leben. Bis knapp 70 arbeiten, um dann Pfandflaschen sammeln zu müssen um über die Runden zu kommen? Nein danke. Solange man funktioniert ist man besonders, sobald man nicht mehr funktioniert, ein Nichts. Ich verachte die Gesellschaft. Ihre Intentionen. Den Hass. Die Vorurteile. Einfach alles wofür die "moderne Gesellschaft" steht. Ich fühle mich, als wäre ich emotional auf dem Stand eines 13 Jährigen denn mir wird zu oft gesagt "werd doch mal Reifer", doch ich bin 19. Hatte noch nie eine Freundin, hasse Partys, Bars, Clubs. Zu viele Menschen. Zu viel Lärm. Ich fühle mich in menschlicher Gegenwart einfach unwohl. Ich würde mich nicht als Misanthropen bezeichnen, denn tief im Inneren wünsche ich mir "normal" zu sein, mich eingliedern zu können, und nicht immer der Dumme Außenseiter zu sein. Ich nehme "Kritik" zu persönlich, ich weiß, doch das Grübeln und ständige Zweifeln lässt sich nicht abstellen. Ich zweifle an meiner Intelligenz, meinen Fähigkeiten, dem Sinn meiner Existenz, allem. Ich will einfach nur raus, raus aus dieser ekelhaften, klassifizierenden Normleistungsgesellschaft. War das ein deutsches Wort? Egal. Selbstmitleid off.

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Hallo J.,

ich hasse auch die klassifizierende Normleistungsgesellschaft (was für ein tolles Wort, darf ich das auf meine Wort-Sammelliste tun?! Ich sammle besondere Wörter :)

Deinem Text nach bist Du definitif nicht dumm und auch nicht ungebildet.

Für mich klingt das, als seist Du in der Pupertät depressiv geworden. Das Kiffen hilft dann gegen die negativen Gefühle, hat aber Nebenwirkungen. Unter andem Antriebslosigkeit und Null-Bock-Gefühl.

Auch in der klassifizierenden Normleistungsgesellschaft kann man eine glückliche Partnerschaft leben, tiefgründige Freundschaften führen, einen Job machen, der einem mehr oder weniger Freude macht und in seiner Freizeit spannende Dinge erleben.

Schau Dir einmla dieses Video an...

https://youtube.com/watch?v=gB3AULh4P-s

Vielleicht gefällt es Dir. Falls nicht auch nicht schlimm :) Es ist ein bischen speziell.

Entweder Du kämpfst Dich jetzt selber wieder raus aus dem Loch - dabei helfen Sport, Tagesstuktur, kreatives Schaffen, Sozialkontakte, Freundschaften und sich beruflich auf einen guten Weg zu begeben. Partnerschaft kommt dann später ;)

Oder Du suchst Dir Hilfe bei einem Psychotherapeuten, dann hast Du dabei ein bischen Unterstützung. Machen musst Du es trotzde selbst.

Oder Du lässt Dich gehen und hast in ein paar Jahren eine Sucht-Karriere und garkeine Zukunftsperspektive mehr.

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Mein kleiner Bruder raubt einem den letzten Nerv... Könnt ihr helfen?

Ich bin am Verzweifeln. Es ist so: zur Zeit ist mein Vater nur wenig zu Hause, da er geschäftlich viel unterwegs ist. Mein kleiner Bruder (11 Jahre), macht einfach keine Hausaufgaben. (Er hat leichte Konzentrationsprobleme, kein ADHS, und bekommt seit ca. 4 Jahren eine leichte Dosis Ritalin). Nun ja. Früher kümmerte sich mein Vater darum, dass er die Hausaufgaben macht, was keine leichte Sache war. Heute ist es meine Mutter, doch ihre Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt. Ihr müsst euch das so vorstellen: Er nimmt die Hausaufgaben nicht ernst. Legt sich auf den Boden, die Bücher um sich verteilt. Wenn man sagt, er soll an den Schreibtisch - juckt es ihn nicht. Man muss ihn alle 2-3 Minuten ermahnen, dass er weitermachen soll. Dann macht er 1-2 Minuten, und hört wieder auf. Er spielt mit dem Stift, guckt um sich, schaukelt mit den Füßen usw. Wenn man dann mehrmals sagt, er soll doch weitermachen, regt er sich auf und schreit einen an. Dann ist es 23.30 Uhr, und er ist immer noch nicht fertig. Dann trödelt er rum, isst was, spielt mit dem Handy. Nimmt meine Mutter das Handy weg, schreit er so lange rum, bis er es wieder bekommt. (Er kann sehr laut und aggressiv werden - wir leben in einer Wohnung). Meine Mutter kann sich nicht durchsetzen - ich genauso wenig. Morgens ist es das gleiche Problem. Zehn Minuten, bevor er los zur Schule muss, hockt er noch immer auf Klo und hält es nicht für notwendig, mal endlich aufzustehen. Dass meine Mutter ihn regelrecht anfleht, er soll doch bitte mal raus, und sich fertig machen, nervt ihn dann, er schreit dann, sagt er komme gleich, doch bleibt weiter hocken. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es meist 15-20 Minuten sind, dabei kümmert es ihn nicht, dass er in 10 Minuten los muss, noch nichts gegessen hat, und noch Schlafkleidung trägt. Wenn meine Mutter ihn früher weckt, dass er noch so lang auf Toilette bleiben kann, steht er natürlich nicht auf, da er ja Abends so spät ins Bett geht.  Strafen duldet er nicht, und schreit, und haut um sich, bis meine Mutter nach gibt. Was kann man da tun? Meine Mutter leidet an MS,  Stress kann ihre Krankheit verschlimmern, doch das bedenkt er nicht. Von Respekt ihr gegenüber keine Spur. Habt ihr Ideen, wie man da vorgehen kann? Die täglichen Streitereien, da er die Hausaufgaben einfach nicht macht... Also egal, was wir versucht haben... Es bringt einfach nichts. Wie kann ich helfen? Was kann ich meiner Mutter empfehlen? Was kann man da generell tun, dass er mehr Respekt ihr gegenüber hat, und mehr auf uns hört? Bedanke mich für *hilfreiche Antworten. LG

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Hallo CL,

ich habe einmal ein paar Deiner alten Fragen durchgelesen und den Eindruck bekommen, dass bei euch in der Familie insgesamt einige Dinge schief laufen. Und diese wirken sich nicht nur auf Deinen Bruder aus, sondern haben auch bei Dir in der Vergangenheit ganz heftige Folgen gehabt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du darüber komplett hinweg bist, auch wenn Du in dieser Frage sehr reif und ruhig schreibst.

Daher wäre es gut als erstes zu einer Erziehungsberatung zu gehen - am Besten mit der ganzen Familie, um auf schnellstem Wege Hilfe zu bekommen.

Der nächste Schritt wäre, dass Deine Eltern zu einem systemischen Familientherapeuten gehen und versuchen ein paar Probleme zu lösen.

Ich fürchte nur, dass Deine Eltern dazu wenig bereit sein werden.

Dann musst Du für Dich eine Lösung finden, die Dir erlaubt mit der schwierigen Situation zu leben, ohne daran zu zerbrechen. Du hast keine Verantwortung für Deinen Bruder oder Deine Eltern! Du bist volljährig und hast nur die Verantwortung Dein Leben gut zu leben. Und was für Dich gut ist, entscheidest alleine Du.

Du musst weder Deinen Bruder erziehen (ist Aufgabe von Deinen Eltern) noch Deine Mutter beschützen (ist Aufgabe Deiner Mutter, bestenfalls noch Deines Vaters).

Zeig Deiner Familie wie man an Problemen wächst, indem Du Verantwortung für Dein Leben übernimmst und Deine Probleme in Angriff nimmst.

Was hast Du für Wünsche und Träume und was tust Du dafür, dass wie wahr werden?

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Na klar! Das machen viele Menschen ;)

Man lerne Arbeitsteilung und Strukturierung von Menschenmassen oder Planung von Wegen von Ameisen.

Man lerne Würde und Gelassenheit von Löwen.

Man lerne Den Umgang mit Babies von Gorillas ;)

Man lerne Umgang mit Traumata von den Zebras.

Man lerne die Konstruktion von Flugapparaten von Vögeln und Insekten.

Man lerne Körpersprache und Umgang mit Hirarchien mit den Pferden.

Man lerne Yoga und den Wert der Entspannung von den Katzen....

.....

Jedes Tier kann uns etwas beibringen ;)

Und es gibt auch noch Krafttiere - lies dazu einmal im Internet nach.

LG, Hourriyah

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katze Miaut ständig ich werde wahnsinnig?

Hallo zusammen

Ich habe ein Problem... Ich habe seid 1,5 Jahren neue Katzen sind also noch ganz klein. Vorher hatte ich schon 17 Jahre 2☺️

Sie heissen Jiji und Taima sind 2 Weibchen.

Mein Problem ist das Jiji stääääääändig miaut (und ich kann beobachten das dieses Miauen sich aber nur in der Zeit stattfindet wenn mein Freund zu Hause ist.)

Ich bin mit meinem Latein echt am Ende und weiss nicht mehr was ich machen soll. Habe ihnen einen grossen Katzenbaum gekauft sie haben mehrere Rückzugsorte, kaufe auch immer mal neues Spielzeug ... kleine Schlangen oder federn, verschiedene Bälle, konzentrationsspielzeug wo sie sich alleine beschäftigen können... da ich aber viel Zeit zu Hause verbringe spiele ich oft mit ihnen renne durch die ganze Wohnung aber auch hier das Problem Taima ist sehr fokusiert bei spielen aber Jiji macht kaum mit... sie verliert das interesse sehr schnell... deshalb versuche ich ihr andere spielmöglichkeiten zu bieten wo sie zum beispiel riechen oder hören muss... ich gebe mir so viel Mühe...

Taima miaut manchmal auch aber sobald sie dann gefressen , gespielt oder gestreichelt wurde ist wieder Ruhe....

Jiji ist eine sehr liebenswerte Katze aber man kann sie kaum streicheln jeden Morgen und Abend kommt sie ins bett dann kan man richtig aber sonst schmust die immer nur alle Möbel ab...

wie schon gesagt das Miauen spielt sich eig immer in der Zeit ab wo mei Freund da ist also Abends oder halt wenn er frei hat... Er spielt dann auch mit ihr oder schmust sie aber wie gesagt sie macht gar nie richtig mit... wir wissen langsam beide nicht mehr weiter weil es extreeem nervt und wir nicht verstehen was sie möchte... mein Freund arbeitet 80 % und ist somit recht viel zu Hause

hat sie verlustängste oder vermisst sie ihn... wenn ja warum miaut sie denn wenn er da ist? hat jemand von euch ein Tipp!???

infos: sie sind beide kastriert haben wirklich genug rückzugsorte und sie sind sehr lieb gesund sind auch beide und es sind reine Hauskatzen mit kleinem auslauf auf den Balkon wo sie auch gerne rausgehen . Sie ist auch nicht taub oder Blind also alles gut

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Wenn Dein Freund dazu bereit ist, wäre es gut, wenn er sich zu ihr auf den Boden setzt und versucht mit ihr eine tiefe Verbindung aufzubauen .Nicht von sich aus Impulse zu geben, sondern zur zuzuhören, "zuzufühlen" und intuitiv reagieren. Vielleicht löst er so das Rätsel ;)

Ich fand es in den ersten 2 Jahren sehr schwierig meinen Kater zu verstehen, weil er seine ganz besondere Art hat zu kommunizieren. Inzwischen verstehe ich ihn sehr gut. Ich dachte alle Katzen wären so, aber vor kurzem hatte ich eine große Katzenfreundin und langjährige Katzenbesitzerin zu Besuch, die unseren Kater trotzdem so garnicht verstanden hat ;)

Die Kommunikation klappt bei uns durch die liebevolle Verbindung. Mir hat es geholfen meinen Blick der Katzenkommunikation anzupassen (nicht anstarren, blinzeln mit blinzeln beantworten, die Augen halb schließen).

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Hallo Potatoe,

wie alt bist Du und was sagen Deine Eltern dazu?

Wenn Du immer wieder aus psychischen Gründen fehst solltest Du Dich auch um psychische Klärung und Behandlung kümmern.

So wie man bei körperlichen Beschwerden auch für eine Klärung und Behandlung sorgen würde.

Später in der Arbeit kannst Du es auch nicht so handhaben, dass Du einfach nicht kommst, wenn Dich die Arbeit stresst.

Außerdem können psychische Probleme, die lange nicht angegangen werden zu "echten" psychischen Erkrankungen und langjährigen Problemen führen.

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Hallo L.,

Falls Du weißt, dass Deine Probleme von Verstopfung kommen kannst Du diese auch selbst beseitigen.

In der Apotheke gibt es Abführtabletten, Tropfen oder Mikro- und Makro-Klistiere für jeden Bedarf ;)

In Zukunft solltest Du aber versuchen, dass es garnicht erst so weit kommt!

Helfen kann viel Trinken insbesondere Tees (z.B. Anis-Fenchel-Kümmel, Pfefferminz, Schafgarbe), Sport, Balaststoffreiche Ernährung, Trockenpflaumen.

Sehr empfehlen kann ich auch Rote-Beete-Rohkost (rohe Rote-Beete mit Schale, Karotte mit Schale, Apfel mit Schale fein reiben, mit einer Priese Salz, Zitronensaft, einem Schuss Sahne und etwas Zucker anmachen). Lecker, gesund und putzt durch ;)

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Hallo B.,

ich war ein paar Jahre lang mit einem Kurden verlobt. Ich bin vor über 10 Jahren konvertiert und habe den Kurden später kennengelernt. Er hatte eine sehr liebenswerte, herzliche Familie, die mich gleich aufgenommen hat ;)

Kurdische Familien können sehr unterschiedlich sein! Von kurdisch-nationalistisch bis liberal, von streng und konservativ Islamisch über andere Religionen bis zu atheistisch, von kemalistisch säkular bis hin zu Erdogan-Fans kann alles dabei sein ;)

Wenn Du als Konvertit in eine atheistische kurdische Familie kommst wirst Du es schwer haben ;)

Viele Muslimische Frauen in Deutschland würden gerne einen Konvertiten heiraten, da es vielen Konvertiten gelingt das Beste aus Islam und Europäischer Kultur zu vereinen.

Meine Tipps wären sich vorsichtig und langsam annähern. Das Mädchen erst einmal kennenlernen. Sich überlegen ob das schlau ist auf der Arbeit eine Beziehung anzufangen. Schlimmstenfalls gefährdet dass den Frieden auf der Arbeit und somit den Arbeitsplatz. Dich vorerst von der Familie fernhalten, bis Du sie besser kennst und weißt, wie Du Dich verhalten sollst.

Familie ist bei den meisten Kurden extrem wichtig und hatt großen Einfluss.

Ich habe mich letztlich von dem Kurden getrennt, weil wir zu unterschiedliche Erwartungen an die Zukunft hatten. Er wollte, dass ich bei ihnen einziehe und mich um die kranke Mutter kümmere. Dass ich dann keinerlei berufliche Zukunft habe war ihm nicht so wichtig. Aber ich habe studiert um zu arbeiten und nicht um die perfekte Gelin zu sein ;)

Außerdem war er recht dominant und wollte immer bestimmen und mich beschützen, was anfangs sehr süß war, aber auf Dauer etwas anstrengend geworden wäre ;)

Viele Kurden haben ein recht festgelegtes Männer-Bild und Frauen-Bild. Finde heraus, wie das bei Deiner Kollegin ist.

LG, Hourriyah

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