Probleme nach Führungswechsel - wer hat Rat?

Ich arbeite in einem Betrieb mit (formal) flacher Hirarchie (Wohlfahtsverband). Wir hatten vor ca. einem Jahr einen Wechsel auf der Führungsebene und seitdem knirscht es im Gebälk.

Vorher gab es eine Chefin, für alle Abeilungen. Jetzt gibt es eine neue Chefin für alle Abteilungen und für unsere Abteilung eine neue "Sous-Cheffin".

Die alte Chefin hatte eine gute Führungskultur (ehrliche Kommunikation, klare Strukturen, viel Eigenverantwortung, stand in kritischen Situationen 100% hinter ihren Untergebenen).

Jetzt mit der neuen Führung erleben wir, dass die Chefin und die Sous-Chefin miteinander tratschen und hintenrum Dinge laufen oder auch mit anderen über uns getratscht wird. Die Strukturen verschwimmen, es gibt keine regelmäßigen Teamtreffen mehr, keine Protokolle, keine klaren Anweisungen, statt dessen viel Türangelgespräche oder eben mal anrufen oder whatsapp Kommunikation.

Passiert dann ein Fehler oder hat man Kritik war es "nur ein Missverständnis".

Die Eigenverantwortung wird eingekürzt auf nicht nachvollziehbare Art. Man weiß garnicht mehr, was man jetzt selbst entscheiden darf und gelegentlich gibt es einen auf den Deckel, weil man etwas entschieden hat ohne Rücksprache. Gleichzeitig werden Aufgaben die wir zuvor selbst gemacht haben von den Vorgesetzten übernommen ohne das mit uns zu kommunizieren.

Entscheidungen die vorher im Team getoffen werden kommen jetzt von oben.

Und in kritischen Situationen werden wir noch angeranzt und unsere Meinung (als Experten) in Frage gestellt, obwohl die neuen Führungskräfte von unserem Fachgebiet KEINE Ahnung haben. Sie stammen aus ganz anderen Bereichen.

Jetzt wurde meiner Kollegin (ehrgeizig, zuverlässig, 100% kompetent) eine Abmahnung angedroht, weil sich Person aus einer anderen Abteilung bei der Chefin über sie beschwert haben soll - und das ohne vorher mit der Kollegin zu sprechen!!! Es geht vermutlich lediglich wieder um ein "Misverständnis" und unklare Kommunikation verursacht von der Chefin!

Die Kollegin überlegt jetzt wegen all der Probleme und keine Besserung in Sicht den Job hinzuschmeißen. Dann ist aber unsere Unter-Abteilung in Gefahr, weil sie die erfahrenste Kollegin ist und ich mir nicht vorstellen kann ohne sie zu arbeiten. Wir sind in unserem Gebiet nur zu dritt und die dritte ist völlig unerfahren und nicht qualifiziert. Und ich liebe meine Arbeit und die Kollegen. Ich will nicht, dass es den Bach runter geht!!!

Wir haben hintenrum gehört, die Chefin sei von der alten Stelle "weggelobt worden" und es seien dort Mitarbeiter wegen ihr psychosomatisch krank geworden. Sie sei intrigant und machthungrig. Das deckt sich mit unseren bisherigen Erfahrungen und der Krankenstand ist seitdem sie da ist auch deutlich höher.

Wer hat Rat für mich?

Arbeit, Beruf, Recht, Arbeitsrecht, Psychologie, Chef, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Karnevalskostüm Mädchen 6 Jahre?

Ich bin gerade total entnerft vom Thema Karnevalskostüm. Jedes Jahr hat meine Tochter ganz genaue Vorstellungen, wie ihr Kostum aussehen soll und dann wird stundenlang darüber philosophiert und gejammert, wenn ich nicht einverstanden bin.

Ihre beste Freundin hat eine nähende Oma, die die schönsten Kostüme nach Wunsch maßfertigt und eine coole Mutti, die nichts dagegen hat, wenn die Tochter mal ein paar Stunden auf dem Umzug friert.

Wir haben weder die schneidernde Oma, noch viel Geld für ein teures Kostüm übrig. Das schränkt die Auswahl ein. Dann bin ich eine uncoole Mutter, die auch zu Karneval nicht möchte, dass ihr Kind krank wird.

Da das Kleid einmal auf dem Umzug getragen wird soll es einigermaßen warm sein bzw. mit Jacke kombinierbar. Und da es in der Schule getragen wird und sie da auch mit Kostüm in der Pause toben und spielen wird muss es einigermaßen robust und sicher sein - aus meiner Sicht.

Dieses Jahr will mein Töchterchen "Mondprinzessin" sein. Dazu gehört aus ihrer Sicht ein schwarzes Tüllkleid - aber ohne Schleifen und Blumen, mit Strumpfhose und Stöckelschuhen. Eine lange Schleppe, ultralange Ohrringe und ein Schleier.

Das wird weder günstig noch warm noch tobetauglich! Grrrr

Das ganze wird dann einmal getragen und ist danach nicht mehr interessant. Im Kinderzimmer steht eine große Verkleidekiste mit schönsten Prinzessinenkleidern geschenkt von den Großeltern und alten Verkleidungen aus der Familie geerbt. Aber die will sie nie tragen und spielt auch nicht damit.

Letztes Jahr konnten wir uns nach langen Diskussionen auf Fledermaus einigen. Das war süß, bequem und tobetauglich.

Wer kann mir dieses Jahr Tipps und Rat geben?

Kinder, Karneval, Fasching, verkleiden, Kostüm, karnevalskostüm
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Klauen in der Grundschule - Ideen zum Vorgehen?

Meine Tochter (6, erste Klasse) hatte erzählt eine neue "Freundin" aus der Schulbetreuung, ganzes Stück älter, wolle mir ihr einen Leuchtarmreif gegen etwas tauschen, das glitzert. Sie nahm dann zwei Glitzerstifte mit, um einen davon anzubieten.

Die Enttäuschung war groß, als ich ihr am nächsten Tag zu Hause erklären musste, dass das Mädel sie reingelegt hat und ihr ein benutztes, also nicht mehr leuchtendes Knick-Leuchtarmband angedreht hat. Wir hatten dann besprochen, dass sie es zurück gibt und ihren Glitzerstift zurück verlangt. Sie hat das Armband zurück gegeben, aber das Mädel hat behauptet sie hätte den Stift weggeworfen.

Ich habe mit meiner Tochter besprochen, dass das keine Freundin ist und dass sie das so nehmen soll, wie es ist und für die Zukunft daraus lernen. Soweit alles okay.

Heute erzählte sie mir, dass dass Mädchen ihr erzählt habe, dass sie einer Freundin gesagt habe, dass meine Tochter einen zweiten Glitzerstift im Schulranzen habe und die Freundin diesen für sie aus dem Schulranzen geklaut habe. Der Stift war tatsächlich weg und meine Tochter traurig und verärgert. Die Storry mit der Freundin glaube ich nicht, sie wird vermutlich selbst an den Ranzen gegangen sein.

Reinlegen beim Tauschen ist nicht okay, aber kein Drama. Aus dem Ranzen klauen finde ich völlig inakzeptabel und ich will nicht, dass das weiter geht.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum das Mädel meiner Tochter vom Stehlen erzählt - ansonsten hätten wir ja nicht gewust, warum der Stift weg ist. Vielleicht wollte sie präventiv den Diebstahl einer fiktiven Freundin anhängen?

Jetzt habe ich besprochen, dass meine Tochter dem Mädel morgen sagen soll, dass sie beide Stifte sofort zurück geben muss und ihr sagen, dass sonst ich mit den Erzieherinnen sprechen werde und ihre Eltern davon erfahren.

Ist das eine gute Lösung, oder gehören gleich die Erzieherinnen informiert? Und wie geht man am Besten weiter vor, wenn sie die Stifte nicht freiwillig zurück gibt? Ich will noch einmal betonen, mir geht es nicht um die Stifte. Die sind egal. Es geht mir darum, dass nicht in der Betreuung aus dem Ranzen geklaut wird.

LG, Hourriyah

Schule, Familie, Freundschaft, Erziehung, Eltern, Kinder und Erziehung, Lehrer, Liebe und Beziehung
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Rennradfahrer auf Strasse trotz ausgeschildertem Fahrradweg?

Auf meinem Arbeitsweg liegen zwei Strecken, die einen geteerten, guten Radweg haben und kurvig durch den Wald führen, die eine sogar mit Steigung und beide streckenweise mit durchgezogenen Linien und schlecht einsehbar.

Daher ist es regelmäßig nicht möglich Rennradfahrer auf der Straße zu überholen, was ich nervig finde, vor allem weil ich die Strecke fast täglich fahre.

Gestern bin ich mindestens 5 Minuten hinter einem Radfahrer hergefahren (ca. 30 in der 70ger Zone), weil die Mittellinie durchgezogen war und die Strecke nicht gut einsehbar ist und mehrere Einmündungen hat.

Es bildete sich eine Kolonne und zweimal überholten andere Fahrer von hinten aus der Kolonne mehrere Autos und den Radfahrer, was ich für sehr gefährlich einschätze! Schon ich als erste konnte nicht weiter als ca. 30m sehen.

Damit keine weiteren riskanten Überholmanöver provoziert werden habe ich bei erster Gelegenheit trotz durchgezogener Linie überholt.

Was könnte ich tun, damit so etwas in Zukunft weniger wird?! Eines der überholenden Autos hat neben dem Radfahrer den Moter heulen lassen und gehupt - ich finde das prinzipiell nicht gut, aber wenn die Radfahrer regelmäßig angehupt werden, ändern sie vielleicht ihr Verhalten? Oder dürfte man hinter dem Radfahrer bleiben und immer wieder hupen, so lange bis er auf den Radweg wechselt? Hupen um vor Gefahr zu warnen ist ja erlaubt ;)

LG, Hourriyah

Auto, Polizei, Rad, Recht, Radsport, Sport und Fitness, Straßenverkehr, Auto und Motorrad
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