Kann man sich an ein neues Kuscheltier gewöhnen?

Ich w/22 werde seit meiner Geburt von einem ganz besonderen Kuscheltier begleitet. Ein Dackel den meine Eltern mir in Wien gekauft haben. Er heißt Amadeus. Ich nahm ihn seither überall hin mit und bis heute kommt er mit wo ich auch nur eine Nacht schlafe. Auch in besonders stressigen Situationen war er da (Trennung, Stress in der Arbeit, Familienstreit, etc.). Ich kuschel jede Nacht mit ihm und nehme ihn auch mit zu meinem Freund, der ihn längst akzeptiert hat, worüber ich sehr froh bin.

Er wurde schon unzählige Male repariert, hat jetzt sein 3tes Paar Ohren und langsam wird es für meine Oma immer schwieriger ihn zu reparieren.

Ich habe schon oft versucht mich an andere Kuscheltiere (auch mit ähnlichem Aussehen) zu gewöhnen. Leider erfolglos...

Ich bin am Boden zerstört wenn ich daran denke, dass er vielleicht irgendwann nicht mehr da ist. Das klingt für manche bestimmt befremdlich aber er ist mein bester Freund.

Jetzt möchte ich einen weiteren Versuch der Umgewöhnung starten. Ich kaufte mir ein weiches Kuschelhäschen (ähnliche Größe, Farbe). Ich werde diesmal eine einnähbare Rasseldose kaufen und diese von meiner Oma einnähen lassen, da auch Amadeus eine solche besitzt.

Ist es möglich sich umzugewöhnen oder ist es dafür längst zu spät?

Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Bitte nur ernst gemeinte Antworten und nichts herablassendes, er ist mir sehr wichtig...

Vielen Dank im Vorraus und LG Jana

Kinder, Psychologie, Erinnerung, Kindheit, Wohlfühlen, Komfort, kuscheltier
Kann meine Bindungsangst nicht besiegen. Was kann ich tun?

ich w/21 bin seit einem halben Jahr single. Ich habe mir in meinen bisherigen Beziehungen immer sehr schwer getan. War immer sehr eifersüchtig und passiv-aggressiv. Ich glaube, dass dieses Problem aus meiner Kindheit entstanden ist, jedoch nichts genaues.

Durch meine letzte Beziehung habe ich viel gelernt und weiß nun, welches Verhalten meinerseits unbegründet war (z. B. extreme Eifersucht).

Im Januar stolperte ich im Internet zufällig über einen Bekannten, nennen wir ihn Ben/23. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und schrieben seither jeden Tag. Im Februar trafen wir uns zum ersten Mal. Er studiert in Frankfurt am Main.

Er sagte von Anfang an, dass ich mich nicht in ihn verlieben sollte, es sei "eine ganz schlechte Idee..."

Würde man unsere Beziehung in eine Schublade stecken, wäre es wohl eine Art Freundschaft+

Wir können gut miteinander reden, lachen ständig, kuscheln wahnsinnig viel und der Sex ist so unglaublich. Ich kenne seine Freunde und sie wissen anscheinend, dass zwischen uns was läuft. Beim letzten Treffen vor ein paar Tagen haben wir etwas mit ihnen unternommen, saßen am Tisch er neben mir und er berührte mich immer wieder flüchtig. Hätte jemand sehen können, schien ihn aber nicht zu stören. Am Bahnhof hat er mir sogar Abschiedsküsse gegeben und mich durch die Luft gewirbelt. Es war echt eine schöne Zeit.

Noch als ich im Zug saß, schrieb er mir, dass es ohne mich schon komisch für ihn war. Schon das vorletzte Mal wachte er ganz verwirrt auf, weil ich nicht bei ihm war.

Jetzt, wo ich wieder zuhause bin, stelle ich fest, dass ich ihn sehr vermisse. Dazu kommt aber wieder dieses eklige Eifersuchtsgefühl, wenn er keine Zeit zum Telefonieren hat.

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe seine Freunde. Macht immer Spaß und sie sind super nett zu mir...

Ich habe große Angst davor, wieder so zu werden wie ich damals war. Es macht mir Angst, dass diese irrelevanten Gefühle in mir sind. Ich will ihn damit nicht verscheuchen. Vor allem weil das zwischen uns so schön ist, ob es nun von Dauer ist oder nicht. Ich will es einfach nur genießen und dann kommen wieder diese blöden Eifersuchts und Angstgefühle...

Was kann ich nur tun?

LG Jana

Liebe, Freundschaft, Freunde, Beziehung, Sex, Psychologie, Eifersucht, Liebe und Beziehung, Bindungsangst
Partner in der Arbeit ignorieren (Kontaktsperre)?

Ich w/21 habe am Donnerstag meinem Freund/24 eine kurze Pause vorgeschlagen.

Sind seit 4 Monaten zusammen.

Er war maßgeblich mit der Beziehung überfordert (evtl. seine Gefühle). Er wusste nicht was er mir sagen soll. Während des Zwei-Augen-Gesprächs weinte er und suchte gelegentlich Körperkontakt (legte seinen Kopf in meinen Schoß oder umarmte mich). Er wirkte generell sehr verstört, ängstlich und verwirrt.

Er hat zurzeit viel um die Ohren (Umzug, sieht seine Freunde weniger, kann nicht zum Sport). Also schlug ich ihm vor, dass wir bis nächsten Samstag nicht schreiben oder telefonieren. Er dehnte es auf nächsten Montag aus, da er am Sonntag umziehen würde und das in Ruhe machen wollte.

Wir arbeiten im selben Betrieb aber in einer anderen Abteilung (Gärtnerei). Ab und zu laufen wir uns über den Weg. Am Freitag grüßten wir uns und quatschten zwischendurch. Er schenkte mir eine Packung Duplo und beim Abschied am Donnerstag nach dem Gespräch umarmten und küssten wir uns sogar. Er nannte mich bei meinem Kosenamen.

Ich weiß nicht. Sollte ich ihn auch in der Arbeit ignorieren und ihm aus dem Weg gehen? Das kommt mir irgendwie komisch vor.

Wir sind ja nicht getrennt. Ich wollte ihm mit dem Päuschen Raum zum Nachdenken über seine Probleme geben, damit er die alleine lösen kann wie Mann das nunmal gern macht.

Ich bin jedoch sehr aufgeregt und klebe in manchen Momenten echt an der Zimmerdecke, weil ich in dieser Ungewissheit bin. Vielleicht ist es aber auch gar nicht so ernst und er war einfach sehr überfordert...

Was würdet ihr sagen?

LG Jana

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Beziehungsprobleme, Liebe und Beziehung, kontaktsperre
Beziehungspause abwarten oder reden?

Ich w/21 hatte gestern mit meinem Partner/24 eine Auseinandersetzung

Zu uns als einzelnen:

Er hat einen riesigen Freundeskreis und trifft gern seine Freunde die ich bereits kennengelernt habe. Er ist sehr spontan und kann seine Gefühle nicht so gut kommunizieren. Er sagte täglich dass er mich liebt.

Ich bin sehr emotional und kommuniziere meine Gefühle offen. Ich plane ganz gerne und habe aktuell keinen eigenen Freundeskreis. Ich verstehe mich mit der Freundin seines besten Kumpels ganz gut. 

Wir sind seit 4 Monaten zusammen.

Zur Situation: 

Es ist derzeit für uns beide sehr stressig. Er zieht in eine neue Wohnung, er kann wegen Corona nicht Bouldern gehen und er würde seine Freunde gern wieder öfter treffen. Ich bin zurzeit öfters sehr betrübt, wegen der Coronasituation. Dazu kommt, dass ich sehr verliebt bin und am liebsten jede freie Minute mit ihm verbringen würde. 

Unsere Treffen waren bisher immer sehr lustig und wir haben viel geredet und gekuschelt wo es dann auch angenehm war zu schweigen. 

Mir ist schnell aufgefallen, dass er mit Gefühlen nicht so gut kann und ich meinte, dass er wenn er mag immer mit mir reden kann. 

Gestern ging es mir nicht so gut. Er wollte eigentlich seinen Bruder besuchen, doch dann kam er doch mit mir nach Hause und wir redeten. 

Er meinte, dass wir zu unterschiedlich seien. In meinen Augen wirkte er stark überfordert. Er weinte sogar. Also beruhigte ich erst mich selbst und dann ihn. Ich machte den Vorschlag einer kurzen Pause voneinander, damit er in Ruhe seinen Umzug erledigen und ein bisschen über die Situation nachdenken kann. 

Das nächste Gespräch würde also in 11 Tagen stattfinden. 

Heute gingen wir beide zur Arbeit. Wir arbeiten im selben Betrieb aber in einer anderen Abteilung. Wir liefen uns gelegentlich über den Weg und grüßten oder winkten uns spielerisch zu wie wir es vorher auch taten. 

Mittags quatschten wir kurz miteinander und er überraschte mich mit einer Packung Duplo. Am Montag hatte ich ihn gefragt ob er vor der Mittagspause welche mitbringen könnte wenn er sein Essen holt doch er vergaß es. Heute schenkte er mir die Schokolade und nun bin ich total verwirrt. 

Ich würde gerne schon früher mit ihm reden. Gestern war alles zu emotional und somit kein sachliches Gespräch möglich...

Sollte ich lieber noch warten oder in der kommenden Woche den Vorschlag zum Gespräch geben? 

Bitte keine bösartigen oder groben Antworten. Ich bin grade echt verzweifelt...

LG Jana

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Beziehungsprobleme, Liebe und Beziehung, Streit