Woran liegt es, dass immer mehr junge Menschen den Glauben verlieren oder ihn nicht mal finden?

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31 Antworten

hi.. also ich hab mich extra angemeldet damit ich dir hier antworte. also ich bin selber christ und mein bester freund ist moslem. also eig. ist das mit jugendliche nicht so ganz richtig. du musst schon sagen "jugendliche, mit eltern die geld haben". solche kinder wissen einfach nicht, was sie für ein glück haben. ich danke gott oft, dass ich auch hier leben darf. du würdest doch auch nicht gern in afrika leben oder? die menschen dort hungern und haben durst, aber den deutschen hier interessiert es fast nicht. ihre eltern kaufen ihnen viele sachen und es ist ihnen egal, woher das kommt. nimm aber mal ein kind aus einer armen familie. die sind doch bestimmt dankbar, wenn die eltern ihnen ein neues paar schuhe kaufen, während die deutschen hier ihre 1 monat tragen und dann neue kaufen. glaub mir religionsverlust kommt nur vom "zuviel" haben. aber das ist ja leider nicht nur bei den deutschen so. ich kenn da ein paar "moslems". ihre väter verdienen viel und sie leben wie deutsche hier (mit deutsche meine ich den Mittelstand von ihnen). sie essen gummibärchen ohne zu schauen ob es halal ist oder nicht. sie beleidigen jesus und wissen nicht dass er bei ihnen isa heißt, sie gehen nicht in die moschee und als grund sagen sie: verschlafen oder auch ganz beliebt: konnte nich hatte um 1 aus (ich glaub ihr müsst ja um 1:25 in der moschee sein.). wenn man 3 mal nicht hingeht ist ja mein kein moslem mehr,. aber das ist denen egal. ich wette diese "moslems" haben noch die den koran gelesen. und auch bei den christen ist es so. es sind meistens aber die evangeliten und katholiken. ich wette, dass von diesen jungeldichen (also evangeliten und katholiken) 95%+ noch nie die bibel gelesen haben. dazu kommt noch, dass ihnen die eltern schon sagen dass die kirche schelcht ist. kirchensteuer <<< wofür bezahlen wir?? für die paar euros hassen sie die kirche, aber wenn ihr kind ein iphone kauft nur um damit zu spielen ist es ihnen egal. (ich hab auch ein iphone, aber ich benutz das doch nich zum spielen). frag mal auch diese "christen" was der unterschied zwischen katholiken, evangeliten und orthodoxen ist. und wenn du einen moslems kennst, der nicht so gläubig ist , dann frag ihn was wo der unterschied bei schiiten und sunniten liegt. immer die gleiche antwort: k.a. die sind halt anders. schau dir auch z.b. die religionshasser an. im internet haben die eine große klappe. gott gibt es nicht!!!! <<< wissen die das? nein. also ist die chance immer noch 50:50. sie wollen beweise haben? wir haben keine. du als muslime kannst ja auch nicht so einem beweisen dass es gott gibt. (natürlich gibt es ihn bei uns, aber die wollen was sehen.) dann sag ihnen einfach: beweis mir dass es paralleluniversen gibt. (ich glaube schon, dass es sowas gibt.) es ist nicht bewiesen. die physiker müssen hier auch bei 50:50 bleiben. ihre formeln sind bei uns koran und bibel usw. und schau mal. das fernsehen. wenn in einem zeichentrick irg. etwas beleidigt wird, ist es nicht lustig. aber wenn die jesus und mohamed verarschen, dann ist das ja so lustig oder?? ich find des gut dass die diesen niederländischen idioten da verfolgen. man darf sich doch nicht über einen glauben lustig machen. bei muslimen ist es ja auch so. jetz zu deiner frage über moslems. mein bester freund (tunese) hat noch nie die freitagsgebete ausgelassen. außer bei krankheiten usw.. weißt du ja. auch wenn es knapp wird, versucht er es noch zu schaffen, während die anderen (möchtegerngangsta) in die stadt gehen. er ist halt nicht so reich wenn du weißt was ich mein. untere mittelschicht halt. wenn er aber auf einmal reich wird, wird er bestimmt nicht seine religion verlieren, sondern dankt gott dafür. die anderen hatten ja von anfang an schon viele sachen. ihnen war es egal woher es kommt. "gott" war das für sie bestimmt nicht. die eltern sind bei muslimen auch "stenger/besser" ich mein jetz nicht schlagen (obwohl das nicht schlimm ist, solang die kinder nich bluten usw..) z.b. welcher muslimische vater lässt seine 16 jährige tochter sex haben? keiner. natürlich. er ist ja gleich böser moslem, weil er nicht will, dass sie mit 16 schwanger wird. die moslems halten sich an der religion, weil sie noch gott schätzen. mein freund z.b. dankt bei gott (sagt er mir) für alles gute was passiert. ich kann das leider nich so gut erklären... sorry wenn du etwas nicht verstehst. bin erst 3 jahre hier.. achso ich bin selber auch jugendlich und ich hoffe wenn du mal kinder kriegst, sie nicht so erziehst wie deutsche. gib ihnen das nötigste.manchmal auch geschenke. sie werden dafür bei gott dankbar sein, denn wenn gott will, kann er doch machen, dass du entlassen wirst. dann haben sie ja viel weniger als vorher. hoffentlich verstehst du das was ich mein.

also bb und das war ne gute frage. ich wollte schon oft mehr leute kennen die über sowas sprechen.

Harterkampfer 13.07.2011, 00:04

Tschuldigung, dein Text ist eine einzige trostlos lange Bleiwüste ohne Gliederung. Sei mir nicht böse, dass ich zwar angefangen, aber nicht zu Ende gelesen habe.

Vielleicht machst du das nächste Mal wesentlich weniger Worte, und gestaltest diese dafür lesbarer.

Übrigens: Die Großbuchstaben findest du, wenn du die Shift-Tast drückst...!

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Wenn Du selbst Moslem bist und Freude hast an Deinem Glauben, bist Du sicher auch mit diesem Glauben aufgewachsen. Deine Eltern und andere Verwandte haben Dir die Regeln und Ideale dieses Glaubens vorgelebt und die Lebenspraxis, die Dein Glaube vorsieht, aktiv geübt. So bist Du ganz selbstverständlich hineingewachsen in Deinen Glauben und hast ihn als etwas wertvolles, Dein Leben mit Sinn erfüllendes und bereicherndes erfahren. Im Westen, gerade auch in Mitteleuropa, haben viele Menschen eine andere Auffassung von Erziehung, die findest Du gerade auch auf GF ganz häufig, wenn jemand eine Frage über den Glauben und Kinder stellt. Da herrscht die Ansicht vor, daß man Kinder nicht überfrachten dürfe mit irgendwelchen religiösen Dingen, keine Vorschriften machen dürfe, sie nicht in ein Korsett vorgefertigter Ansichten stecken dürfe. Da ist ein ganz anderes Bild vom Kind am Werk, nicht wahr? Dazu kommt, daß Menschen mitunter durch viele Generationen ihre Kinder taufen lassen und selbst in einer Kirche sind, ohne daß ihnen diese Bindung für ihr Leben etwas bedeutet. Was nun ein Kind nicht von Haus aus als beglückend, bereichernd, selbstverständlich und hilfreich erfährt, weil es ihm vorgelebt wird und es täglich mit einer bestimmten Lebenspraxis zu tun hat, wird es später nicht einfach so annehmen können, es wird sich schwer tun, es zu lernen. Von christlichen Karteileichen, die am Christentum nur Anteil nehmen, wenn sie ihre Babies taufen lassen wollen, eine hübsche Kulisse für die Hochzeit brauchen, die Konfirmation wegen der Geldgeschenke absolvieren und sonst nur noch am Ende des Lebens erwarten, daß ein Pfarrer den Sarg begleitet, kannst Du nichts erwarten. Von denen lernt keiner die Werte und Regeln der christlichen Religion. Die Wurzel ist nicht nur in einer allgemeinen Säkularisierung und Religionsfeindlichkeit zu sehen. Sie liegt m. E. etwas tiefer. Die Epoche der Aufklärung hat uns große Freiheit im Denken gebracht, was gut und richtig ist. In ihrem Gefolge entstand aber auch das Biedermeier mit seiner Spießigkeit und Prüderie und auf der anderen Seite des Bürgertums die Sklaverei des Maschinenzeitalters/der Industrialisierung. Aus diesen Entwicklungen wuchsen wiederum Emanzipationsbewegungen heraus. All diese gesellschaftlichen Strömungen haben den Blick auf den Menschen verändert. Er ist autonomer, selbstbewußter geworden, empfindet sich als unabhängig und als Herr seines Schicksals. Er "braucht" Gott nicht mehr, weil er glaubt, selbst alles beherrschen zu können, einschließlich anderer Menschen. Auch der Blick auf das Kind hat sich gewandelt, von einer Art unfertigem Menschen, der halt so mitlief, bis er so weit war, daß man ihn zur Arbeit einspannen konnte, wurde das Kind zum Objekt enormer wissenschaftlicher Anstrengungen, um den "richtigen" Weg der Erziehung herauszufinden - von stramm prüde und spaßfeindlich bis antiautoritär auf der anderen Seite. Genau da geht auch das unter, was man "religiöse Erziehung" nennt. Man darf das kleine, unschuldige Kind nicht mit böser Religion verderben, die ja so viele Regeln aufstellt und Verbote errichtet. Das würde ja die Entwicklung der armen, kleinen Seele gefährden... Und weil man ja selber auch nicht so genau Bescheid weiß, weil man selbst (in meiner Generation schon, so um die 50) schon so ohne richtigen Glauben aufgewachsen ist, trifft das auch die nächste und die übernächste Generation. Den Rest kannst Du Dir leicht denken. Gruß, q.

Hallo, Das Problem liegt darin das Die Bibel an sich sehr viele Fehler und WIedersprüche haben und meist ist das die Schuld der Eltern ,sie Fungieren als VOrbild auch wenn sie als solches nciht angesehen werden , leben sie den Kindern etwas Vor so das sich die KKinder das einprägen und selbst nachdem Leben .

Das Problem an den Westlichen Leuten sind , sie Glauben erst wenn ihnen ein Schlechte Erfahrung vorgefallen ist, oder sie nach etwas verlangen wozu sie selbst nciht in der Lage sind dies zu bewältigen oder zu bekommen, dann brauchen sie Wunder und dies kann nur ein Allmächtiger! ich kenne sehr viele CHristen, obwohl sie zum gottesdienst gehen fehlt ihnen etwas. Die meisten gehen zwar in die Kirche aber an eines der Regeln halten ist meist schwer fuer manche ,bloßes gerede!

es wird ein Tag kommen wo engeln kommen werden zu den leuten die gegen den Allmaechtigen gekämpft haben in dem sie versucht haben den Glauben mit ihren Mündern auszulöschen udn die ganzen Atheisten oder ungläubigen unterstuetzen dies noch , naja, jedenfalls wird ihnen das Schwert gegebn und es wird gesgat geht los und kämpft gegen euren Schöpfer, sie werden es nciht schaffen sie werden zittern und sich selbst am liebsten die Kehle aufschneiden und am Ende werden sie zu staub zerfallen

klinger1959 12.07.2011, 02:29

Tröste dich. Der Koran ist auch ähnlich wie die Bibel nicht so arg wissenschaftlich und voll mit jeder Menge Dinge die nicht stimmen.

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holahiha 12.07.2011, 02:29

Eine zu weite Information :) Danke aber.. Ob das wirklich so kommen mag, weiß ich nicht und hoffe lieber, dass Gott all den ungläubigen Menschen verzeiht. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch sich selbst ein Bild von ihm machen sollte- das Problem ist nur, dass sich keiner die Zeit und Mühe nimmt, über das Leben und über die Existenz Gottes mit Geduld nachzudenken und erst dann sich zu entscheiden, ob man doch nicht an ihn glauben will- man hat nichts zu verlieren.

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Maro95 12.07.2011, 02:51
@holahiha

und hoffe lieber, dass Gott all den ungläubigen Menschen verzeiht

Du bist kein Moslem von der konservativen Sorte, oder?

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Mujah 12.07.2011, 14:56
@holahiha

Natürlich wäre das schön wenn Allah jedem Verzeihen kann, aber ist ein Ungläubiger einem gläubigen gleich?? Niemals, dann koennte ja heutzutage jeder nen Abi haben.

Alles hat seinen Sinn im Leben aber die MEnschen meinen ihre eigenen gelüste währen immer das richtige die meisten denken von sich das sie stehts immer das richtige tun , das ist dann der Untergang , heutzutage wird ja gesgat, was ich nciht sehen kann oder anfassen kann , daran glaub ich nicht, "es gibt eine Wunderbare geschcihte" Ein Mann kam zu einem Gläubigen und sagte ich glaube nciht an einen ALlmächtigen, er fragt wieso?? , er sagt wo sit er denn?? ich sehe ihn nciht und anfassen kan ich ihn auch nciht, dann hat der GLäubige ihm eine Schelle gegeben , dann fragte er ihn , und was spürst?? er sagt Schmerzen, dann fragt der Gläubige , kannst du Shcmerzen sehen oder anfassen??? Die Antwort von dem Kuffar könnt ihr euch ja vorstellen

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Maro95 14.07.2011, 03:42
@Mujah

Naja, das Argument mit dem Sehen und Anfassen bringen nur noch strunzdoofe Atheisten.

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Harterkampfer 15.09.2011, 13:00

...naja, jedenfalls wird ihnen das Schwert gegebn und es wird gesgat geht los und kämpft gegen euren Schöpfer, sie werden es nciht schaffen sie werden zittern und sich selbst am liebsten die Kehle aufschneiden und am Ende werden sie zu staub zerfallen

Ach, Mujah, wo hast du diese altertümelde Story wieder her...?

Junge, du musst argumentierten - nicht zitieren!

Mit solchen Drohungen kannst du heute nicht einmal einen religiösen Menschen einschüchtern, geschweige denn einen, der sich an der Realität orientiert!

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Also, ich bin zwar auch getaufter Christ, aber trotzdem bedeutet mir die Kirche und der Glaube sehr wenig. Aber im Gegensatz zu den meisten andren hier, und das finde ich auch wirklich beschämend für die menschliche Spezies, bin ich kein Vollidiot der meint sich über den Glauben andrer lächerlich machen zu müssen. Ich respektiere Leute die einer Religion wirklich angehören und der auch folgen, nur selber glauben kann ich einfach nicht. Die Gründe weiß ich selbst nicht. Vielleicht liegt es daran, dass die Zeiten lockerer werden und alte Traditionen langsam an Wert verlieren...auch viele Erwachsene nehmen die Religion sehr locker heutzutage. Soviel von meiner Seite^^

Sorry, ich weiß, dass das diene Frage nicht wirklich beantwortet...wollte nur mal meinen Standpunkt erläutern.

holahiha 12.07.2011, 02:39

Danke :) Ja, echt respektlose und diskriminierende Antworten erhalte ich, doch was soll man tun. Nicht jedem wurde Respekt beigebracht, Menschen verachten das, was sie nicht gut genug kennen, obwohl sie darin leben.. naja

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Maro95 12.07.2011, 02:57
@holahiha

Ich fand die Antwort hilfreich.

Jaja, Respekt ist schon eine schwierige Sache...

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Spaghettus 12.07.2011, 13:39
@Maro95

Warum sollte man auch Respekt vor absolutem Unsinn haben? Nur, weil manche das für eine wahre Lehre halten? Muss man dann auch Respekt vor den Neonazis haben, die ja ihre Lehre auch für die wahre halten?

Was Unsinn und albern ist, muss man auch so bezeichnen. Wenn sich jemand dabei getroffen fühlt, ist es dessen Problem und nicht das von dem, der Quatsch auch als solchen bezeichnet.

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Maro95 13.07.2011, 00:09
@Harterkampfer

Tja, warum sollte man Respekt vor Religionen, nicht aber vor Neonazis haben? Wirf mal einen Blick in unser Grundgesetz. Ich hoffe, du glaubst wenigstens daran.

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frank1968 13.07.2011, 11:49
@Maro95

Ok, pass auf Maro...noch mal gaaanz langsam für dich: Religionen sind Ideologien, genauso wie der Neonazismus eine Ideologie ist. Davor sollte und braucht man keinen Respekt zu haben.

Der Mensch, der diese Ideologie verinnerlicht hat, verdient aber immer unseren Respekt, als Mensch.

Und das Grundgetz ist keine Religion: Es ist nicht dazu da, um dran zu glauben, sondern es ist eine wichtige rechtliche Grundlage für unser Zusammenleben, die aber auch nach Bedarf, verändert werden kann.

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Maro95 14.07.2011, 03:14
@Harterkampfer

Du unterschätzt mich (und sehe ich da einen Tick Überheblichkeit?).

Natürlich sind es beides Ideologien. Aber (für mich zumindest) macht es aus Sicht des Respektes einen klaren Unterschied, ob man darin dem Grundgesetz und damit dem wichtigsten Teil unseres Zusammenlebens eindeutig widerspricht oder nicht. Dass du offenbar keinen signifikanten Unterschied zwischen Christentum und Neonazismus siehst, ist mir nicht ganz geheuer.

Im übrigen sind Gesetze Ideologien recht ähnlich. Man kann sie für sinnvoll und richtig halten (was meiner Ansicht nach in starkem Zusammenhang mit der Formulierung "dran glauben" steht), oder eben nicht.

Folgendes steht übrigends in der Präambel des Grundgesetzes:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

Wodurch die strikte Trennung zwischen Gesetz und Glauben in den Grundfesten unseres Landes nicht gewährleistet ist.

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Ich denke früher hat man oft gebetet und eher an einer Religion festgehalten, weil damals auch viel von den "Göttern" abhing. Die Gesundheit, die Zukunft, das Wetter - damals dachte man, alles was passiert, passiert weil es unser "Gott" so wollte. Wurde jemand krank und starb, war es eine Bestrafung.

Doch heute haben wir die Medizin, die Menschen sind heute viel fortgeschrittener was die Forschung angeht, und so verliert man wahrscheinlich oft den Bezug und Nutzen für einen sogenannten Gott.

Ich zum Beispiel glaube nicht an Gott und lehne jegliche Religion ab (aber respektiere die, die an etwas Glauben) da das Christentum eigentlich besagt; wenn du nicht nach Gottes Regeln lebst, und nicht an ihn glaubst, dann kommst du in die Hölle. Man sollte ja auch mindestens einmal in der Woche in der Kirche beten gehen. Wobei ich ja nicht verstehe, warum das dann einen zum Christen machst - nur wenn du in eine Garage stehst, wirst du ja dann auch nicht zum Auto.

Ich glaube an einen Gott, der jeden akzeptiert wie er ist, ob er religiös ist, oder nicht. Der einen immer durchs Leben führt und für einen da ist, somit man schlussendlich da steht, wo man steht. Wenn ich bete, dann bete ich zu meinem Gott, und ich muss zugeben, es gibt mir Zuversicht und Kraft.

Ich denke, dass unsere Vorstellung dass es einen Gott gibt, uns motiviert Dinge anzupacken, von denen wir denken, dass sie unmöglich seien. Und wenn wir sie dann sogar noch meistern, Vertrauen wir "ihm oder ihr" noch mehr.

Ich denke dass Moslems gläubig sind, weil sie einfach so erzogen werden, und auch einen Gewissen Stolz und Sicherheit in ihrem Glauben bekommen. Ich habe viele Freunde die Muslimisch erzogen wurden, aber dann den Glauben verloren, weil sie das alles einfach für Schwachsinn hielten.

Viele junge Menschen kommen zum Glauben . Sie sind nur nicht in deiner Bekanntschaft . Diese Menschen müssen nur gelebtes Christsein erleben , dann werden sie davon angezogen . Am meisten findet man das in Freikirchen .( Telefonbuch ) Die jungen , kirchenfernen Menschen mögen nicht so gerne Tradition , die mögen gerne moderne , flotte Musik und freie Gestaltung des Gottesdinstes . Sie mögen lebendiges persönliches Gebet und dann auch eine Antwort . Auch bei den Katholiken gibt es solches lebendiges Glaubensleben , aber es ist nicht so offensichtlich in einer bestimmten Kirche zu finden . Die kann man nicht im Telefonbuch finden .

Interessant bei allen Antworten hier ist wiedermal Polarisierung, die Differenzierung und Ausflüchte der einen Religionsanhänger, wenn sie über andere Religionsfans herziehen ("Wir sind die größten, die anderen Gläubigen sind die Fundis und die Verkörperung des Bösen!")

Man sollte auch nicht die sehr divergierenden Statistiken als Maßstab nehmen, denn es gibt bei den Mengenangaben sehr unterschiedliche Werte, die alle irgendwie Recht haben, aber meist nur einen kleinen Zeitraum oder nur eine Region oder nur eines der Glaubenskonstrukte betrachten.

Nimmt man die gesamte Anzahl der mit den Hauptreligionen organisatorisch verbundenen Menschen (Kirchensteuer, statistische Konfessionszugehörigkeiten u. a.), dann gibt es ungefähr seit Luther (also Anfang 16. Jahrhundert) einen deutlichen durchschnittlichen Schwund, der manchmal über die Jahre hinweg sehr "wellenförmig" verläuft, manchmal an bestimmte Ereignisse gebunden ist (Kriege, Revolutionen, andere Umstürze), aber insgesamt einen Abwärtstrend verzeichnet.

Über wahrhaft Gläubige bekommst du nirgendwo eine verlässliche Angabe, das vergiss gleich!

Was die Jugend angeht, so müsstest Du das ebenso mit ein paar Fakten belegen, denn so alleine ist dies erstmal eine Behauptung. Es gibt nämlich Gegenden (z. B. Regionen der ehemaligen Sowjetunion), in denen gerade Jugendliche ihr plötzliches Ideologievakuum naturgemäß wieder mehr mit religiösem, metaphysischem, esoterischem Gedanken- und Glaubensgut anfüllen. Es gibt auch viele "Überläufer", die ganz pragmatisch und opportunistisch denken und handeln und mal eben schnell die "Sekten" wechseln, weil es gerade "in" ist, weil Bekannte und Verwandte Druck oder Einfluss ausüben, weil es für die Karriere wichtig ist, weil man durch irgendwas persönlich "gerafft" wurde, udgl. mehr.

Woran liegt es denn, dass immer mehr junge Menschen den Glauben verlieren? Scheint das für sie etwas "Altmodisches" zu sein, oder ist Religion für sie schon als eine "alte Tradition" zu zuordnen?

Religionen werden nicht einfach einer alten Tradition zugeordnet, sie sind eine alte Tradition und eine religiöse Erziehung von Kindern erst recht. Heute gibt es letzteres weniger, da ist es kein Wunder, da Jugendliche mehr Freiraum haben, selber zu denken.

Doch wenn etwas Schlimmes passiert, schreien sie wiederum "Oh Gott, hilf mir" - Wo liegt der Sinn?

Dieser Ausruf muss nicht ernst gemeint sein, sondern kann auch als Floskel dazu dienen, sich zu beruhigen. Ich mache das nicht, aber bettle manchmal Gegenstände an, wenn ich ungeduldig werde. Trotzdem bin ich kein Animist!

Und wiederum eine "Gegenfrage"- Woran liegt es, dass die muslimischen Jugendlichen fest an ihrem Glauben halten?

Möglicherweise werden sie immer noch streng religiös erzogen, oder identifizieren sich über den Islam.

Weil Wissen den Glauben sein bestehen ganz schön schwer macht. Wer Dinge weiß, erkennt, sie in Frage stellt, dem fällt das Glauben schwer. Glaube bedeutet nichts zu wissen. Bei Religion bedeutet es noch zusätzlich auch nichts wissen zu wollen.

Nebenbei ist Religion auch sehr stark mit Erziehung verbunden. Auch wenn du nicht gezwungen wurndest, so wurdest du in einem gewissen glauben erzogen. Wenn du in Indien geboren wärst, würdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Hindu sein und diese Religion als die einzig wahre erkennen.

Nebenbei nicht alle muslimische Jungendliche halten so fest an den Glauben wie du glaubst. Ich kenne mehr als einen der z.b. kein Problem hat, Schweinefleisch zu essen. Eines der Gebote in denen sich sogar fast alle moslemische Richtungen der selben Meinung sind und nicht sich gegenseitig als Lügner bezeichnen.

Maro95 13.07.2011, 00:45

Glaube bedeutet nichts zu wissen. Bei Religion bedeutet es noch zusätzlich auch nichts wissen zu wollen.

Eine bösartige, glücklicherwiese aber unhaltbare Unterstellung...

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klinger1959 13.07.2011, 19:13
@Maro95

Wenn Tatsachen bösartig sind, dann musst du halt mit bösartigkeiten leben. Was weiß ein gläubiger? Genauso könnte ich ins Absetzbecken der nächsten Kläranlage schauen und was wissen. Nichts.

Religionen leben davon - zumindest die meisten - dass sie sich selbst als elitär sehen und den Rest als Brennmaterial für die Hölle.

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klinger1959 13.07.2011, 19:13
@Maro95

Wenn Tatsachen bösartig sind, dann musst du halt mit bösartigkeiten leben. Was weiß ein gläubiger? Genauso könnte ich ins Absetzbecken der nächsten Kläranlage schauen und was wissen. Nichts.

Religionen leben davon - zumindest die meisten - dass sie sich selbst als elitär sehen und den Rest als Brennmaterial für die Hölle.

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Maro95 14.07.2011, 03:37
@klinger1959

Tatsachen sind keineswegs bösartig. Ich lese momentan mit höchstem Genuss an Sarrazins Meisterwerk. Vielmehr ist die Unterstellung bösartig, wir würden nichts wissen wollen. Was wir wissen wollen, geht sogar über die Wissenschaft (und auch mit der und ganz allgemein Allgemeinwissen bin ich bestens vertraut) hinaus.

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klinger1959 17.07.2011, 22:39
@Maro95

Die meisten Religionen schreiben vor, dass die Gläubigen nichts wissen dürfen. Du darfst keine fremdne Götter neben mir haben... was bedeutet so was? Du darfst nicht mal nach ihnen suchen, denn was machst du wenn du sie findest. Ab in die Hölle. Das Christentum hat es zumindest teilweise - sicherlich kaum freiwillig - dazu gebracht Wissenschaft wenig zu beeinflussen. Beim Islam ist das noch recht weit entfernt. Alleine schon der Gedanke warum z.b. es ein Alkoholverbot in dieser Religion gibt ist verpöhnt. Es ist halt so. Die Tatsache, dass Wein zum Kochen nicht benutzt werden darf, es sind ja noch Spuren von Alkohol vorhanden, jedoch kiloweise reife Bananen gegessen werden dürfen, zeigt, dass Religion von präziser Wissenschaft nichts wissen will und auch nicht kann. Denn dann würde es anfangen zu bröseln. Deswegen gibt es auch diese zementierten Gebote die nicht in Frage gestellt werden dürfen. Klar sind ja auch göttlich.

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"Keine Ahnung. Ist doch auch egal. Geh und schau Simpsons."

Daran liegt es. Religion ist out. Sich Gedanken machen ist out. Es wird gesagt "Es gibt keinen Gott, weil ich ihn nicht sehe / weil mein letztes Gebet nicht funktioniert hat / weil die Kirchensteuer viel zu hoch ist / weil in Afrika die Kinder verhungern / weil niemand verhindert hat, dass die Amis zwei Atombomben auf Japan schmeißen / weil es Naturkatastrophen gibt / weil ich zu faul bin, mich damit auseinanderzusetzen / weil ich es sage.

Ich für meinen Teil bin Christ und ich bin alles andere als verblendet oder fanatisch oder dumm. Ganz im Gegenteil.

Weißt du, holahiha, so unterschiedlich unser Glauben auch ist, uns eint der gleiche Grundsatz: nämlich dass es einen Gott gibt, der unser aller Schöpfer ist. Das verschafft uns den Vorteil, die Frage nach der Herkunft unserer selbst zu beantworten. Für Atheisten fängt die Welt erst mit dem Urknall an. Und egal, wie weit die Wissenschaftler auch vordringen - irgendwann wissen sie keine Antwort mehr. Wir schon.

Manche sehen in Religion eine dicke Verschwörung, genau wie sie auch alle möglichen politischen handlungen als Verschwörung bezeichnen. Verschwörungen sind in. Die Leute kommen sich intelligent vor, weil sie meinen, die große Fassade durchschaut zu haben. Bleiben wir realistisch und halten an unserem Glauben fest. Es ist nicht, weil wir frauenfeindlich oder sonstirgendwas wären. Die meisten werden die elementaren Bestandteile unserer Vorstellung des Zusammenlebens der Menschen sogar gutheißen. Was ihnen nicht schmeckt, ist, ein Wesen akzeptieren zu müssen, das höher steht und mächtiger ist als wir alle. Es schmeckt ihnen nicht, keinen wissenschaftlichen Beweis zu haben. Sie wollen immer alles ganz genau wissen unddazu muss natürlich ein Beweis her. Indizien reichen schon lange nicht mehr.

Also ein Hoch auf die glorreichen Realisten unter uns, für die die Welt vor 6 Milliarden Jahren zu existieren begann. Und davor - NIX. (Ui, das Nachdenken darüber wäre ja auch anstrengend^^)

PS.: Und versetzt euch doch bitte in die Lage, eine Religion und deren Anhänger separat zu betrachten. Die Christen von heute sind nicht die von vor 500 Jahren. Wer das nicht in seinen Schädel reinkriegt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Und wie unser Gemeindeleben aussieht und wie "frauenfeindlich" oder sonstwas für nen Kack es ist, das überlasst doch besser denen, die genug davon gesehen haben.

nutzer475 12.07.2011, 06:13

ich als Muslim sage das du Recht hast ; )

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RealSausi 12.07.2011, 09:24

Und davor - NIX. (Ui, das Nachdenken darüber wäre ja auch anstrengend^^)

Das ist schade, daß Dir das Nachdenken darüber zu anstrengend ist, aber das ist zugegeben auch sehr schwer. Aber die Frage ist doch ganz einfach beantwortet.

Im Urknall enstanden sowohl Zeit als Raum. Da die Zeit erst im Urknall ihren Anfang nahm, gibt es zeitlich kein davor. Der Urknall ist nicht ein Punkt auf einem Zeitstrahl, er ist der Anfangspunkt. Davor ist nichts. Keine Zeit, kein Raum und von allem auch kein Gott.

**

Und egal, wie weit die Wissenschaftler auch vordringen - irgendwann wissen sie keine Antwort mehr.**

Hast Du das in Deiner Kristallkugel gesehen oder Karten gelegt? Woher glaubst Du Dir herausnehmen zu können, hierüber ein so endgülges Urteil fällen zu können?

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SKYliberty 12.07.2011, 10:56
@RealSausi

@RealSausi Von nichts entsteht nichts. Irgendeine Schöpferkraft muss es wohl gegeben haben. Das wollte dir auch maro95 erklären. Oder bist du wirklich so naiv und denkst , dass in einem leere Raum ohne Energie etwas ensteht? ^^ Wie sollen die Wissenschaftler sowas belegen können? Es gibt Dinge auf dieser Welt, die über unseren Verstand gehen. Das wollte dir maro95 auch klar machen. Also können die Wissenschaftler "in diesem Thema" noch soviel schaufeln, i-wann kommen sie nicht weiter und dann kommen wir zu dieser Frage : Glaubst du nun an einen Gott oder nicht?
ps : ich bin nicht wirklich religiös. Die meisten Wissenschaftler sind es aber. Beispielsweise Albert Einstein. Er ist auch der Annahme, dass diese Welt mit einem Plan entwickelt wurden ist. Hier noch ein Zitat

Zwar glauben viele Menschen, die Welt sei durch Entwicklung (Evolution) von allein entstanden. Aber würde jemand behaupten, eine Uhr habe sich selber zusammengesetzt, so würde man ihn nicht ernstnehmen. So kann man auch die Menschen, die Gott ablehnen, nicht ernstnehmen.

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klinger1959 12.07.2011, 11:46
@SKYliberty

Woher willst du wissen das aus nichts doch etwas entstehen kann? Du schreibst selbst das es vielleicht dinge gibt die über unseren Verstand gehen. Einerseits - weil es passt - erklärst du unerklärliches mit linearem Denken, anderseits forderst du denken über den Verstand und traust dich es nicht zu tun.

Eine Uhr entstand auch nicht aus dem Nichts. tausende Versuche gab es bis Uhren mit der heutigen Funktion vorhanden sind. Dazu brauchte es nur ein paar Generationen. Die Natur hat da viel mehr geduld und einen noch viel grösseren Pool. Warum soll es die Natur nicht auch hinbekommen. Der Mensch als König der Schöpfung.... alleine diese Denkweise zeigt, dass Gottesglauben eher der Versuch ist, sein kleines Ego bisschen grösser zu machen als es ist. Jeder ist nur ein bisschen Sternenstaub. Aus dem wurde er, zu dem wird er. Alles nur eine Frage der Zeit und des Zufalls....

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DarkSepia 12.07.2011, 16:35
@SKYliberty

Irgendeine Schöpferkraft muss es wohl gegeben haben.

Definiere Schöpferkraft!

ich bin nicht wirklich religiös. Die meisten Wissenschaftler sind es aber. Beispielsweise Albert Einstein.

Quelle bitte.

Zwar glauben viele Menschen, die Welt sei durch Entwicklung (Evolution) von allein entstanden. Aber würde jemand behaupten, eine Uhr habe sich selber zusammengesetzt, so würde man ihn nicht ernstnehmen. So kann man auch die Menschen, die Gott ablehnen, nicht ernstnehmen

Was nicht von Einstein, sondern von Hans Misdorf stammt: http://www.derweg.org/personen/forschung/einstein.html

Wer auch imemr das ist, er sollte mehr belegen und weniger spekulieren.

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DarkSepia 12.07.2011, 16:30

Daran liegt es. Religion ist out. Sich Gedanken machen ist out

Das komische ist, dass es genauso out ist, an Einhörner zu glauben. Es wird gesagt, es gäbe keine Einhörner, weil sie nie jemand gesehen hat, weil meine letzte Suche nach Einhörner keine zu Tage gebracht hat!

Ich für meinen Teil glaube trotzdem nicht an Einhörnern, egal wie sehr Leute es zu einer Modeerscheinung degradieren, nicht an Einhörner zu glauben. Und so ist es auch mit Gott!

Das verschafft uns den Vorteil, die Frage nach der Herkunft unserer selbst zu beantworten.

Und was macht diese Antwort besser, als dass du ds Universum erschaffen hättest, um dich selbst zu testen?

Für Atheisten fängt die Welt erst mit dem Urknall an.

Strohmannargument. Atheismus sagt nichts über den Urknall aus. Das ist so, als würde ich behaupten, für Christen habe die Welt erst vor 6000 Jahren angefangen.

Leute kommen sich intelligent vor, weil sie meinen, die große Fassade durchschaut zu haben.

Wieder ein Strohmann. Manche stellen sich in der Öffentlichkeit so dar, andere nicht. Außerdem gibt es dasselbe Verhalten auch bei Theisten, es ist also nicht typisch atheistisch.

Bleiben wir realistisch und halten an unserem Glauben fest.

Realistisch sein hieße, den eigenen standpunkt auch begründen zu können. Das hast du hier nicht getan, nur behauptet, Religion sei out.

Was ihnen nicht schmeckt, ist, ein Wesen akzeptieren zu müssen, das höher steht und mächtiger ist als wir alle.

Wieder ein Strohmann. Schau dir mal dieses video an und spule auf 1:45 vor. Sind nur ein paar Sekunden:

http://www.youtube.com/watch?v=JJxCFa8YmbQ

Es schmeckt ihnen nicht, keinen wissenschaftlichen Beweis zu haben.

Na das schon eher, darf aber auch nicht verallgemeinert werden.

Also ein Hoch auf die glorreichen Realisten unter uns, für die die Welt vor 6 Milliarden Jahren zu existieren begann. Und davor - NIX.

Erneut ein Strohmann. Man kann sich z.B. auch einer Meinung enthalten, was vor 6 Milliarden Jahren war.

Und wie unser Gemeindeleben aussieht und wie "frauenfeindlich" oder sonstwas für nen Kack es ist, das überlasst doch besser denen, die genug davon gesehen haben.

Toll, dass du dich darüber aufregst. Dann brauche ich nicht mehr zu erklären, wie isch ein atheist fühlt, der deine Antwort liest.

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Maro95 13.07.2011, 00:40
@DarkSepia

@RealSausi: Das ist schade, daß Dir das Nachdenken darüber zu anstrengend ist, aber das ist zugegeben auch sehr schwer. Aber die Frage ist doch ganz einfach beantwortet.

Ich hoffe für dich, dass das Sarkasmus war, sonst wärst du wirklich hohl.

Im Urknall enstanden sowohl Zeit als Raum. Da die Zeit erst im Urknall ihren Anfang nahm, gibt es zeitlich kein davor. Der Urknall ist nicht ein Punkt auf einem Zeitstrahl, er ist der Anfangspunkt.

Na bitte. Jetzt brauchst du deinem Urknall nur noch ein Bewusstsein zu verpassen und du hast deinen Gott.

@Klinger1959: Der Mensch als König der Schöpfung.... alleine diese Denkweise zeigt, dass Gottesglauben eher der Versuch ist, sein kleines Ego bisschen grösser zu machen

Ein Körper aus Fleisch und Blut ist wohl mehr eine göttliche Spielerei. Das wahre Meisterwerk ist die Seele.

@DarkSepia: Das komische ist, dass es genauso out ist, an Einhörner zu glauben. Es wird gesagt, es gäbe keine Einhörner, weil sie nie jemand gesehen hat

Dass sie nie jemand gesehen hat, heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern eben nur, dass sie noch keiner gesehen hat. Es werden auch heute noch täglich neue Tierarten entdeckt. Im Gegensatz zum Einhorn habe ich aber konkrete Gründe für meinen Glauben an Gott, die mir beim Einhorn eben fehlen.

Toll, dass du dich darüber aufregst. Dann brauche ich nicht mehr zu erklären, wie isch ein atheist fühlt, der deine Antwort liest

Vermutlich so, wie sich ein Gläubiger fühlt, wenn er eure Antworten liest...

PS.: Wie du siehst bin ich ein richtiger Alchemist. Vielleicht wird das ganze Stroh ja irgendwann zu Gold...

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Der Unterschied ist nur, dass Jugendliche in vielen islamischen Ländern umgebracht werden, weil sie für Demokratie, Freiheit und die Menschenrechte auf die Strasse gehen, eben weil die totalitären Herrscher u.a. auch die Doktrin der Glaubensführer zum Machterhalt nutzen, dass hat in der Vergangenheit in erster Linie dazu geführt, dass sich mehr Jugendliche den Extremisten anschlossen, nur wird es nun immer klarer, dass sich der Volkszorn nun mehr und mehr gegen die fürchterlichen Verhältnisse richtet und es ist abzusehen, dass es in näherer Zukunft vorbei sein wird, mit den totalitären Verhältnissen...

Es bleibt abzuwarten in wie weit sich dann die Tradition des lockeren Umgangs mit der Religion auch in den islamischen Kernländern ausbreitet.

Im christlichen Abendland sind zwar nur noch etwas mehr als die Hälfte der Menschen offiziell gläubig - statistisch glauben mehr als 65% an etwas -, dafür muss man aber auch keine Nachteile befürchten, der Glaubensabfall ist per Gesetz genauso geregelt, wie die Ausübung jeglichen anderen Glaubens, übrigens der Grund, warum Du solche Fragen stellen kannst und Dich ausserdem auch ganz offiziell in die Moschee begeben kannst.

Solange man nicht einen Bart und einen langen Kaftan braucht, um sich als Gläubiger zu fühlen, sondern den Glauben als einen Teil seiner Identität betrachtet, kann man sich und anderen keinen Vorwurf machen. Natürlich muss man bedenken, dass es auch unter Christen recht orthodoxe Einstellungen finden kann. Nur wird im Christentum spätestens nach der Reformation klar, dass wir uns nur noch schwer Vereinnahmen lassen, die Säkularisierung der westlichen Welt liegt halt auch schon rund 200 Jahre zurück, dieser Prozess hat in der islamischen Welt gerade erst begonnen, warten wir ab wie hoch der Anteil der Gläubigen sein wird, wenn man Ihnen irgendwann einmal die Wahl lässt...

RealSausi 12.07.2011, 09:31

> die Säkularisierung der westlichen Welt liegt halt auch schon rund 200 Jahre zurück, dieser Prozess hat in der islamischen Welt gerade erst begonnen,

da geht der Blick mit Sorge in die Türkei, wo die Sakularisierung z.Z. eher auf dem Rückzug ist. Aber Du hast natürlich recht, daß die Befreiungsbestrebungen der arabischen Welt die Chance beinhalten, das auch dort Religion weniger Einfluß ausüben wird in der Zukunft. Und die 65 % bei uns schaffen wir auch noch.

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riara 12.07.2011, 19:51
@RealSausi

Und die 65 % bei uns schaffen wir auch noch.

:-)...Wunschdenken!

Da haben wir ziemlich unterschiedliche Auffassungen, nur muss man das abwarten, bisher ist der einzige Prozess stetig sinkende Mitgliederzahlen, die aber auch zu 60% dem Aussterben einer ganzen Generation geschuldet ist. Aktuelle Studien von Bertelsmann zeigen, dass sich rund 85% der unter 20jährigen für Religion interessieren, ob sie dadurch gläubig werden oder den Kirchen beitreten (nicht austreten) ist erstmal unwichtig, ich bevorzuge aktive Christen ganz klar den Zählchristen, nur kenne ich viele die auch ohne Kirche recht christlich sind...:-)

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NoHau89 12.07.2011, 23:08
@riara

Soweit mir bekannt ist, schnappen Evangelikale den Kirchen die Gläubigen weg. Ebenso auch der Islam. Letztendlich verlagert sich alles also leider nur. Und das nicht unbedingt in eine Richtung, die Säkularisten gut behagt:

http://www.youtube.com/watch?v=vWRm0KjN0uY

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riara 13.07.2011, 00:04
@NoHau89

Aber nicht alle rennen zu den extremen Ablegern, viele Freikirchen sind um keinen Deut anders als z.B. meine EKD und die Gründe für den Eintritt bei einer Freikirche sind vielschichtig, ich kenne viele, die wegen eines bestimmten Geistlichen viele Kilometer fahren um sich die Predigt anzuhören. Ich mache das fast jeden Sonntag und werde bald meinen Wohnsitz in diese Gemeinde verlegen. Wenn ich meine alte Konfi-Gemeinde heute besuche, denke ich, ich bin bereits im Jenseits, das kann nicht lange gut gehen...

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Es liegt an der Erziehung und an dem "eigenen Glauben" Ich interessiere mich z.b nicht wirklich für Religion, weil ich dann immer an langweilige Kirchenbesuche denken muss. Ich habe meinen eigenen Glauben und fertig :)

Koerperkontakt 12.07.2011, 02:14

Ja der Glaube an Bacchus - Gott des Weins und des Rausches. ;)

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2.Korinther 4:4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen. 6 Denn Gott ist es, der gesagt hat: „Das Licht strahle aus der Finsternis“, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.

Früher war Kirche und Staat nicht getrennt und die katholische Kirche hat sich nur wenig bis gar nicht um die Befindlichkeiten der Menschen gekümmert. Da ist Unglauben weniger aufgefallen weil ihn keiner zugegeben hat. Aber ich denke ungläubige Menschen gab es immer.

Der Islam ist tatsächlich eine Traditionsreligion. Das das Beten zu Allah dir Kraft gibt, das kauf ich dir nicht ab. Das funktioniert nämlich tatsächlich nur dann wenn man es will und nicht wenn es vorgeschrieben ist. Und im Islam ist alles vorgeschrieben.

Was das Christentum angeht, so verlieren nicht "immer mehr" Jugendliche den Glauben. Im Gegenteil: Immer mehr Menschen sehnen sich nach Antworten die ihnen Islam und Judentum nicht geben können. Grund dafür sind die Nachteile des Kapitalismus bzw. die "Perspektiven" die der Kapitalismus für das Leben bietet.

Das war schon immer so.....wenn man jung ist möchte man sich positionieren und selbst entdecken.....und das in der Regel möglichst weit weg von dem Elternhaus. Daraus resultierend erfolgt eine Experimentierfreudigkeit, die sicherlich auch im Glauben gegeben ist. Es bleibt aber grundsätzlich zu bezweifeln, dass das auf die Dauer des weiteren Lebensweges auch so bleibt. Recht populistisch stellt man immer gerne die Zahl derer da, die sich vom Glauben abgewandt haben, die Zahlen derer, die sich dann aber wieder zurück finden werden nicht erhoben. Deshalb....."Glaube keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast"

Du machst in deiner Beurteilung der Situation einige Fehler!

Zunächst einmal verlieren deutsche Jugendliche nicht den Glauben. - Nein, sie haben ihn gar nicht, weil kein Mensch mit einem bestimmten Glauben geboren wird, sondern religiös betrachtet als "Heide". Das gilt für alle Kulturen gleichermaßen. - Richtiger ist, dass sie vielfach zu keinem Glauben finden.

Die Ursachen dafür sind der allgemeine Wohlstand, die Sicherheit in einem demokratischen Land und Rechtsstaat leben zu dürfen und das maßlose Angebot an Konsummöglichkeiten. Mangels Armut, Krankheit und Bedrängnis in Kriegen vergisst der Mensch schon immer leicht die Religion, Gott. Den Jugehndlichen fehlt es nicht an Vorbildern - die gibt es nämlich. - Nein, sie wollen sie gar nicht sehen. Sie haben ja mit den "Angeboten der Welt" genug zu tun.

Bei den muslimischen Jugendlichen wäre kaum ein Unterschied, hätten sie nicht ein völlig anderes Religions- und Glaubensverständnis und dazu "als quasi Fremdlinge" einen mehr kulturellen Bezug zum Islam. - Islam ist für sie vielfach Heimat, Verbundenheit und Solidarisierung mit der Quelle ihrer Abstammung. - Mit wirklicher Gottgläubigkeit im christlichen Sinne hat ihre Gläubigkeit oft nichts zu tun. Man sollte also den "Löffel nicht so hoch hängen". - Allein deine Bemerkung in der Frage "ich liebe den Glauben, weil er mir Kraft schenkt" ist falsch motiviert. - Man soll nicht den Glauben lieben, sondern Gott und die Perspektive die man mit ihm hat.

Muslime betrachten aus meiner Wahrnehmung ihr Bekenntnis zur Religion oft wie ein Parteibuch die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei. - Als Minderheit in einer Gesellschaft fühlt man sich damit stärker, was ich verstehen kann! - Es zeugt aber nicht von wirklicher Religiosität, sondern von zweckbestimmtem Handeln. Wenn man auf die Inhalte des Islam, der Religion zu sprechen kommt, erkennt man häufig wie "dünn das Eis ist" auf dem sie glaubensmäßig gehen. - Sie wissen nämlich meistens sehr wenig vom Islam, nur Standardinhalte, die auch ein Kafir bei Interesse wissen kann.

babulja 13.07.2011, 10:27

Du musst nicht, Prediger! Trotzdem:

> Die Ursachen dafür sind der allgemeine Wohlstand, die Sicherheit in einem demokratischen Land und Rechtsstaat leben zu dürfen und das maßlose Angebot an Konsummöglichkeiten. Mangels Armut, Krankheit und Bedrängnis in Kriegen vergisst der Mensch schon immer leicht die Religion, Gott. Den Jugehndlichen fehlt es nicht an Vorbildern - die gibt es nämlich. - Nein, sie wollen sie gar nicht sehen. Sie haben ja mit den "Angeboten der Welt" genug zu tun.

Ich dechiffriere deine Aussagen folgendermaßen:

1) Allgemeiner Wohlstand und Sicherheit, demokratisches Land und Rechtsstaat sowie Konsummöglichkeiten - NEIN! Stattdessen Religiosität und Glaube!?

2) Mehr Armut, mehr Krankheit, mehr Bedrängnis, mehr Kriege - DANN ENDLICH mehr Religiosität und Glaube?! (Es ist übrigens statistisch erwiesen, dass nach dem 1. WK verstärkt Kircheneintritte zu verzeichnen waren - "Gott sei Dank" gibt es Kriege??)

3) "Vorbilder" für Jugendliche nur in den Religionen?!

4) "Angebote der Welt" kontra Religion?!!

Mensch, Prediger, spätestens ab jetzt fängst du an, mir unsympathisch zu werden (bisher war das mehr eine Art Belustigung, die von dir ausging!)

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derprediger 13.07.2011, 10:34
@babulja

Eine sichtbar dumme Umkehr meiner Begründung mit den ältesten Tricks der Rhethorik. - Spiele weiter mit deinen Aggressionen. Du scheinst es zu brauchen.

Und falls ich dir "unsympathisch werde", wie du schreibst, stell dir vor, es ist mir schlicht egal.

Nur will ich dich auch wieder einmal daran erinnern. - Hast du in diesem Ratgeber-Forum eigentlich auch einmal etwas Konstruktives zu bieten?

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GuyHeadbanger 13.07.2011, 15:02
@babulja

An Unsachlichkeit kaum zu überbieten... Der Schopenhauer würde im Grab routieren...

Man mag ja zur Religion stehen, wie man will, aber es ist allgemein bekannt, dass Menschen in Notsituationen plötzlich anfangen zu beten oder in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs sich an religiöse Werte erinnern.

DerPrediger hat noch nicht einmal eine Wertung vorgenommen, sondern aus soziologischer Sicht korrekt dargestellt, was der Fragesteller wissen wollte.

Von dir eine völlig unverständliche Reaktion.

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Maro95 14.07.2011, 02:34
@GuyHeadbanger

Anderen Leuten das Wort im Mund umdrehen...einer der billigsten Tricks der Welt...

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Es ist eine Zeit des Umbruchs!

Die Kirchen haben mit ihrer Version der Spiritualität den Menschen unmündig gemacht!

Es wurde ein System entwickelt, in dem durch Beichte und Buße Abhängigkeiten entstanden...

Die Menschen sollten sich unwürdig fühlen und die echte spirituelle Verbindung tief in ihrem Inneren gar nicht selber finden!

Heute ist der Großteil der hier lebenden Menschen so reizüberflutet und gesättigt, daß sie gar nicht erst suchen!

Aber, sie würden auch außerhalb gar nicht finden, es steckt alles in uns, wir sind doch alle lebendig und es ist doch diese Leben in uns das große Wunder!

Wenn alles zur Ruhe kommt, der Geist schweigt und die Gedanken pausieren, dann kann jeder in sich selbst den Frieden finden, der keine Religion zu vermitteln mag!

Meditation ist ein Weg zu dieser Bewußtheit, die im indischen Raum auch Erleuchtung genannt wird...

Und es geht im Grunde nur um die ganz bewußte Wahrnehming der Gegenwart, ein im Hier und Jetzt sein...

Ohne Ego, ohne Materie, ohne Verlangen, ohne Zurückblicken...

Einfach ganz bewußt sein!

Wenn die Kirchen diesen Weg vermitteln würden, würden sie sich ja selbst überflüssig machen, es macht die Menschen selbständig statt abhängig, die Erleuchtung in sich selbst zu finden...

Ein par sind in dieser Reizüberfluteten Welt unterwegs, auf diesem Weg...

Ich habe mittlerweile von mehreren Weisheitslehrern gehört, die genau erklären können wie man den Weg zu sich selbst findet aber dabei den Menschen nicht vereinnahmen wollen...

Aber die meisten haben sich bloß losgesagt von der Bevormundung und sind ausgelastet mit konsumieren!

Nunuhueper 13.07.2011, 23:02

Geh doch in ein Kloster, da kannst Du Frieden finden...

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Nach Deiner blasphemischen Feststellung maßt Du Dir an, abfällig über Andersgläubige oder Ungläubige zu urteilen, um abschließend Deinen islamischen Glauben hervorzuheben. Das darf sich hier leider im umgekehrten Fall kein Christ gegenüber einem Moslem erlauben, da würde solch eine Frage schon gelöscht worden sein! In der Bundesrepublik Deutschland ist die Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen dann nach § 166 StGB (dem „Gotteslästerungsparagraphen“) strafbar, wenn sie geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören;

Das ist eine subjektive Meinung. Kannst du eine objektive Quelle nennen, die belegt, dass junge Menschen heute weniger gläubiger sind als früher?

Die jungen Menschen verlieren den Glauben, weil sie älter und erfahrener werden. Viele Geschichten, die man als Kind gehört hat, entpuppen sich irgendwann als ......Geschichten, die sich Menschen, wenn auch aus verständlichen Gründen irgendwann ausgedacht haben.

Heute haben Jugendliche Zugang zu vielen Informationen, und müssen nicht mehr alles glauben, was man ihnen erzählt hat.

Jeder der glauben will, darf das: Es wird ihm per Gesetz garantiert, und das ist auch gut so. Da Jugendliche aber weniger leicht beeinflussbar sind als kleine Kinder, gehen sie eben auch oft irgendwann ihren eigenen Weg. Und auch das ist ihnen in dieser Gesellschaft erlaubt.

Maik2 14.07.2011, 14:56
Die jungen Menschen verlieren den Glauben, weil sie älter und erfahrener werden

Grade die grauhaarigen Menschen sind in den Gemeinden die, die ziemlich weit oben sind.

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frank1968 14.07.2011, 19:16
@Maik2

Ich glaube nicht, dass du mich richtig verstanden hast maik. Ich meinte, dass kleine Kinder, wenn sie älter werden, Dinge besser in Frage stellen können. Von Grauhaarigen war nicht die Rede.

Und dass viele ihren Glauben bis ins hohe Alter behalten, ist mir klar.

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