Wie waren die Türken die besten Bogenschützen?

6 Antworten

Sie waren in der Lage exakt das Ziel zu treffen ganz und zwar ganz beliebiges Körperteil während sie Pferde geritten haben.

Stetiges Training, in früheren Zeiten übten sich Berufskrieger täglich stundenlang in der jeweiligen Art zu kämpfen, vom Schützen bis zum Schwertkämpfer.

Bewegungsabläufe zu automatisieren war eines der Ziele.

Sie konnten sogar durch das Helm in die Augen treffen von Weite während sie ein Pferd geritten haben.

Mythos, ebenso wie das mit dem Wolfsblut. Meines Wissens nach benutzen Wölfe keine Bögen.

Über viele Krieger der Geschichte wurden, bzw. werden z.T. auch heutzutage noch verschiedene Legenden gesponnen.

Bevor es Schießpulver gab, wurden u.a. Waffen wie Bögen und Armbrüste immer weiter modifiziert.

Mit den englischen Langbögen bspw. soll man Schußentfernungen von bis zu einem halben Kilometer erreicht haben.

Ich habe zB in einem Mittelalter Game auch ein gewisses Talent mit dem Bogen und bin in der Lage sehr gut immer einzuschätzen wo mein Gegner geht und das innerhalb eines Augenblicks und dann zu schießen und jeder Pfeil trifft auch.

Ab hier wird dein Beitrag komisch, lächerlich, utopisch und gleicht einem Trollbeitrag, du verlierst jeglichen Bezug zur Realität.

Ab hier wird dein Beitrag komisch, lächerlich, utopisch und gleicht einem Trollbeitrag, du verlierst jeglichen Bezug zur Realität.

Eigentlich nein, denn nicht jedes Spiel liefert dir eine Autoziel Funktion, somit musst du wie im realleben lernen Bewegungen, Wind und andere Faktoren beim Feuern mit einzuschätzenn um das Ziel zu treffen. Es gibt Scharfschützen Spiele da musst du Atmung, Wind, Erdrotation, Gravitation und einiges mehr mit einbeziehen, wo bei anderen einfach nur reicht auf das Zielkreutz zu achten.

Mit den englischen Langbögen bspw. soll man Schußentfernungen von bis zu einem halben Kilometer erreicht haben.

Würde das nicht sogar heutige Gewehre übertreffen? Glaube eine Pistole da ist bei 50 Meter schluss.

0

Puh.

Da ich auch traditionell Bogen geschossen habe und mehrere Bögen, darunter Langbögen, gebaut habe, kann ich wohl eine recht sinnvolle Antwort beitragen.

Diese Präzision, von der du sprichst, gibt es nicht, schon gar nicht zu Pferde! Da bist du mMn einer gewissen Glorifizierung aufgesessen. Natürlich ist es sehr anspruchsvoll im Galopp mit dem Bogen zu schießen und zu treffen, das lässt sich mit jahrelanger Übungen trainieren. Aber dass die Pfeile punktgenau in einen Helmschlitz treffen oder ein beliebiges Körperteil ist Legende.

Natürlich wurden Menschen so getroffen, aber dann sind die es Glückstreffer oder Zufallstreffer, welche automatisch auftreten bei entsprechender Masse an Pfeilen.

Die Schützen werden immer auf den Körper gezielt haben. Geht der Pfeil in den Arm, dann nicht, weil der Schütze es so wollte, sondern weil er da eben nicht genau getroffen hatte! Ebenso werden sie oft ihr Ziel verfehlt haben oder gar ungezielt in eine dichte Menschenmenge geschossen haben. Dann treffen seine Pfeile schon irgendwen.

Es gab bereits in der Antike Bogenschützen zu Pferde , wie z.B. die Skytjen oder später die berühmten Mongolen.

Ein Bogen ist kein Scharfschützengewehr, egal was eine Doku dir erzählt!

Auch wenn du auf der Bahn punktgenau treffen kannst, im Kampf ist das nicht so möglich. Die Bewegungen der Feinde, des Pferdes, die Aufregung und Angst des Schützen, die Eile und die unübersichtliche Kampfsituation sind eine ganz andere Liga.

Ausserdem ist eine solche Scharfschützenleistung auf dem Schlachtfeld völlig unnötig da man ja nicht einen Gegner vor sich hat sondern hunderte oder tausende.

Die Bögen sind übrigens fantastisch und sehr stark aber eher für den näheren Bereich, so dass die Schützen dicht am Feind waren. Denn die Wurfarme der Reiterbögen sind logischerweise kurz um sie auf dem Pferd nutzen zu können. Für Reichweite ist aber nicht nur die Stärke sondern auch die Energie aus den Wurfarmen wichtig. Je kürzer sie sind, desto kräftiger musste der Bogen zum Ausgleich sein.

Man kann eben nicht alles haben.

Muss dich enttäuschen, das ist keine Legende und du warst da nicht am Leben also hör auf hier Dinge als Legende abzustufen wenn es klar in Dokus erklärt wird. Die wurden von vielen gefürchtet weil sie das konnten weil sie eben intuitiv gezielt haben. Wenn man intuitiv zielt und die richtige Intuition besitzt, dann kann man auch während man reitet das Ziel treffen.

Nur weil du ohne Wissen sagst, dass das eine Legende ist, stimmt es nicht. Es ist eben keine Legende und wurde klar dokumentiert.

0
@DeinBossAmk

Ohje......

Ich dachte du bist ernsthaft an einer Antwort interessiert, aber du willst wohl nur bisschen träumen.

Nur weil du ohne Wissen sagst

Du bist der, der wirklich keine Ahnung vom Thema hast und gerade mal eine Doku gesehen hat.

weil sie eben intuitiv gezielt haben.

Ohje. Also..

Jeder Bogenschütze mit traditionellen Bögen schießt intuitiv. Das ist nichts besonderes. Das tue ich übrigens auch!

Das war auch damals die einzige Möglichkeit Bogen zu schießen. Im olympischen Bogensport hast du heute Visire, Hebelmechaniken, Gegengewicht, so dass Sportler immer Gold treffen. Das Gegenstück zu diesem Schießen ist das intuitive Schießen.

Egal ob Wikinger, englischer Langbogenschütze, der Jäger, Mongole oder sonstwer.... Sie alle haben intuitiv geschossen.

richtige Intuition besitzt, dann kann man auch während man reitet das Ziel treffen.

Ich glaube, du weißt gar nicht was intuitives Bogenschießen bedeutet. Da hat man nicht eine Intution oder eine besondere Gabe. Das ist Übung, nichts weiter. Man bekommt durch Übung ein Gefühl für das richtige Schießen, das ist damit gemeint.

Nur weil du ohne Wissen sagst, dass das eine Legende ist, stimmt es nicht

Ich hatte oben angeführt, dass ich sehr wohl Wissen habe, vermutlich mehr als die Filmacher und ganz sicher Welten mehr als du, Kollege Bogenschlau!

Du hast einfach keine Ahnung, woher solltest du sie auch haben. Du weißt z.B. ganz sicher nicht, dass Pfeile aus Holz immer leicht unterschiedliche Flugeigenschaften haben. Denn jeder Pfeil weist eine andere Maserung auf und die wirkt sich auch auf die Flugbahn aus!

Schon deshalb kann ein Bogen kein Scharfschützengewehr sein, wie du dir das erträumst.

Bevor du andere Leute als unwissend bezeichnest, solltest du vielleicht vorher 3 Minuten über deren Texte nachdenken.

6
@Eisenhieb

Klar, macht das Material auch die Flugbahn aus deshalb muss man je nach Material und Bogen auch anders abschätzen und vorher sich eintrainieren und seine Waffe lieben lernen. Ändert aber nicht die Tatsache, dass die Sipahi während sie geritten haben Ihre Ziele getroffen haben als wäre es nichts.

0
@DeinBossAmk

Du hast wirklich keine Ahnung. Vielleicht schießt du mal selbst einen Bogen, damit du weißt wovon du überhaupt redest.

Nimm einfach an, was ich in meiner 1. Antwort gesagt habe, dann bist du schon klüger.

5
Die Bögen sind übrigens fantastisch und sehr stark aber eher für den näheren Bereich, so dass die Schützen dicht am Feind waren. Denn die Wurfarme der Reiterbögen sind logischerweise kurz um sie auf dem Pferd nutzen zu können. Für Reichweite ist aber nicht nur die Stärke sondern auch die Energie aus den Wurfarmen wichtig. Je kürzer sie sind, desto kräftiger musste der Bogen zum Ausgleich sein.

Ich vermute mal die heutige Bogentechnik kompensiert das etwas. Wobei mir einfällt das ich nie was hörte das man auf Pferd eine Armbrust nutzte, welche ja auch vergleichstweise klein war.

0
@PlueschTiger

Ja, wenn du dir einen Compoundbogen anschaust, werden dir sicher die Rollen an den Wurfarmen auffallen. Diese Rollen verstärken die Hebelwirkung des Bogens bei minimalem Kraftaufwand.

Natürlich könnte man vom Pferderücken aus eine Armbrust abschießen. Trotzdem kann man eine Armbrust nicht zu Pferde nutzen, da der Reiter sie nicht wieder spannen konnte und somit wertlos wurde. Zum Spannen ist nicht nur Kraft, sondern auch eine feste Standposition notwendig.

Es wäre also für den Reiter nicht nur äußerst schwierig, vielleicht unmöglich, die Armbrust zu spannen, er wäre in dieser Zeit auch vollkommen wehrlos und manovrierunfähig gewesen.

1
@Eisenhieb

Gab es nicht auch Arbrüste mit Spanhebel? Zumindest habe ich da so eine wage Erinnerung.

0
@PlueschTiger

Heute gibt es das auf jeden Fall, für damals kann ich es nicht sagen. Da es aber keine berittenen Armbrustschützen gab (als millitärische Formation) wird es keine Lösungen gegeben haben, welche das Problem Zugkraft - Händelbarkeit behoben haben.

0

Du solltest nicht alles glauben was türkischer Nationalismus hervorbringt.

Die Sipahi waren schlicht Kavallerie, zunächst der Seldschuken, deren Kampfweise später im osmanischen Reich übernommen wurde.

Reflexbögen kamen nahezu im gesamten Orient zum Einsatz, so schon in der Antike bei den Skythen.

Bei den Osmanen diente der Bogen der Kavallerie eher zum stören. Aufgabe der Kavallerie war es hauptsächlich die gegnerische zu beschäftigen, abzuziehen und durch zahlenmässige Überlegenheit zu schlagen.

Gute Bogenschützen üben mutmaßlich bereits von klein auf aber keiner trifft von einem Pferd gezielt durch den Helm die Augen.

Und Wolfsblut gibt es maximal bei Wölfen oder in der Einbildung türkischer Rechtsextremer.

Das ist nicht nur von Seiten der Türken sondern wurde sogar in Deutschen Kriegs Dokus gesagt. Ich nehme sowas ernster als solche Kommentare, die behaupten, dass das nicht wahr sei. Sowas hat hier nichts zu suchen. Beantwortet den Frageinhalt, warum sie so gut waren oder lasst es sein. Ich lehne es ab.

0
@DeinBossAmk

Es ist auch dokumentiert das Siegfried den Drachen erschlug und in seinem Blut badete nur liegt der Wahrheitsgehalt hier ähnlich wie bei deinen Fantastereien.

Das du die Wahrheit nicht hören magst ist letztlich dein Problem nur dann solltest du hier nicht fragen.

Schau mal im Forum der grauen Wölfe, da bist du besser aufgehoben.

5

Was folgern wir daraus? Dass Herr Erdogan wieder eine Bogenschützen-Einheit aufbauen sollte, die mit dem Blut aus Sibirien importierter Wölfe getränkt werden.

Oder zumindest so etwas ähnliches.

Wie waren die Türken die besten Bogenschützen?

Die klassische Selbstüberschätzung einer gewissen Sorte junger türkischer Männer. Etwas Getrommel gehört einfach dazu.

Der Fairness halber muss man sagen, dass wir so ähnlich gestrickte Gemüter auch unter dem Bio-Deutschen Nachwuchs haben.

Ich habe zB in einem Mittelalter Game auch ein gewisses Talent mit dem Bogen

Ja, da muss was dran sein. Ich bin DoD Spieler, und ich bin in dem Spiel extrem gut im Umgang mit Karabinerwaffen und Handgranaten - wie jeder weiß, angeborene deutsche Fähigkeiten.

Was möchtest Du wissen?