Wie umgehen mit Altersstarrsinn?

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Erst mal, schön, daß Du Dir solche Gedanken machst. Stell Dir vor Du wärst alt und hättest keine Lust. Wie könnte man Dich motivieren? Wo der Zahnbecher steht ist ja nicht so wichtig, also würde ich dem Wunsch des Bewohners nachgeben. Wenn jemand nicht mit zum Essen will, versuchen zu überreden, ablenken mit: was essen Sie denn gerne? Kommen Sie wir schauen mal ob Sie jemanden kennen der im Speisesaal ist, wir beide gehen jatzt mal nachsehen und wenn es Ihnen nicht gefällt, gehen wir wieder zurück. So oder so ähnlich. Weißt Du, wichtig ist, einfach nur nett zu bleiben und mit den Menschen zu sprechen. Nicht als hätten ein Brett vor dem Kopf, sondern ganz normal. Meine Tante (92) ist auch im Heim und freut sich immer über jede persönliche Ansprache. Sie ist auch immer ganz stolz wenn der Nachtpfleger ihr über die Wange streichelt und ihr eine gute Nacht wünscht. Ich glaube, gerade diese Menschlichkeit, bleibt vor lauter "keine Zeit" und "ich hab auch noch andere Arbeit" auf der Strecke. Manchen Pflegenden müßte man täglich sagen: Jeder Bewohner IST Deine Arbeit. Wenn die nicht da wären, hättest Du GAR KEINE Arbeit. Die letzten zwei Sätze waren nicht für Dich bestimmt, denn sonst würdest Du solche Fragen nicht stellen. Ich weiß, die Arbeit ist nicht leicht, aber es sind MENSCHEN, wie Du und ich, nur alt. Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht verschreckt. Du hast Dir einen schönen Beruf gewählt bleib dabei!! LG Mistmade

Nein, die Antwort ist ja richtig toll! Ich weiß, die meisten Pfleger bei uns nehmen sich so wenig Zeit. Ich sprech viel mehnr mit den Bewohnern, nehm mir Zeit für sie und krassier dafür dann auch mal nen Ärger weil ich länger brauche. Aber dafür umarmt mich immer eimne Bewohnerin, von der alle gleich am Anfang gesagt haben: "Die ist total meckrig und unzufrieden". Bei mir aber gar nicht. Will nicht eingebildet klingen, aber ich hab das Gefühl dass einige da gar nicht so in der LAge sind sich in den Menschen hinenzuiversetzen, ich kann das Recht gut und mir gibt das soviel wenn die Bewohner mich mögen und dankbar sind. Da macht mir die stressige Arbeit gar nichts mehr aus, und deshalb find ich die Arbeit so schön.

Aber zurück zu deiner Antwort, das waren tolle Vorschläge, grade mit dem ablenken wenns ums Essen geht. Das werd ich gleich umsetzen.

Du scheinst ein sehr toller Mensch zu sein, sehr einfühlsam. Schön dass es solche Menschen wie dich gibt! :)

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Es gibt z.B. die Validation, sprich doch mal die PDL darauf an, eigendlich sollten in jeder Einrichtung Kurse dafür angeboten werden. Das hilft oft gut. 

Viele Grüße

Hallo, wenn es Demenz kranke sind kann ich dir Valitation ( Kommunikationsmethode auf der Gefühlsebene) empfeheln. wir haben in der Berufsschule auch einiges über Biografiearbeit gelernt, lies die die Dokumappe vorher gründlich durch, damit du die gewohnheiten kennst, demente Menschen leben in einer ganz anderen Zeit. Sie erkennen Dinge nicht als diese an (Agnosie) bestehe nicht darauf, wenn es zu auseinandersetzungen kommt, verlasse das Zimmer...gehe nach einer Weile wieder rein und verhalte dich so als würdest du gerade erst kommen. z.B. ,,Hallo ich heiße XY, meine Mentorin bat mich ihnen heute beim waschen zu helfen'' Erklähre den Bewohnern auch alles was du gerade an ihnen durchführst, und wie gesagt wenn sie nicht wollen...Verlass den Raum und versuch es nachher nochmal, demm manche haben es vergessen.

was für ein Gesülze.........................

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Das ist ein guter Tipp, allerdings sind die Fälle die schwierig sind alle nicht dement, also sie vergessen das nicht so schnell und wir müssen sie ja irgendwie zum essen holen. Wir haben auch ein paar die dement sind, da geht es dann, aber eine die sehr stur ist, die ist im Kopf noch absolut fit. Aber trotzdem danke :)

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