wie soll man sich gegen missionierungsversuche wehren?

36 Antworten

In manchen Fällen ist Angriff die beste Verteidigung.

Wenn du die Bibel ein wenig kennen lernst, dann kannst du die, die dich Missionieren wollen schön ins schleudern bringen.

Denke zum Beispiel über folgende Texte ein wenig nach.

Mathäus 13:55,56 1. Timotheus 3:1-7 Psalm 37:9-11 Sprüche 3:5,6 Jesaja 2:4 Mathäus 23:1-ende Mathäus 28:19

Auf Wunsch kann ich dir noch sehr viele andere Texte raussuchen, die vielleicht helfen.

Alles gute

Hans

Hallo,

Ich kenne deine Lage ein wenig.. ich bin in einer katholischen Schule groß geworden und war selbst schon sehr früh anderweitig religionsinteressiert.. das fassten viele Menschen in meinem Umfeld als Provokation auf und versuchten mich natürlich zu bekehren. Wie das nicht gelungen ist, entwickelte sich mit den jahren eher eine Feindschaft, ich war als Kind auch oft dadurch ein Außenseiter.

Heute denke ich anders darüber.. Den Glauben anderer Menschen zu RESPEKTIEREN bedeutet in meinen Augen ihn versuchen zu verstehen, auf die Menschen eingehen und keinesfalls zu versuchen ihn Jmd auszureden. Als Kind nahm ich es nicht so wahr, aber tatsächlich weiß ich heute, dass ich durch viele meiner Aussagen, Sprüche oder kleineren Sticheleien zum Thema Christentum vielen ziemlich nahe getreten bin. Ich habe dadurch vielleicht Toleranz bewahrt, aber garantiert keinen Respekt gezeigt.

Vielleicht denkst du nochmal ganz neutral darüber nach, wie du mit deinem Atheismus nach Außen hin umgegangen bist.. Hast du vielleicht öffentlich verkündet, dass du all das sche findest? Oder mal eine stichelnde Bermerkung gemacht? Wenn deine Eltern oder Freunde in die Messe gehen oder Religionsunterricht haben, hast du vielleicht da ab und zu das eine oder andere Kommentar fallen gelassen?

Ich denke es ist sehr wichtig, dass du hier Neutralität behälst, dich weder provozieren lässt (einfach nett lächeln und nichts sagen) noch selber provozierst.

Ab 14 Jahren darst du deine religion selber bestimmen, das bedeutet aber nicht alles tun oder sagen zu dürfen! Sollte dich trotzdem Jmd zu etwas zwingen wollen, dann musst du höflich darauf aufmerksam machen "Im glauben ist kein Zwang".. und damit wäre das Thema für dich gegessen, mehr brauchst du gar nicht tun oder sagen. Sollte dich Jmd vollquatschen wollen, wechsle einfach höflich und geschickt das Thema.

Du wirst schon bald Menschen begegnen in deinem jungen Leben die ähnlich denken wie du und auch alle anderen werden akzeptieren mit der zeit, dass dir dieses Thema nicht liegt, ganz ohne dass du dich wirklich "wehren" musst.

Sehr gute Antwort, finde ich, weil hier die eigene Kommunikation mit in die Problematik einbezogen wird. Wie man am besten mit anderen kommuniziert, kann man überall lernen, selbst, wenn man es mit hartgesottenen "Missionaren" zu tun hat. Früher oder später sollte man sich sowieso mit der Frage auseinandersetzen: Wie gehe ich am besten mit anderen - gerade auch mit Andersdenkenden - um? Und damit kann man gar nicht zu früh anfangen.

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"Ich möchte, dass ihr mit dem Missionieren aufhört. Ich versuche doch auch nicht euch von meiner Einstellung in der Sache zu überzeugen" und wenn sie weiter machen, drehst dich um und gehst.

Im Unterricht etwas schwieriger, aber auch da gibt es eine Lösung, wenn du mindestens 14 bist, kannst du dich vom Reli-Unterricht befreien lassen.

Dieses Missionieren haben die Christen und auch andere Religionen schon immer gemacht, um ihre "Sache" voran zu bringen. Meist hilft da keine höfliche Ablehnung, sondern nur wirklicher Klartext ohne zu beleidigen. Meiner eigenen Erfahrung nach musste ich mich zurückziehen, um wirklich Ruhe davor zu haben. Ich empfand es zunehmend als echte Belästigung und als Versuch einer Bevormundung. Leider. Versuche es immer wieder im Guten mit dem Hinweis, doch tolerant zu sein (solange du die Nerven hast), ich wünsche dir Glück.

Verweise auf die vielen anderen Religionen und Götter, z.B. im Hinduismus (da gibt es sogar einen Gott des Geldes) und die vielen Kriege auf Grund von religiöser Rechthaberei und Fanatismus,

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