Wie lange sollten Welpen bei der Mutter bleiben?

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12 Antworten

Ich bin ja strikt gegen eine pauschale Zeitangabe.
In meinen Augen ist der richtige Zeitpunkt, wenn das Muttertier die Welpen wegbeißt und genervt den Kontakt mit ihnen meidet.

Das kann je nach Befindlichkeit nach 10 Wochen sein, meiner Erfahrung nach passiert es aber nach 12-14 Wochen.
Dann hat die Mutter den Kleinen beigebracht, was sie konnte, und die Welpen haben schon genügend "Rudelerfahrung" sammeln können.

Auf zu neuen Welten!

Auf Hundewiesen und auf der Straße erlebe ich jedes Jahr zweimal den Unterschied:

Welpen, die nur aufgrund der "Schallgrenze" einer bestimmten Wochenanzahl vom Muttertier getrennt wurden, wirken auf mich sehr oft völlig überfordert im Kontakt mit fremden Hunden. Sie reagieren sogar häufig panisch und falsch mit Flucht, womit sie häufig ihre Halter anstecken.
So graben sich Fehlreaktionen tief ins Hunde"bewusstsein" ein, wird Fehlverhalten trainiert.
Noch schlimmer im zufälligen Kontakt auf der Straße, wenn sich die Würmchen in Todesangst fast aus dem Halsband zerren und in höchster Not auf den Arm genommen werden. Und das, obwohl meine Spaßkanone an der Leine inzwischen wirklich gesellschaftstauglich ist...

Welpen, die lange genug bei Muttertier und Geschwistern verblieben waren, erlebe ich als selbstsicher genug, um nicht schreiend zu fliehen, sondern sich nur schutzsuchend zum Halter zurückzuziehen. Diese Welpen sind bereit, ihre Welt zu erforschen und kennen das internationale Notsignal sehr gut:
Schockstarre in Rückenlage.
Auf der Straße erlebe ich solche Welpen als tapfere kleine Hundeherzen, die aus ihren wenigen Erfahrungen eine gewisse Selbstsicherheit und Neugier aufgebaut haben.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen.
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Und eins sollte ja nicht vergessen werden:

Wem nützt es denn, wenn ein Welpe möglichst früh vom Muttertier getrennt wird? Nur dem Züchter, falls es einer von denen ist, der die Hündin möglichst schnell wieder bereit für die nächste Besteigung haben will. Das Tier muss ja wenigstens soweit zu Kräften kommen, damit es die nächste Niederkunft überlebt. Oder zumindest lange genug, um die Welpen herausschneiden zu können.

Zynisch?
Nein, realistisch, denn in diesem Moment reden wir von Geld und nicht von Tierliebe.

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Kommentar von Bitterkraut
29.04.2016, 18:30

Von der Milchbar wegbeißen und nicht mehr im Rudel dulden ist auch noch mal zweierlei. Von daher können sie nach dem Entzug der Milchbar noch mit den Geschwistern verbleiben, bei verwilderten Hunden wandert der Nachwuchs erst mit der Geschlechtsreife ab und die Weibchen oft gar nicht.

Die Mutter meines Alten wurde gebarft und sie hat den Welpen  noch lange nach dem Abstillen Futter vorgewürgt - und alle wurden direkt weitergebarft und alle sind bis jetz gesund.

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Kommentar von friesennarr
29.04.2016, 19:14

Woher weist du auf der Straße, mit welchem Alter der Hund übernommen wurde? Fragst du jeden?

Du weist aber schon, das es auch Rasseabhängig ist wie ein Hund sich benimmt - es gibt tatsächlich eher ängstlichere Hunderassen?

Du weist aber schon, das es auch von der Erziehung abhängt, wie ein Hund sich in der Stadt so benimmt?

Du weist aber schon, das es auch an der Haltung vom Besitzer liegt, wie der Hund sich anderen Hunden gegenüber verhält?

Meine Welpie hatten immer von Anfang an Hundekontakt. Bei Welpen die diesen Hundekontakt nach der Abgabe nicht haben ist es völlig wurscht, ob die mit 8 wochen oder mit 18 Wochen abgegeben wurden, die werden deswegen nicht sicherer.

Auch sauft kein Welpe mehr an der Hündin nach der 8 ten Woche, meist schon nicht mehr nach der 6 ten Woche und dann nur noch sporadisch - die Muttermilch brauchen sie da schon nicht mehr unbedingt.

Wie gesagt, ich habe immer meine Welpen zwischen 8 und 10 Wochen übernommen und alle sind exzellent sozialisiert mit Mensch und Tier.

Meine Züchterin (vom jetzigen Hund) belegt egal wann sie die Welpen verkauft hat nur max. alle 1,5 Jahre. Weil das ist die Regel beim Zuchtverband.

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Kommentar von Pudelcolada
02.05.2016, 19:14

Na sowas, danke für den Stern! Freut mich.

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Eberhard Trummler nennt die 8.Woche. Denn das sei die Zeit ,wo die Hündin die Welpen dem Vater zur Erziehung übergeben. Sie selbst ist dann nur noch Milchbar.
Vor dieser Zeit hat sie aktiv die Kleinen vor dem Vater geschützt, wenn er ungehalten wurde. Er durfte die Welpen nicht maßregeln, auch dann nicht, wenn sie ihn in den Schwanz bissen. Wenn er unwillig wurde, bekam er es mit der Hündin zu tun.

Aber der achten Woche aber hat die Hündin sich  betont rausgehalten, wenn er die Kleinen strafte.

Eberhard Trummler meinte, ab der achten Woche, eben, wenn die Welpen der Erziehung des Vaters übergeben werden, kann man sie vom heimischen Nest wegnehmen.

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Kommentar von Bitterkraut
29.04.2016, 15:36

allerdings sind Hunde keine Wölfe.

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das kommt darauf an was du mit dem welpen vor hast.

allgemein braucht ein welpe seine mutter aus vielerlei gründen. einerseits die versorgung mit milch, lernen von sozialverhalten, zuneigung und disziplin

zu frühes entreißen kann neben hunger zu verhalten führen das man von einem hund nicht will. vorallem wne der hund ohne andere hunde aufwächst da hunde voneinander mehr lernen können als wir ihnen je beibringen könnten.

ab einem gewissen alter sind sie jedoch selbstständiger und sind sehr viel einfacher handzuhaben wen sie dan vermittelt werden sollen. doch wollen viele leute natürlich nen welpen weil die so süß sind, wissen aber garnicht was sie damit anstellen.

wen du eine genaue zeitspanne hören willst kan ich dir leider nicht helfen. aber es hilft dem hund und nimt dem neuen halter ne menge arbeit ab wen der hund bei seiner mutter und geschwister erst das grundverhalten lernen kann

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Im allgemeinen sagt man mindestens 8 Wochen. Zum einen sind das soziale Gründe, eben die Nähe und Geborgenheit zur Mutter und den Wurfgeschwistern, auch zur frühkindlichen Stimulierung. Aber nicht zuletzt auch biologische Gründe: die Muttermilch ist da nur als eines der wichtigsten Beispiele zu nennen.

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Wir haben unsere Welpen immer zwischen der 10. und 12. Woche abgebeben und damit beste Erfahrungen gemacht. Selbst wenn ein Hund aus welchem Grund auch immer erst mit 14 Wochen abgegeben wurde, hat der sich in seiner neuen Familie bestens entwickelt.

Zwischen der 8 und 10 Woche mischte sich auch der Rüde in die Erziehung ein und brachte den Welpen gutes Benehmen bei.

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Kommentar von friesennarr
29.04.2016, 19:02

Was ist wenn kein Rüde im Haus lebt?

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man kann und darf Welpen ab 8 Wochen abgeben. Besser sind jedoch 10 Wochen, weil dann schon die Impfung besser verarbeitet ist.

Es kommt auch immer mit auf die Hündin an.

Mit 7-8 Wochen säugen die meisten Hündinnen nicht mehr und sind dann auch von den drängenden Saugversuchen der Welpen genervt, beißen die Welpen dann auch ab. Dabei können auch derbe Verletzungen entstehen. 

Habe selbst erlebt dass eine Hündin beim Abbeißen so stark zugebissen hat, dass dem Welpen hinterher die Kopfhaut wieder angenäht werden mußte. 

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Kommentar von Rothskuckuck
29.04.2016, 21:51

es geht nicht nur um das Säugen, es geht auch um Sozialisierung im Familienverbund. Und das geschieht mindestens bis zur 12. Woche. Vorher Welpen abgeben finde ich nicht gut.

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Am besten 10 Wochen, der Welpe sollte sich nicht zu sehr auf das Rudel prägen. Sein neues Leben muss er mit den Menschen teilen und sich in ihrer Welt zurecht finden.

Allerdings sollte der Welpe bereits nach 3 Tagen im neuen Heim  wöchentlich in die Welpenspielgruppe. Das Zeitfenster um einen Welpen zu sozialisieren ist bis zur 16. Woche recht eng.  Die Zeit muss man nutzen.

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Für ca. 8 bis 9 Wochen.

Für ca. 6 Wochen werden die Welpen von der Mutter gesäugt - dann läst das stark nach - je nach Menge der Welpen ist es bisschen kürzer oder länger. Bei vielen Welpen hören die meisten Hündinen mit dem säugen früher auf bei wenig Welpen kann es schon mal vor kommen, das die Hündin noch bis zur 8 ten Woche säugt.

Ich bin kein Züchter, habe aber sehr viel Kontakt zu Züchtern und alle erzählen mir das gleiche, das sich die Mutter immer weniger im Welpenzimmer blicken lässt - wenn das so ist, dann sind die Welpen schon da nicht viel mit der Mutter zusammen.

Ich weis das viele diese berühmten 12 Wochen angeben, aber da die hauptsächliche Menschenprägung genau in die 10 bis 12 Woche fällt, wäre ein verbleib beim Züchter bis zur 12 Woche m.M.n. Kontraproduktiv, da dann der Welpe auf den Züchter geprägt ist und bei Abgabe eine echte Trennung stattfindet und der Welpe sich weit schwerer tut im neuen Zuhause.

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Kommentar von Bitterkraut
29.04.2016, 15:03

Dieser Unsinn von der hauptsächlichen Menschenprägung, ich kanns nimmer hören - woher hast du das denn? hattest du je einen Hund, der länger als 8 wochen bei der Mutter war?

Mein althund war sogar 16 Wochen bei der Mutter und seiner Stammfamilie und das ist der beste Hund, den ich je hatte.

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Kommentar von shapesandcolors
30.04.2016, 08:45

huiiiii sind da viele kommentare drunter

zu allererst: mich kotzt es an, wenn leute den unterschied zwischen das und dass nicht beherrschen. bitte lernt es, das kriegt man in der grundschule beigebracht.

dann:

ich habe meine hündin mit 14 wochen abgeholt und hatte keinerlei probleme. sie hat nachts nicht geheult in ihrer box und sich wunderbar auf mich geprägt. das höre ich bei anderen auch so. wenn der welpe etwas älter ist, kann er die trennung auch besser verkraften. vor allem wenn er nicht als erster abgeholt wird. ich höre es viel öfter von 8-wöchigen, dass sie sich nachts die seele aus dem leib heulen. 

meine züchterin hat sogar gesagt, es ist manchmal ganz gut, wenn die welpen länger bei der mutter bleiben, weil dann auch der mutter der abschied leichter fällt.

von was oben gesprochen wird mit geld und so das sind keine züchter, sondern vermehrer.

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12 Wochen. Die Mutter sozialisiert die Welpen. Das ist für den Hund und dich sehr wichtig.

Hunde, die zu früh von der Mutter weggenommen werden, können verhaltensauffällig werden, was für den Halter und vorallem den Hund zu verstärktem Streß führen kann.  

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Kommentar von Goodnight
29.04.2016, 20:52

Verhaltensauffällig werden Welpen die zu lange bei der Mutter bleiben.

 Die Mütterhünden pflegt eben nicht mit ihren Welpen Bus zu fahren, glatte Böden in Einkaufszentren, Rollstuhlfahrer, Baustellen etc. kennen zu lernen.

Welpen die zu lange bei den Müttern bleiben lernen vor allem aus Langeweile zu mobben und zu pöbeln.

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Minimum 8 Wochen, der Welpe lernt durch die Mutter. Man sollte dem kleinen auch eine Chance geben seine Mutter etwas kennen zu lernen....meine Hunde habe ich zwischen 10-12 Wochen Zeit gelassen.....dann erst geholt.....bei ein Paar Bekannte, die es nicht ausgehalten haben holten sie die Welpen nach 6 Wochen...sie verhalten sich irgendwie komisch.....naja....

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Kommentar von friesennarr
29.04.2016, 19:01

6 Wochen ist wieder etwas ganz anderes, das geht gar nicht ist auf jeden Fall zu früh, gegen das Tierschutzgesetzt und gegen das Naturgesetz.

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Mindestens 8 wochen, bei anständigen Züchter länger

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Kommentar von adventuredog
29.04.2016, 15:50

"bei anständigen Züchtern länger"

Danke! für diesen wichtigen Zusatz.

 Leider vergessen viele, dass die Herkunft des jungen Hundes eine große Rolle dabei spielt. Ein Hundekind aus dem Tierschutz (Zwinger), von der Strasse oder einem Hinterhofzüchter aus dem Stall tut man keinen Gefallen (und sich selber dabei auch nicht) wenn man es länger als 8 Wochen dort lässt, wo es nichts oder das Falsche lernt und nicht gefördert wird. Kurz: schlechtes Umfeld = Schlechte Prägung

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Laut tierschutzgesetzt 8 Wochen mindestens aber 10-12 sind besser

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