Wie kann ich einen lästiugen Gedanken aus den Kopf schlagen?

6 Antworten

Wichtig ist, dass Du erkennst hast, dass diese Gedanken irrational sind. Das ist der erste Schritt, denn Du weißt, dass diese Gedanken das alles auslösen.

Zwangsstörungen sind feige, denn sie nähren sich von unseren tiefsten Ängsten. Überwindet man die Angst nicht, überwindet man die Zwangsstörung nicht. Allein ist das wahrscheinlich gar nicht mehr möglich. Zu leicht ist es, sich der Angst hinzugeben und das kann man niemandem verübeln, denn wer will schon ständig Angst haben.

Das beste Mittel gegen eine Zwangsstörung ist eine auf Dich zugeschnitte Psychotherapie. Es gibt ebenfalls Medikamente, die bei Patienten einer Zwangsstörung besonders gut helfen können, allerdings kommen diese Medikamente oft mit Nebenwirkungen, die tatsächlich körperliche Beschwerden hervorrufen können, sodass man abwägen muss, wie zielführend das dann ist. Das machst Du gemeinsam mit einem Psychiater.

Ich habe ebenfalls Zwangsstörungen, aber bezogen auf Kontroll- und Waschzwänge. Mir hat lesen geholfen. Es gibt viele Bücher über Zwangsstörungen, deren Zielgruppe Betroffene oder Angehörige sind. Wenn Du verstehst, woher das kommt, hemmt das die Angst.

Mir allein hat es schon allein dadurch geholfen, dass ich verstanden habe, dass das alles biologisch und chemisch erklärbar ist und man nicht "verrückt" ist.

Wegen deiner Angst am Abend: ich lasse, um diesen Ängsten und Gedanken zu entkommen, nachts den Fernseher an. Zumindest zum Einschlafen. So bin ich abgelenkt.

Wenn du immer nur den Gedanken hast: Ich denke jetzt positiv! Dann kann das doch nicht gelingen!!!

Du muss Mal ein Heft nehmen und auf die 1. Seite schreiben: Ich bin dankbar für: Und da kostest du alles auf, was du hast. Und das ließ jeden Tag.
Dann werde ein Mensch, der in jeder Situation, den Bestes ⬆ zum Gelingen beiträgt.

Du hälst doch an dem ⬇ fest. Wie soll das denn ⬆ werden.
Du musst deine gesamte Sichtweise ändern in: Ich übernehme die Verantwortung zum besten Gelingen, abwärts denken tue ich mir nicht mehr an.

Panische Angst vor praktischer Abschlussprüfung..

Ich brauche dringend Hilfe.. Ich habbe so panische Angst vor meiner praktischen Kochabschlussprüfung, die ich übermorgen habe.. Ich heule seit 3 Tage ständig und wenn ich an die Prüfung denke schlägt mein Herz so unglaublich schnell.. Meine Freunde meinen dass ist nicht normal. Meine Angst ist es nicht eine schlechte Note zu bekommen oder die Prüfung nicht zu bestehen, sondern dass alle sehen dass ich nichts kann.. Es sehen 5 Lehrer und 9 Schüler und 3 der Lehrer sind so unglaublich streng. Ich kann einfach nicht kochen und weiß nicht mehr weiter..

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Kann die Schilddrüse trotz normaler Werte erkrankt sein?

Ich leide schon seit langem unter einer Symptomatik, für die keine körperliche Ursache gefunden werden kann. Da meine Beschwerden denen einer Schilddrüsenerkrankung sehr ähnlich sind, hatte ich den Verdacht, an einer Unterfunktion zu leiden. In meiner Familie gibt es zwei Fälle von Schilddrüsenerkrankungen und es hätte mich absolut nicht gewundert, wenn ich auch davon betroffen wäre. Aber so ist es nicht - die Blutwerte sind vollkommen in Ordnung und es liegt weder eine Unter- noch Überfunktion oder Autoimmunerkrankung vor. Alle restlichen Organe konnten nach zahlreichen Untersuchungen ebenfalls als gesund deklariert werden und das einzige, was ich jetzt noch höre, ist: Psyche. Alles psychosomatisch, da hilft nur Therapie. Aber ich spüre gar nicht, dass es mir psychisch viel schlechter geht als noch vor einem Jahr und wie aus heiterem Himmel bekomme ich plötzlich körperliche Beschwerden, für die es keine Erklärung gibt? Merkwürdig, zumal meine Symptome phasenweise viel zu stark sind, um psychisch bedingt zu sein. Ich habe: chronische Übelkeit, Bauchschmerzen, Haarausfall, Schweißausbrüche, Muskelzucken (Finger, Augenlid), Hitzewallungen, Brechreiz, Appetitlosigkeit, Zittern, Heißhunger, Niesen, Flush im Gesicht, Menstruationsbeschwerden, Blähungen, laufende Nase, Husten, Herzstolpern, Unwohlsein. Mit der Zeit sind dann tatsächlich auch psychische Neuheiten aufgetaucht; wie zum Beispiel Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Wortfindungsprobleme, verstärkte Zwangsgedanken und -handlungen; Angstzustände, vermehrt Panikattacken, innere Unruhe, Nervosität, Entscheidungsunfähigkeit, Grübelzwang, Gleichgültigkeit, Freudlosigkeit, innere Leere und das Gefühl von Hoffnungslosigkeit im Hinblick auf alles, was noch kommen könnte. Meine einzigen Diagnosen sind Angst- und Zwangsstörung, Hypochondrie und Depressionen. Nichts Körperliches. Nur die Psyche. Aber das kann doch nicht sein? Wer weiß, vielleicht ist die Schilddrüse doch krank und man sieht's einfach nicht? Vielleicht ist da doch irgendwas, was einfach niemand findet? Oder ist wirklich einzig und allein die Psyche für diese Sche'ße verantwortlich? Hat irgendjemand von euch vielleicht eine Idee oder ist selbst betroffen? Hat jemand Erfahrung mit sowas?

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Sport nach Angina?

Ich habe im Training letzte Woche ein Ziehen im Hals gespürt und bin am nächsten Tag zum HNO. Befund: Angina.Nicht bakteriell. Ich habe danach 7 Tage mit dem Sport ausgesetzt und nachdem meine Halsschmerzen weg waren, wieder begonnen. Da ich eine Form der Hypochondrie besitze und immer Angst habe es könnte etwas mit meinem Herz nicht stimmen, mache ich mir Gedanken, ob es nach einer Woche nicht zu früh ist, wieder zu belasten?
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Katze einschläfern mein Herz zereißt es!

Hallo, Ich bin ständig am weinen, da ich mich mit dem Gedanken anfreunden muss, dass meine Katze vielleicht eingeschläfert wird! ER ist mein ein und alles und möchte ihn nie verlieren!!! Ich habe selbst keine Freude mehr am Leben! Weil wenn ich ihn verliere, bekomme ich nie wieder außer wenn ich 18 bin ein Haustier!

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

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Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

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Wie kann man magisches Denken bekämpfen?

Ich habe eine Zwangsstörung mit magischem Denken. Diese vollkommen irrationalen Gedanken gehen mir tierisch auf die Nerven. Beispiel: Ich bin Hypochonder und lese zufällig im Internet den Satz "Heute nacht wird mein Herz stehen bleiben". Dieser Satz hat für mich gar keine Bedeutung, aber er beeinflusst mich gegen meinen eigentlichen Willen. Und ich kann nichts dagegen tun. Ich würde fest davon überzeugt sein, dass es wirklich so passiert. Aber was kann ich dagegen tun? Wie kann man magisches Denken bekämpfen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis eintritt, weil ich in der Zukunftsform davon gelesen habe? Hat jemand Erfahrung?

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