Wenn man als Privatverkäufer ein Auto an einen Privatkäufer verkauft…?
Es wurden Probefahrten gemacht, dort war alles gut und im Vertrag stand „Gekauft wie gesehen“ und es wurde dem Käufer auch auf Mängel aufmerksam gemacht, steht im Vertrag zusätzlich, es wurde nichts verheimlicht, kann der Käufer nach dem Kauf zwei Wochen später, wenn auf einmal ein Problem am Auto aufgetaucht ist welches vorher keiner wusste bzw nicht aufgerauscht ist, den Verkäufer drohen ihm Gewährleistung zugeben?
Der Verkäufer hat doch gar nichts mehr mit der Sache zutun oder?
8 Antworten
deshalb würde ich dazu einen hieb- und stichfesten privaten Kaufvertrag aufsetzen, dazu gibt es Internetseite mit echt guten Verträgen.
Wenn du dich da nicht an die exakten Vorgaben hälst (und da falle nicht auf den ersten besten Link rein) - nur dann kannst du der gelackmeierte sein.
Da kann eine falsche geschriebene Redewendung ausschlaggebend sein, dass du das falsch gemacht hast.
und natürlich könnte der Käufer diesen anfechten, wenn er der Meinung ist, du hast was verschwiegen. Das gilt auch im privaten Bereich. Die Beweislast liegt aber dann beim Käufer!
dann lies den nochmal durch und guck, dass du keine veraltete Version erwischt hast. Du darfst auch ruhig davon ausgehen, dass der Käufer einfach nur droht. Ich weiss nicht, um welchen Mangel es da geht, den der Käufer nun bei dir anmerkt. Wende dich doch diesbezüglich mit diesen Angaben von Käufer mal selber an deinen ADAC.
Wenn die Gewährleistung im Kaufvertrag nicht wirksam ausgeschlossen wurde, kann das passieren. Dann hat der Verkäufer erstmal was zu tun.
Wenn zusätzlich angekreuzt war "Gewährleistung ausgeschlossen", kann der Käufer gar nichts machen.
Später mit irgendwelchen Fehlern anzukommen, Preisminderung, Erstattung der Reparaturkosten zu verlangen etc. ist eine alte Masche, zu der hier öfters mal Fragen kommen. Meistens sind dann die Käufer Mitglieder bestimmter Personengruppen, die ich hier aber wegen möglicher Diskriminierungsvorwürfen nicht nennen möchte.
Wieso sollte man dem Verkäufer Gewährleistung geben und worauf?
Wenn die Sachmängelhaftung nicht rechtsgültig ausgeschlossen wurde, hat der Käufer im Sachmängelfall einen Anspruch auf Nachbesserung.
Der Verkäufer hat doch gar nichts mehr mit der Sache zutun oder?
Doch, es sei denn er hat die Sachmängelhaftung (Gewährleistung) wirksam ausgeschlossen.
Kaufvertrag von ADAC wurde verwendet und von beiden Parteien unterschrieben.