Welpe vom Züchter ohne Erfahrung?

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Hallo,

pauschal kann man das gar nicht beantworten. Es gibt sowohl bei der Adoption aus dem Tierheim als auch beim Kauf bei einem seriösen Züchter sowohl Vor- als auch Nachteile.

Tierheimhunde haben eine "Vergangenheit" und meist keine besonders schöne, denn geliebte Hunde gibt man nicht im Tierheim ab. Meist sind es Hunde, die lästig geworden sind, Fehlverhalten aufgrund mangelhafter oder falscher Erziehung aufweisen, die vielfach Gewalt erlebt haben und aufgrund dessen vllt. selbst zu Aggressionen neigen und und und.

Natürlich können all diese Hunde nichts dafür, dass sie so geworden
sind - aber es ist oft ein langer und geduldiger Weg notwendig, die
Hunde wieder zu verlässlichen, freundlichen und menschenbezogenen
Familienmitgliedern zu machen.

Viele Leute trauen sich das gar nicht zu, weil sie noch wenig Erfahrung mit Hunden haben - mit Problemhunden schon gar nicht. Dazu dürfte dann deine Freundin gehören.

Natürlich gibt es auch Hunde im Tierheim, die solche Problematiken nicht aufweisen - aber da sich im Tierheim ja nie das tatsächliche Verhalten zeigen kann, wie es in einem Zuhause der Fall ist, kann man nie wirklich sicher sein.

Und NEIN - bitte nicht falsch verstehen - ich habe nichts, aber auch gar nichts gegen einen Hund aus dem Tierheim oder dem Tierschutz. Diese Hunde brauchen dringend ein liebevolles Zuhause - aber die Probleme, die ein solcher Hund oft mitbringt, dürfen auch nicht verschwiegen werden - denn sonst ist der Hund wieder schnell im Heim ...

Da ist es oft einfacher, sich einen Welpen aus einer liebevollen,
sorgsamen Züchter-Aufzucht zu nehmen, der bisher noch nichts Negatives
erlebt hat.

Außerdem kommt hinzu, dass die vielen Rassen ja für ganz besondere
"Aufgaben" gezüchtet wurden und über entsprechende typische
Rasseeigenschaften verfügen. Suchen Menschen eben solche Eigenschaften und Charakterzüge - dann entscheiden sie sich eben für eine bestimmte Rasse und vertrauen nicht der "Wundertüte".

Natürlich wird ein Hund immer auch das Produkt der Erziehung - aber
bestimmte Eigenschaften sind durch eine selektive Rassenzucht bei der
einen Rasse eben ausgeprägter als bei einer anderen.

Gut, dass es immer solche und solche Menschen gibt.

ABER folgendes muss unbedingt beachtet werden:

Viele Menschen möchten unbedingt einen Rassehund, sind aber nicht bereit, die entsprechenden (gerechtfertigten) hohen Preise bei einem seriösen Züchter zu bezahlen. Solche Menschen kaufen dann lieber einen
"Rassehund" auf dem sogenannten Polenmarkt oder vom "Wühltisch" - und
bedenken leider gar nicht, wie groß das Hundeelend ist, unter dem solche
Hunde entstehen.

Also wenn ein Züchter - dann einer, der seriös im VDH züchtet.

Letzten Endes kommt es vor allem darauf an, dass man sich ausreichend vorher informiert, auch wirklich überlegt, ob man tatsächlich die notwendige Zeit hat - und sich die Sache nicht "schön redet". Wenn man dann als Hunde-Anfänger noch direkt den Besuch der Hundeschule einplant - und mit viel Liebe und Geduld und Zeit an die Sache herangeht - dann kann kaum noch etwas schiefgehen.

Gutes Gelingen

Daniela

das Erste Mal ist immer Das Erste Mal. Egal ob vom Züchter oder aus dem Tierheim ! Ich würde das Tierheim eher abraten,wenn es sich um einen erwachsenen Hund oder Junghund handelt,denn je nach Vorgeschichte benötigt dieser Hund wirklich eine souferäne erfahrene Hand !

Der Welpe vom Züchter natürlich auch,deshalb sollte man schon belesen sein und sich zumindest theoretisch etwas mit Hunde auseinandergesetzt haben.

Wenn sie noch keine Erfahrungen mit Hunden hat, sollte sie vielleicht wirklich erstmal zu einem Tierheim gehen. Dort kann sie dann erstmal mit den Hunden spazieren gehen und erste Erfahrungen sammeln.

Wenn ihr einen Freund habt, der auch einen Hund habt, fragt doch mal, ob sie den für ein Paar Tage bei sich Zuhause betreuen kann. Wenn sie die Tage "überstanden" hat, dann kann sie sich schon einen Hund zulegen.

Bei einem Welpen muss sie natürlich auch immer die Eingewöhnung und Erziehung einbeziehen. Der Welpe hört ja nicht automatisch auf seinen Namen oder ist Stubenrein. Das ganze wird schon ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen.

Hi, vielleicht sollte sich deine Freundin noch mal etwas schlau machen und viel Zeit mit bringen weil so wohl aus dem Tierheim und auch ein Welpe braucht viel Zuneigung und Liebe es ist natürlich schon Hunde aus dem Tierheim zu retten sie sollte sich dann aber informieren welche Vorgeschichte er hatte je nachdem wie viel Zeit deine Freundin hat ist ein Welpe aber auch möglich ich hoffe dir hat es geholfen

LG🙃

Naja es kommt schlicht weg auch auf die Zeit an die man hat.. ein Welpe braucht erst mal eine Rundum Betreuung. Und das die ersten Wochen bzw Monate. Das alleine sein muss ein Welpe erlernen. Ist eben wie ein Baby. Wo wir zum nächsten kommen. Die Erziehung: Ein Welpe muss alles lernen. Es ist schon möglich den Hund zu erziehen auch wenn man noch keinen Hund hatte. Allerdings muss man sich auf jedenfall Hilfe suchen, viel lesen und viel mit Leuten reden die Hunde haben... Denn Dinge die sich ein Hund erst mal eingeschlichen haben sind schwer wieder raus zu bekommen. Einfacher wäre es sich einen älteren Hund aus dem TH zu holen. Einen der schon Erziehung genossen hat und der einem Anfänger auch mal ne Fehler verzeiht.

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