Welches Fahrzeug würdest du wählen? Audi A3 oder VW Golf 4?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Audi A3 64%
VW Golf IV 36%

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
VW Golf IV

Der Audi klingt verlockend, ist aber vielleicht nicht die beste Wahl... Der Golf müßte einen 1,6L 16V Motor drin haben und ist damit doch recht anfällig für Vereisung im Winter. Die Kurbelgehäuseentlüftung eist zu und dann drückt er das Öl zum Ölmeßstab raus bis nix mehr drin ist. Ist aber fast nur bei Kurzstreckenfahrzeugen der Fall, was dich kaum betreffen dürfte weil du ja viel Autobahn fährst und das Öl damit regelmäßig warm wird, so daß das Wasser auskochen kann.

Der Audi dagegen hat einen FSI-Motor und darf auf keinen Fall E10 tanken. Einmal vergriffen und der Schaden ist angerichtet. Und ich glaube mich sogar zu erinnern, daß er SuperPlus braucht und bei Super nur mit verminderter Leistung läuft. Sonst fällt mir kaum was ein das gegen den Audi spricht.

Insgesamt kennst du aber deinen Golf und weißt was damit ist. Wenn der Verkäufer dir jetzt etwas verheimlicht, das noch auf dich zu kommt (fristgerechte Reparaturen nach diversen Laufzeiten), stehst du evtl. mal eben vor einem Tausender++ möglichen Folgekosten zu dem Kaufpreis....

Also: Wenn du nicht absolut sicher bist, daß er dich nicht verscheißer..., kauf den Wagen, aber stell den Golf kurz ab und teste den Audi ausgiebig...

Ich stimme für den Golf, denn ich vermute eventuelle Streitigkeiten im Nachhinein...

Vielen Dank für die umfangreiche Antwort. Vielleicht hätte ich gleich schreiben sollen, dass es sich bei den Freund um meinen Vater handelt. Scheint ja ein wichtiger Entscheidungspunkt bei vielen zu sein.... :-) Wie gesagt, beide Autos sind gleich gut scheckheft gepflegt und gewartet.

Kurzstrecken kommen schon vor. Viel Autobahn fahre ich zwar, aber meist nur die 20km zur Arbeit, von denen 15km eben Autobahn sind. Bisher hatte ich beim Golf keine Probleme mit Kälte. Auch bei -30°C in Norwegen.

Beim Audi reicht Super aus. Das mit der Leistung bzgl. SuperPlus weiß ich allerdings nicht. Gibts da irgendwo mehr Infos zu? Das mit E10 ist bekannt, tanke ich aber auch beim Golf nicht.

Ich fasse also zusammen, dass zwischen dem jüngeren Audi und dem weniger gefahrenen Golf nicht wirklich ein Unterschied ist?

Danke & Grüße

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@Lauke007

Hat der Audi hat ein Schaltgetriebe? 6-Ganggetriebe hast du ja erwähnt, aber nicht ob Schaltgetriebe oder Doppelkupplung. Der Wechsel der Doppelkupplung kostet nämlich mal eben 1000€... Vater hin oder her.

Wenn dir dein neuer Wagen nur Schwierigkeiten macht, fördert das Streitigkeiten. Deswegen verkauft man nicht im Freundschaftskreis. Bleib bei deinem Golf.

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@killerbee1

Vergessen: Im Tankdeckel des Audi steht, welchen Sprit er eigentlich braucht und mit welchem er mit weniger Leistung läuft.

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VW Golf IV

Ich würde mich für den Golf entscheiden, weil mir in diesem Fall Laufleistung wichtiger wäre als das Alter. 120.000 km sind nun schon ne ganze Menge und die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas kaputt geht ist meiner Meinung nach deutlich höher. Unabhängig von den 2 Jahren Altersunterschied haben schließlich alle Teile bereits 40.000 km mehr runter. Dafür würde ich für meinen Teil auf keinen Fall Geld drauf legen, Audi hin oder her. Spar die 2000 Euro lieber, fahre den Golf noch 2-3 Jahre und kauf dir dann ein neueres Auto mit weniger Km.

VW Golf IV

Behalte deinen Golf, da weisst du was du hast. Ich wäre skeptisch, wenn mir jemand mit so wenig "Aufpreis" ein neueres und stärkeres Auto "andrehen" will.

Zumindestens fahr mit dem audi zur Probe und lass ihn mal von einem Fachgeschäft oder einer Audivertretung prüfen. Unfallzeichen, stimmt die Spur? Ölverbrauch? Ich könnte mir vorstellen, dass da bald der Wechsel von Keilriemen, Bremsbelägen, Bremsscheiben, Stossdämpfer etc. und andere grössere Service-Arbeiten anstehen. ...Bremsflüssigkeit, Klima, Ölwechsel,Ölfilter, kerzen..... und wie sieht das Service-heft aus? gibt es brauchbare Winter- und Sommerreifen und Felgen dazu. Was kostet neu die Versicherung und die Steuer? ...und ... und ... und ....

Viel Glück und Verstand .......... liebe Grüsse mary

Ne, da muss ich mir keine Sorgen machen. Hab den Audi sein ganzes Leben lang gesehen. Scheckheft ist gepflegt.

Der Unterschied der beiden Fahrzeuge liegt wirklich nur im Alter & den Kilometern. Darum dreht sich die Frage... :-)

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@Lauke007

Also der Verkäufer ist mein Vater. Hatte einfach "Freund" geschrieben, da ich das nicht wichtig fand. Die Wagen sind also gleich gut gepflegt. Ansonsten kostet der Audi 39€ mehr Versicherung & 27€ mehr Steuer im Jahr. Also 66€/jährlich.

Bleibt nur der Unterschied in Alter & Kilometer.

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VW Golf IV

Ich würde mich für den Golf entscheiden! 2 Jahre älter, aber sooooo schlimm ist das jetzt auch nicht. Wenn man die km beachtet.. dann ist das schon ein Unterschied. Und 105PS reichen auch.. :)

VW Golf IV

Hallo

der Audi A3 hat die selbe Plattform und weitgehend die selbe Technik wie der Golf.

Die Frage ist brauchst du mehr als der Golf hat/bietet ? Und der Audi hat im Prinzip nur mehr "Prestige" und ein etwas feineres Design Von den Betrieb Unterhaltskosten sind die Autos bei identischem Motor vergleichbar ausser man braucht Speziele Audi Bauteile

Mh, kein schlechter Einwand. Allerdings hat der A3 die Plattform vom Golf 5. Ist also etwas moderner.

Ich fasse also zusammen, dass zwischen dem jüngeren Audi und dem weniger gefahrenen Golf der Hauptunterschied im Marken-Prestige liegt?

Danke & Grüße

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@Lauke007

Hallo

VW und Audi hatten bis zum Audi A3 nur den Audi 80/Passat als "Gemeinsames Marktangebot" mit gegenseitiger Konkurenz. Über dem Passat gabs nur Audi Oberklasse und unter dem Audi 80/A4 gab es nur VW Kleinwagen (abgesehen von dem NSU Prinz Nachfolger Audi 50 in den 70ern). VW ist inzwischen in der D+ Luxusklasse und verkauft einen vereinfachten Bentley als Phaeton. Und Audi ist inzwischen bis runter in die A0 Klasse und hat den Audi 1 in der ehmaligen VW Lupo Nische. Jeder Oberklassehersteller muss im Prinzip seit den 1990er Kleinstwagen verkaufen weil er sonst wegen Flottenverbrauch in den USA Strafsteueren bezahlen muss. Deswegen haben die Oberklassehersteller ja sich bis runter zu fahrenden Krankenfahrstühlen (Smart) bewegt und/oder sich eine SUV gebaut weil der in den USA als LKW zählt und keine Strafsteuerrelevanz hatte.

Der erste Audi A3 wurde auf der Golf IV Plattform aufgebaut und sogzusagen in der Golf Coupe Nische verkauft. Damit der A3 nicht floppt hat VW die Golf/Bora Line auf Nutzwert optimiert und das ehemalige Golf Coupe (Scirooco/Corrado) später durch den Beetle ersetzt (Der völlig andere Kundenkreise erobern sollte).

Seither steht der Audi A3 immer auf einer Golf Plattform zum Teil im Zeitversatz. Damit sich Golf und A3 nicht zu sehr gegenseitig die Kunden abjagen gibt es primär die Unterschiede im Design und der Audi hat nur die grossen Motore und einige Audi "Exklusivtechnik".

Ob die Golf V Platform generel ein Fortschritt zur Golf IV Plattform ist kann man schwer sagen weil innerhalb der MQP jeder im VAG Verbund sich unterschiedliche Antriebsttränge und Hinterachsen andocken kann und das Golf V dann auch als reine Frontmotore eine Schräglenkerhinterachse anstatt der Verbundelenkerachse ist fraglich weil es denn Golf V fast unrentabel teuer machte und die wenigsten Golf Käufer denn Unterschied bemerkt haben (Und den GTI hätte man ja auch einfach auf Synchro ohne Heckantriebsstrang bauen können).

Wo wir beim Knackpunkt sind primär muss eine Auto "Fortbewegen" und einen Nutzwert haben. Danach sollte es solide und Wartungsfreundlich gebaut sein gefolgt von der Ergonomie der Innenaustattung.

In dem Punkt ist der Golf ja schon Jahrzehnte der Massstab der Klasse (Abgesehen vom Golf III mit massiven Qualitätsproblemen und dem Golf V mit massiven Technikverhauproblemen). Der Audi A3 kann das nicht wesentlich besser nur eben "Edeler" und mit einer länger Extra Preisliste. Der Golf ist kar ein Massenmarktauto der A3 in der Edelnische der golfklasse wo es eigentlich keine direkte Konkurenz gibt (Der BMW Compakt / 1er hat seine Spezialkunden, der Mini ist für andere Käuferschichten und eher mässig verarbeitet (Französisch leger), Daimler hat vor mit einem B-Klasse Coupe/Cabrio dort auch einmzusteigen, Saab hat die Chance 9-3 dank GM nie nutzen können, Ford/Volvo haben nur Studien gezeigt.

Wenn dass Auto deinem Vater gehört dann kennst du das Auto ja schon und hast es auch schon länger gefahren und weisst daher dass sich ein Audi A3 im Detail anderst anfühlt und kennst auch das Audi Design aus der Praxis. Insofern kann dein "Bauch" schon mal die Frage beantworten ob der Audi oder der Golf "passt". Danach müsste man sich auf die Technikdetails konzentrieren, der Kilometerstand bzw die 40000km Differenz muss man bewerten ahand der bisherigen Fahrweisse und der Pflegezustände. Anderst gesat ein Kurzstreckenauto das nie richtig warm wird hat zwar wenige KM aber einen wesentlich höheren Verschleiss als ein Langstreckenbrummer der nie richtig kalt wird und daher selten Kaltstarts hat.

Der nächste Punkt ist dass der A3 deines Vaters vermutlich eine Inzahlungnahme wird und dort wird der Einkaufswert meist eher mässig kalkuliert insofern kann der A3 schon ein Schnäppchen sein vor allem wenn es ein technisch gepflegtes Auto mit kosmetischen Mängeln ist (Steinschlag, Kratzer, Beulen,,,).

Bei beiden Autos hat man ein Ausfallrisiko und beid ehaben in etwa das selbe. Und bis auf die Turbodiesel und einige Motore mit Macken sind VAG technisch solide gebaut und halten Locker 300000km durch auch 400000km macht selten Probleme. Das grösste/teuerste Problem der modernen Autos ist inzwischen wieder der Rost Zumindest bei der Konkurenz) da ist Audi weit vorne und Golf IV mit Rost sind bisher nur selten zu finden (Rostansatz ja, durchgefault nein)

Die grössten Macken der A3 sind lästige Elektrikprobleme speziel in den Türmodulen das betrifft den Golf IV noch nicht so heftig weil erst der Golf V die Brose Türmodultechnik der A3 übernommen hat. Der Golf IV hat dafür andere Schwachstellen wie die ständig defekten LMM und E-Gaseinheiten. Je mehr Technik im Auto steckt um so mehr kann kaputt gehen und eine Defekt in der Klimaautomatik ist in normalen Stundensätzen eigentlich ein Totalschaden während die simple Klimaanlage leichte Dignose ermöglicht und im DIY Bereich handhabbar ist.

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@IXXIac

Ich weiss für normale Autokäufer ist "Neuer" immer besser aber aus der Sicht eines Mechanikers ist Neuer immer Komplexer, tiefer Integriert und unreparierbarer.

Und wenn man mal einen gepflegten Golf I oder II direkt mit einem Golf Neuwagen vergleicht sieht man den Fortschritt primär in mehr Platz, weniger Geräusch, mehr Extras/Gadgets und optisch höherwertige Materialanmutung.

Aber wenn man dann den neunen Golf fährt ist es eben eine übliche tröge Karre die eben zuviel wiegt um noch so knackig wie die alten Gölfe durch die Kurven zu flutschen. Beim Verbrauch gibt es kaum Fortschritte (bzw wenn man überlegt was die Autos wiegen und wieviel Leistung drin steckt schon),

Da ist dann die Frage wenn ich einen Golf will also die Transportleistung eines 2+2 Sitzer mit praktischem Klappkofferraum warum die aktuellen Gölfe inzwischen so gross und schwer wie früher Mittelklasseautos sind und selbst Polos inzwischen grösser sind als die frühen Gölfe I-III ?

Bleibt nur der wichtige Aspekt der Sicherheit und da muss jeder selbst entscheiden ob er 2-12 Airbags im Auto braucht und wenn die 7 Jahre alt sind dann alle auch eigentlich erneuern müsste. Die konsequenz des Sicherheitswahns ist das inzwischen alle Auto hochfeste Stahlzellen sind wie früher mal Volvo und SAAB und man damit zwangsweisse alle hochsicher Autos fahren die sich beim Crash gegenseitig Platt machen aber beim Crash mit Altfahrzeugen dessen früher mal excellenten Schutzmassnahmen einfach "wegfressen". Auf der anderen Seite wenn man mit einem heute üblichen Sicherheitswagen gegen einen LKW Klatscht bzw einem ein LKW aufrollt dann ist das Modeljahr des PKW´s eigentlich egal.

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