Welche Pferdezeitschrift ist am besten (Reiter Revue, St. Georg.....)?

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8 Antworten

Am besten ist die Sankt Georg. Die Reiter Revue ist mir zu turnierlastig. Allerdings habe ich auch lange nicht mehr reingeguckt.

Die Cavallo - Krawallo - ist die Bildzeitung für Reiter. Ernstzunehmende Reiter lesen die gar nicht. Wenn ich nichts anderes zu tun habe, lese ich sie ganz gerne. Aber ich guck ja auch im Fernsehen ganz gerne die Pferdeprofis. (schäm!)

Die Beiträge sind von der Überschrift her immer ganz interessant, aber leider doch sehr oberflächlich abgehandelt.

Kaufen tu ich sie mir nicht, aber - s. Pferdeprofis - wenn sie mir in die Hände fällt, lese ich ganz gerne drin rum. Lernen tu ich nix von ihr.

Gut, aber teuer, ist die Zeitung "Dressurstudien."

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Kommentar von ponyfliege
13.02.2016, 14:16

die pferdeprofis  - grins.

schema: am anfang "problempferd", dann werden die selbstverständlichen dinge wie tierarzt kommt und kennenlern-phase gezeigt und die ersten arbeitsversuche, die auch hinhauen. im anschluss wird das "geläuterte" pferd präsentiert.

der ganze part dazwischen, also das eigentliche interessante fehlt. nämlich: rückschläge und wie man bei einem rückschlag wieder aufbaut und weitermacht, die entwicklung des pferdes und des besitzers... den leuten, die das zusammenschneiden, spreche ich pauschal jede sachkenntnis ab... ;-)

aber nettes format. so ein bisschen dokusoap: "wendy für erwachsene"... 

ich gestehe: ich kuck das auch! ;-))

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mein pferd ----------- ist hn und wieder brauchbar - aber leider SEHR werbeüberladen und produktorientiert.

pferdemarkt -------- kauf ich mir so einmal im jahr. eigentlich nur, weil mich die stammbäume der pferde, die dort angeboten werden, interessieren. man bekommt einen brauchbaren überblick hinsichtlich bestimmter vererbungslinien (weil man ja nicht die erfolgsstatistik hat, sondern ganz konkret ein pferd sieht). ausserdem, damit ich eine vorstellung von preisen und dem habe, was überhaupt dem durchschnittsreiter so angeboten wird.

dressurstudien ---- sehr hilfreich, auch für freizeitreiter und "bodenarbeiter". verlangt fachliche vorkenntnisse

kavallo ----------------- schweizer pferdezeitschrift, die mit der deutschen cavallo nur gemeinsam hat, dass es eine pferdezeitschrift ist. sehr fundiert, relativ viel "who is who". umfassende artikel. für mich meist sehr interessant - für jugendliche wahrscheinlich zu "trocken".

pferdezeitschriften sind für mich hauptsächlich freizeitgestaltung ohne den anspruch, grossartig was zu lernen. gute unterhaltung eben... aber man liest eben auch nicht jeden mist ;-))

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für konkreten wissensbedarf ziehe ich fachbücher bei weitem vor.

derzeit liegt was über die sich verändernde rolle des pferdes ende 19. bis im 20. jahrhundert bei mir auf der nachtkonsole. also was geschichtliches. mit 400 seiten und 60 seiten quellen, glossar und anhang.

ulrich raulff - das letzte jahrhundert der pferde.

danach bestell ich mir endlich wieder den "schwark". ;-)) und danach ranchreiten und was von tellington... 

zeitschriften sind im verhältnis zum informationsgehalt meines erachtens zu teuer.

lieber 5 zeitschriften nicht kaufen und dann für das geld  ein ordentliches fachbuch. da hast du was bleibendes.

es gibt keine pferdezeitschrift, die so gut ist, dass ich sie abbonieren würde.

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Kommentar von sukueh
13.02.2016, 15:03

Schreib doch bitte mal, wie du das Buch von Raulff gefunden hast. Ich hab da letzthin eine Ankündigung in unserer Fernsehzeitung (!) gesehen. 

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Kommentar von sukueh
13.02.2016, 15:05

Ich seh das wie du: in meiner Anfangszeit als Pferdehalter hab ich auch unheimlich viele Pferdzeitschriften gelesen und/oder abonniert. 

Bis ich dann mal auf einen richtig guten Reitlehrer gestoßen bin. 

Dann habe ich erkannt, dass man Reiten nicht durchs Lesen lernt, in den meisten Pferdezeitschriften nur "publikumswirksame" Artikel stehen, die aber im Grunde genommen auch nicht tief genug gehen, um tatsächlich einen echten Nutzen davon zu haben.

In der Regel wird man auch nicht da abgeholt, wo man selber steht....

Also les ich seit ungefähr 5 oder 6 Jahren eigentlich überhaupt keine Pferdezeitschriften mehr, sondern investiere das Geld lieber in Reitstunden. 

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Ich lese nur das Friesenjournal und das auch nur weil unsere Verbandszeitschrift drin ist, und ich die sowieso umsonst vom Zuchtverband bekomme.

Sind manchmal ganz nette Artikel drin.

Die Verbandsneuigkeiten und Zuchtschautermine sind da natürlich für mich interssant, oder die Vorstellung Vatertieren und ihre Nachzucht - eben alles was das Züchterhirn so wissen will.

Die von dir genannten Zeitschriften sind ihr Geld nicht wert.

Kauf dir lieber zu jedem Thema das du intensiv lesen willst ein gutes Fachbuch.

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Ich persönlich finde Reiter Revue supergut, hatte auch mehrere Jahre ein Abo dafür :) 

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Kommentar von sunseven
13.02.2016, 13:34

ok danke für die antwort :)

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Ich lese in letzter Zeit recht gerne die VFD Zeitschrift, also die Verbandszeitschrift, die alle Mitglieder erhalten.

Und die Dressurstudien sind noch nett, wenn man in die einzelnen Themen so tief einsteigen möchte, dass man mehrere Seiten intensivst beleuchtet.

Bei den anderen komme ich zu leicht in Versuchung, den Chefredakteur zu erschlagen und die Verlage zu bitten, sich als Nachfolger jemanden mit wirklich Ahnung vom Pferd zu suchen. Da ist so viel verdrehtes gefährliches Halbwissen drin, dass meine Zehennägel das nicht lange mitmachen.

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Kommentar von ponyfliege
13.02.2016, 16:24

apropos zehennägel:

falls dann bei einer mal das als aboprämie zu haben ist, dann kannst du sie bedenkenlos abbonieren. damit kriegst du die zehennägel problemlos unter kontrolle, bevor sie sich zu weit hochrollen.

http://www.hufpage.com/files/werkzeug_g.jpg

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Ich les sehr gerne die ,Mein Pferd' . Weniger als Wissensquelle sondern mehr so als Unterhaltung :b

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Ich finde MeinPferd am aller besten! Habe sie auch seit einiger Zeit abonniert!

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Meiner Meinung nach Cavallo.

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Kommentar von friesennarr
13.02.2016, 15:16

Die Bildzeitung der Reiter? Na als Schmunzelblatt und Witzzeitschrift ganz gut geeignet, aber als Infoportal absolut lausig.

Schlecht recherchiert, sehr schlechte Reporter die nicht mal eine gute Offenstallhaltung von einer Matschkoppel unterscheiden können und die irgendwelche Ausrüstungsgegenstände angeblich "auf Herz und Nieren" prüfen und dann eine total unverständliche Bilanz ziehen.

Und ganz wichtig Sensationslüsterne Berichterstattung mit vielen Verstärkungswörtern, damits auch nach drama aussieht. Schrecklich.

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