Auf Webseiten nicht. In jedem Stall laufen hunderte von Jugendlichen und sonstigen Pferdebegeisterten rum, die man gerne fördert, wenn man jemanden an seinem Pferd haben möchte. Warum sollte man das also in irgendwelchen Portalen ausschreiben und dann möglicherweise viele Unbekannte empfangen müssen, weil sie alle nicht halten, was sie beim Erstkontakt versprechen? Da ist es doch viel einfacher, man schaut sich in aller Ruhe all diejenigen an, die vor Ort sind und geht von sich aus auf die zu, die man für zuverlässig und sicher genug hält.

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Ich kenne Warmblüter, deren Halftergrößen von Pony bis Kaltblut reichen. Das kann man nicht pauschal sagen.

Als Pferdebesitzerin kann ich Dir aber auch sagen, dass ich definitiv von niemandem jemals ein Halfter geschenkt bekommen möchte. Lieber lädt mich jemand auf zwei Kugeln Eis ein. Ich habe mehr als genug Halfter, insbesondere solche, die mir "zugelaufen" sind, die nicht optimal sitzen, die ich persönlich potthässlich finde, die aus einem Material bzw. mit Beschlägen gefertigt sind, die ich nie gekauft hätte. Ich weiß genau, was ich kaufe, wenn ich ein Halfter kaufe und das ist ein exakt passendes Lederhalfter vom Sattler mit Messingbeschlägen. Sonst kommt mir nichts neu ins Haus. Alles andere hängt nur in einer dunklen Ecke des Spinds und wartet seit inzwischen 14 Jahren darauf, dass ich mal ein Ersatzhalfter auf die Schnelle brauche.

Und wie pony schreibt, Anbindestricke und Führseile sind ein Grauen, was den Leuten so verkauft wird, vielleicht kann man da noch was beisteuern. Was üblicherweise so verkauft wird, ist wesentlich zu kurz, so, dass man beim Führen nicht in der Lage ist, zu reagieren und beim Anbinden an ein panisches Pferd niemals ran kommt. "Zu Plastik", das Zeug brennt einem im unglücklichen Fall, dass man Zupacken muss, wenn das Pferd rein springt, durch die Handschuhe noch die Haut von den Händen. Mit Haken aus billigem Druckguss, die spröde brechen und wo dann die Einzelteile wie Geschosse durch die Gegend fliegen - ich habe schon von so einem Bruchteil ausgestochene Augen gesehen. Gar nicht schön. Deshalb hat bei mir jedes Pferd zwei Seile: Baumwolle, 3 m lang, Messing-Schnappschäkel, keine Knoten, keine Schadstellen im Flechtseil.

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Was macht welche Hunderasse edel? Das ist ein weit gesäter Begriff.

Ich bin selbst eher Hundemensch, auch mit Hunden aufgewachsen. Da komme ich mit jedem klar, würde mir selbst aber keinen Bernhardiner zulegen, wenn ich jetzt erst mal nach Rasse entscheiden würde.

Mit Katzen kann ich nicht so.

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Mit Sicherheit nicht. Ein Barebackpad bleibt, wie es ist. Alles andere verschlechtert seine Eigenschaften noch - und Barebackpads sind generell schon mit Vorsicht zu genießen, da sollte man das Pferd wirklich top beurteilen können und wissen, was man tut.

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Ich verstehe die Frage nicht.

Socken habe ich in einer Schublade, wie wahrscheinlich jeder Mensch. Davon ziehe ich früh ein paar an, gehe zur Arbeit, gehe in den Stall, komme nach Hause, ziehe sie aus und gebe sie zur Schmutzwäsche.

Shirts genauso, wobei ich da unterm Tag auch mal wechsle, wenn eines nass geschwitzt ist oder das Wetter doch wärmer oder kühler ist als vorhergesagt. Nach der Wäsche kommt das alles wieder in den Schrank und wird von dort entnommen. Stallschuhe stehen bei den Schuhen, die Reithose ist im Auto, dass ich sie anziehen kann, sollte ich im Stall entscheiden, ich hätte sie gerne.

Normalerweise ziehe ich in den Stall eine je nach Wetter lange oder kurze Arbeitshose an, die an der "Stallgarderobe" hängt, bis ich sie nach drei bis fünf Tragetagen wasche. Die gewaschene ist bei den Hosen im Schrank.

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Das ist sehr individuell. Die BHs, die andere lieben, ziehe ich schon nach 5 min zuhause aus und nie wieder an und umgekehrt.

Ich wüsste gar nicht, wer der Hersteller meiner ist. Ich kaufe die immer online, weil ich vor Ort immer nach plausibel klingender Beratung viel Geld ausgegeben habe und mit schrecklich drückenden Dingern heim gekommen bin. Da werden sie mir ganz von selbst vorgeschlagen und ich klicke dann auf kaufen, wenn ich mir seit ein paar Wochen denke "was? Schon wieder nur noch ein BH da? Ich muss dringend waschen!"

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Für die Pferde reicht das schon genannte Programm völlig. Sind ja vermutlich keine Leistungssportpferde. Für euch: Campingstuhl, Picknickdecek o. ä. mitnehmen und einen schattigen Platz direkt außerhalb des Zauns suchen, sodass Ihr einfach mal den Pferden beim Leben zuschauen könnt. Wird viel zu selten gemacht, weil man ja doch immer noch was anderes vor hat. Dabei kann man dabei so viel Wissen ansammeln.

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Reitstiefel werden nach Schuhgröße plus Höhe plus Weite verkauft. Die cm sind cm, da gibt's kein "ausfallen".

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Die Kompetenz des Stallbetreibers ist für mich der Schlüssel zum Glück.

Wer über Herdenverhalten von Pferden und deren Bedürfnisse als Dauerfresser, Steppentier, Flächenbewohner, Klimawiderständler und Lauftier Bescheid weiß, baut auch Ruheraum, Wegeführung, Untergründe, Fütterungssysteme (eine Raufe ist auch ein Fütterungssystem, hat halt keine Steuerungsmöglichkeit), ... für Pferde passend, sodass die Herde die Möglichkeit hat, dass Familien, die nicht zueinander passen, einander etwas aus dem Weg gehen können, dass man verschieden leicht- oder schwerfuttrige Pferde gemeinsam halten kann, ohne dass eines platzt und das andere nicht genug bekommt. Insbesondere muss der Stallbesitzer auch die Kompetenz haben, die Einsteller hinsichtlich der Bedürfnisse ihrer Pferde zu beraten und notfalls auch mal jemanden vor die Tür zu setzen, der nicht versteht, wie Gruppenhaltung funktioniert. Es gibt tatsächlich Menschen, die "ein Händchen dafür haben", ein Herdengefüge erheblich zu stören.

Das alles eben nach den vor Ort gegebenen Möglichkeiten, für die er nicht nur Kompetenz in Sachen Pferdebedürfnisse haben muss, sondern auch über Landwirtschafts- und Baurecht sowie Geologie und technische Möglichkeiten Bescheid wissen muss - oder eben Zugriff auf die entsprechende Kompetenz bei anderen Leuten haben muss.

Natürlich freue ich mich über eine gute Reitanlage, einen Trailplatz, ein Roundpen etc., die mir diverse Trainingsmöglichkeiten bieten. Aber das ist nice to have. Immer wieder sind längere Zeiten dabei, in denen ich die Reithalle oder den Platz überhaupt nicht betrete. Dressurarbeit kann man auch beim Ausritt machen und sollte auch da immer achtsam auf sein Pferd sein, ob es gut trägt, fit ist etc. und mit passenden gymnastizierenden Lektionen nachjustieren, wenn erforderlich. Es tut nur gut zu wissen, dass ich die Möglichkeit hätte, wenn ich wollte.

Für die Pferde ist natürlich perfekt, wenn man alles justieren kann, z. B. auch eine Weideselektion vorhanden ist, sodass man einem leichtfuttrigen weniger Weidezeit geben kann als einem schwerfuttrigen Pferd. Grundsätzlich möchte ich die Weiden so groß haben, dass sie wirklich mal ordentlich galoppieren können und nicht gleich am nächsten Zaun ankommen. Das macht die Pferde fit, trainiert insbesondere auch die Lungen, wenn sie da nach Lust und Laune Gas geben können. Im Auslauf sind solche Strecken doch eher schwer einzurichten. So viel Fläche zu haben, dass da richtig Gras drauf steht, ist in Deutschland aufgrund unsere Besiedelungsdichte oftmals Luxus. Aber Saftfutter ist eh nicht das wichtigste Futtermittel, wenn sie mit Raufutter abgedeckt sind und auf der Weide nur ein bisschen fressen, ansonsten zum Laufen und Genießen draußen sind, ist das auch recht. Mein altes Pferd kann langes Gras eh nicht mehr kauen, das jüngere würde platzen, würde es viel erwischen. Da müsste ich dann wieder die Zeit beschränken. So darf er 24/7 raus und ist trotzdem leicht fit zu halten.

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Der örtliche Reitsporthändler. Hat meist hochwertigere Sachen zum selben Preis. Bzw auch die Sattler haben inzwischen ein bisschen was in ihrer Werkstatt hängen.

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Ein Pferd fällt nicht tot um, wenn sein Besitzer nicht kommt. Hauptsache, es ist versorgt. Viele würden sogar ohne Menschenbesuch gesünder leben, wenn z. B. die Menschen nicht gut reiten. Und das liegt nicht nur an der Ausbildungszeit, einige haben seit 50 Jahren bei verschiedenen Ausbildern immer denselben Mist gelernt, auch, weil sie selbst selektiv lernen und nur das annehmen, was ihnen in den Kram passt.

Wenn sich ein Mensch ein Pferd kauft, geht er damit eine Verpflichtung ein, es durchzufüttern inklusive aller Nebenkosten, jahrein, jahraus. Man kauft sich ein 24/7 Pferd und muss für jeden einzelnen Tag das Geld aufbringen.

Reitbeteiligungen haben ein Pferd an 2/7 Wochentagen zur Verfügung. Klar entscheiden die nicht. Sie entscheiden nicht, wer die Hufe macht, was gefüttert wird, wie trainiert wird oder, oder, oder. Weil sie gehen können, wenn ihnen die Folgen der Entscheidung nicht gefallen. Der Pferdebesitzer steht dafür lebenslang gerade. Sie haben also weniger Rechte, aber genauso auch weniger Pflichten.

Ist es dafür nicht fair, wenigstens den entsprechenden Anteil zu bezahlen, dass man z. B. die Möglichkeit bekommt, ein 2/7-Pferd zu haben? Die meisten Pferdebesitzer runden sogar ab. Manche sogar so weit, dass sie draufzahlen, weil einige Kosten steigen, wenn man eine RB auf sein Pferd nimmt.

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Normalerweise bis 1.500 €. Aber aktuell sind auch Hänger beim doppelten Neupreis und fast vierfachen Gebrauchtpreis.

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Es kommt immer auf die Anleitung an. Mein Schulpferd stand die erste Stunde nur da und mir wurde alles erklärt, was ich fühle. Ich hatte die Fußfolgen und einiges mehr bereits gelernt, sonst hätte ich diese erste Stunde gar nicht erst bekommen. In der zweiten Stunde lernte ich anreiten, halten, anreiten, halten. Damit brachte ich mehrere Stunden zu. Meinem Lehrer war aber wichtig, dass ich gleich alles lerne, was ich fühlen, worauf ich wie reagieren muss, damit nie die Qualität verloren geht.

Getrabt sind wir bei einer Stunde wöchentlich durchschnittlich nach zwei Jahren, denn wir sollten niemals das Gehopple von Anfängern als normal ins Bewegungsgedächtnis einlernen, sondern lieber im Schritt richtig gut vorbereiten können, bevor wir mal zwei, drei Trabtritte probieren und durchparieren, bevor die Qualität verloren geht.

Longe am Anfang hat halt das Problem, dass der Kreisbogen unsymmetrisch ist und der Reiter die unsymmetrischen Dinge leichter lernt, wenn er die symmetrischen schon auf die Reihe bekommt. Deshalb kam diese bei uns hinzu, als es ans galoppieren ging.

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Verpappt und viel Wolle drauf. So gar nicht beim Fellwechsel helfen ist schon fies, insbesondere, wenn man kein fliesendes Wasser zum selbst baden, Sand, Kies u. v. m. zum Abwälzen anbieten kann und da das die meisten nicht anbieten können, weil Stallanlagen z. B. an die Vorgaben der Bau- und Umweltämter gebunden sind, können sich die Tiere nicht selbst bedienen und ein Striegel wird nötig.

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Ein No-Go ist für mich alles, was ohne Absprache mit meinem Pferd passiert.

Wichtig ist für mich, dass die RB absolut zuverlässig kommt und sich von mir so formen lässt (indem ich sie in den passenden Unterricht schicke), dass sie mich in meiner Arbeit unterstützt und diese nicht torpediert. Daher lieber einen Anfänger, der lernfähig ist als jemanden, der seit 50 Jahren dieselben Fehler macht. Die erste Zeit muss man eh alles begleiten.

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Peta hat mit Tierschutz genauso wenig zu tun wie andere solche Körperschaften. Das ist alles ein Geschäft, generiert aus den Emotionen der Menschen. Es gibt hier auch einen "Gnadenhof" mit mehreren Standorten, der ganz gruselig Tierleid zur Schau stellt und sich damit eine goldene Nase verdient.

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Die Decken sollten besser Nachschwitzdecken heißen, dann wäre mehr Menschen klar, dass die Pferde damit eben nicht schneller trocknen, sondern - meist aus physiologischen Gründen - am nachschwitzen gehalten werden.

Ansonsten ist so eine Decke nur sinnvoll, wenn ein Pferd z. B. infolge einer Verletzung im Schockzustand ist.

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Das meiste, was in dem Zeug drin ist, ist noch viel gefährlicher als Hafer. Beispielsweise halten so Dinger ohne größere Mengen von irgendeinem Zucker gar nicht zusammen.

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Es hat sich herum gesprochen, dass Zebras deshalb nicht komplett zerstochen sind, weil ihr Muster es Insekten schwer macht zu landen. Dummerweise haben diejenigen, die denken, das Muster auf die Pferde gebracht würde diese schützen, vergessen zu bedenken, dass im Lebensraum der Zebras ganz andere Licht-Luft-Verhältnisse herrschen als hierzulande, die die Wirkung erst ermöglichen. Deshalb hilft weder die Zebradecke noch die Bemalung des Fells. Die Decken werden oft gekauft, weil sie billig angeboten werden.

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