Ein Pferd, das nicht an den Hilfen steht, kann nicht schwingen und lässt dich nicht sitzen - für euch beide schädlich. Keine schwunghaften Gangarten reiten, bevor es richtig sauber an den Hilfen ist und gut über den Rücken geht. Jeder schlechte Trabtritt oder Galoppsprung ist ein Rückschritt. Lieber später und in extrem kurzen Reprisen damit anfangen als zu früh alles falsch lernen.

Wie reagiert der Reitlehrer?

...zur Antwort

Such den Rahmen, der dir wirklich passt und nimm das Material an, aus dem er ist.

Bei Gravel mit Tourausrüstung wirst bei Alu landen. Stahl wüsste ich nicht, wo es gibt, Carbon hat oft die Anschraubpunkte für Tourausrüstung nicht.

...zur Antwort
Vielleicht

Wenn ich einen gratis Test bekäme, würde ich ausprobieren, was das Zeug taugt, ob ich z. B. den Eigentakt meines Pferdes in den Gangarten erfassen kann und ob es von seiner Konstitution eher ausdauernd ist oder eher Sprintertyp, der mehr Wechsel braucht, ob ich unsere Stärken erfassen kann und die dann im richtigen Moment genutzt werden, um einen Glanzpunkt zu setzen, ...

...zur Antwort

Wenn du angaloppieren aus dem Schritt und Schenkelweichen übst, solltest du noch mindestens 5, eher 10 Jahre nicht an fliegende Galoppwechsel denken. Was du übst, sind absolute Anfängerlektionen, Reiterwettbewerb-Niveau. Für fliegende Wechsel braucht es bereits einen guten Versammlungsgrad, mindestens Dressur Klasse M. Du musst dich der Reihe nach hoch arbeiten. Von hinten rein geht's nicht.

...zur Antwort

Wenn in der Aufgabe steht "überstreichen" ist es immer beidhändig. Sonst steht die Hand dabei, die überstreicht.

...zur Antwort

Procavallo fertigt dir jede gewünschte Form exakt konfiguriert für das, was du willst und genau für deinen Sattel passend. Inklusive freier Auswahl an Steppmuster, Biese, Kordel oder eben nicht. Und das in einer guten atmungsaktiven Qualität.

...zur Antwort

Du kannst definitiv nicht versammelt reiten. Sonst würde sich deine Darstellung ganz anders lesen. Es ist eines der höchsten Ziele der Reiterei, dass man Versammlung jemals erreicht mit einem Pferd.

...zur Antwort

Nein. Du musst vollständig in die Knie gehen können, ohne dass es klemmt. Kauf sie dir in deiner Größe, auch wenn du ein paar Wochen warten musst.

...zur Antwort

Krämer ist nicht zwingend günstiger als jeder andere Reiterladen, nur dass Krämer ein ganz kleines bisschen günstiger anbieten kann, weil sie eben geläufige Größen anschaffen, um sie weiterzuverkaufen, während der Einzelhandel direkt für den Kunden bestellt und dann eben passend für dessen Beine.

Obwohl Krämer theoretisch günstiger anbieten können müsste, weil sie z. B. 1.000 Stiefel in Schuhgröße 38, Wadenweite 37, Höhe 44 anschafft, sehe ich dort häufig höhere Preise als bei Einzelbestellung. Also geh einfach in einen Laden und lass dir passende verkaufen.

Lass unbedingt den Händler messen. Passiert beim Messen ein Fehler, übernimmt derjenige die daraus entstehenden Kosten, der gemessen hat. Misst du selbst, trägst du auch selbst das Risiko. Da jeder Hersteller insbesondere die Höhe anders misst, kann da schon mal was schief gehen.

...zur Antwort

Wer auf Öl fährt und das Rad wirklich sehr gut in Betrieb halten möchte, sollte nach Rückkehr einer Fahrt die Kette durch einen sauberen Lappen laufen lassen und danach neues Öl auftragen und komplett durchschalten - das ist auch kurz vor dem nächsten Einsatz nicht verkehrt. Je besser das Öl, das man benutzt, desto seltener muss man mit Antriebsreiniger entölen und komplett neu machen. Man kennt es ziemlich schnell: bei nicht so tollem Öl klebt schnell Dreck drin, das Gesamtsystem wird dunkel, bei gutem bleiben Kette und Ritzel silbrig.

Wenn man auf Wachs fährt, braucht man nicht so oft pflegen, aber immer deutlich vor dem nächsten Einsatz, eher direkt nach Rückkehr, denn das aufgetragene Wachs soll auf der Kette erst fest werden (überschüssiges hat man idealerweise auch hier mit einem Lappen abgenommen nach dem einwachsen), bevor man wieder fährt.

Bei beidem gilt: wer ein gutes Gehör hat, hört, wann Pflege fällig wird, wer unsensibel hört oder zu laute Umgebung hat, hört es erst, wenn es längst fällig gewesen wäre.

Aber bei allem Putzen und Ölen wird von ganz vielen das Reifenmanagement übersehen, obwohl dieses sicherheitsrelevant sein kann. Man wird immer erschrocken angesehen, wenn man die Leute fragt, ob sie für Nichtnutzung den Druck verringern und zur nächsten Nutzung wieder erhöhen - für einen Radfahrer, der es gelernt hat, ein ganz normaler Vorgang.

...zur Antwort

JETZT kommt mir DIE Lösung für Grip-Reithosen! Eine Radlerhose drüber ziehen bzw so etwas über knielange Leggings. Dann ist das blöde Zeug vom guten Sattelleder weg!

Aber zu deiner Sache: Reitsocken waren ursprünglich dazu da, dass die Klettverschlüsse der Beinabschlüsse und die Nähte, mit denen der Lederbesatz in den Hosenstoff eingenäht war, nicht auf der Haut scheuern. Dazu gehören sie unter (!) die Hose.

In den 80er Jahren hat man bei Hitze auf Turnieren unzählige Male gesehen, dass man die Pferde in die neben dem Hänger abgesteckten Paddocks gebracht oder angebunden hat und sich selbst dann Erleichterung verschafft, indem sie Stiefel und Socken ausgezogen, den Klett geöffnet und das Hosenbein nach oben gestülpt hat, wenn man davon überzeugt war, dass man nicht mehr ran muss. Immer wieder stellte sich überraschend raus, dass man mit seiner Wertung doch platziert war. In der Eile schnell auf's Pferd zu kommen gab es keine Chance, die langen Socken wieder unter die Hose zu bringen. Die Stiefel waren aber barfuß unangenehm, die Socken sich um die Knöchel stauen lassen, auch. Also hat man sie schnell über die Hose gezogen in seiner Zeitnot.

Irgendwie ist das geblieben.

Da der Stiefel dann aber Spiel hat, die präzise im richtigen Moment spanndende Wade erst verzögert auf den Stiefel und damit das Pferd einwirkt, die Hilfe dadurch nicht mehr präzise genug ist, hat unser alter Reitlehrer das direkt unterbunden. Wenn er zu spät kommende Hilfen sah, hat er den Reiter zu sich zitiert, von oben in den Stiefelschaft geschaut - hat er da einen Strumpf gefunden, war die Reitstunde in dem Moment beendet. Man lief also Gefahr, 45 min zu zahlen und nach 5 min aussortiert zu werden.

Ich kenne heute noch keine detailgenau ubterrichtenden Lehrer, die Socken über der Hose zulassen. Aber genauso wenig lassen die dich mit dem Silikonzeug auf's Pferd. Es gibt heute so gute Mikrofaser, da muss man nicht mehr teuer für Hosen mit Leder bezahlen und nach jeder Wäsche stundenlang Leder cremen, es gibt also keinen Grund, sich so eine Silikongriphose zu kaufen. Bei Mikrofaser braucht man auch keine langen Socken mehr, die Nähte der Lederbesätze waren deutlich härter - dafür hat Leder bei Hitze besser klimatisiert. Da ich auch keine Klettbündchen mehr habe, reichen heutzutage kurze Sportsocken.

...zur Antwort

Da ich die Pferde nicht danach auswähle, ob ihr Stoffwechsel zu der Haltungsgruppe passt, die mir zur Verfügung steht, bin ich extrem dankbar um den Aktivstall und seine Dosiermöglichkeiten. So ist es mir, seit ich 2011 den Stall gefunden habe, möglich, leicht- oder schwerfuttrige Pferde gemeinsam in einer Gruppe zu halten, die so viele "Familien" bildet, dass sie eine finden, in die sie rein passen. Die Mühe mit den Menschen, die dazu gehören haben ja zum Glück meine Stallbetreiber und nicht ich.

Wir haben sogar, was es nicht allzu oft gibt, eine Weideselektion, wo man einstellen kann, wann sie raus dürfen. Rein holen, damit sie ihre Zeit nicht überziehen können, gehört dann halt auch dazu. Die Stallbetreiber bieten einen Zeitpunkt täglich an, zu dem sie rein holen, damit sie selbst einmal täglich wirklich alle Pferde sehen. Dazu sind sie zu drei weiteren Zeiten täglich im Stall und kontrollieren durch, laufen aber dann nicht mehrere hundert Meter ans Ende der Koppeln.

Heu ist in Selektionsbereichen und in Heudosierern für die Pferde, Kraftfutter im Automaten, Mineralfutter auch, Stroh ist zugänglich in einer Raufe, Einstreu grundsätzlich nicht fressbare.

...zur Antwort

Wenn es nicht gemessen war, dann schreib halt dazu, dass es eine Schätzung war oder lass die Angabe ganz weg. Einen Lochabstand von 20 cm hab ich noch an keinem Sprungständer gesehen - damit kannst ja nicht vernünftig bauen.

...zur Antwort

Tatsächlich hängt es nicht nur von der Anatomie deines Pferdes ab, sondern auch von deiner, wozu der Sattler raten wird.

Ich sitze in Passier Springsätteln tendenziell sehr gut und habe auch Pferde, die drunter passen. Ich sitze auch in Prestige Dressursätteln gut, nicht aber in Henning ... Natürlich immer mit entsprechend ausgewählten Anpassungen wie Blattlänge, Bügelaufhängung, ...

Tipp: egal, wie gut du beim Probereiten sitzt und egal, wie verfügbar einer mit festen ist - bestell dir Klettpauschen. Der Aufpreis, wenn es einen gibt, ist meist minimal und ich bereue, dass ich meinen Springsattel direkt vom Test weg erworben habe, weil der super passte. Umarbeiten auf Klettpausche ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellt und deshalb scheue ich es noch, aber inzwischen ist mir eine Pausche etwas im Weg, zu der ich beim Probereiten noch null Kontakt mit dem Bein hatte.

...zur Antwort