Ich musste bei Helmen sehr lang suchen, bis ich einen fand, der mir passte. Die meisten drücken mich irgendwo. Entsprechend konnte die Optik bei mir gar nicht mehr zum Zug kommen, denn ich kaufe jetzt immer den einen, der mir passt und da es oft verschiedene Farben gibt, suche ich mir eine aus, aber eben nur von diesem Modell und fertig. Ich fürchte, Du musst einfach alles anprobieren, was Du findest und hoffen, dass das Modell dabei ist, das Dir an Dir gefällt UND nicht drückt.

Interessant zu wissen ist noch, dass unter UV-Strahlung Weichmacher aus dem Helm sich lösen und der Kunststoff spröder wird. Wo eine gesetzliche Helmpflicht besteht, z.B. beim Motorradfahren, gilt ein Helm nur 7 Jahre (ist das noch heutiger Stand, als ich 1995 mit der Materialprüfung zu tun hatte, waren es 7 Jahre) lang als sicher, dann muss er getauscht werden. Daran sollte man auch bei seinen freiwilligen Sporthelmen denken. Deshalb wirst Dich jetzt durchaus auf die Suche begeben dürfen, wenn Du sagst, der ist schon älter.

...zur Antwort

Wird das Mineral nicht so gefressen? Ich trenne das immer gerne vom Grundfutter. Gut, bei uns geht es schon deshalb nicht zusammen mit dem Kraftfutter, weil sie den Hafer im Stall selbst abholen und beim Raufutter kann man es nicht untermischen. Aber ich möchte auch sehen, wie sie ihr Mineral fressen, ob sie was übrig lassen, nur mal so aus Oberflächlichkeit oder ob ich an ihrem Fressverhalten eine Änderung des Bedarfs ablesen könnte und vielleicht mal neu abstimmen sollte ... Entsprechend ist es mir immer wichtig, das so zu geben.

...zur Antwort

Wie geht das mit den 12 h? 8 bis 10 Koppel sind 2 Stunden + 2 Stunden nicht freie Bewegung, sind bei mir 4 Stunden. Ob die Pferde mit viel Stehen klar kommen, zeigt sich erst später. Sie bekommen halt die harte Muskulatur, die Boxenpferde immer haben und Stoffwechselbeschwerden, die von dem aufgrund des schlechteren Stoffwechsels kommen, kommen so schleichend, dass es viele nicht merken. Genauso Bewegungsbeschwerden. Das wird dann meist in die Rubrik "altes Pferd" eingeordnet, weil man ja keinen Vergleich hat.

Unsere leben im Aktivstall und haben (so die Koppeln nicht wegen zu weich gesperrt werden müssen) 24 Stunden Zugang über die Selektionstüre. Sie müssen zwar auch einmal täglich rein, weil das einfach der Kontroll- und Rückholzeitpunkt ist, ohne den Begrenzungen auch nicht funktionieren würden, aber können, wenn sie möchten, sofort wieder raus.

...zur Antwort

Normalerweise verkaufen die Sattler die Sättel zur UVP und in ihrer Gewinnspanne zwischen Einkauf des Sattels beim Hersteller und UVP sind die Erstanpassung und Nachpolstern nach dem ersten Setzen (nach ein paar Wochen reiten) enthalten. Entscheiden kann das natürlich jeder Sattler selbst, aber ich kenne doch rund 10 Sattler in der Gegend und habe noch nie was anderes erlebt. Frag Deinen Sattler einfach. Dem ist es auch lieber, wenn jemand vorher fragt als wenn er hinterher drum diskutieren darf, weil der Kunde angenommen hat, das wäre enthalten.

Das "Maßfertigen" ist immer einfach jedes "Bauteil" des Sattels (Baum, Kissen, Sitz, Blätter, ...) so auswählen, wie es zu Deiner und der Anatomie des Pferdes passt. Übrigens sind diese als "Maßsättel" so enorm beworbenen Sättel meistens aus demselben Werk mit eben einem anderen "Branding", also eben auf die "Maßmarke" getrimmt und die Maßarbeit ist dann dennoch nur das zusammenkonfigurieren, das man bei jeder anderen Marke auch bekommt. Ausgenommen davon sind die Holzbäume, die speziell geschnitzt werden, doch die sind auch nur dann änderbar, wenn die Änderung durch Wegnehmen von Material erfolgen kann. Müsste was zugefügt werden, hat man Pech.

...zur Antwort

Das eine ist die Angabe in mm (135 mm), das andere in cm (13,5 cm).

Aber Achtung: 135 ist nicht gleich 135 ... es kommt drauf an, wie die Trense im Maul liegt. Es kann sein, dass dem Pferd bei einer einfach gebrochenen Trense die 135er gut passt, es aber von einer anderen eine 145er oder auch 125er Größe braucht. Da hilft nur eine vorsichtige Anprobe.

...zur Antwort

Einfach im Internet mal Reiterladen oder Reitsportgeschäft suchen. Da werden Dir in Deiner Umgebung nicht nur die Discounter angezeigt, die eh jeder kennt, deren Preis-Leistungs-Verhältnis aber auch zu wünschen übrig lässt (die Discountmarken taugen nichts und die Markensachen bekommt man im Reiterladen sogar meist günstiger), sondern auch die lokalen Einzelhändler, die Dir alles besorgen, was sie auftreiben können und wo Du eben die Marken (egal, ob nun HKM oder Pikeur oder Waldhausen) oft sogar deutlich günstiger bekommst.

...zur Antwort

Im Prinzip muss man ein Pferd, das jederzeit die Möglichkeit und auch Anreize hat, sich zu bewegen überhaupt nicht zwangsbewegen. Wenn man ein Pferd nur möchte, um es anzusehen und sich dran zu erfreuen, kann man ihm guten Gewissens in seinem Herdenleben zusehen.

Nur wenn wir sie nutzen möchten, müssen wir sie eben für die Nutzung bereit machen, indem wir ihnen die Dinge beibringen, die sie brauchen, die Muskulatur antrainieren und, und, und ... d.h. es kommt drauf an, was man mit dem Pferd machen möchte. Ich bin beispielsweise derzeit verletzt und kann nichts machen mit den Pferden, ich sitze grade im Rollstuhl. Alle paar Tage lang lass ich sie mir aus dem Offenstall holen, um sie zu kraulen, um einfach selbst nicht unter dem mangelnden Kontakt zu den Pferden zu leiden. Brauchen tun sie mich nicht. Natürlich verlieren sie die vorher antrainierte Reitmuskulatur. Ich aber auch und entsprechend können wir dann ja gemeinsam wieder aufbauen, wenn ich dann irgendwann mal wieder fit sein werde.

Wenn Dir das Pferd zur Verfügung gestellt wird, kann es aber sein, dass sich der Besitzer ein stetiges Training vorstellt und Du keine andere Wahl hast. Außerdem ist fraglich, ob ein zweimaliger Herdenwechsel nicht unfair für das Pferd ist, zu Beginn und zum Ende der Zeit, in der es Dir zur Verfügung steht. Viele Pferde brauchen bis zu einem Jahr, bis sie in einer Herde so richtig ankommen, dass sie wieder entspannt sind und mit allem klar kommen. Zumal ein Boxenpferd ganz andere Muskulatur hat und komplett ummuskeln muss beim Wechsel von einer "stehorientierten" härteren Muskulatur auf die weiche Bewegungsmuskulatur. Das vorher und nachher ... und dann ein freiheitsgewöhntes Pferd nachher wieder in die Box stellen (bei seinem Eigentümer hat es offenbar keinen Offenstall, sonst würde er ihn Dir sicher auch vorschreiben) ... puh, das würde ich jetzt nicht können.

...zur Antwort

Meinungsverschiedenheiten mit Rb?

Hey! Also mein Problem ist momentan meine Rb ( er ist ein Hafi und 19 Jahre). Er steht das ganze Jahr über auf der Wiese mit anderen und ging früher im Schulbetrieb. Nun hatt er zu einem Privat besitzer gewechselt und wird meistens höchstens eine Halbe Stunde geritten und momentan wird er wegen dieser hitzewelle nur schritt ins Wasser und wieder zurück geritten und das meistens ohne Sattel. Ich hatte letztens eine Freundin dabei die sich schon recht gut mit Pferden aus kennt. Wir sind zum Wasser und haben bemerkt das er mega power hatte also haben wir ihn dan noch auf dem Platz laufen gelassen. Er ist extrem viel galoppiert und auch über eine kleine Stange (von sich aus gesprungen). Am nächsten Tag habe ich ihn geritten und mal Dreieckszügel ausprobiert, sodass er wirklich richtig schön in Anlehnung ging. Mit den dingern hat er sich scheinbar richtig wohl gefühlt und auch das viele laufen hat ihm gut getan den sein besitzer meinte das er den nächsten Tag wohl schön ging. Eine gute Woche später bescherte er sich das der Hafi bei der Hitze nicht so viel laufen sollte und wir hätten ihn demnach ausbremsen sollen, was für mich Quatsch ist weil er anscheinend viel mehr Bewegung braucht als wir ihm das Jahr über geboten haben (klar er steht auf der Wiese aber er bewegt sich nicht von alleine) und er das von sich aus sozusagen gemacht hatt. Das nächste war er sollte auch nicht über so kleine Hindernisse springen weil er so dick ist und sich übertreten könnte. Außerdem sollte ich ihn nicht mehr mit Ausbildern und Co. reiten weil er ja ein Freizeit Pferd ist. Wenn wir ihn aber immer ohne reiten läuft er sozusagen im hohlkreuz was ihm auch nicht gut tut, Freizeit Pferd hin oder her. Das er nicht springen soll kann ich auch eigentlich verstehen aber der besitzer macht ja selber nix da gegen, also er gibt dem Jau keine fressbremse so das er sich immer weiter fett frisst und der besitzer läuft ,wie ich schon erwähnt hatte, nicht genug mit ihm das er die Chance hätte ab zu nehmen.

Sorry habe vergessen zu erwähnen das der Hafi schon einmal Dreieckszügel drauf hatte, was mit dem Besitzer angesprochen war und er fand es eigentlich auch ganz gut (außer komischer Weise das eine mal)

Ich nehme auch momentan reitunterricht, nur nicht auf ihm weil er in einem Privat Stall steht und es dort niemand anbietet.

Sorry für Rechtschreibfehler

...zur Frage

Ok, der Besitzer scheint ja absolut tiefenentspannt zu sein.

Ein übergewichtiges Pferd lässt man nicht springen. Egal, wie hoch. Würde das jemand bei mir versuchen ohne vorher zu fragen, wäre er schneller weg, als er es mitbekommen würde. Erst muss das Pferd abnehmen, dann kann es wieder sportlicher bewegt werden.

Mit Ausbindern kann kein Pferd auch nur in sowas ähnlichem wie Anlehnung laufen, völlig egal, welcher Bauart die sind. Es zieht sich rückwärts oder drückt drau, sonst bekommt es bei jedem Schritt, Tritt oder Sprung eins ins Maul, sieht dadurch für Ahnungslose etwas netter aus, macht sich damit aber nur die Halswirbelsäule kaputt und das für immer, denn die entwickeln damit Arthrosen.

Natürlich sollte man für mehr Bewegung und vor allem biomechanisch korrekte Bewegung sorgen, wenn das Tier übergewichtig ist, denn Übergewicht ist alles andere als gesund, aber ob und wie das gemacht wird, ist Sache des Besitzers. Eine Fressbremse ist nicht die richtige Lösung, eher mehr Bewegungsanreize im Alltag plus Bewegung durch den Menschen, nichts zufüttern, ganztags auch Raufutter anbieten, ...

Aber die Fehler des Besitzers durch genausoschlimme Fehler noch verschlimmern, ist halt definitiv auch nicht die Lösung und ich würde es verstehen, wenn der Besitzer sofort gekündigt hätte, als er das erfuhr, denn, ganz ehrlich, ich hätte es gemacht, wenn jemand einfach seine Ideen an meinem Pferd ausprobiert.

...zur Antwort

Zu dem Thema ist viel, viel Halbwissen unterwegs.

Wer das ganz nett aufklärt, ist der "Vierpfotenmakler" Dennis Keller, der eben Versicherungsmakler ist mit Schwerpunkt Versicherungen rund um das Tier. Er hat selbst Pferde.

In seinem Blog unter https://vierpfotenmakler.de/blog/pferd-reiter/ schreibt er immer wieder über solche Themen, z.B. hier:

https://vierpfotenmakler.de/reitbeteiligung-einschluss-in-die-thv/

Auf seiner Facebookseite erklärt er teilweise sogar auch öffentlich an Beispielen, warum er das sagt:

https://www.facebook.com/Vierpfotenmakler

...zur Antwort

Klar. Wer Musik schneiden kann, kann das ... ich biete das auch meinen Kunden an. Diejenigen, die das professionell machen, bieten auch die Recherche an, wie urheberrechtlich Bearbeitung geregelt ist und machen die Unterlagen fertig, die der Veranstalter braucht, um die GEMA-Meldung korrekt zu machen. Es kostet halt jeder Schritt, den der Anbieter übernehmen soll, weil da sitzt man schon mal Stunden dran, je nachdem, wie man an die Quellen ran kommt. Daher würde ich, wenn es nicht um eine Grand Prix Kür geht, die auf einem wichtigen Event oder mehrfach eingesetzt werden soll, eher im privaten Bereich unter engen Freunden suchen, wo man mit gegenseitiger Hilfe ausgleichen kann.

...zur Antwort

Ich will mal ehrlich sein: Wäre mir das Pferd begegnet, würde ich nicht sagen, wo und wann.

Ich habe selbst ein Pferd, das Schulpferd war und ich wurde ständig drauf angesprochen, es kamen sogar welche, die Reitbeteiligungen drauf wollten ... wenn ich je wieder ein Pferd aus einem Schulbetrieb kaufe (ich hoffe ja, nicht), so hoffe ich, aus einem, der sehr, sehr weit weg ist und dann hoffe ich sehr, dass nicht zufällig ein Reiter von dort in meine Gegend zieht. Wenn man sich für sein Pferd entschieden hat, möchte man mit ihm seinen Weg gehen und nicht den der Vergangenheit.

Natürlich habe ich gelesen, Du möchtest nur wissen, ob es ihm gut geht und nicht den Leuten auf den Pelz rücken. Ob es ihnen gut geht, hätte mich bei all den vielen, vielen Pferden, mit denen ich vor den eigenen Pferden zu tun hatte, auch gerne gewusst und eines ist mir auch später wieder begegnet. Aber all die anderen habe ich nie wieder gesehen, nie wieder etwas gehört. Die Besitzer, bei denen ich sie geritten habe, haben mir auch nie gesagt, wohin sie sie verkauft haben und jetzt, im Nachhinein betrachtet, war das auch goldrichtig, obwohl ich die bestimmt nicht gestalked hätte. Das bin ich nicht, das war mir seinerzeit schon klar, dass das nicht gut ist. Aber dann brauche ich auch keinen Namen eines neuen Besitzers.

...zur Antwort

Das ist eine andere Steppung, schätze ich mal.

Eskadron spart immer ein bisschen am Material und schneidet extrem knapp. Wenn der Sattel nicht zufällig den Eskadron-kompatiblen Blatt- und Kissenschnitt hat, passen die nicht. Und der Schnitt des Sattels ist nunmal eine Frage der Anatomie von Pferd und Reiter. Zusammen mit der oft nicht ganz so hochwertigen Verarbeitung verstehe ich den Hype absolut nicht, warum es Menschen gibt, die das für Qualität halten.

...zur Antwort

Ich würd's nicht machen. Was bekommt man schon mit? Einen Sattel, den die nicht mehr brauchen können. Da kannst Dich drauf einstellen, dass Du sehr viel günstiger fährst, wenn Du Dich beim Sattler Deines Vertrauens nach einem gebrauchten erkundigst, weil meist nimmer der Händler sein ältestes Trumm und schaut nicht, ob das für das Pferd anzupassen ginge durch einen Sattler. Wenn er darauf schauen soll, dann holt er den Sattler, kauft etwas und verkauft das an Dich weiter - ohne dass Deine eigene Anatomie berücksichtigt wird. Dann hast zwar einen dem Pferd passenden Sattel, aber Dir passt er vielleicht gar nicht. Und vielleicht ist der von einem Sattler, der dann zu weit weg ist von Dir. Und Dein Sattler muss dann anpassen, was ein Kollege ausgesucht hat. Möglicherweise hat Dein Sattler mit dem Hersteller gar keine Erfahrung, muss dann nach allem erst suchen, hat vielleicht ein Werkzeug nicht, das genau dieser spezielle Sattel braucht ... ich würde den Sattler zum Pferd bestellen, wenn ich es habe.

...zur Antwort

Das ist schwierig, weil die Ställe ja ihr Personal haben, das bezahlt werden muss, Monat für Monat ... die können ja nicht einen Arbeiter kündigen, weil da grad jemand kommt, der gelegentlich was arbeiten möchte. Da zahlen sie was drauf.

Am ehesten geht das noch bei kleinen Pferdehaltungen, wo jemand die Arbeit neben dem Vollzeitjob macht, aber nicht in Betrieben, die wirtschaftlich geführt werden.

Vielleicht auch noch in Vereinen mit vereinseigenen Pferden, dass die einfach den fleißigsten Mitgliedern mal eine nicht gebuchte Stunde überlassen. Aber das werden sie erst nach sehr viel Arbeit machen.

...zur Antwort

MIT Cavaletti nicht, damit kann man an der Erweiterung arbeiten, wenn der Bewegungsablauf schon schön ist, aber wenn der noch nicht passt und man nimmt Cavaletti her, kommen Schaukelpferde raus, deren Rückenlinie wie eine Wippe auf und ab kippt.

...zur Antwort

Mit korrekter Hufbearbeitung. 2 bis allerhöchstens 4 Wochen, dann ist der Spuk vorbei, wenn der Hufbearbeiter was von seinem Job versteht. Wenn nicht, wäre ein Wechsel anzuraten, denn wo die Ursache (meist ein zu enger Strahl) nicht beseitigt wird, kann man schmieren und machen und tun, was man will, wird die Ursache beseitigt, kann man grade mal unterstützen, aber die eigentliche Arbeit macht der Bearbeiter: Ursache abstellen und Wachstum nutzen.

Während der paar Wochen pflegt man, indem man es täglich einmal trocken auswischt. Möglicherweise kann man noch etwas nachhelfen, indem man Zahncreme rein streicht. Einfache billige, weil die "Nobelvarianten" meist "Putzkörperchen" haben, die man da nicht drin haben möchte. Aber das hilft nichts, wenn das nicht sauber frei geschnitten wird und zwar etwas häufiger als man sonst Huftermin hat.

...zur Antwort

Hafer. Im ganzen Korn, damit genug Speichel mit in den Magen kommt - der ist wichtig, um die Darmverdauung zu erhalten.

Heu - und je schwerfuttriger und je höher die Trainingsanforderungen sind, umso energiereicher. Geht natürlich nicht in einer gemischten Pferdehaltung, wo daneben der Haflinger steht, dass jedes Pferd das geeignetste Heu bekommt, entsprechend brauchen manche Sportpferde dann doch noch Hafer dazu. Viele Pferde-Ernährungswissenschaftler füttern in Rennställen einfach das passende Heu, das kann für Rennpferde auch ein hoher Anteil Heulage sein, die ein Freizeitpferd gar nicht verstoffwechseln könnte und KEIN Kraftffutter - für Pferde im Sport! - und fahren gut damit.

Lediglich das Mineralfutter sollte noch mit Bedacht gewählt sein.

...zur Antwort

Nichts.

Ein Halfter hat das Pferd am Kopf, wenn es kommt und ein Anbinde- und Führseil sollte hoffentlich auch dabei sein.

Alles weitere ergibt sich aus dem Alltag: Als erstes wird man feststellen, welche Fellstruktur das Pferd hat in der aktuellen Saison und sich eine dazu passende Bürste kaufen.

Dann wird man seine Dienstleister ans Pferd bestellen: Den Zahnarzt, mit dem man über Trensen sprechen kann, was passt; den Sattler, mit dem man über Sattel und Zaum spricht, wobei man auch an den Kappzaum denken sollte, denn auch hier ist der Sattler in aller Regel ein guter Ansprechpartner; den Hufbearbeiter, der einem hoffentlich nicht so einen ungünstigen Huf attestieren muss, dass man hierfür was braucht; den manuellen Therapeuten, der das Pferd einmal durchcheckt und feststellt, was bei der Arbeit zu beachten ist; der Trainer, mit dem man die Arbeit abstimmt ...

Das meiste, was man vor Ankunft eines Pferdes kauft, ist nachher ein Fehlkauf, daher so wenig wie möglich kaufen. Wenn man für den Notfall ausgerüstet sein möchte, dann Verbandsmaterial und Kochsalzlösung sowie ein Fieberthermometer und selbstaktivierende Kühlkompressen (die man nicht vorkühlen muss). Es ist immer hilfreich, wenn man den Tierarzt ruft, ihm die Körpertemperatur nennen zu können, dass er den Fall gleich einschätzen kann. Wunden, die sowieso gleich dem Tierarzt vorgestellt werden, vorher nicht behandeln, denn das verhindert eine korrekte Wundbeurteilung. Die Kochsalzlösung und das Verbandszeug sind also zum selber versorgen ohne Tierarzt - was die meisten Erstpferdebesitzer eh nicht machen, bis sich eine Grundkenntnis einstellt, was den Tierarzt braucht und was nicht.

...zur Antwort

Ich weiß jetzt nicht, ob wir einen Sattler in unseren Reihen haben. Der Anwender kennt meist nur sein Modell und die, die er mit in Erwägung gezogen hat oder sich mal genauer angesehen hat, wohingegen der Sattler die komplette Historie kennt und auch genau weiß, was sich im Verlauf der Entwicklung geändert hat. Daher würde ich an Deiner Stelle den fragen.

...zur Antwort