Welche ist die intelligenteste Lebensform auf unserem Planeten?

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Das sind Bakterien und m. E. Viren.

Diese Kreaturen haben sich den gesamten Planeten untertan gemacht. Sie haben in Form von Cyanobakterien die Athmosphäre mit Sauerstoff angereichert, sie (Bodenbakterien) sind die Ursache dafür, daß Pflanzen gedeihen können, und ohne Darmbakterien und einige weiterr Bakterienarten könnte kein Tier und kein Mensch leben.

Bakterien bestimmen sogar zu einem erheblichen Teil, was Menschen tun und nicht tun oder was sie empfinden (Nahrungsverträglichkeit, Verhalten infolge Hormon- und Enzymbildung).

Obwohl vorstellbar, ist es noch komplett ungewiß, ob die Körper höherer Lebensformen in Wirklichkeit vielleicht nur von Bakterienstämmen im Laufe der Evolutionsgeschichte gebaute Vehikel sind und ob unser vermeintliches Ich-Bewußtsein vielleicht nur das Überbewußtsein von Bakterienstämmen ist.

Sofern ein einer fernen Zukunft Roboter tatsächlich selbständig denken können, ein eigenes Bewußtsein haben und dann vielleicht gewaltige Riesenroboter sind, wäre es denkbar, daß auch diese darüber nachdenken, ob sie selbst die höchste Lebenform sind, und dann nicht darauf kommen, daß sie trotz allem von Menschen gesteuert sind.

Naja... untertan ...? Und wenn: Wäre das ein Kriterium für Intelligenz?

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@botanicus

Die Meinungen dazu differenzieren sehr. Generell ist ja Intelligenz als die Fähigkeit definiert, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Bakterien haben das offenbar geschafft.

Doch als Hauptmerkmal von Intelligenz sehe ich eher die Fähigkeit an, über alle Zeiten hinweg die eigene Art zu erhalten und sich den Umständen so anzupassen, daß man sich möglichst wohl fühlt.

Menschen haben in dieser Richtung gewaltig versagt, aber Bakterien haben augenscheinlich auch das gemeistert.

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Jaja. Bakterien sind so intelligent, die brauchen noch nicht mal ein Hirn. 

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@Sniffys

Auch das kann man unterschiedlich betrachten. Eine einzelne Zelle, auch wenn es eine Nervenzelle ist, wird sicher nicht viel Intelligenzleistung erbringen. Erst der Verbund vieler solcher Zellen löst das Problem.

Sowohl Ameisen als auch Bakterien kann man entweder als viele Einzelwesen betrachten oder auch im Verbund, also einen ganzen Ameisenstaat als Lebewesen und die einzelnen Ameisen als Körperteile davon. Sinnentsprechend kann man auch Bakterien so betrachten.

Gibt man eine solche Sichtweise vor, dann wäre das menschliche Gehirn vielleicht auch etwas, daß es noch nicht geschafft hat, daß alle Fähigkeiten erhalten bleiben, aber die einzelnen Zellen realtiv beliebig durch die Gegend wandern können.

Letzlich geht es aber bei allen solchen Fragen nicht darum, wie die Welt wirklich ist, solange niemand mit Gewißheit sagen kann, wo Bewußtsein überhaupt herkommt oder warum es überhaupt etwas gibt.

Es sind einfach nur unterschiedliche Denkmodelle, die mal hier oder mal da vorgestellt werden, ohne den Anspruch, daß es sich auch wirklich so verhält.

Ich sehe mich nicht verpflichtet, nur deshalb etwas für die absolute Wahrheit zu halten, weil es da eine Mehrheit gibt, die es so sieht. Was denkbar ist, das denke ich auch, prüfe, ob auch so etwas möglich sein könnte, und ich habe Spaß an solchen Gedankenspielen.

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@Dxmklvw

Genau. Du denkst. Das allein unterscheidet dich schon von Bakterien. Und Denken ist die Grundvoraussetzung für Intelligenz. Eine Bakterie vegetiert stur vor sich hin, nicht fähig, diesen Zustand je aus eigener Kraft zu überwinden, oder sich dessen überhaupt bewußt zu werden. Sie kann keine Probleme lösen und sie kann nicht willentlich ihre Umwelt so verändern, dass es paßt. Ein Mensch kann das. Ein Mensch kann im Marianengraben genauso überleben, wie auf dem Mond. Warum? Weil er seine Umwelt reflektiert, Probleme logisch löst und sich seine Umwelt so bastelt, wie er es braucht.

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@Sniffys

Denken wir, oder werden wir gedacht?

Intellligenz ist die Voraussetzung, um intelligente Lösungen zu finden. Eine sehr intelligente Lösung dafür, die Natur zu modifizieren, ist es, Lebewesen hervorzubringen. Die Natur hat es getan. Wo ist das Gehirn der Natur?

Doch das ist eigentlich alles piepegal. Ich habe, weil es mir gerade so in den Sinn kam, ein anderes Denkmodell vorgestellt, aber ohne jede Absicht, daraus eine wissenschaftliche Kultdiskussion zu machen.

Jeder mag sich seine eigenen Gedanken dazu machen. Manch einer läßt seiner Fantasie dann mehr Freiraum, und manch anderer verwirft es, weil es nicht in andere Muster paßt. Das alles ist normal und ok.

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@Dxmklvw

Ich möchte noch ergänzen: Ein Mensch besteht aus 10 mal mehr Bakterien als aus körpereigenen Zellen.

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@charmpagner

Diesbezüglich kann ich nicht gut mitreden, weil ich die Mengenverhältnisse nicht kenne. Ich weiß nur, daß es da einige Kilogramm Bakterien gibt, ohne die unser Körper nicht lebensfähig wäre.

Doch egal. Wenn ich daran denke, wie inzwischen für Bakterien beste Lebensbedingungen geschaffen werden, um sie für diverse Zwecke zu züchten, dann kann man auch das ganz anders sehen, als es überwiegend gesehen wird:

Ziemlich clever, diese Bakterien. Jetzt haben sie es sogar schon geschafft, das Vehikel Mensch zu benutzen, um so für sich selbst ein Paradies aufzubauen.

Und noch eins haben die Bakterien drauf. Sie haben vorgesorgt und sich Strukturen geschaffen, die verhindern, daß ihre Vehikel "Mensch" sie jemals beherrschen können.

Ob es wirklich so ist, weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, daß vieles ganz anders ist als das, was man überwiegend für fundierte Erkenntnis hält.

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Der Mensch ist die intelligenteste, uns bekannte Lebensform auf unserem Planeten.

Viele versuchen, intelligent als "nicht dumm" zu definieren, aber das scheitert an den unterschiedlichen Definitionen von dumm, denn oftmals wird schadhaftes Handeln als Äquivalent für dumm herangezogen. Aber jemand, der anderen und / oder sich selber schadet, ist eben nur auf diese Weise dumm. Er kann hinsichtlich seiner Kombinationsgabe, hinsichtlich künstlerischer Fähigkeiten, hinsichtlich Abstraktionsvermögen, hinsichtlich des Menschenverstehens, sozial, hinsichtlich vielen anderen Bereichen sehr intelligent sein.

Kennst du Hannibal Lektor aus "das Schweigen der Lämmer". Wer würde den nicht für intelligent halten, trotz dass er sehr vielen Menschen erheblich geschadet hat?

Wenn man eine Lebensform an der moralischen Verwerflichkeit misst, so muss diese Lebensform überhaupt erstmal moralisch handeln können
Desweiteren birgt diese Betrachtungsweise eine große Spannung. Der friedfertigste Mensch müsste überaus superintelligent sein und der brutalste dümmer als die dümmsten Tiere. Somit ließe sich überhaupt keine Aussage über den Menschen treffen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kulturwissenschaften

Halo! Der Mensch zerstört sein Lebensfeld, Tiere und Pflanzen.100 Tierarten lässt er täglich aussterben, in 3 Jahren wird Wald in Größe von Deutschland vernichtet. Der Mensch vernichtet die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

Nur der Mensch ist genügend intelligent um alles zu vernichten.

Und das tut er, alles Gute.

Die Antwort ist natürlich ganz banal "der Mensch". Aber genauso natürlich ist, dass jetzt Heerscharen kommen und erklären, wieviel schlauer die Tiere sind, wie dumm der Mensch und bei alledem keine Ahnung haben, was Intelligenz ist. 

Komisch, dass noch niemand die Delfine ins Spiel gebracht hat.

Also Menschen sind es definitiv nicht. Kein Tier wäre so dumm, den ganzen Tag mit Arbeit zu verschwenden. Kein Tier würde Krieg führen und Bomben werfen. Kein Tier würde die Welt so sehr verschmutzen, dass das Leben selbst bedroht ist.

Dann sind Arbeitslose die intelligentesten?

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@Sniffys

Ich halte 8 Stunden für zu viel. In der Südsee fängt ein Mann 2 Stunden am Tag Fische um seine Familie zu ernähren.

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@Sniffys

Ja, leider hast du Recht! Wir sind zu dumm und zu gierig dafür.

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@Fuchssprung

Wenn du den ganzen Tag auf der Couch dahinvegetieren möchtest ...

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@Fuchssprung "Kein Tier wäre so dumm, den ganzen Tag mit Arbeit zu verschwenden. Kein Tier würde Krieg führen und Bomben werfen." Das kann schon sein. Aber wir Menschen sind trotzdem die intelligenteste Spezies, die auf der Erde lebt. Schließlich kontrollieren wir die Welt und nicht die Tiere. Eine Gegenfrage. Damit unser Leben funktioniert, müssen wir arbeiten. Können Tiere die gleiche Arbeit verrichten, die ein Mensch verrichtet? Können Tiere Waffen bzw. Bomben überhaupt herstellen? Nein, so schlau sind die Tiere nicht.

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@sgn18blk

Du gehst von einem rationalen Verhalten aus. Natürlich können Tiere nicht lesen und nicht schreiben. Sie können dir auch nicht die Welt erklären oder bei einer Herzoperation assistieren. Sie können keine Maschinen bauen oder ein Flugzeug fliegen. Aber sie sägen auch nicht an dem Ast auf dem sie sitzen. So dumm sind sie nicht, sondern nur wir Menschen.

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@Fuchssprung

Sie machen es aber deshalb nicht, weil sie nicht die Möglichkeit dazu haben. Wenn ich an die Heuschreckenschwärme denke, die alles auf ihrem Weg wegfresen, kann ich mir vorstellen, was tiere machen würden, wenn sie die Möglichkeit hätten.

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@Sniffys

Heuschreckenschwärme machen genau das, was die Natur ihnen vorgibt. Sie fressen alles Grün auf ihrem Weg auf und sammeln so viel Energie wie möglich um so viele Nachkommen zu zeugen wie sie nur können. Nur so erhalten sie ihre Art am Leben. Denn es kommen garantiert auch wieder Jahre, in denen sie keine Schwärme bilden können. Wenn jetzt ein Mensch auf die geniale Idee kommt, genau in ihrem Gebiet Mais anzupflanzen, ist er dümmer als eine Heuschrecke. Er weiß doch, dass sie dieses Gebiet kahl fressen werden und er macht es trotzdem. Und um die Biester los zu werden greift er zur Giftspritze, vergiftet die Tiere, sich selbst, das Grundwasser und seine Familie. Hältst du das etwa für klug? 

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