Der Determinismus ist falsch.

Determinismus funktioniert nur im Bezug zu Materie und Energie, sonst nicht. Der menschliche freie Wille unterliegt nicht dem Determinismus, der göttliche Wille ebenfalls nicht. Wenn am anderen Ende des Universums eine Kugel angestossen wird und dies zur Folge hat, dass hier eine Kugel angestossen wird so reicht es, wenn ein Mensch sich dazu entscheidet die Kugel hier wegzunehmen um den Determinismus zu unterbrechen. Weshalb der Mensch sich entschieden hat die Kugel wegzunehmen unterliegt seinem freien Willen und nicht dem Determinismus, es reicht eine einzige nicht dem Determinismus unterliegende Entscheidung im Universum um den ganzen Determinismus zu Fall zu bringen. Wenn nicht bewiesen werden kann, dass eine solche Entscheidung nicht möglich ist, ist Determinismus jederzeit unterbrechbar sofern der menschliche freie Willen oder der göttliche Willen es unterbrechen kann. Der Zufall ist deterministisch aber die Konsequenzen nicht.

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Man kann niemanden verpflichten zu lieben, egal wen auch immer. Aber man kann sagen, dass Kindern eine Pflicht haben ihre Eltern zu achten so sie sich auch achtenswert verhalten.

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Meine Aufteilung ist anders:

0-30: Wachsen, lernen, erwachsen werden.

30-60: Heiraten, Familie gründen, Kinder haben und erziehen, stabil und verantwortungsvoll werden.

60-90: Weise werden, ein guter Ratgeber sein, Gott tiefer erkennen, bereit werden für den Tod, sterben.

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Macht es heute noch Sinn, seine Feinde zu lieben? Hat es überhaupt schon mal Sinn gemacht?

Jesus soll in seiner Bergpredigt empfohlen haben, das man seine Feinde lieben soll. Da hauptsächlich die Römer, zu der Zeit von Jesus, in Israel waren, wird er damit wohl in erster Linie, die Römer als potentielle Feinde gesehen haben?

Bei den Römern, war das durchaus eine sinnvolle Sache. Die Römer waren drauf bedacht, den Menschen, die sie erobert hatten, das Leben leicht zu machen, wenn sie sich den Römern unterwarfen. Die Römer, versuchten ihr System und ihre Denkweise, den Eroberten zu vermitteln und mit ihnen friedlich zusammenzuleben. Nur so ist es zu verstehen, das Frankreich und Spanien bis heute, Abwandlungen von der lateinischen Sprache sprechen. Julius Cäsar soll bei seinem Feldzug in Frankreich, gleich zur nächsten Stadt weiter gezogen sein, wenn sich eine Stadt, den Römern ergab.

Problematisch wird es erst, wenn man die Israelis/Juden als Feind hatte. Bei deren angeblichen Kriegen und Feldzügen, wie sie in der Bibel stehen, hatte man als Besiegter nicht die geringste Chance. Fast alle Besiegten wurden nach einem Krieg ermordet. Liebe hätte ihnen nichts genützt.

Im Prinzip macht es natürlich Sinn, wenn man keine Alternative hat, sich dem Feind völlig zu unterwerfen. Das kann die einzige Chance sein, zu überleben. In der Soziologie nennt man sowas Stockholm Syndrom.

Die Frage ist aber, ob das heute noch Sinn macht? Ich bin der Meinung, Nein. Spätestens, seitdem wir die 3 Staatsgewalten haben, macht die Liebe zum Feind (die nie echte Liebe war), keinen Sinn mehr.

Die 3 Staatsgewalten gehen davon aus, das sich ein Feind nicht an die Gesetze hält, und daher, mit allen legalen Mitteln, bekämpft werden muss. Liebe wäre hier völlig fehl am Platz. Es könnte die Sache sogar noch verschlimmern.

Nehmen wir nur mal an, Deutschland wäre nicht konsequent gegen alle Feinde, mit den 3 Gewalten, vorgegangen? Was wäre aus Deutschland in den letzten 75 Jahren geworden? Insbesondere in den letzten 30 Jahren, wo die Islamisten die Feinde gestellt haben.

Gar nicht auszudenken, was in Europa passiert wäre, wenn wir den Terroristen mit Liebe begegnet wären. Zu Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Wohlstand oder gar Liebe, hätte das mit Sicherheit nicht geführt. Nur dadurch, das die 3 Staatsgewalten gearbeitet haben, wie es ihnen möglich war, konnte ein freiheitlicher Rechtssaat erhalten bleiben.

Daher mein Fazit, die Liebe zum Feind, mag zu Jesu Zeiten, sinnvoll gewesen sein, heute wäre sie eher hinderlich.

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Liebet eure Feinde, denn wenn ihr eure Freunde liebt ist das nichts besonderes, das machen eh schon alle.

Tut Gutes denen die euch Böses tun, denn so sammelt ihr feurige Kohlen auf ihrem Haupte.

Jesus sagt nicht, dass man sich nicht verteidigen dürfe, nicht wehren dürfe. Jemanden zu lieben bedeutet nicht ihn alles machen lassen und es noch toll zu finden.

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Habe ich nicht weil mich sowas bedrängen würde, ich hätte dann das Gefühl etwas verpasst zu haben wenn es nicht klappt. Ich bin jetzt 60 Jahre alt und mein bisheriges Leben ist sehr reich an vielem; wenn das letzte Drittel auch noch so wird werde ich mit 90 wohl gerne weiter gehen. Trotzdem würde ich 2 Sachen noch gerne erleben oder machen bevor ich sterbe, so Gott will werde ich es erleben.

Ein ganzjährig bewohnbares grosses Baumhaus bauen und darin wohnen und leben, wenn möglich mit weiteren Menschen zusammen.

Eine liebevolle, ehrliche, stabile und dauerhafte wunderschöne Liebesbeziehung mit einer Frau haben, am liebsten bis zum Tode.

Dies habe ich noch nicht erlebt und es wäre toll wenn ich das noch erleben dürfte.

Wenn nicht, weiter geht es trotzdem und darauf freue ich mich sowieso.

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Nein

Adam und Eva wurden nicht als Strafe aus dem Paradies vertrieben sondern: "...dass er nicht auch noch vom Baum des ewigen Lebens esse und ewig lebe..." (1.Mose 3,22,23)

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Es gibt Theodor Roosevelt der um 1910 US Präsident war und Franklin Delano Roosevelt der von 1933 bis 1945 US Präsident war. Die beiden sind nicht verwandt miteinander.

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