Was passiert wenn ein Einbrecher in einem Haus einbricht wo ein Kampfhund lebt?

15 Antworten

Was soll dann passieren? Unter Umständen genau das, was passieren würde, wenn in einem Haus ein anderer Hund lebt: der Hund versteckt sich, weil er Angst hat, der Hund bellt, weil ein Fremder das "Revier" betritt, der Hund verteidigt das "Revier" .... all diese Reaktionen haben nichts mit einer Hunderasse zu tun, sondern mit dem individuellen Hund.

Natürlich ist es "effektiver", wenn ein großer, starker Hund verteidigt, als wenn dies ein Chihuahua oder ein Zwergspitz macht ....

Schwierig wird es dann hinterher, wenn der Einbrecher zu Schaden gekommen ist - denn er kann dann u.U. sogar Ansprüche an den Hundehalter stellen

Hätte ich nur meinen alten Bub und hier würde jemand einbrechen, würde weder der Einbrecher den Hund bemerken, noch der Hund den Einbrecher. :)

Die anderen beiden... keine Ahnung, da würde ich die Hand nicht ins Feuer legen. Hoffe dass es zu so einer Situation nie kommt. Ich denke kein Hundehalter kann mit 100prozentiger Sicherheit vorher sagen, wie ein Hund in einer solchen Situation reagiert. Dabei spielt die Rasse wohl eher keine Rolle.

"...würde weder der Einbrecher den Hund bemerken, noch der Hund den Einbrecher. :)"

Gröhl ;-)))))))))

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Dann hat der Hund eine Extra Mahlzeit. Ein paarmal gelesen dass die Einbrecher den Hund vergiften dann können sie in Ruhe Einpacken  

Gibt auch Hund die helfen beim Einpacken)))  

Hallo dodge3

Kommt ganz auf den Hund drauf an und wie sich der Einbrecher dem Hund gegenüber verhält.

Pauschal ist das sehr schwierig zu beantworten...

Sollte der Hund den Einbrecher beissen oder gar töten, so wird der Hund meines Wissens, wenn der Einbrecher Strafantrag stellt und das finde ich total bescheuert, eingeschläfert, obwohl der Einbrecher schuld an der ganzen Misere ist.

Aber es kann auch sein, dass der Hund sich freundlich verhält und der Einbrecher ungestört seine Tätigkeit vollenden kann.

LG.

Eingeschläfert nicht, aber nen Schmerzensgeld ist fällig... ja das sind die deutschen Gesetze...die sind manchmal nicht nur bescheuert sondern tatsächlich lächerlich.

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@Elocin2910

Nunja, wenn ein Listenhund einen Menschen tötet, wird er eingeschläfert!

Bei einem "Bissunfall" sieht es vielleicht tatsächlich so aus, dass der Halter ein Schmerzensgeld zahlen muss, sowie eine erneute Wesensprüfung des Hundes ist fällig.

Das zuständige Oamt ordnet dieses zumindest nach einem Bissvorfall an. Die Kosten hierfür, selbst bei einer Negativbescheinigung (der Hund ist nicht agressiv) muss der Halter selbst zahlen.

Aber die Tatsache, dass der Einbrecher überhaupt an dem Vorfall selbst schuld ist bzw. dieses von sich aus selbst herbeigeführt hat,  wird außer Acht gelassen....

Hätte er nicht, dann wäre nicht.... Aber das ist wie du schon sagtest Elocin2910, die deutschen Gesetze sind manchmal sehr oft lächerlich bis hin zu überhaupt nicht nachvollziehbar..

Sind ja immer die bösen "Kampfhunde"


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@andre

Ja wenn ein Listenhund einen Einbrecher töten würde, dann könnte ich mir das schon vorstellen, allerdings nicht wenn ein Einbrecher einbricht und "nur" gebissen wird.

Ja nen Wesenstest für nen Hund, der eigentlich nur seinen Job erledigt. Ich sitz doch auch nicht nur da und schaue zu, denn beim Menschen sieht es genauso aus. Einbrecher bricht ein, Du kriegst es mit und schlägst den nieder, beim Fallen bricht der sich den Arm oder was weiß ich nicht und Du mußt zahlen.

Zwar wird da dann die "Verhältnismässigkeit" geprüft, aber in solch einem Moment sieht man Leib und Leben bedroht, ich denke nicht dass all zu viele Menschen da noch mit dem Vorderhirn denken können.

Bezüglich der Wesenstest sind die oftmals in D unter aller Sau. Es wäre nicht verwunderlich, dass wenn man nicht wüßte das es gestellt ist, man selbst schon reagieren würde. Was da so abgeht ist wirklich z.T. nicht annähernd realistisch, da würden viele Menschen auf der Straße ohne das Wissen das es gestellt ist, schon selbst tätig werden.

...und ja genau, für die Kosten darf der Halter selbst noch aufkommen.

...und oftmals sind es ja nicht "nur" die bösen "Kampfhunde" sondern überhaupt die bösen Hunde.

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Woher sollen wir das wissen? Jeder Hund ist anders und jeder Einbruch auch. Und Kampfhunde gibts nicht.

Im Idealfall schlägt der Hund an,bevor der Einbrecher in der Wohnung ist und dann traut der sich eh nicht mehr. Kein Einbrecher geht freiwillig in eine Wohnung, in der ein Hund ist.

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