Was ist der Unterschied zwischen einem FI-Schalter und einer Sicherung?

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6 Antworten

Ein

https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstrom-Schutzschalter

reagiert auf Strom, der den "falschen" Weg nimmt, beispielsweise über den Schutzleiter oder über einen Mensch, die Badewanne und die Wasserleitung. Schützt den Mensch, und spricht daher schon bei geringen Fehlerströmen an, typisch 30 mA.

"Eine Sicherung" ist zu unbestimmt; Sicherung ein Sammelbegriff für viele Schutzeinrichtungen, bis hin zur Datensicherung.

Eine "elektrische Sicherung" (gebräuchliche Ausführungen: Schmelzsicherung, Leitungsschutzschalter) reagiert auf Strom, der zu hohe Stromstärke hat, beispielsweise wegen Kurzschlusses oder zu vieler gleichzeitig betriebener Geräte. Spricht erst bei hohen Strömen an, haushaltstypisch 16 A.

Schutzzweck der elektrischen Sicherung im Haushalt ist in erster Linie die Leitung (zu viel Strom -> zu heiß -> Brand), daneben auch noch der Mensch im Fall bestimmter Geräte-Defekte  (Spannung am Gehäuse -> hoher Strom über den Schutzleiter -> Sicherung spricht an).

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Ganz einfach erklärt. Ohne Fachchinesisch. Die Sicherung schützt nur die Stromleitung und die in die Steckdosen eingesteckten Geräte im Falle von Überlast (gleichzeitig drei Staubsauger in einer Steckdosenleiste ) und schützt bei Kurzschluss ( eine Stehleuchte fällt auf den Boden ). Der FI (Fehlerstromschutzschalter hat andere Aufgaben und zwar Personenschutz ( du streichst dein Zimmer in grün und hast unklugerweise die steckdosenabdeckungen abmontiert und kommst mit dem nassen Pinsel an den falschen Kontakt) und zuletzt Brandschutz.
Sicherung und FI haben unterschiedliche Aufgaben und unterscheiden sich daher in Aufbau in Größe.

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Das Stromnetz besteht aus 4 Leiter und einen Schutzleiter.

MERKE : Der grün-gelbe Draht ist der Schutzleiter und ist nur eine Schutzeinrichtung.Dieser ist immer am Gehäuse (Elektroherd) angeschlossen.

Wenn nun einer der spannungsführenden Drähte ,schwarz,braun ,grau und blau mit den Gehäuse in Kontakt kommt,dann fließt ein Strom über den Schutzleiter (grün/gelb) an den Schutzschalter (FI-Schalter =Fehlerstrom-Schalter) und die ganze Anlage wird dann abgeschaltet.

Wäre das nicht der Fall,dann stände das Gehäuse unter Spannung und man würde einen Stromschlag bekommen,wenn man das Gehäuse anfasst.

MERKE : Eine Wechselspannung von 60 V (Volt) und wenn ein Strom von 60 mA (Milliampere) über das Herz fließt,ist tödlich !!!

Ob dies im Einzelfall vorliegt,hängt von den elektrischen Gegebenheiten ab.

Man überlebt dann einen Stromschlag von 230 V .Dies ist die Spannung zwischen den einzelnen Drähten gegen den Erdboden.

Die "Sicherung" schaltet einen Stromkreis ab,wenn dieser überlastet wird.Bei Überlastung erhitzt sich die Leitung und die Isolierung kann dabei schmelzen und es kann so ein Brand entstehen.Außerdem gibt es bei einer beschädigten Isolierung einen "Kurzschluß",so das die Leitung extrem überlastet ist.

Ein Leitung mit einen Querschnitt von 1,5 mm^2 (Quadratmillimeter) kann mit maximal 16 A (Ampere) belastet werden.

Dies entspricht einer elektrischen Leistung von P=U * I=230 V * 16 A=3680W=3,6 Kw (Kilowatt).

Bei einen Kurzschluß spricht die Sicherung an.Ein Kuzschluß liegt vor,wenn einer der 4 spannungsführenden Drähte ,schwarz,braun,grau,blau in Berührung kommen,ohne das eine Verbraucher dazischen liegt,

Der FI - Schalter spricht an,wenn einer der spannungsführenden Drähte mit den Schutzleiter (grün(gelb) in Berührung kommt.

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Kommentar von acoincidence
30.12.2015, 20:48

Es ist schön wenn viele vom Fach sind und hier antworten.  Leider bist du ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Sehr viele Infos sind für einen Laien nicht nachvollziehbar. Leider sind auch falsche Angaben drin. Ein Tipp halte dich kürzer und lösungsorientiert.

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Kommentar von General001
31.12.2015, 08:53

Was ist falsch?

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Ein FI-Schalter bzw. RCD misst Fehlerströme zum Personenschutz. Sicherungen und Leitungsschutzschalter sind eine generelle Strombegrenzung um Leitungen oder das Stromnetz nicht zu überlasten bzw. bei Kurzschluss auszulösen um Brand etc. zu verhindern. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstrom-Schutzschalter

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Kommentar von Gluglu
30.12.2015, 13:47

Wenn Du nach dem Unterschied zwischen einer Sicherung und einem FI fragst meinst Du wahrscheinlich hier Leitungsschutzschalter (der Schmale) und Fehlerstromschutzschaler (der Breite)...

Der Leitungsschutzschalter schützt nur die Leitung gegen Überstrom, beispiels weise Kurzschluß oder auch, wenn zu viel Last dran hängt.

Der Fehlerstromschutzschalter überwacht, daß der abgehende und der zurückkommende Strom "gleich" sind. Bei den FIs gibt es auch immer eine mA- Angabe: Sie gibt an, ab welchen Differenzstrom (abgehend / zurückkommend) der Schalter auslöst. Gegen Überstrom ist der FI allerdings nicht geschützt und braucht seinerseits auch wieder eine Vorsicherung damit er bei zu hohem Strom nicht "abbrennt". Den FI brauchst Du, wenn irgendwo Strom gegen Erde abfließt, beispielsweise wenn ein Gerät mit Metallgehäuse fehlerbedingt unter Netzspannung steht. Klassiker sind auch Boiler und Waschmaschinen: Hat die Heizung einen kleinen Haarriss oder ein Löchlein, so dringt Wasser ein. Dieses eindringende Wasser stellt eine leitende Verbindung zum Gehäuse her (das am Schutzleiter angeschossen ist) her und leitet den Fehlerstrom gegen Erde, nicht aber durch den FI, ab. Dadurch merkt der FI, daß nicht mehr alles, was rausfließt, zurückkommt... und löst aus!

Mfg

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Sicherung kommt bei Kurzschluss, Fi kommt bei Feuchtigkeit und ähnlichem um dich vor einem Schlag zu schützen, z.B. wenn ein Kabel in einer Pfütze liegt.  

Das mit dem schalten ist nicht richtig, es gibt schon ziemlich lange auch Sicherungsautomaten. 

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ein FI ist ein fehlerstromschutzschalter, der im falle eines fehlerstroms (wenn der strom über die erde (schutzleiter abgeleitet wird) auslöst (je nach dem welcher FI, ab 30mA oder 10mA oder 300mA was auch immer) Eine sicherung (LS, NHS, KLS) dient einzig und allein dem Leitungsschutz, dass wenn zu viel strom bezogen wird sie auslöst.


hoffe konnte dir helfen, beantworte gerne alle deine fragen.


FI dient also dem PERSONENSCHUTZ. Metallgehäusen sind geerdet. würde da strom drauf sein und du fässt es an, wäre das ja nicht gesund. deshalb baut man einen FI ein, der sofort (unter 300ms) auslöst

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Kommentar von johannes2108
30.12.2015, 09:41

Besser kann man es nicht erklären. Hinzuzufügen ist noch, dass der FI ein Summenstromwandler ist und auslöst wenn die Summe der Ströme von L1 L2 L3 und N nicht mehr 0 ergeben. Der FI dient im Haushalt als Personenschutz

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Kommentar von General001
30.12.2015, 09:57

"Fliegt" ein FI Schalter auch bei einem Kurzschluss? Dann wäre eine Sicherung ja nutzlos?

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