Unterschiede zwischen Schutzleiter, FI-Schalter & einer Sicherung?! (PHYSIK)

5 Antworten

Ein Schutzleiter (Erde) schützt gegen Spannungen an leitenden Gehäusen eines Gerätes. es kommt zu einem Kurzschluss, die Sicherung löst z.B. bei 16A aus. Im Verteilerkasten ist der Schutzleiter mit dem Nulleiter gekoppelt.

Der FI-Schutzleiter löst bei wesentlich schwächeren Fehlerströmen aus, z.B. bei 10 mA!

Eine Sicherung schützt das Gerät. Sie löst bei einem (Kurz)- Schluss zwischen dem Leiter und Nullleiter aus!

Ein FI ist keine sensiblere Sicherung...das sind 2 verschiedene Wirkprinzipien.

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@Pynero

moment mal. geht der wirklich an N? ich dachte der geht in die Erde?

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@massivgrass

Es gibt verschiedene Systeme, ganz abhängig davon, wann das Haus erbaut wurde und wo (bzw. ob/wann die elektrischen Installationen erneuert wurden) und vorallem, ob man in der Wohnung guckt oder vor dem Haus.

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bei schutzleiter kommts zu erdschluss und fi löst schon lang vorher aus

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@wollyuno

Soweit ich das mit dem Schutzleiter versteh kann man dafür ein ersatzmodel von 2 parallen wiederständen machen. Mensch als großer wiederstand und Schutzleiter als der kleine Widerstand.

I1/I2 = R1/R2

I1/I2 = 500 / 1

Grob Überschlagen wird der strom auf 16/500 A reduziert was ungefährlich ist. (16 wegen der sicherung)

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@wollyuno

Der Schutzleiter löst nicht aus. FI ist eine Fehlerstromschaltung, und die Sicherung eine Überstromschaltung. Hier gerät wirklich viel durcheinander.

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Ein FI-Schalter reagiert auf fehlströme, also wenn zb. strom durch den körper abfließt.

Eine Sicherung limitiert sozusagen den maximalen strom, zum schutz der verkabelung und wegen kurzschlüssen

Der Schutzleiter ist i.d.R am Gehäuse befestigt und soll verhindern das der strom den weg durch den körper wählt.

Schutzleiter tritt im Falle eines Defektes der Steckdose in Kraft. Die FI Schaltung setzt den Stromkreis ausser Kraft, wenn der Input/Output unterschiedlich ist. Die Sicherung wirft alles raus, wenn zu viel gesogen wird und Kurzschlussgefahr droht.

Sicherung ist dafür da, dass nicht zu viel Strom fließt (z.B. >16 A). Schutzleiter ist dafür da, dass man bei Gehäusen aus Metall keinen Fehlstrom abbekommt wenn da drinnen was kaputt ist und man dran fässt - sondern dieser in die Erde fließt (der Schutzleiter ist meist mit einer riessigen Kupferschiene verbunden die in der erde steckt). Der FI schaltet sobald ein kleiner Strom (wenige mA) über diesen fließt (oder generell nicht über N abfließt) die Phase ab.

Schutzleiter ist ein Kabel (gelb-grün), FI-Schalter ist ein Fehlerstromschalter mit kurzer Ansprechzeit, der den üblichen Sicherungen vorgelagert ist (zB im Bad), und die Sicherung ist ein Schutz vor Überstrom mit längerer Ansprechzeit.

Wie sie genau funktionieren lässt sich schnell ergooglen.

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