Was haltet ihr von E-Autos?

14 Antworten

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Kurz und knapp - überhaupt nichts. In meinen Augen nur eine Übergangslösung und das Problem der Umweltbelastung nur verlagert jedoch nicht gelöst wird. Da reicht es schon wenn man sich mal ansieht, wie Lithium und Kobalt abgebaut wird.

Es spätestens seit 2015 klimaneutrale synthetische Kraftstoffe (OEMs) gibt, die aus Öko-Strom, Wasser und CO2 gewonnen werden und Schadstoff-frei ohne Schwefel und NOx verbrennen. Das ist die Zukunft und nicht Elektromobilität.

Würde ich ein Elektro-Auto geschenkt bekommen oder gewinnen, würde ich mich darüber freuen, es verkaufen und dann ein neuer Verbrenner mit Stern auf dem Hof steht. Da dem nicht so ist, fahre ich weiter meinen geliebten VW Polo 6N (Bj 1995).

eine übergangslösung ? - wohin ? - (NEIN,. kein wasserstoff)

e-fuels sind energiekatastrophen - der stromverbrauch ist ein vielfaches von dem stromverbrauch eines e-autos mit dem ergebnis, ein fahrzeug am laufen zu halten, dessen verbrennertechnik einen hundsmiserablen wirkungsgrad hat
dein polo dürfte nicht einmal 10% der zugeführten energie in bewegung umsetzen - echt super(effizient) :-/

keine ahnung von e-auto, höchstwarscheinlich nie in einem gesessen und schon garnicht gefahren
nur solche "spezialisten" können solche aussagen ohne sinnvollen inhalt treffen

aber dann ein auto kaufen von einem laden, der seine kunden ganz genauso betrogen hat wie der vielgenannte "volkskonzern" - das sind menschen mit "rückrad" - da versteht man sofort, warum es mit deutschland rapide bergab geht
sich jahrzehnte lang verscheissern lassen und dann auch noch dort einkaufen
dümmer gehts nimmer

polo weiterfahren - ok ..... aber der senf von oben ist katastrophe pur

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@dagobert68219

Interessant was hier so an pubertären Verhalten an den Tag gelegt wird. Aber jeder für sich selber wissen muss, ob er so wahrgenommen werden möchte oder nicht. Ich habe diesen Gossenjargon nicht nötig, mich lieber adäquat artikuliere.

e-fuels sind energiekatastrophen - der stromverbrauch ist ein vielfaches von dem stromverbrauch eines e-autos mit dem ergebnis, ein fahrzeug am laufen zu halten,

Das kommt also dabei heraus wenn jemand keine Analogie herstellen kann. Gratulation! Es eigentlich hier noch relativ simpel ist und sich beinah von selbst erklärt. Man eigentlich nur wissen muss, woraus besagte OEMs entstehen.

Aber keine Panik! Ich werde nachfolgend alles in ruhe und ganz entspannt erklären. Es reicht ja wenn sich einer von beiden wie ein bockiges Kind aufspielt und meint sich mit pampigen Brüllton profilieren zu müssen. Wer es braucht, von mir aus. Ich bin aus dem Alter raus.

Halten wir zunächst fest das synthetische Kraftstoffe (OEMs) aus Wasser, CO2 und Öko-Strom hergestellt werden. Damit diese E-Fuels am Ende auch wirklich klimaneutral sind, muss das CO2 aus der Atmosphäre kommen und der Strom komplett aus erneuerbaren Quellen bezogen werden. Soweit, so gut.

Öko-Strom u.a. durch Solar- und Windenergie erzeugt wird. Ohne Wind stehen jedoch Windkraftanlagen still und bei Nacht einem die schönsten Solarpanels nichts nützen. Die Krugs daran, der Strom wird trotzdem gebraucht. Wir uns also nicht nach Wetter und Tageszeit richten können.

Wir haben einen richtig stürmischer Tag und die Windparks produzieren was das Zeug hält. So viel aber in diesem Moment vielleicht gar nicht gefordert wird. Anstatt das der Strom sinnlos flöten geht oder man gar die Erzeugung selbst herunterfährt, man diese überschüssige Energie zur Produktion von E-Fuels verwendet und alles in riesigen Tanks speichert.

Umgekehrt genau das selbe Spiel. Windfreie Tage, Sonne sich auch nicht wirklich blicken lässt und bei Nacht hat sich das mit Solar auch wieder erledigt. Wir waren aber so gescheit und haben an energiereichen Tagen mitgedacht und den Stromüberschuss in Kraftstoff gespeichert. Genau dieser möglichst effizient in neuen Kraftwerk verbrennt klimaneutraler Strom ins Netz gespeist wird.

Mit selben Kraftstoff natürlich auch Fahrzeuge unterschiedlicher Art betankt werden können. Wenn wir also vorhandene Technologien sinnvoll nutzen und die Effizienz weiter steigern, haben wir mit E-Fuels schon jetzt einen klimaneutralen Energieträger in dem überschüssiger Strom gespeichert werden kann. Durch die Produktion auch CO2 aus der Atmosphäre entnommen und alles einen am Ende ein Energiekreislauf zur Gewinnung und Rückgewinnung ist.

keine ahnung von e-auto, höchstwarscheinlich nie in einem gesessen und schon garnicht gefahren

Grandios! Es wird wirklich mit jeder Zeile besser und besser. Man kennt sich nicht mal und trotzdem einfach irgendwelche Unterstellungen in den Raum abgesondert werden. Stupides Schubladendenken it it's best!

Ich bin ja kein Unmensch und dich – weil ich so nett bin – wissen lasse, das ich seit meinem 14 Lebensjahr mit der Automobilbranche zutun habe. Werkstatt, Autohaus und jetzt zuletzt mehrere Jahre bei einem großen deutschen Automobilzulieferer beschäftigt gewesen bin. Alles weitere mir an dieser Stelle sparen kann.

aber dann ein auto kaufen von einem laden, der seine kunden ganz genauso betrogen hat wie der vielgenannte "volkskonzern" - das sind menschen mit "rückrad"

Come on! Das ist jetzt aber ziemlich abenteuerlich. Ich habe verdammt viel Humor und wirklich über viel Quatsch lachen kann. Aber das ist selbst mir zu albern. Wenn man nicht richtig liest, kein wunder das plötzlich Äpfel und Birnen miteinander verglichen werden.

 aber der senf von oben ist katastrophe pur

Dafür hast du auf jeden Fall meinen vollen Respekt verdient! Erst auf unterstem Niveau herum schwadronieren, irgendwelche kruden Unterstellungen machen und dann ganz überraschend in der letzten Zeile dann doch nochmal in dich gehst und selbstkritisch die eigene Worte bewertest.

Chapeau und Hut ab!

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@medmonk

ok, du schreibst hier absatzweise dinge nieder, die jeder (der sich ein wenig informiert hat) weiss, ohne irgendeinen sinnvollen bezug zur praxis

mir brauchst du nicht zu erklären, was e-fuels sind

bring doch einfach mal fakten - wirkungsgrade, technische umsetzungen, praktische anwendungen, die nicht nur auf dem papier stehen

dein text von oben hat erschreckend wenig informationsgehalt (zeitverschwendung)

und was die herren aus der automobilszene zu schaffen im stande sind, weiss man spätestens seit dem dieselskandal schwarz auf weiss
mit dieser zugehörigkeit würde ich bewusst hinterm berg halten

btw. deine herablssende art kannst du dir gerne hinter den spiegel stecken
einen derartigen senf herunterzutippen und das ohne verwertbarten inhalt, das hat schon etwas von politikergeschwätz, die es auch fertigbringen eine stunde zu labern ohne etwas zu sagen
wenn das auf arbeit genauso läuft, weiss ich wer hier einen "bullshitjob" macht

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@dagobert68219
bring doch einfach mal fakten - wirkungsgrade, technische umsetzungen, praktische anwendungen, die nicht nur auf dem papier stehen
[...] Die SUNFIRE-SYNLINK genannte Technologie ermöglicht die hocheffiziente Produktion (zukünftig ca. 80 % Wirkungsgrad im industriellen Maßstab) [...]

Die Sunfire GmbH auch nicht die einzigste ist, die in die Richtung entwickelt. Unsere damalige Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat das Ganze sogar unterstützt. Von einem "hundsmiserablen" Wirkungsgrad kann bei zukünftigen ~80% keine Rede sein.

und was die herren aus der automobilszene zu schaffen im stande sind, weiss man spätestens seit dem dieselskandal schwarz auf weiss mit dieser zugehörigkeit würde ich bewusst hinterm berg halten

Du hast mir den Kauf eines Young- bald Oldtimers vorgeworfen, nur weil der Hersteller jetzt in jüngster Zeit großen Mist gebaut und seine Kunden betrogen hat. Was hat das eine mit dem anderen zutun? Davon mal ab einen Benziner fahre der beim Kauf trotz alters fast nichts gelaufen hatte. Wenn man dieser Analogie folgt, bald gar nichts mehr kaufen dürfte. Schwachsinn!

deine herablssende art kannst du dir gerne hinter den spiegel stecken

Nehme ich mir nichts von an und an dich zurückgebe. Wer mit pampigen Tonfall daherkommt, sich am Ende nicht über das Echo wundern braucht.

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@medmonk

eine reklameschrift von sunfire als referenz ? - wenig glaubwürdig
echte fakten (werte) konnte ich daraus nicht entnehmen

es geht um den gesamtwirkungsgrad und genau der ist hundsmiserabel schlecht
teilschritte zu betrachten macht überhaupt keinen sinn

was soll mit dem gas eigentlich passieren ? - wenn das in einem verbrennungsmotor landet, kannst du dir die mühe gleich sparen
das thema der frage ist nämlich mobilität, nicht brennwertheizung oder energiespeicherung

den kauf eines "betrüger"autos lehne iich aus dem grund ab, weil ich so mittelbar den hersteller weiterhin unterstütze - bleiben die dinger stehen wie sauer wasser, stagniert auch der neuwagenkauf, da die absatzmöglichkeit (wiederverkauf) schlecht wird

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Und wie willst Du diesen künstlichen Diesel herstellen? Mit Strom?? Der Wirkungsgrad ist um den Faktor 30 schlechter als ihn direkt in einem Akku zu speichern...

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@Remo9999
Und wie willst Du diesen künstlichen Diesel herstellen? Mit Strom??

OEMs werden bereits – damit sie Klimaneutral sind – aus Öko-Strom, Wasser und CO2 hergestellt. Der Wirkungsgrad ist vorerst zweitrangig, da es allein um die Speicherung von "Energie" geht.

Da reichen Akkus allein nicht aus. Schließlich nicht nur E-Autos Strom benötigen. Synthetische Kraftstoffe sind vielseitig nutzbar. Sei es zum Antreiben von Motoren oder zur Stromrückgewinnung, wenn die Sonne mal nicht scheint und/oder kein Wind bläst. Durch die weitere Optimierung auch der Wirkungsgrad der Treibstoffe weiter gesteigert wird.

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Elektrofahrzeuge schaden der Umwelt auch. Sie können ab er nicht gleichzeitig mit den Benzinern verboten werden, weil so keine Mehrheit für ein Verbot zustandekommt. E-Autos müssen also vorläufig Benziner ersetzen.

Woher ich das weiß:Recherche

Ich bin großer Fan von Tesla, bin der Meinung, dass das die Zukunft ist. Die haben auf ihren Ladestationen auch Solarzellen, also auch rundum ökologisch, nur schade, dass die Herstellung eben oft mit Umweltschäden verbunden ist. Aber auch vom Design dehr geil! :D

Vielen Dank, für deine Meinung!

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Du glaubst aber doch nicht, dass die Solarzellen ausreichen, um auch nur einen Bruchteil des Ladestroms zu liefern? Und dann auch noch, wenn die Sonne nicht scheint? Das ist ein Marketinggag. Jede Ladestation ist an das Stromnetz angeschlossen.

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@ronnyarmin

Nein, nicht vollständig, aber meiner Meinung nach deutlich besser als Strom aus dem klassischem Sinne zu beziehen.

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@Arazhulhd66

Die paar Solarzellen können nur einen Bruchteil des Ladestroms liefern. Und das auch nur tagsüber, und wenn die Sonne scheint.

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@Arazhulhd66

Dann rechne mal nach: 50 kWh in 30 min, brauchst 100kW Anschlußleistung. 250W max. /m², biste auf 400m² Solarzellen - und das ist schon der optimalste Fall.

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@ghost40

Ja, rechnen kann ich selber, aber ihr müsst auch, statt stur irgendwelche Sachen zu wiederholen, die mir durchaus bewusst sind, auf meine Antwort zurückantworten, sprich REAGIEREN. Ich habe geschrieben

 meiner Meinung nach deutlich besser als Strom aus dem klassischem Sinne zu beziehen

,was bedeutet, dass Solarstrom eben deutlich sauberer ist, als z.B. solcher aus Kohlekraftwerken oder KKWs...

Erst über die Antwort nachdenken, dann schreiben und kein, nicht zum Kontext passendes, Argument bringen...

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@Arazhulhd66

Nein, du schreibst "Nein, nicht vollständig, aber meiner Meinung nach deutlich besser als Strom aus dem klassischem Sinne zu beziehen."

Zwischen einem halben m² und 400m² ist aber ein wesentlicher Unterschied, das hat mit nicht vollständig und deutlich besser aber absolut nichts zu tun. Das zum Thema nachdenken. eod

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@ghost40

Es ging darum, was sauberer ist und nicht was effektiver ist, obwohl was Effektivität angeht, NICHT IN BEZUG AUF PREIS / PREIS-LEISTUNG, auch E- Autos viele Vorteile bieten, im Zweifel einfach mal anschauen, wie das Ding überhaupt funktioniert.

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@Arazhulhd66

Das bischen Strom, den die Solarzellen bei Sonnenschein liefern, ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Das macht sich am Gesamtbedarf, der für eine Ladung benötigt wird, praktisch nicht bemerkbar.

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@ronnyarmin

100m² solarzellen (kleines dach) liefern in der mitte deutschlands so übers jahr rund 10-12 mwh strom und das mit 8 jahre alten zellen
mit aktuellen pv-panels reden wir über 20 mwh (in zahlen: 20.000 kwh ~ 200.000 km eines mittelklassen e-autos, z.b. ioniq)

und..... kaum zu glauben, so mancher pv-betreiber hat akkus im keller und lädt des nachts mit PV-STROM sein auto - gibt´s nicht ? - gibts DOCH
und wenn ein e-auto parkt, kann man dieses auch mit 2-11kw laden, es müssen ja nur die gefahrenen km nachgeladen werden (im bundesdurchschnitt sind das 38 km ~ 5 kwh) - das ist auch im winter fast immer machbar

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@dagobert68219

tja, der eine sagt - "es geht nicht"
und der andere macht es einfach......

finde den unterschied

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E-Autos sind nur eine Teillösung für unsere mobile Zukunft. -

Insbesondere ist es nicht so ganz verständlich, warum Kleinwagen mit Verbrenner eingestellt werden (Skoda citigo + M ii).

Da wird nix eingestellt - Smart gibt es künftig nur als E.

Damit senken die Untertürkheimer Rosstäuscher ihren Flotten-CO2-Ausstoß, der dringend erforderlich ist, um die Protz-Karren von 3 bis 6-Liter an den Angeber zu verkaufen.

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Sind nicht die Zukunft. Es ist eine Übergangslösung.

Wasserstoff ist die tatsächliche Zukunft.

E-Autos haben nur eine Verschiebung der Umweltverschmutzung bezeugt.

Woher ich das weiß:Hobby – Motorradfahrer

Aber solange wir das nach Asien verschieben können ist das für mich voll okay. /s

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@Fonsanatri

Fehlannahme - beide kommen aus der VRC.

Akku-E-Cars fahren bereits (5,5 Mio) und bei H-E-Cars sind die Nullserien-Tests bereuts abgeschlossen.

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Genau. Und den meisten interessiert es gar nicht, das Wasserstoff besser ist.

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Wasserstoffautos sind auch e-Autos...
Sie unterscheiden sich nur in der Art der Strombereitstellung.

(Wasserstoffverbrenner eine technische Sackgasse)

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@AndreStrozewski

Das wird auch zukünftig eine Sackgasse sein. Wirkungsgrade und Energieleistung wird sich auch in drölfzig Jahren beim Wasserstoff nicht ändern.

Da ist Diesel noch effizienter.

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@qugart

eben noch! Wenn erstmal Fusionskraftwerke Strom in Mengen und billig erzeugen wird das aber anders !Hoffe ich mal!!

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@AndreStrozewski

Auch dann ändert sich die chemische Eigenschaft von Wasserstoff nicht. Der Wasserstoffverbrenner ist Schwachsinn.

Nicht umsonst wird der nur für Stahltriebwerke und Raketen verwendet.

Funfact: wenns Fusion gibt, ist Wasserstoff obsolet. Und vor allem ein Verbrennungsmotor.

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@AndreStrozewski

Ja. Alles andere ist ineffizient. Und ich bezweifle, dass Brennstoffzellen direkt den Motor antreiben werden. Ebenso eine eventuelle Fusion. Kostengünstiger und effizienter wird immer die Stromspeicherung sein.

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@qugart

aktuell bestimmt aber "für alle Ewigkeiten"?? 🤪🍀☮♻👨‍🌾🐸🤣

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@Agentpony

Weitere Entstehung von Wasserdampf.

Wasserdampf ist wirksamer als Kohlenstoffdioxid in seiner Funktion als 'Treibhausgas'.

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@Pauli010

Damit Wasserstoff überhaupt Sinn macht im Großeinsatz, darf er natürlich nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden, sondern muss idealerweise aus Wasser oder Biomasse synthetisiert werden. In dem Falle ist auch die Wasserbilanz klimaneutral.

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@Agentpony

Korrekt.

Was niemand der Befürworter bedenkt: Es entstünde weiterer Wasserdampf, das 'schädlichste' Treibhausgas.

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