Was bedeutet Klopffestigkeit bei Treibstoff?

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7 Antworten

Also, mal einfach erklärt:

Wenn man ein Kraftstoff-Luftgemisch komprimiert, steigen Druck und Temperatur. Das kann dafür sorgen, dass der Kraftstoff spontan verbrennt ohne Zündfunken. Es ist dann keine weitere Aktivierungsenergie (oder wie das heißt) erforderlich, um die exotherme Reaktion auszulösen.

Bei einem Dieselmotor ist das erwünscht, bei einem Benzinmotor nicht.

Beim Benzinmotor möchte man das Gemisch durch einen Zündfunken zur Explosion bringen, damit die Verbrennung kontrolliert abläuft.

Wird das Gemisch zu hoch verdichtet, steigt die Temperatur zu stark an und das Benzin-Luftgemisch entzündet sich an heißen Stellen im Motor, z.B, den Auslassventilen, und es beginnt eine Verbrennung noch bevor der Zündfunke kommt. Diese spontane Verbrennung geschieht mit extrem hohen Druckanstiegen im Zylinder. Diese Druckspitzen hört man als "Klopfen" und die sind es auch, die den Motor auf Dauer zerstören. 

Klopffestigkeit bedeutet, wie stark man das Gemisch verdichten und damit erhitzen darf, ohne dass es sich spontan selbst entzündet. Dies gibt man mit der Oktanzahl an. Je höher die Oktanzahl umso weniger Neigung zur Selbstzündung hat der Kraftstsoff.

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Klopfen nennt man es wenn der Treibstoff zu früh im Zylinder zündet, noch bevor die Zündkerze den Funken macht.

Klopfen entsteht durch zu hohen Zylinderdruck und Temperatur etc..

Die Klopffestigkeit beschreibt wie leicht oder schwer ein Treibstoff zum Klopfen neigt.

Je höher die Klopffestigkeit desto Resistenter ist der Treibstoff gegenüber, durch Druck und Temperatur ausgelösten, Fehlzündungen.

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Die Klopffestigkeit ist die Eigenschaft des verwendeten Treibstoffes (Benzin, Gas), in einem Ottomotor nicht unkontrolliert durch Selbstentzündung zu verbrennen („Klopfen“), sondern ausgelöst durch den Zündfunken, die Einspritzung oder Kompression.

Beim Ottomotor ist wegen der Schonung der Gleitlager und aller anderen Bauteile eine von der Zündkerze oder Einspritzdüse ausgehende,kontinuierlich wandernde Flammenfront erwünscht. Beim „Klopfen“explodiert ein großer Teil des Gemisches fast gleichzeitig. Das Klopfen entsteht oft bei Motoren mit einer hohen Verdichtung.Die Klopffestigkeit wird bei Benzin durch die Oktanzahl und bei gasförmigen Treibstoffen durch die Methanzahl ausgedrückt.Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Klopffestigkeit   LG  gadus

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Kommentar von FlowerPrincessa
09.05.2016, 17:17

Dankeschön aber ich bin zu doof das zu verstehen haha

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So weit ich weiß, steht "klopfen" für kleine, aber unkontrollierte Spontanexplosionen des Treibstoffs, die den Motor schädigen.
Klopffestigkeit steht also dafür, dass der Treibstoff genau dann explodiert, wenn er es soll.

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klopffestigkeit ist der Zündwiderstand dass der Kraftstoff nicht zu früh oder zu spät zündet, je höher die Oktanzahl unso später zündet er. Den Rest mal Googlen.

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Klopffestigkeit ist die Fremdzündung und wird mit dem ROZ Wert angegeben.

Isooktan den Wert ROZ 100 und n-Heptan den Wert ROZ 0

Für den Chemieunterricht erkennt man, ein verzweigter Alkan oder gar ein Aromat besitzen einen hohen ROZ Wert.

Ein geradliniger Alkan einen  kleinen ROZ Wert

Eine gute Selbstzündung braucht der Dieselmotor, diese wird als CETAN Zahl ausgedrückt. Da nun Dieselkraftstoffe aus Dodekan und höher bestehen, sind n-Alkane notwendig.

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