Habe fragen zum cracken (Chemie)

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5 Antworten

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http://www.kappenberg.com/pages/experimente/uebersicht.htm

und gebe ganz oben rechts bei "Suchbegriff eingeben" das Wort "cracken" ein.Du erhältst viele Links zu Schulversuchen zu diesem Thema und auch gaschromatographisch aufgenommene "Crackergebnisse".

Nein, das sind nur Beispiele. Cracken ist ein chaotischer und brutaler Vorgang, bei dem man nicht bestimmen kann, was dabei herauskommt. Lediglich über die Temperatur kann man ein wenig Einfluss ausüben. Je höher die Temperatur ist, desto mehr Bruchstücke und desto kleiner sind die Bruchstücke. Alles andere ist offen.

Hallo...Bei der fraktionierenden Destillation werden die
Kohlenwasserstoffe auf Grund ihrer unterschiedlichen Siedepunkte durch
Erwärmung  auf ca 380 Grad (Benzin,Kerosin,Diesel) in der
athmosphärischen Destillation bzw. bei 450 Grad im Vakuum
(Gasöl,Schmieröle,Bitumen) voneinander getrennt. Bein thermischen
Kracken werden die langen Kohlenwasserstoffketten durch Erwärmung auf
600 Grad in Kohlenwasserstoffe mit kürzeren Ketten und ungesättigte
Kohlenwasserstoffe (z.B im Visbreaker) umgewandelt. Beim katalytischen
Kracken (FCC-Cracken) werden ebenfalls Kohlenwasserstoffe bei einer
Temperatur von 550 Grad mit Hilfe eines Katalysators aus Aluminiumoxid
Al2O3 in kurzkettige Kohlenwasserstoffe umgewandelt. Danach werden die
beim Kracken entstandenen Kohlenwasserstoffe und die Benzin-, Diesel-
und Kerosinfraktionen bei einer Temperatur von 300 Grad und einem Druck
von 40 bis 200 Bar mit Hilfe eines Nickelkatalysators hydriert. Dabei
entstehen aus den beim Kracken entstanden ungesättigten
Kohlenwasserstoffen gesättigte Kohlenwasserstoffe, die nicht verharzen.
Der Schwefel wandelt sich nach der Formel S+H2 zu Schwefelwasserstoff
und der Stickstoff nach der Formel N2+3H2=2NH3 zu Ammoniak um, die
danach leicht aus den Fraktionen entfernt werden können. Das Benzin wird
im Platformer nach der Hydrierung bei einer Temperatur von 450 Grad und
einem Druck von 50 Bar mit Hilfe eines Platinkatalysators in verzweigte
Kohlenwasserstoffe wie z.B in Isooktan amgewandelt um die
Klopffestigkeit zu erhöhen...Aus Hexan C6H14 entsteht z.B. nach der
Formel C6H14=C6H6+4H2 Benzol und der für die Hydrierung benötigte
Wasserstoff.

Mit Hilfe von Druck und Temperatur und der Auswahl eines geeigneten Katalysators kann man den Anteil der beim Kracken erwünschten Kohlenwasserstoffe erhöhen...

Das Cracken kann durch die gewählten Temperaturen, Druck und Zeiten gesteuert werden. Mit Alkenen kann man vieles machen.

Pixelon97 30.01.2013, 23:09

Also kann man durch verschiedene temperaturen bestimmen an welcher stelle des kohlenwasserstoff Moleküls gecrackt wird?

was denn zum beispiel?

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jobul 30.01.2013, 23:12
@Pixelon97

Nein. Man kann nur beeinflussen, ob größere oder kleinere Moleküle entstehen sollen. Punktgenaues Cracken ist nicht möglich.

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Pixelon97 30.01.2013, 23:25
@jobul

Wenn man die Absicht hat ein Alkan zu Benzin zu cracken, ist es aber wahrscheinlich das man relativ viel benzinerzeugniss am ende vorliegen hat?

Und was kann mann den aus Alkenen/Alkinen machen?

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HelpfulHelper 31.01.2013, 00:05
@Pixelon97

Benzin ist wiederum ein Gemisch. Man wählt einfach die Bedingungen so, dass die Grössen Siedepunkt, Klopffestigkeit, durchschnittliche Grösse der Moleküle etc. so werden, wie man das möchte.

Alkane/Alkine sind viel reaktiver als Alkane. Stichwort Additionsreaktion. Damit kann man grössere Kohlenwasserstoffe aufbauen oder Polymere (Plastik) herstellen.

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Pixelon97 07.02.2013, 18:24
@HelpfulHelper

wahrscheinlich sind sie reaktionslustiger weil sie die oktett-regel nicht erfüllen oder?

Naja egal, danke für deine Hilfe, ich habe für mein Referat eine 2+ bekommen ;)

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