Knochen bieten gegenüber dem älteren Stabilisierungsmaterial Knorpel eine erheblich höhere Stabilität. Fische mit einem Knorpelskelett werden maximal 15 Meter lang (Haie). Wale können mehr als doppelt so lang werden und ein vielfaches Gewicht bewegen.

...zur Antwort

Sofern dort Sauerstoff vorhanden ist, können Fische Gewässer in jeder Tiefe besiedeln. Als Nahrung dienen dort vorkommende Lebewesen und/oder herabsinkende Nahrung wie z.B. tote Tiere oder Pflanzenteile.

...zur Antwort

Betrachtet man die vielfältigen Erscheinungsformen das Wassers wundert man sich nicht mehr so sehr über die Komplexität des Lebens: Ein einfaches Molekül aus drei Atomen erzeugt ganz ohne Ziel viele hundert verschiedene Kristalle, eine Flüssigkeit mit erstaunlichen Eigenschaften, einen Feststoff in variablen Konsistenzen und ein charakteristisches Gas. Wie simpel soll das Leben sein, in dem Wasser eine zentrale Rolle spielt?

...zur Antwort

Zur Ansammlung von "menschlichen" CO2 in der Atmosphäre: Angenommen, Menschen steuern jährlich 3% zum Kohlendioxidgehalt der Luft bei, dann wäre in 30 Jahren nach Milchmädchenart gerechnet 90% des Kohlendioxid menschengemacht. Da aber jährlich ca.3% des Kohlendioxid durch Photosynthese der Atmosphäre wieder entzogen werden, sollte das - nach Milchmädchenrechnung - nicht passieren. Tatsächlich ist die richtige Rechnung etwas schwieriger. Die Pflanzen unterscheiden nicht zwischen von Menschen erzeugtem und natürlichem CO2. Wer rechnen kann (mir zu kompliziert) wird sagen können, wieviel % von Menschen erzeugtes CO2 nach 30 Jahren unter diesen Bedingungen in der Atmosphäre sind.

...zur Antwort

Ein Fichtenkreuzschnabel. Vermutlich so schwer verletzt (Flügel), dass ihm die Kraft für eine Fluchtreaktion fehlt. Man kann ihm Nadelbaumsamen (z.B. Pinienkerne natur) anbieten, aber auch Sonnenblumenkerne etc..

...zur Antwort

Die großflügligen Arten "schaufeln" große Mengen (entsprechend ihr Flügelgröße) Luft entgegen der Flugrichtung. Beim Start also direkt nach unten, in Flug durch entsprechende Flügelverformung zum größten Teil nach hinten (sowohl beim Auf- wie beim Abschlag), wobei im schnelleren Flug hauptsächlich der Anstellwinkel der Flügel die Höhe bestimmt. Schnellere Arten haben kleine Flügel, die so funktionieren wie die Flügel von Hummeln u.a. (Mücken, Fliegen...). Sie gewinnen Auftrieb und Geschwindigkeit, indem sie sich an Luftwirbeln "abdrücken". In den Luftwirbeln wird relativ wenig Luft mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Da der Energiegehalt der Luft im Quadrat zur Geschwindigkeit zunimmt, können selbst kleine Flügel einen schnellen Flug ermöglichen, wenn sie nur schnell genug schlagen (Methode Schmeissfliege).

...zur Antwort

Ich sehe kein a, b oder c (nur 1,2 und 3). Miller verwendete Wasser(dampf), Kohlendioxid und ......Kannst du leicht googeln. So schön das Experiment auch war: Eine sehr ergiebige Quelle für organische Substanzen auf der Erde waren und sind Karbide als Ausgangsstoffe für eine Vielzahl von Folgeprodukten, u.a. Graphit und Erdöl. Elektrische Entladungen in der Uratmosphäre haben die Palette organischer Substanzen sicherlich erweitert, die Masse entströmte aber dem Erdinneren (bis zu 3% Kohlenstoffgehalt).

...zur Antwort

Sie haben sich vom Fluchttier (als sie noch auf Bäumen lebten) zum Abwehrer entwickelt, als sie begannen, ihr Futter am Boden zu suchen. Hier sind sie dazu übergegangen, sich Freßfeinde mit Waffen (Äste, Knüppel, Bambusstangen) vom Leib zu halten. Dazu mussten sie diese Waffen ständig mit sich herumtragen, was zum aufrechten Gang zwang. Ausserdem waren sie nur erfolgreich, wenn sie sich zur Verteidigung zusammenschlossen. Eine große Horde derart wehrhafter Affen, die nicht bei Gefahr panisch auseinanderliefen, sondern sich vereint zur Wehr setzten, war selbst für Löwen kein Jagdziel, denn Beutegreifer scheuen das Risiko. Einzeln bewegen sich Menschen in Gegenden, in denen es für sie gefährliche Raubtiere gibt, nur im Notfall. Als Fluchttier sind sie zu langsam.

...zur Antwort

Da eineiige Zwillinge genetisch praktisch gleich sind, kann man an ihnen recht gut den Einfluss von Genom und Umwelt auf die verschiedensten Merkmale untersuchen. Das Hauptproblem: Da die meisten eineiigen Zwillinge unter sehr ähnlichen Umständen aufwachsen, geben sie bei dieser Fragestellung wenig her. Wachsen sie getrennt auf, ist es schwierig, die jeweiligen Umstände zu bewerten. Zu sagen, ein Merkmal hängt zu X Prozent von der Umwelt und zu Y Prozent von den Genen ab, funktioniert nur selten.

...zur Antwort

Hier wird eine Ordnung in die Natur gebracht, die es nicht wirklich gibt. Pflanzen sind Produzenten, und reine Pflanzenfresser Konsumenten erster Ordnung (Raupe, Maus, Reh...... ) Als Konsument zweiter Ordnung ist hier nur die Meise genannt, die allerdings auch Pflanzensamen frisst (=erster Ordnung). Der Habicht soll auch Konsument 2. Ordnung sein, weil er z.B. Mäuse frisst (was er wohl selten tut, eher schon Eichhörnchen, Kaninchen und pflanzenfressende Vögel, z.B. Gänse).Zwischen Eichhörnchen und Reh gibt es keinen Pfeil, weil sie sich nicht fressen. Das Wildschwein frisst sich dagegen durch alle Ordnungen und wird zum Konsumenten 4.Ordnung, wenn es einen toten Fuchs oder Habicht findet. Der Habicht wiederum frisst auch junge Füchse. In diesem schönen Nahrungsnetz fehlen noch die Aasfresser und die Bakterien, die sich über alles hermachen, was sie kriegen können, auch Pflanzen.

...zur Antwort

Die Bergmannsche Regel ist ein ziemlicher Schmarrn. Sie gilt für einige wenige Tiere (Wolf, Luchs, Tiger). Die größten Warmblüter leben allerdings in tropischen Gebieten. Der Polarfuchs ist viel kleiner als der Rotfuchs. Rentiere sind kleiner als südlichere Hirsche. Alaska Braunbären werden vor allem wegen des üppigen Nahrungsangebots (Lachs) größer als andere Bären. Lemminge sind nicht größer als hiesige Wuhlmäuse. Oft bestimmen das Nahrungsangebot oder die Größe der Beutetiere darüber, wie groß ein Tier wird. Eine Regel, die gegenüber den Ausnahmen für eine Minderheit zutrifft, ist eigentlich keine Regel. Manche Tiere werden (wahrscheinlich) aus Gründen des Wärmehaushalts etwas größer als nahe Verwandte. Das ist alles.

...zur Antwort

Säugetiere, deren Jungen kurz nach der Geburt auf den Beinen sind (wohl alle Huftiere) bauen natürlich keine Nester, denn sie müssen ja nicht brüten. Daher gibt es bei ihnen keine Nestflüchter.

...zur Antwort

Salzpflanzen verfügen über viele verschiedene Methoden, mit dem Salz zurecht zu kommen. Mangroven haben entweder in den Wurzeln eine Salz abhaltende Schicht oder sie scheiden das Salz unter Energieaufwand oberirdisch mit salzreichem Wasser aus. Auch in absterbenden Blättern wird Salz angereichert, bevor sie abgeworfen werden.

...zur Antwort

Der Laich dürfte unbefruchtet sein, es sei denn, es gibt mehrere Frösche in eurem Keller. Bring ihn auf alle Fälle zum nächsten Froschteich. Die Frösche und Kröten halten sich nicht freiwillig in dem Keller auf. Sie geraten hinein und finden keinen Ausweg. Ihr solltet den Keller gegen diese Irrgäste absichern und alle hinaustragen.

...zur Antwort

Klonieren wird nur für die Vermehrung genutzt. Man erhält unbegrenzt viele identische Nachkommen. Das verschafft Ausgangsmaterial für die Zucht. Gelegentlich müssen Klonlinien genetisch aufgefrischt oder verändert werden, weil genetische Fehler auftauchen oder neue Anforderungen anstehen.

...zur Antwort