Es spielen bei den Versuchen Ionen und Moleküle eine Rolle.

Bei Aufgabe 2 dürfte es eigentlich klar sein welche Teilchen man zu zeichnen hat.

Bei Aufgabe 3 vergleichst Du zuerst einmal die Leitfähigkeit der fünf Versuchsansätze. Dann kannst Du angeben, warum keine Leitfähigkeit vorliegt, bzw. bei welchen Gegebenheiten eine mäßige, oder eine sehr gute Leitfähigkeit vorliegt.

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Wie habt ihr denn den Versuch überhaupt durchgeführt? Wurde die Kohle nur mit Kalkwasser übergossen, oder habt ihr die Kohle vorher erhitzt?

Dass beim Anfeuchten der Kohle das gelb-braune Stickst(IV)-oxid oder andere flüchtige Stoffe entstehen, ist vollkommen ausgeschlossen. Das wäre früher beim Beregnen der Kohlehalden eine schöne Katastrophe gewesen, wenn dabei diese Gase entstanden wären.

Also deshalb noch einmal: Wie habt ihr den Versuch durchgeführt?

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Könntest Du kurz angeben in welcher Form sich der Aufgabensteller die Lösung vorstellt?

a) "Normale" Reaktionsgleichungen?

b) Redoxgleichungen?

Ob eine Reaktion abläuft oder nicht, das kannst Du ja nicht "nach Gefühl" entscheiden. Welchen Weg muss man denn für die Lösung dieser Aufgaben einschlagen? Das solltest Du hier kurz angeben, denn nur so kann ich Dir helfen.

Wenn ich Dir die Lösung angebe, dann ist Dir vom Verstehen her überhaupt nicht geholfen.

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Die Hydrierwärme von einer Doppelbindung (z.B. von Cyclohexen zu Cyclohexan) beträgt ca. -120 kJ/mol.

Die Hydrierwärme von zwei Doppelbindungen (z.B. von 1,3-Cyclohexadien zu Cyclohexan) beträgt ca. -2*120 kJ/mol = -240 kJ/mol.

Hydriert man das Benzol, das hypothetische 1,3,5-Cycloheatrien, so sollte eigentlich eine Hydrierwärme von ca. -3*120 kJ/mol = -360 kJ/mol frei werden. Tatsächlich wurden -206 kJ/mol gemessen. Die Differenz von dem gemessenen und dem erwarteten Wert, also -154 kJ/mol bezeichnet man als Mesomerieenergie (Du hast einen etwas anderen Wert, aber das ist ein Messproblem).

Die Mesomerieenergie und damit die Stabilität einer Verbindung, ist um so größer, je stärker und gleichmäßiger die Delokalisierung der Elektronen ist.

Die Bedeutung der Mesomerieenergie, nach der Du fragst, kann man kurz wie folgt erklären:

Einfache C=C Doppelbindungen, bei denen die Delokalisierung der pi-Elektronen aufgehoben ist, gehen sehr leicht eine Additionsreaktion ein. Das Benzol geht kaum eine Additionsreaktion ein, obwohl nach Kekulé drei Doppelbindungen vorhanden sein müssten. Um eine Additionsreaktion beim Benzol durchführen zu können, muss die Delokalisierung der pi-Elektronen aufgehoben werden. Dazu ist aber die sogenannte Mesomerieenergie nötig.

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Die Frage ist so falsch gestellt, denn Wasser ist keine Ionenverbindung sondern eine Molekülverbindung, die somit keine Ionen enthält.

Im chemisch reinen Wasser sind allerdings Oxoniumionen und Hydroxidionen in äußerst geringer Konzentration vorhanden.

Sowohl Oxoniumionen können teilweise mit Hydroxidionen bei Zugabe einer alkalischen Lösung wie natürlich auch umgekehrt, also Hydroxidionen bei Zugabe einer Säurelösung miteinander reagieren.

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Die Konzentration c(Phosphorsäure) kannst Du wie folgt berechnen:

3c(Phosphorsäure) * V(Phosphorsäure) = c(Natronlauge) * V(Natronlauge)

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Beispiel a:

Wenn anstelle des Chloratoms ein H-Atom stehen würde, dann hieße die Verbindung Cyclohexen. Da nun das H-Atom an der Doppelbindung durch ein Chloratom ausgetauscht wurde, heißt die Verbindung 1-Chlorcyclohexen.

Beispiel b:

Wenn anstelle der Methylgruppe links oben in der Formelskizze ein H-Atom wäre, hieße die Verbindung But-2-en (die Doppelbindung geht vom C-Atom 2 aus).

Nun wurde am C-Atom Nr. 2 das H-Atom durch eine Methylgruppe ersetzt, sodass die Verbindung jetzt 2-Methylbut-2-en heißt.

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Das Wissen um die Reaktion, die hier bei Nachweis der Stärke abläuft, geht weit über den Stoff des des Chemieunterrichts eines Gymnasiums hinaus.

Kurz gesagt, es passiert das Folgende:

Elementares Iod reagiert mit den Iodidionen unter Bildung von Polyiodidionen, u.a. zu I5-Ionen.

Die I5-Ionen können sich in die Stärke-Moleküle einlagern. Bei den beiden Stärkearten Amylose und Amylopektin kommt es dabei zu verschiedenen Farbreaktionen. Die Einschlussverbindung hat bei Amylose eine blaue und bei Amylopektin eine rotviolette Farbe.

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Alle drei Kerzen brannten ehe der Versuch startete.

Im Becherglas befand sich das Gas Kohlenstoffdioxid, das man in die Wanne mit den brennenden Kerzen leerte.

Meine Fragen:

a) Wie ist es möglich, dass man das Gas aus dem Becherglas in die Wanne leeren konnte?

b) Was für eine Bedeutung hat das Erlöschen einer der drei Kerzen?

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Wenn Du z.B. HCl in Wasser einleitest, dann läuft eine chemische Reaktion ab.

Wenn Du die zugehörige Reaktionsgleichung formulierst, dann müsste Dir eigentlich die Lösung Deiner Frage klar sein.

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Der Ausdruck "Halbäquivalenzpunkt" gibt Dir doch die Lösung auf Deine Frage an.

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Die wahrscheinlich vom Lehrer gestellte Frage und die zugehörigen Versuche passen nicht zusammen. Nur durch Zugabe der Natronlauge kann man nicht entscheiden, ob ein vorliegendes System als Puffer wirkt, denn es wird nur die Zugabe von Hydroxidionen betrachtet. Es fehlt also eine zweite Versuchsreihe mit der Zugabe von Oxonumionen.

Der erste Satz des Lösungsvorschlags von indiachinacook wäre die exakte Antwort auf die von Dir in Fettdruck gestellte Frage.

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Wenn die Reaktion langsam abläuft (z.B. das Rosten von Eisen), dann kannst Du nicht erkennen, ob die Reaktion endo- oder exotherm verläuft.

Wenn in Deinem Chemieunterricht einmal das Thema Energetik auch rechnerisch behandelt wird, dann lernst Du eine Gleichung kennen, mit der Du rechnerisch Deine Frage beantworten kannst.

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Wenn eine Flüssigkeit sieden soll, dann muss Energie zugeführt werden, um die Anziehungskräfte, welche die Moleküle der Flüssigkeit zusammenhalten, zu überwinden.

Wenn Du Dir die Isomere des Hexans in Form von Strukturformeln aufzeichnest, dann siehst Du, dass Du die Moleküle des n-Hexans sehr dicht aneinanderlegen kannst. Jetzt machen sich die Anziehungskräfte (hier: van-der Waals-Kräfte) sehr stark bemerkbar. Bei den anderen isomeren Hexanalkanen musst Du die Moleküle etwas weiter auseinander zeichnen. Die Anziehungskräfte sind hier je nach gezeichnetem Isomer kleiner.

Je größer also die Kräfte zwischen den Molekülen, desto höher die Siedetemperatur der betreffenden Verbindung.

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a) Wenn Wasserstoff als Gas vorliegt, dann schreibt man H₂. Wasserstoffatome (H) sind so reaktionsfähig, dass sie sofort zu Wasserstoffmolekülen (H₂) werden.

b) 2 H⁺ bedeutet zwei Wassersoffionen. Dann gibt es sicher auch nur ein Wasserstoffion (1 H⁺ oder kurz: H⁺). Da die Wasserstoffionen aber sehr unbeständig sind, reagieren sie sofort weiter, z.B. mit Wasser zu H₃O⁺ (Oxoniumion). Die zugehörige Reaktionsgleichung würde heißen: H⁺ + H₂O --> H₃O⁺

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Da Du uns die bei der Aufgabe angegebenen Potenziale nicht angegeben hast, möchte ich Dir die Frage ohne die konkreten Werte beantworten.

Es geht hier um das Problem der Überspannung. Man hat festgestellt, dass bei bestimmten Elektrolysen je nach den verwendeten Elektroden eine verschiedene Zersetzungsspannung vorhanden ist, um bestimmte Stoffe an diesen abzuscheiden. Diese Zersetzungsspannung ist höher als die, welche man aus den Normalpotenzialen als Abscheidungspotenzial ermittelt.

Beim Amalgamverfahren verwendet man als Anodenmaterial Graphit oder Titan. Der Sauerstoff hat an diesem Elektrodenmaterial eine so hohe Überspannung, dass anstelle von diesem Gas das Chlor abgeschieden wird.

Die Kathode besteht aus Quecksilber. An diesem Metall hat nun der Wasserstoff eine sehr hohe Überpannung. Diese wird noch erhöht, indem der pH durch Zusatz von Natronlauge und Natriumcarbonat verändert wird. Anstelle Wasserstoff scheidet sich am Quecksilber das Natrium ab. Es kommt dabei zu Bildung zu einer flüssigen Legierung (Natriumamalgam).

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In der ersten Reaktionsgleichung ist ein Stoff falsch geschrieben. Das Chlor ist ein Gas und kommt nicht als Cl sondern als Cl₂ vor.

In der zweiten Reaktionsgleichung stimmen alle Stoffe, aber die Koeffizienten sind alle im Augenblick 1, und das ist nicht richtig.

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