Ich habe in den Redoxtabellen kein Redoxsystem gefunden, bei dem im alkalischen Milieu das Permanganation zum Manganation reduziert wird.

Ich habe deshalb zu bieten:

Reduktion:

MnO₄⁻ + e⁻ ⇌ MnO₄²⁻ 

Oxidation:

CH₃ - CH- CH₃ + 2 H₂O ⇌ CH₃ - C- CH₃ + 2 H₃O⁺ + 2 e⁻

    |                ∥

    OH               O

Der C in der alkoholischen Gruppe des 2-Propanol hat OZ = 0 und in der Ketogruppe OZ = +II

Den Redoxprozess musst Du nun selbst formulieren.

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Es kommt bei hartem Wasser im Haushalt zu dieser chemischen Reaktion. Aus dem im Wasser gelösten Calciumhydroxid entsteht in allen Gefäßen, die Wasser enthielten, das Calciumcarbonat (Kalk).

Kannst Du jetzt eine Gleichung formulieren?

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Wenn man das Wort "Verbrennung" wörtlich nimmt, dann hat DeinAuswurf mit seinen Antworten recht.

Da bei Dir aber das Wort "Essigsäure" auftaucht, könnte man das Wort "Verbrennung" auch durch "Oxidation" ersetzen. Durch schwache Oxidation kommt man zu anderen organischen Produkten wie Alkanalen und Alkansäuren.

Ich weiß aber nicht, ob Du diese Möglichkeiten auch in Betracht ziehst.

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Ein Reaktionsschema beschreibt eine chemische Reaktion in Form einer Reaktionsgleichung. Aus diesem Grunde sehe ich keinen Unterschied zwischen Reaktionsschema und Reaktionsgleichung.

Dein Beispiel: 2 K + I2  --> 2 KI

Die Halogene wie F2, Cl2, Br2 und I2 werden in den chemischen Reaktionsgleichungen immer molekular geschrieben.

Man könnte höchstens als zusätzlichen Kommentar schreiben, dass in diesem Fall durch Reaktion von einem Metall mit einem Nichtmetall das Salz Kaliumiodid entsteht.

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Nach Umwandlung des Zerfallgestzes ist

Nt = 1 kg und N0 = 25 kg

t1/2 = 15,7 · 106 a

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Der von Dir angeführte Nachweis von CO2 ist kein Nachweis für dieses Gas. Diese Reaktion läuft zwar ab, aber man müsste dann die Bildung von Calciumhydrogencarbonat nachweisen und zeigen, dass diese Reaktion nur mit CO2 als Edukt möglich war.

Der Nachweis von CO2 erfolgt, indem man das Gas in eine Calciumhydroxidlösung (oder noch viel empfindlicher: Bariumhydroxidlösung) einleitet. Es bildet sich in beiden Fällen ein weißer Niederschlag.

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Wenn man n-Pentan (Flammpunkt: -49 °C) und n-Nonan (Flammpunkt: +31 °C) miteinander vergleichen soll, dann sieht man, dass mit der längeren C-Kette auch der Flammpunkt zunimmt. Das Besondere an diesen beiden Beispielen ist, dass man das n-Nonan zuerst noch erhitzen muss, damit man es mit einer Flamme zum Entflammen bringen kann.

Neben diesem Text würde ich aber in einer Tabelle (statt Schaubild) mehrere Alkane mit Formeln Namen und Flammpunkten (diese im Internet suchen) aufsuchen, um den Trend der zunehmenden Flammpunkte bezogen auf die Kettenlänge zu zeigen.

Welche Kräfte für den immer stärker werdenden Zusammenhalt der Moleküle für die Zunahme der Flammpunkte eine Rolle spielen, das musst Du Dir noch überlegen. Es sind auf jeden Fall keine ionischen Kräfte oder Wasserstoffbrückenkräfte.

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Du musst Dir jeweils die Oxidationszahlen der einzelnen Elemente ansehen.

Ein Tipp an Dich für zukünftige derartige Untersuchungen:

Im Fall der beiden gegebenen Reaktionen sieht man auf den ersten Blick, dass es sich um Redoxreaktionen handelt, da ein Element (hier: C mit OZ = O) eine Verbindung eingeht. In dieser hat das gebundene Element Kohlenstoff nicht mehr OZ = 0.

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Rotes und gelbes Blei(II)-oxid sind nur Modifikationen des PbO.

Das dunkelbraune Blei(IV)-oxid ist ein zeites Oxid des Blei.

Als Wortgleichungen hätte ich Dir zu bieten

Blei + Sauerstoff --> Blei(II)-oxid

Blei + Sauerstoff --> Blei(IV)-oxid

Überstze nun diese Gleichungen in die Fachsprache.

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Aus der Angabe c(NaOH) = 2 mol/L kannst Du doch (im Kopf) ausrechnen welche Stoffmenge n(NaOH) im Volumen V(Natronlauge) = 100 mL enthalten ist.

Dann solltest Du n(Hydroxidionen) auch angeben können.

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Dass das Wasser eine Rolle spielt, da hast Du recht. Die meisten Säuren sind fest, und die festen Substanzen reagieren nicht sauer. Wenn man aber diese in Wasser löst. dann erhält man eine mehr oder weniger sauer reagierende Lösung.

Was chemisch beim Lösen passiert, da liegst Du mit Deiner Vermutung nicht richtig. Du wirst wahrscheinlich erst einmal später erfahren, dass die Säure ein Proton abgibt und das Wasser dieses aufnimmt. Das "veränderte Wasser" ist an der sauren Reaktion schuld. Dieses Wasser reagiert mit der roten Farbe des oben angenommenen Indikators.

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Vorbemerkung:

In der Stoffmenge n = 1 mol eines jeden Systems ist die Anzahl der Teilchen gleich. Man konnte diese ermitteln, und sie beträgt N = 6,022·10²³ Teilchen (z.B. Atome, Moleküle, u.a.). Diese Zahl N ohne Einheit heißt Avogadrozahl.

Die Avogadro-Konstante NA wurde so festgelegt: Es ist NA = 6,022·10²³/mol. Es ist NA = N/n

und die Anzahl der Teilchen N berechnet sich nach N = NA • n

Du musst also die Stoffmenge n der Ionen in der gegebenen Lösung zuerst berechnen. Entsprechend ist die Lösung zu Deiner anderen Frage betr. Anzahl der Oxoniumionen.

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Ich nehme an, dass Du erst im Anfängerunterricht der Chemie bist, deshalb will ich Deine Frage einfacher beantworten.

Es gibt viele verschiedene Indikatorpapiere. Auf dem von Dir gegebenen ist ein roter Farbstoff, der durch eine chemische Reaktion in einen gelben übergehen kann. Bei diesem Übergang tritt als Mischfarbe das Orange auf.

Man wählt nun eine Säurelösung von einer bestimmten Konzentration (Verdünnung) aus. Es soll durch den Indikator die Farbe Rot angezeigt werden. Dann stellt man Verdünnungen dieser Ausgangslösung mit Wasser her. Je nach Verdünnung zeigt das Indikatorpapier (man muss wegen der Auswaschung immer ein neues verwenden) die Farbe Orange oder Gelb an.

Was weiß man jetzt? Man stellte fest, dass die Säurewirkung in den einzelnen Gläsern abgenommen hat.

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