Warum werden bei den Zeugen Jehovas inzwischen sogar 9 - 10 jährige KINDER getauft?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn man sich die Statuten der Zeugen Jehovas sowohl für Österreich als auch für Deutschland durchließt, wird man feststellen, dass mit der Taufe eine automatische Mitgliedschaft abgeschlossen wird.

Dort wird explizit verlangt, dass man sich durch seine Taufe verpflichtet, sich an die vorgegebenen Regeln der Führung zu halten.

Viele Erwachsene sind sich dieser Tatsache nicht einmal bewusst, geschweige denn ein Kind.

Genau diese Karte wird von der Führung ausgespielt. Man sucht Mitglieder die erst später - wenn überhaupt - sich der Tragweite ihrer Entscheidung bewusst werden.

Auszug aus den Statuten:

§ 14 Mitgliedschaft. (1) Wer rechtmäßig als Zeuge Jehovas getauft wurde und mit einer Versammlung im Wirkungsbereich der Religionsgemeinschaft verbunden ist, ist Mitglied der Religionsgemeinschaft

(4) Gemeinsame Grundlage für das Wirken aller Gliederungen und Einrichtungen der Religionsgemeinschaft ist das religionsgemeinschaftliche Recht (im Folgenden „Religionsrecht“ genannt; Psalm 19:7; Psalm 1:2; Galater 6:2). Dieses beinhaltet das von der Leitenden Körperschaft vermittelte Verständnis der biblischen Lehre sowie des Aufbaus (Gliederung) und der Wirkungsweise der Religionsgemeinschaft (Matthäus 24:45–47). Hierin eingeschlossen sind die in Briefen und Publikationen veröffentlichten oder mündlich durch die Leitende Körperschaft, deren Beauftragte oder das Zweigkomitee in dessen Zuständigkeitsbereich übermittelten Anleitungen.
(5) Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Gegebenheiten werden von allen Zeugen Jehovas durch ihren Beitritt mit dem Empfang ihrer Wassertaufe anerkannt (Jesaja 2:2, 3).

Man lässt sich FREIWILLIG hingeben. Man kann nicht einfach sagen: "Hier ich bin so weit, tauf mich."

Was habt ihr eigentlich für Vorstellungen? Wir sind keine Kirche die dem BABY 0 Chancen gibt.

Weder die kleinen aus meiner Familie, NOCH ich selber, wurden als Kinder getauft. (Ich bin in einer ZJ-Familie aufgewachsen)

Hört auf solch einen Schmarn zu erzählen.

2
@MajDiiiii

Schon schlimm wenn man sich Regeln 'freiwillig' unterzieht..

Du wohnst hier in Deutschland, wo du dich an die Deutschen Gesetzte halten musst und akzeptierst nicht, dass es auch noch Menschen gibt die sich zusätzlich an Dinge halten, wie: Du sollst nicht morden, keinen Ehebruch begehen, deinen Nächsten lieben...

Man ist das schlimm (Irony)

2
@MajDiiiii

Freiwilligkeit ist bei einem Kind nur bedingt zu berücksichtigen. Es lässt sich leicht beeinflussen und tut fast alles freiwillig.... 

Aber der wichtigere Punkt ist folgender: Mit der Taufe geht jeder Zeuge Jehovas eine Mitgliedschaft ein. 

Die  Heilige Schrift spricht allerdings an keiner Stelle von einer Mitgliedschaft durch die Taufe.... 

3
@telemann2000

"Die Heilige Schrift" wurde ja auch für Juden geschrieben und nicht für Zeugen Jehovas, die sich zudem eine eigene Interpretation zusammengefälscht haben. 

@MajDiiii

Wer als Kind von Zeugen Jehovas aufwächst, hat niemals die Wahl! Du bist nicht freiwillig ein ZJ geworden, sondern wurdest gezielt dort hin geführt. 

Oder hast du vor deiner Entscheidung die selbe Zeit dafür investiert dir andere Glaubensansichten anzusehen? Hast du mit Pfarrern, Imamen, Priestern und anderen Gelehrten gesprochen? Hast du die Lebensweise als Jude, Moslem, Hindu... mal eine Weile ausprobiert, indem du mitten unter ihnen gewohnt hast? 

Hast du dich wissenschaftlich an das Thema herangewagt? 

Ich vermute nicht. Denn wenn das der Fall gewesen wäre, hättest du schnell Zweifel am Wahrheitsgehalt der WTG bekommen. 

Ein Kind von Zeugen Jehovas hat NULL CHANCEN all dies zu tun! Deine Eltern hätten dich verstoßen müssen!

Wer als Kind von ZJ groß geworden ist und etwas von "Freiwillig" erzählt, der lügt! Ich kann dies mit reinem Gewissen sagen, da ich selbst in dieser Situation war. ZJ indoktrinieren ihre Kinder erbarmungslos. Da die Kinder nichts anderes kennen und von allen anderen Dingen fern gehalten werden, fühlen sie sich geborgen, solange sie im "Nest" sind. Im wahren Leben haben sie dann viele Probleme. Um diese Probleme auszublenden reden sie sich einfach nur ein, dass alles der Teufel schuld sei und man selbst etwas Besondere ist, weil man ja "DIE Wahrheit" hat.

Gerne zeige ich dir die "andere Seite", indem ich dir Erfahrungen und Fakten zeige, die ich auch belegen kann. 

7
@MajDiiiii

@MajDiiiii. Du bist noch nicht getauft, obwohl du in einer ZJ-Familie aufgewachsen bist? Und dabei verteidigst du die ZJ so? Und hast du den Ältesten und den Eltern gesagt, "ich will mich nicht taufen lassen, weil ich nicht überzeugt bin, das DIE die Wahrheit ist"??? Warum verteidigst du denn die ZJ wenn du nicht getauft bist? 

Hör auf solch ein Schmarn zu erzählen! Das glaubst du doch selber nicht! 

Übrigens: Guck mal genau an in YouTube und klicke auf den richtigen Knopf. Und zwar die Aussage von David Splane (Mitglied der Leitende Körperschaft von ZJ). Das Video ist in Originalton (von David Splane höchstpersönlich) zu sehen. Er "begründet" sogar wieso Eltern ihren Kindern noch vor dem 14 zu Taufe ZWINGEN SOLLEN!!! Unmissverständlich klare Aussagen von David Splane!

Diese  Ansprache von David Splane  hat sich im Jahr 2013 in Malmö (Schweden) stattgefunden und sie ist weltweit bekannt. 


3
@delight999

@delight999 (Ex - Ladyferra) wie schön, dass du dich wieder angemeldet hast, um deine negativen Gedanken gegen die ZJ auszulassen.

Na herzlich willkommen.

Ja, ich bin in eine ZJ Familie geboren und ja, ich bin noch nicht getauft. Mich hat aber auch niemand gezwungen und wird es auch nicht. Es ist niemand auf mich zugegangen und hat gesagt: 'Kind bist du nun endlich so weit?'

Natürlich fragen die Eltern das Kind inwiefern man sich dem Glauben genährt hat oder nicht. Wenn es deine Eltern anders gemacht haben, dann liegt es an ihnen aber nicht am Glauben! Wir lehren nicht jemanden zu hetzen und zu unterdrücken!

Wir lehren, dass wenn man selbst soweit ist, sich hingeben kann! Es hat auch Gründe warum ich noch nicht getauft bin. Es war halt so, dass mich der Glaube damals noch nicht so gezogen hat, dies hat sich jedoch in den Jahren geändert.

Niemand wird geboren mit dem richtigen Blickwinkel auf eine Religion. Und? Ist das schlimm? Nein! Umso besser wenn es einer selbst entdeckt, zu was er steht und was nicht!

Jesus wurde mit 30 getauft. Wurde er als Kind gezwungen?

Es gibt halt junge Menschen (wie mich) die gerne dafür stehen, obwohl ich nicht getauft bin, aber trotzdem regelmäßig und bestens dabei sind. 

Siehe an.

2
@wildcarts2

@wildcarts2

Nochmal nur für dich:

Ich bin 22 Jahre alt und nicht getauft trotz, dass ich in eine ZJ-Familie aufgewachsen bin.

Sorry, dass meine Familie alles richtig gemacht hat und mir den Wahren Glauben gezeigt hat! Nämlich der darin liegt; den Kindern den Samen zu setzten, ihn aber selbst wachsen zu lassen, ein leg liches nachgießen ist erforderlich!

[Damit das Kind lernt nicht bei Rot über die Straße zu gehen, sagt man auch 100 mal, es soll auf das Grüne-Licht warten. Ohne vorheriger Erklärung, weiß das Kind auch nicht was die Ampel für einen Sinn hat!]

Eltern machen es richtig, wenn sie dir Anleitung geben. Bei ZJ ist es die Anleitung Gottes, durch die Bibel. Aber ob ich daran festhalte ist meine Sache. Das haben sie mir auch deutlich gemacht, indem sie mir sagten: "Dies was wir dir lehren, ist unsere Ansicht die wir dir zeigen möchten, da wir uns sicher sind, dass das das richtige für uns als auch für dich ist. Aber wir können nicht für dich entscheiden und hoffen du machst das richtige!"

Anders habe ich es auch nicht gelernt. 

Und ja ich hatte Freundinnen die muslimisch waren und andere, die haben mir ebenfalls erzählt wie es bei ihnen ist. Klar tauscht man sich aus! Doch davon hat mich nie etwas gezogen.

In der Bibel selbst lies Gott aufschreiben, dass wir prüfen sollen: 

1. Johannes 4:1 Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.

- - - - - - - - - - - -

Ich entscheide mich selbst dafür, wenn ich soweit bin, aber wie du siehst stehe ich voll und ganz dahinter, da mich die ZJ noch nie enttäuscht haben.

Tut mir leid, wenn ihr enttäuscht [wurdet] oder ein anderes Bild davon habt!

Ihr findet euren Weg schon, so wie ich ihn finden werde!




3
@MajDiiiii

Deine Aussagen kann ich nicht wirklich glauben. Denn ich kenne es ganz anders und kenne auch etliche Berichte von anderen. Außerdem widersprechen deine Aussagen den Anweisungen der WTG und den normalen Handlungsweisen.

In meiner Heimatversammlung wurden 18jährige regelrecht genötigt sich taufen zu lassen. Denn mit Erreichen der Volljährigkeit darf man als ZJ nicht mehr predigen gehen, wenn man nicht getauft ist oder zumindest Ungetaufter Verkündiger ist. Bist du letzteres?

Laut WTG-Statuten darf man sich nur als ZJ bezeichnen, wenn man getauft ist oder wenn man als Minderjähriger von getauften Eltern erzogen wurde und sich an den Versammlungsaktivitäten beteiligt und den Verhaltensstandards entspricht.

Wenn man über 18 ist und noch bei den Eltern wohnt, aber nicht getauft ist und auch keine Anstalten macht dies zu tun, geraten die Eltern in einen sehr schlechten Ruf. Denn sie haben dann ihren Erziehungsauftrag nicht erfüllt. 

Ich könnte dir dazu noch einiges erklären und auch belegen, aber das wäre vergeben Liebesmüh. Denn offensichtlich hast du dich bereits entschieden, ohne wirklich geprüft zu haben, in was für eine Sekte du dich begeben wirst.

Jesus wurde mit 30 getauft. Wurde er als Kind gezwungen?

Falsch. Es ist erwiesen, dass dieser Jesus nicht existiert hat. Zudem ist deine Annahme auch falsch, da sich gemäß der Geschichte Jesus nicht als ZJ oder sonstwas hat taufen lassen, sondern sich einem rein jüdischen Reinigungsritual unterworfen hat.

Die Wassertaufe des Johannes war kein Bekenntnis zu einem neuen Glauben, sondern ein "spirituelles" Reinigungsritual, bei dem man sich von größeren Sünden freiwaschen wollte. 

Gemäß Bibel war Jesus ein Jude und hat auch nur das Judentum gepredigt, nichts anderes. 

Und ja, wenn er existiert hat, denn wurde er gezwungen! Nur verstehst du nicht was Zwang bedeutet.

Wenn du in einem Umfeld aufwächst, welches sehr einseitig aufgebaut ist, wirst du gezwungenermaßen mitmachen, da du ja nichts anderes kennst. 

Wenn du dich wirklich völlig frei entscheiden dürftest, wie du es behauptest, warum darfst du dann keine anderen religiösen Bücher lesen, nicht mit Ehemaligen sprechen? 

Ich weiß genau was du denkst, denn ich war mal genauso. Ich wollte auch nicht wahrhaben, dass ZJ alles nur aus Zwang machen. Aber faktisch ist das so. 

Da ich deine persönliche Situation aber nicht kenne, kann ich dir nicht im Einzelnen klar machen, wo die Zwänge bei dir zu finden sind. Aber glaube mir: ES GIBT SIE!

Ein immer existierender Zwang ist das Kontaktverbot. Wenn du dich gegen eine Taufe entscheidest, müssen deine Eltern jeglichen Kontakt zu dir abbrechen. Vielleicht hast du auch Freunde in der Versammlung. Auch diese müssen die dann den Rücken zuwenden. Sie dürfen dich nicht einmal grüßen! Dementsprechend zieht es dich sehr in diese Richtung, weil du Angst hast sozial abzusteigen. 

Denk da mal drüber nach!

Noch zu deiner privaten Nachricht: 

Ich habe nie gesagt dass ZJ "Unmenschen" sind. Im Gegenteil. Sie sind Opfer einer totalitären Sekte. Die Menschen selbst suchen Frieden und sind zum größten teil nette, freundliche und gute Menschen, Aber die Sekte manipuliert sie extrem. 

Das alles weißt du, aber du willst es nicht wahr haben, weil du zu sehr an die Menschen denkst und nicht an die Sekte und die Auswirkungen auf deine Persönlichkeit.

Mit der Bibel haben ZJ indes rein gar nichts zu tun, ebenso mit dem Christentum. Wenn du dich wirklich frei entscheiden darfst, dann würde ich dir anbieten näher darüber zu sprechen (per Email zb). Dann können wir über 2-3 Punkte sprechen und du kannst immer noch entscheiden was du für richtig hälst. (dieses Angebot habe ich schon dutzend Mal gemacht, aber nie ist einer darauf eingegangen, weil sie Angst hatten die Wahrheit zu erfahren...)

LG

Wildcarts

1
@wildcarts2

In welchen Dingen widerspreche ich denn welchen Handlungsweisen?

Wer sagt, dass Jesus als ZJ getauft wurde? Es gab noch nicht einmal eine Gruppe die sich ZJ nannte als er getauft wurde. 

Ich kenne auch andere Berichte von denen die ausgestiegen bzw. ausgeschlossen sind und es gibt immer gute Gründe warum so entschieden wurde. Fande noch nie eine Entscheidung falsch, die die Organisation gefällt hat. ^^

:D Wieso bietest du mir Freundschaft an? Damit du mir dieses Angebot näher bringe möchtest? 

Mich kann keiner für etwas überzeugen, da ich bereits überzeugt bin. 

Und ja ich habe mich selbst davon überzeugt. Ich entscheide täglich Dinge für mich selbst, ob und was ich esse, wann ich wohin gehe etc. genau so habe ich auch meinen freien Willen wenn es um die Taufe geht.

Wer hat mehr Entscheidungsfreiheit als bei ZJ, die ihre Babys nicht taufen?

Wo erkennt man mehr Zusammenhalt und Gemeinschaft als bei den ZJ?

Ich habe nichts kennengelernt was dem gleicht, im Gegenteil - höre meist nur negatives zB über die Kirche. 

Also warum sollte ich andere Richtungen einschlagen?


Wer sagt, dass ich keine anderen Bücher lesen darf? 


2
@MajDiiiii

Die Bibel ist DAS Buch woraus Zeugen Jehovas berichten und zitieren! In diesem Buch wird über Gott und Jesus Berichtet /= gehört zum Christentum.

Was gibt die Bibel hier wider?

1. Johannes 4:1

Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.


PRÜFE SELBST!


Schöne Grüße & mein letztes Wort


2
@MajDiiiii

Wo erkennt man mehr Zusammenhalt und Gemeinschaft als bei den ZJ?

In jeder gut funktionierenden Dorfgemeinschaft zum Beispiel.....

1

Kurzer Hinweis zum Statut, um klarzustellen, dass hier nichts Anrüchiges geschieht:

1. Zur sogenannten Leitenden Körperschaft Auszug aus dem Statut, wurde vom Antwortgeber vermutlich bewußt weg gelassen:

Statut (StRG)

In der Neufassung vom 27. Mai 2009 (Amtsblatt von Jehovas Zeugen in
Deutschland, Nr. 2, Jahrgang 2009, S. 1 ff.)

Präambel. (1) Gemäß der Bibel war die leitende Körperschaft der Christen des
ersten Jahrhunderts eine Körperschaft aus Jüngern Jesu, die durch seine Lehren eng
miteinander verbunden waren. Sie versorgte die Gemeinden mit biblischen Richt-
linien über religiöse Angelegenheiten, und diese Richtlinien halfen, die Einheit in
der Lehre zu bewahren. Auch sorgte sie für den nötigen geistlichen Beistand der
Christen des ersten Jahrhunderts (Apostelgeschichte Kapitel 15 und 16).

Sämtliche christlichen Religionsgemeinschaften versuchen, diesem Vorbild der ersten Christen aus dem !. Jahrhundert u.z. zu entsprechen, sie alle sind organisiert und haben so etwas wie eine Leitende Körperschaft.

2.

Jedes "MITGLIED" weiß bereits vor der Taufe, dass es Mitglied wird. Wenn es um die Taufe bittet, weiß es um die Folgen, UND DAS POTENTIELLE MITGLIED hat sich freiwillig dafür entschieden.

Das potentielle neue Mitglied weiß auch um die besondere Funktion der Leitenden Körperschaft und wird sich mit dieser Körperschaft und allen anderen Zeugen Jehovas auf der Welt darum bemühen, Gottes Willen in die Tata umzusetzen, dazu gehört, Gottes Königreich zu verkündigen.

cheerio

1
@gromio

Jedes "MITGLIED" weiß bereits vor der Taufe, dass es Mitglied wird

Genau das ist zu bezweifeln. Selbst langjährige Zeugen Jehovas sind sich dieser Tatsache nicht bewusst - geschweige denn Kinder mit 9 oder 11 Jahren.

Warum hätte sonst Nobody drei Mal nach der Existenz der Statuten gefragt?

... wird sich mit dieser Körperschaft und allen anderen Zeugen Jehovas auf der Welt darum bemühen, Gottes Willen in die Tat umzusetzen

Was hält DICH eigentlich davon ab, genau das in die Tat umzusetzen?



1

Um den Nachwuchs so schnell wie möglich an die Glaubensgemeinschaft zu binden.

Kinder hinterfragen die Lehren einer Glaubensgemeinschaft bzw. die religiösen Vorstellungen der eigenen Eltern ja auch nicht so, wie es gebildete Erwachsene tun. Dazu gehört reflexives, kritisches Hinterfragen und die vergleichende Analyse. Dazu sind noch nichtmal einige Erwachsene in der Lage. Und wenn sich das getaufte Kind dann NACH der Pubertät dazu entscheidet, doch kein ZJ mehr zu sein, kann man es dann mit dem Gemeinschaftsentzug effektiver unter Druck setzen.

Ebenso verwerflich finde ich übrigens auch, dass dort Kinder an einem Programm teilnehmen, das grundsätzlich für Erwachsene (Ohren) bestimmt ist. Die Kinder hören mit, wie über Ehebruch, Hurerei, Satan und Dämonen, Harmagedon u.v.m. geredet wird. Aus pädagogischer und erst recht psychologischer Sicht absolut unverantwortlich!

Die Antwort ist ganz einfach:

Der Nachwuchs fehlt! Die Mitgliederzahlen sind rückläufig. Immer mehr Jugendliche verlassen die Sekte, weil sie immer strenger wird und nicht zu ihrem Wort steht.

Z.B.: Vor wenigen Jahren wurde es noch verteufelt, dass andere religiöse Gruppen im TV gepredigt haben. Nun gibt es einen eigenen TV Sender der ZJ. Die Mitglieder der "Leitenden Körperschaft" waren den meisten unbekannt, weil kein Menschenkult betrieben werden sollte. Jetzt gibt es einen regelrechten Hype um diese Personen. Videoübertragungen o.ä. aus der Weltzentrale in alle Königreichssäle werden regelrecht gefeiert... Damit beweist die WTG in einem weiteren Punkt, dass sie per Definition eine Sekte sind. Das erkennen viele junge Leute.

Die WTG wird immer strenger und verlangt immer mehr Zeiteinsatz. Bildung wird immer mehr verteufelt und Freizeitaktivitäten werden immer mehr eingeschränkt. All das steht entgegen den eigentlichen Wünschen junger Menschen. Daher führen sie meist ein Doppelleben und verlassen die Gemeinschaft, sobald sie auf eigenen Beinen stehen können. 

Hinzu kommt das Internet. Es ist heute extrem leicht sich zu informieren. Die "Online-Gemeinde" der Aussteigerszene wächst immer weiter. Hier hat man die Möglichkeit sich annonym zu informieren, was viele wahrnehmen.

Ich selbst bin in der Aussteigerszene im Internet unterwegs, seit es sie gibt. Es ist ein großer Anstieg zu verzeichnen. Immer mehr suchen Rat und erkennen, dass sie nicht alleine sind mit ihren Bedenken. 

Im Internet kann man sich aber nicht nur direkt über ZJ informieren, sondern auch über viele Dinge die den Lehren der ZJ und Religionen widersprechen.

Nicht zuletzt tagen die Medien ihren Teil dazu bei. Salafisten und andere Gruppen zeigen, dass Religion den Menschen schadet. Heute ist das offensichtlicher denn je. 

Aus diesen Gründen hat die WTG vor einigen Jahren  einen Kurswechsel unternommen. Mit eigens produzierten Trickfilmen, neuen einfacheren "Königreichsmelodien", noch einfacher zu lesenden Texte in reich bebilderten Publikationen, Videoübertragungen während der Zusammenkünfte und Nutzung von Tablets und anderen modernen Medien, wollen sie besonders Kinder und Jugendliche für sich gewinnen.

Die Indoktrinierung von Kindern wird sehr stark fokussiert. Schließlich will man auch morgen noch Mitglieder haben, wenn die vielen älteren Mitglieder aufgrund ihres Alters ausscheiden. 

Wachstum bleibt aus. Durch den Predigtdienst werden immer weniger neue Mitglieder gefunden. Und irgendwer muss ja bald die ganze Arbeit übernehmen....

Ja so ein Schmarrn.

7
@Apfelwerfer

Mensch sind die ZJ Schlimm (Irony) :))

Wie gut, dass ich die andere Seite der ZJ Kennenlernen durfte. 

2
@MajDiiiii

Das sind die harten Fakten!

Da ich selbst 30 Jahre lang in dieser Sekte war, kenne ich die "andere Seite" nur zu gut. Aus diesem Grund kann ich auch so sachlich und korrekt zu dem Thema antworten. 

Und ja, die Sekte der Zeugen Jehovas ist "schlimm". Sie belügt ihre Mitglieder und raubt ihnen die Persönlichkeit. Außerdem geben sie Kinderschändern Zuflucht bzw. sorgen dafür, dass sie nicht angeklagt werden. ... u.v.m.

Das einzelne Mitglied erkennt diese Dinge nicht, da die Organisation sehr stark darauf achtet, dass derartige Informationen nicht durchsickern. Lies doch mal das Buch "Hütet die Herde", welches nur Ältesten zugänglich gemacht wird (du findest es im Internet als pdf). Darin werden explizite Anweisungen gegeben, die jeden ZJ schockieren würden. 

Zeugen Jehovas als Einzelpersonen, als MENSCHEN, sind nicht schlimm. Es sind zumeist sehr friedliebende und gutmütige Menschen - meist zu gutmütig und naiv. Sie suchen entweder einen Sinn im Leben, sind mit ihrem Leben nicht zufrieden oder haben Probleme, die ihnen zu groß erscheinen. Daher suchen sie gleichgesinnte. Hätte eine andere Gruppe zu selben Zeit bei Ihnen vorgesprochen, wären sie dort gelandet. 

Die WTG hat ein psychologisch sehr ausgeklügeltes System, was ihres Gleichen sucht. 

Ein Spruch, den ich dazu mal gehört habe, ist sehr passend:

"Die WTG zieht ihre Mitglieder so schnell über den Tisch, dass sie die entstandene Reibungswärme als Nestwärme empfinden".

Ich weiß genau was du denkst, denn ich war auch schon an dem Punkt. Du glaubst dies nicht, weil das dein Weltbild zerstören würde. Und du hast Angst dich zu informieren, weil du im "Nest" bleiben willst. 

5
@wildcarts2

Und du hast 30 Jahre gebraucht um zu wissen wo du warst? Ich würde jeden nach paar Monaten einen " Vollpfosten" nennen wenn er das nicht schnallt wo er rumirrt -(würde ich nur zu meinen Bekannten sagen).und ,mitmanchen hast du ja bestimmt nicht dürfen-, nach deinem Schreibstil 

1
@brettpit

Was hast du an meinem Schreibstil auszusetzen und was hat das mit dem Thema zu tun?

Und nein, ich habe keine 30 Jahre gebraucht, sondern nie an Gott geglaubt. Ich war immer ein Zweifler, weswegen ich einiges an Schwierigkeiten hatte damals.

Da du aber die Wachtturm-Organisation nie von Innen kennengelernt hast, kannst du nicht verstehen, wieso viele Zeugen Jehovas sehr lange brauchen, um dort hinaus zu gelangen. Aber dennoch werde ich dir hier kurz meine Beweggründe nennen.

1. Als ZJ wird man in einem engen sozialen Umfeld aufgezogen. Man hat wenige Möglichkeiten als Kind/Jugendlicher Kontakte zu anderen zu knüpfen oder gar andere Quellen zu nutzen, um den Glauben zu prüfen. Meine gesamte Familie ist bei den ZJ, weswegen ich sie alle verloren hätte. 

Verlässt man vor dem 18. Lebensjahr, bzw. vor der Möglichkeit selbstständig den Lebensunterhalt zu bestreiten, die Gemeinschaft, erzeugt man viele Probleme, die einem die Zukunft verbauen. Den Fehler haben viele zu meiner Zeit gemacht, aber ich war schlauer und habe lieber ein Doppelleben geführt. So konnte ich den "normalen" Weg einer Ausbildung etc. gehen, während andere bereits mit 18 Schulden hatten, weil sie keine Unterstützung durch ihre Eltern mehr bekamen. Da mag egoistisch klingen, ist aber in solch einem Fall sinnvoll. 

2. Meine Frau ist ebenfalls eine ZJ gewesen. Ich kenne sie seit dem 16. Lebensjahr. Wäre ich ausgetreten, hätte ich sie nicht heiraten können. Und ich hätte ihr Schaden zugefügt, weil sie entweder den Kontakt zu mit hätte abbrechen müssen oder ihrer Familie den Rücken zuwenden müssen. 

3. Meine Großeltern hätte es das Herz gebrochen, wenn ich ausgestiegen wäre. Das gilt auch für einige anderen Personen die mir sehr am Herzen lagen. 

Daher habe ich den einzig logischen Schritt unternommen: Ich bin weit weg gezogen und habe nicht mehr als ZJ gelebt, war aber offiziell noch als solcher gemeldet. Erst nach dem Tod meiner Großeltern habe ich mich offiziell abgemeldet. 

Zwischen dem 20 und 30. Lebensjahr habe ich intensive Studien der Wachtturm-Publikationen und -Mechaniken, sowie den wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalten betrieben. Da ich kompletten Zugang zu allen möglichen Bereichen hatte, konnte ich bzw. kann ich sehr sachliche und vor allem sehr genaue Aussagen zu den meisten Themen machen. 

All das müsste ich dir nicht erzählen, aber ZJ argumentieren ja immer gern ad hominem, wenn sie nicht weiter wissen. Daher wollte ich dir mal den Wind aus den Segeln nehmen. 

Mein Hintergrund hat nichts mit den Fakten zu tun, über die ich berichte. Lediglich meine Möglichkeiten waren und sind viel besser, als die der meisten ZJ. 

1

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