Warum Transsexuele Ihre Geschlechtsumwandlung selten komplett abschliesen?

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14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Erstmal muss ich mal was klar stellen! Transfrauen und Transmänner entsprechen zu 100 % ihrem Geschlecht. Also eine Transfrau ist 100 % Frau und nicht weniger. Was nicht zu 100 % möglich ist, ist die KÖRPERLICHE ANGLEICHUNG! Betonung liegt auf "körperlich". Zweitens, ich weiß nicht woher du die Informationen nimmst, dass die endgültige Angleichung kaum welche machen. Du darfst Shemale nicht mit Transidente verwechseln, die sich VOLL als Frau bzw Mann sehen. Ich kann dir nur sagen, in meiner Selbsthilfegruppe in Hamburg ist nicht ein Transidenter dabei, welche den Schritt nicht zuende gehen wollen. Es gibt aber tatsächlich Tansidente, die mit ihrem alten Geschlechtsteik klar kommen. Für mich persönlich nicht nachvollziehbar, aber es ist so. Einige haben auch zu viel Angst vor der OP. Auch wenn du sagts, es ist doch mitlerweile routine......da kann ich nicht zustimmen. Das operative Risiko ist sehr hoch, das es eine sehr komplexe und kompizierte Operation ist, welche viele Stunden dauert. Aber noch eine Sache.....Wer belügt denn wen? Wo soll den da eine Lüge sein? Habe jetzt nich nachgesehen, aber ich vermute mal du bit ein Mann. Denn eigentlich denken nur Männer so. n Für die ist das GEschlecht zwischen den Beinen. IRRTUM!!!! Das GEschlecht ist im Kopf. Ein Penis macht noch lange keienen Mann! Glaub mir, ich weiß wovon ich rede^^. Und es geht doch niemanden (außer dem Partner) etwas an, was man in der Hose hat. Ich habe leider auch noch das "Ding", weich ich noch Wartezeit habe, welche die Krankenkasse vorschreibt. Man will, aber darf noch nicht. Aber trotzdem bin ich schon zu 100 % Frau. Ich lebe wie eine Frau, ich denke wie eine, ich fühle wie eine, ich sehe aus wie eine (80 % mittlerweile^^). Ich bin NIE ein Mann gewesen. Die einzige Lüge garan war bei mir, dass ich den Menschen 46 vorgekaukelt habe (musste), dass ich ein Mann bin.^^ Ich hoffe, ich konnte deine Frage gut genug beantworten und konnte deine Denkensweise ein wenig ändern. Liebe Grüße kim Sophie

Ich danke dir, für die ausführliche Darstellung, deiner Ansicht. Ich bin zwar nich ganz deiner Meinung, kommt den aber nahe. Ich vergleich das Thema mit mir selbst und würde mich daher eher unwohl fühlen! Das ist aber dann wohl nur Ansichtssache?! Vielen dank.

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Besser hätte man es nicht sagen können ich stimme dir Komplett zu. Vorallem das das geschlecht für die Männer zwischen den Beinen liegt (ist simpel aber entspricht leider unumstösslich der Wahrheit^^). Sobald einer der Interesse an dir hat, etwas davon erfährt,ist meist schluss.(ich find das manchmal echt erbärmlich)

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Gute Antwort! Ich selber bin auch (noch nur innerlich) eine junge Frau. Ich hatte aber Glück, mir meiner wahren Gefühle schon jetzt mit 16 bewusst zu werden. Auch ich strebe eine komplette geschlechtsangleichende OP an und suche momentan nach einem Therapeuten, um mit dem Prozess zu beginnen

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@LA80N73

Stimmt zwar genau, muss aber zugeben, dass du so ein bisschen männerfeindlich rüberkommst. Hey, sorry, aber ich bin ein Mann und sehe eine Transfrau pre alles (also sogar noch mit maskulinen Klamotten) als Frau und umgekehrt ebenso.

Es gibt sehr viele Männer, die denken wie ich, die tolerant und respektvoll mit Frauen (und Männern und allem dazwischen natürlich auch) umgehen und eben NICHT mit dem, was in der Hose ist, denken.

Ich möchte hier keine Diskussion anstoßen und auch nichts unterstellen, aber man ist nicht besonders "weiblich", wenn man alte Vorurteile über Männer wieder aufwärmt. Mache ich ja mit Vorurteilen über Frauen auch nicht.

Zur Frage übrigens: Letztendlich ist das Sache jeden Transmenschen, wie weit sie/er gehen möchte und außer der Partnerin/dem Partner geht das auch keinen was an. Aber die Risiken sind beachtlich, die OP ist sehr aufwendig und mit langer Regeneration verbunden. Es ist auch ohne die letzte OP ohne Probleme möglich, überall als Mann zu leben. Ich denke, die Beweggründe unterscheiden sich von Transmensch zu Trans*mensch und am besten fragst du sie einfach persönlich ;)

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@Schalk

Da hast du mich falsch verstanden. Ich mag Männer. Alledings nicht alle. Machos und Konsorten find ich zum K0tzen. Aber du scheinst ein ganz lieber zu sein. Sollte auch kein Angriff sein, ich dachte nur, ich müsste da was Richtig stellen. Aber ich habe dich da wohl ein wenig falsch verstanden. Übrigens, das bin ich www.kim-sophie.com Viele liebe Grüße, Kim-Sophie

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@Apophis170464

Das freut mich aber, dass ich hier als "ganz lieber" eingeschätzt werde... :)

Mich nervt es nur etwas, als Mann von manchen Frauen gleich vorverurteilt zu werden. Da sind dann gleich ALLE Männer Machos und schwanzfixiert, ohne dass man überhaupt die Chance erhält, einen persönlichen Eindruck zu machen. Aber ich finde es gut, dass du deine Meinung revidierst.

Bitte entschuldigt, dass ich so abschweife. Kommt nicht wieder vor. :)

Gruß, Schalk

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@LA80N73

Mit 16 hast du natürlich sehr viel Glück, ich hoffe du findest einen Therapeuten der dir möglichst schnell die Indikation für eine antiandrogene Therapie schreibt, damit du nicht unnötig weiter vermännlichst (äußerlich)... das Estradiol ist da nicht ganz so wichtig.

Ich bin 21 und habe mich erst dieses Jahr als Transsexuelle geoutet und bin endlos froh wie sich mein Leben seitdem zum positiven gewendet hat.

Liebe Grüße Nina <3 http://ninaunnormal.blogspot.de/

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  1. Wann ist man denn dann bitte ein Mann? ;P Was muss ich haben oder machen um einer zu sein?

2.Wie kannst du sagen, du fühlst wie eine Frau und denkst auch so...? Du kannst doch überhaupt nicht wissen wie Frauen denken - du bist vllt der Meinung wie eine zu denken, aber wie kannst du dir da sicher sein? Davon mal abgesehen das wir Individuen (jede Frau denkt anders) sind.. xD

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@KairuTheOnlyOne

Ein Mann ist jemand, der sich als Mann fühlt, der von sich sagt, dass er ein Mann ist.

Und genau das war auch gemeint mit dem "wie eine Frau denken". Jemand, der "wie eine Frau denkt", fühlt sich als Frau und hat daher auch das Gefühl, wie eine Frau zu denken. :)

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@KairuTheOnlyOne

Weil ich eine hirnbiologische Frau bin. Weil ich schon Vergleiche ziehen kann, bei den Geschlechtern. Habe auch viele Freundinnen und unterhalte mich mit denen über die Gedankengänge. Natürlich gibt es von Frau zu Frau Unterschiede. ABER im Groben sind sie sich eben ähnlich. Außerdem werde ich von der Umwelt komplett als Frau wahrgenommen, das ich zu 100% autentisch weiblich wirke, weil ich es bin. Wie Männer denken, kann ich nur davon ableiten, was ich mit Männern erlebt habe und als ich unter ihnen leben musste, natürlich erzählt worden ist. Gefühlsmäßig kann ich es nicht nachempfinden, da ich keiner bin und nie einer war.

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Ich finde deine Antwort gut, möchte der Vollständigkeit halber nur noch hinzufügen:

"Aber es kommt noch besser, die meisten lehnen die Organtransplantation der Organe ab: Eierstöcke und Gebärmutter für TransFrau, wie die Hoden für den TransMann!!! Dabei ist die Medizin seit Jahrzenten schon soweit, es mit wenigen Komplikationen, einen Eingriff wie diesen durch zuführen!"

Ist natürlich völliger Unfug...

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Es liegt daran das viele Angst davor haben vor allem von Frau zu Mann denn die op's den es ist nicht nur eine sind mit vielen Risiken verbunden und trotz eigengewebe besteht das Risiko das der Körper das nicht annimmt dann muss man von vorne anfangen. Ich habe das grade schon 2mal durchgemacht.

Auch wenn die Frage schon älter ist, möchte ich sie mal aus meiner Sicht beantworten. Zunächst mal ist mir a) keine Geschlechtsangleichende Op bekannt, in der Spenderorgane verwendet werden und b) die Möglichkeit besteht, derartige Transplantationen überhaupt vorzunehmen, andernfalls würde sie wohl auch bei z.B. biologischen Frauen Verwendung finden, beispielsweise nach einer Entfernung der krankhaften eigenen Geschlechtsorgane.

Desweiteren sind die Gründe zum Ausbleiben einer chirurgischen Anpassung vielfältig. Beispielsweise unterziehen sich nicht alle Transidenten einer operativen Geschlechtsangleichung, weil eine Narkoseunverträglichkeit besteht, zu befürchtender schlechter Heilungsverlauf zu erwarten ist oder die Angst vor OPs generell zu groß ist.

Das "Belügen", was du ansprichst, ist ein Konstrukt der binären Geschlechtseinteilung der Gesellschaft in nur Mann und nur Frau, die damit verbundenen und oftmals zu erwartenden Diskriminierungen, gibt man sich als unangeglichene Transperson zu erkennen, drängen die Betroffenen weiterhin ein Leben im Verborgenen zu führen. Ein Leben, welches unzumutbar für den Betroffenen ist. Die Gesellschaft selbst zwingt so manchen Betroffenen also zum "lügen".

Desweiteren hat auch die Gesetzgebung Anfang des Jahres 2011 eingelenkt und gesteht Transidenten fortan zu, ihren Personenstand auch ohne geschlechtsangleichende OP korrigieren zu lassen, da ansonsten gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit verstoßen würde, würde man die OP als zwingend voraussetzen, so wie es bei Mann-zu-Frau Transidenten vor der Änderung der Gesetzeslage war, nicht aber bei Frau-zu-Mann Transidenten.

Auch wenn die Antwort spät kommt, besser spät als nie. Eine Frau is eine Frau, wenn sie sich als diese empfindet und erlebt. Genauso geht es mit einem Mann. Ich bin zu meine Thera gegangen, nich, weil ich sagte, ich will eine Frau werden, sondern, weil ich eine Frau bin, und ich den Weg einschlagen will, meinen Körper dem auch weitestgehend anzugleichen. Seit ich offen dazu stehe, dass ich eine Frau bin, sage ich auch nix anderes. Ich bin eine Frau, und daran wird sich nix ändern, auch wenn ich keine körperverändernen Maßnahmen in anspruch nehmen würde. Ich nenne mich schon seit ein paar Jahren eine Frau, habe aber erst anfang diesen Jahres mit meine Hormontherapie begonnen. Ich bin einfach eine Frau, und viele meiner Freunde sehen mich auch als Frau, völlig gleich, ob sie mich nun auch aus meiner männlichen rolle her kennen oder eher männlich angehaucht unterwegsseiend. Für die bin ich einfach eine Frau und gut is, und für die wird sich auch nix daran ändern, egal wie weit ich diesen Weg gehe. Ich bin mir ganz sicher, dass ich diesen Weg zuende gehe, und "zuende" wird dieser Weg nach der operativen Geschlechtsangleichung sein. Dannach wird lediglich die Zeit noch weiteres tun, was halt eben das bewirken kann, wenn die Hoden nich mehr da sind. Es geht wirklich nich darum sich irgendwelche Organe zu implantieren zu lassen, sondern einfach, dass wir als Frau bzw. als Mann wahrgenommen werden, ohne das ein großer Zweifel besteht. Weil wir es nich ertragen können, dass wir als Mann gesehen werden, geht zumindest mir so, und ich denke, dass das bei den meisten der Fall sein wird. Und noch mal wie es schon einige sagten, die komplette Geschlechtsangleichung is nich dann erreicht, wenn auch Geschlechtsorgane implantiert wurden, sie is erreicht, wenn der Körper dem gefühlten Geschlecht optisch weitestgehend entspricht. Klar würde ich gerne irgendwann mal Kinder gebähren können, aber ich weis, dass es zumindest mit dem jetztigen Medizinischem Stand nich möglich is, und ich bezweifel, dass ich das erleben werde. Ich habe mich aber auch damit ausgibig auseinander gesetzt und weis für mich, dass ich auch ohne dem Glücklich sein werde. Und das is es, was ich will, ich will Glücklich sein.

Liebe Grüße
Zuki

Hallo Zuki,

mir ist es wichtig das du es nicht falsch verstehst

und möchte dir mit meiner Anwort nicht zunahe tretten.

 

Sache ist doch die, wenn du jetzt einen netten Hetero Mann kennen lernen würdest und deine Absichten wären mehr als nur freundschaftlich, müsstest du doch ihm gegenüber sagen, das du mal ein Mann warst oder nicht?

 

Ich sehe das so, wäre ich in deiner Situation, würde ich so gut wie alles machen, um nicht nur sichtlich sondern auch innerlich, eine Frau zu sein.

(Ob die Gebärmaschenerie funktioniert oder nicht spielt vorerst ja keine Rolle)

Könnte ich, ohne großer flunkerei, dem netten Herren sagen:

Wie glücklich ich bin eine Frau zu sein! Ohne ihn stecken zu müssen, das ich mal ein Mann war!!!!!!!

Mfg. Green

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Ich denke das es mitunter an den Kosten, Nebenwirkungen und Risiken der Operationen liegt. So ein Eingriff belastet den Körper und irgendwann kann man sich vielleicht einfach keine weitere Op leisten und muss dann auf das ein oder andere Geschlechtsspezifische Merkmal verzichten. Und dass Jemand damit hadert sich Hoden oder Eierstöcke und Gebärmutter fremder Menschen implantieren zu lassen kann ich auch verstehen (wenn das überhaupt möglich ist)... Wenn ich ein fremdes Organ nicht dringend zum Überleben bräuchte würde ich das auch nicht haben wollen. Was vielleicht auch mit reinspielt ist das viele Transsexuelle sich ja schon von klein auf dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen und eigentlich nur das Aussehen ändern wollen. Ob derjenige einen Hoden hat oder nicht sieht man ja nicht, ausser in intimen Situationen und deswegen könnte es für den Transsexuellen total unerheblich sein, denn er fühlt sich ja auch ohne als Mann. Ich würde da jetzt keine schlechte Absicht oder Verarsche drin sehen.

Na gut, das bezieht sich dann doch eher auf Transsexuele oberflächiger Natur oder? Ich rede von Tarnsexuelen die geistig gesehn, eigentlich Frauen sind und im falschen Körperstecken.

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@NetworkGreen

Nee ich rede schon von denen die sich als Mann oder Frau fühlen obwohl sie im anderen Körper geboren wurden... steht doch auch genauso im Text, oder?

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