Warum sind Männer so emotionslos?

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47 Antworten

Hallo seelachs!

Was soll ich jetzt als Mann tun? Bringt es mir, als dir Fremden irgendwas, gegen deine persönlichen Erfahrungen zu argumentieren? Vermutlich nicht....

Viel interessanter finde ich, dass eine Frau, anscheinend nur Männer kennen lernt, die so sind, wie du sie beschrieben hast. Woran mag das liegen? Finde ich eine sehr interessante Frage.

Fakt ist: Es gibt auch andere Männer. Frag meine Frau, mit der ich seit 27 Jahren glücklich zusammen bin. ;-)

Ich wünsche dir für die Zukunft, dass du mit uns Männern auch positivere Erfahrungen machst. Wobei ja eine einzige positive Erfahrung ausreicht....wenn es für immer ist......

Viel Glück, und alles Gute! :-)

DH!

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Viel interessanter finde ich, dass eine Frau, anscheinend nur Männer kennen lernt, die so sind, wie du sie beschrieben hast. Woran mag das liegen? Finde ich eine sehr interessante Frage.

Ist schnell beantwortet: Der wahre Charakter eines Menschen steht immer noch keinem auf der Stirn geschrieben. Die Menschen sind Schauspieler und viele davon haben es darin zur Perfektion gebracht.

Sei einfach froh, dass du das Glück hattest, was für dich Tolles gefunden zu haben oder umgekehrt, denn nicht mehr ist es: Glück! Es sei dir und allen anderen von Herzen gegönnt.

Das steht aber nicht an jeder Straßenecke mit einem Schild in der Hand. Man muss es finden!

Menschen, die in die Scheizze greifen, stehen jedenfalls nicht jeden Morgen auf und sagen sich: "Heute bitte wieder!" Sie wünschen es sich (schon lange) anders!

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@Nashota

Meinst du wirklich es ist "Glück", wenn man eine Person findet, mit der 27 Jahre zusammensein kann? Du sagst also, dass er ohne etwas zu tun, die Beziehung hat und aufrecht erhält. Sag mal spinnst Du?

Ehrlich, nur weil du Pech hast und aufgeben hast, hast Du nicht das Recht andere anzumachen und alle übern Kamm zu scheren. Lern mal die männliche Pysche oder lern generell.

Wird dir gut tun.

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@DesertRock

Es war bzw. ist Glück, so einen Menschen zu finden, ja!

Dass man für seine Beziehung etwas tut und damit für den Menschen, den man gefunden hat, sollte sich dann von selbst verstehen, sonst tritt man dieses Glück mit Füßen.

Lerne also erst mal selbst etwas: Nämlich was Gelesenes zu verstehen, hm? Was du hier gemalt hast, steht nämlich in keinem Zusammenhang zu meinen Worten, sondern entspringt deiner Fantasie.

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@DesertRock

Hier auch ein Glücksfall, letztens erst hier gelesen: Eine Frau sitzt mit ein Arbeitskollegen der auf sie steht in einem Restaurant. Beim 2. treffen fast er ihr ans Bein und stellt fest das sie eine Beinprothese hat. Er steht auf und sagt er muss aufs WC. Geht zur Bar zahlt und verschwindet. Hätte sie die Beinprothese nicht gehabt, dann wäre sie auf ein Egotypen reingefallen, so sind sie alle - wenns brennslich wird haun sie ab. Und daraus wären keine 27 Jahre geworden. Aber das kann auch keiner vorhersehen. Zum Glück hatte sie eine Beinprothese sonst wär das vergeudete Lebenszeit mit dem gewesen.

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@Nashota

Ist schnell beantwortet: Der wahre Charakter eines Menschen steht immer noch keinem auf der Stirn geschrieben. Die Menschen sind Schauspieler und viele davon haben es darin zur Perfektion gebracht.

Das ist nur halb richtig, denn seine wahren Reaktionen kann kein Mensch verheimlichen. Mann kann gut schauspielern doch selbst damit gibt der Mensch Signale die andere erkennen KÖNNTEN. Könnten deshalb, weil kaum noch ein Mensch die Signale wahrnimmt und deuten kann. Vieles was man bauch Gefühl nennt kommt wohl durch diese Zeichen, die man unbewusst wahrnimmt. Die Zeichen nennen sich Mikromimik und sieht man im Gesicht.

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@Atoris

"so sind sie alle"

Es ist garantiert förderlich so einen Hass auf Männer zu schieben. Da werden bestimmt die Typen mit dir zusammenkommen wollen, welche was ernstes suchen. Naja vll. die Masochisten.

Btw. würde ich mal vermuten, dass das für Frauen genauso gilt.

Sollteste vll. mal drüber nachdenken.

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@PlueschTiger

Auf lange Sicht gesehen bekommt man sicher mit, wenn in alle Richtungen gelogen wird. Aber darum geht es nicht bei dem, was ich schrieb. Ich rede von den Anfängen und der Zeit, wo der Vertrauensvorschuss, den man geben muss, am größten ist.

Mag sein, dass du noch keine Menschen kennengelernt hast, die ihre Mimiken auch im Schlaf aktiviert haben. Ein Lächeln kann so falsch sein, Handlungen können so falsch sein. Und ich sage dir, dass auch du erst ein paar Stunden brauchst, um das Echte vom Falschen trennen zu können.

Wenn hier zum Beispiel vor einigen Tagen ein junger Mann fragte, ob er ein Mädel ernsthaft verarscht und verletzt hat, dem er 3 Monate durch sein Verhalten etwas vermittelt hat, wovon sie meinte, es wären ehrliche Zuwendungen, er sie aber auch nur ins Bett bekommen wollte, dann habe nicht nur ich mich gefragt, ob ein Mensch wirklich so ignorant sein kann, dass er nicht selbst begreift, was er da getrieben hat.

Was hat er erreicht? Das Vertrauen der jungen Frau ist komplett im Arzsch. Er kapiert es aber nicht und will ihr noch die Schuld zuschieben, weil sie zum Beispiel seine Küsse erwidert hat.

Menschen haben die blöde Angewohnheit und Hoffnung, vertrauen zu wollen und zu können. Wer von Beginn an unlautere Absichten unterstellt, dem wird doch auch gesagt, er muss vertrauen, sonst geht es nicht.

Vertrauen wollen sollte sicher nicht in absoluter Blindheit und Taubheit münden. Aber wenn man immer erst Profiler spielen soll, ob Worte ernstgemeint sind oder ein Verhalten nur aufgesetzt wird, nee, so macht es keinen Spaß und Sinn.

Das Bauchgefühl ist bei vielen Menschen nur noch eine mehrfach geflickte Baustelle. Nicht, weil sie Zeichen nicht erkannt haben, sondern weil ihr Vertrauen nicht gerechtfertigt war.

Warum gibt es so viele misstrauische Männer und Frauen? Weil sie nicht mehr wissen, ob eine gereichte Hand ehrlich gereicht wird oder nicht. Ich für meinen Teil kann sie sehr gut verstehen!

http://www.spruch-des-tages.org/images/sprueche/es-faellt-uns-schwer-zu-vertrauen-weil-es-anderen-so-leicht-faellt-zu-luegen.jpg

So und nicht anders ist es.

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@Nashota



Ist schnell beantwortet


Nein...eher nicht....Wenn man immer wieder auf den selben Partnertyp trifft, kann das mannigfaltige Ursachen haben....von daher, denke ich, ist es doch etwas komplizierter.... :-)

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@Nashota

 Aber wenn man immer erst Profiler spielen soll, ob Worte ernstgemeint sind oder ein Verhalten nur aufgesetzt wird, nee, so macht es keinen Spaß und Sinn.

Stimmt. Da bleibt dann nur noch, wie sagte meine Oma immer so ähnlich sagte, dann musst du dir eine Backen.

Warum gibt es so viele misstrauische Männer und Frauen? Weil sie nicht mehr wissen, ob eine gereichte Hand ehrlich gereicht wird oder nicht. Ich für meinen Teil kann sie sehr gut verstehen!

Ich denke das ist auch durch das Fernsehen. TV Filme laufen doch immer nur mit Intrigen und all den Seelenterror, ironischer weise ist es genau das was die Leute sehen wollen, weil es spannend ist. Doch daher sehen sie es nicht anders und projizieren das mitunter auch ins reale leben. Aber auch Religion und Gesellschaft allgemein sind nicht unschuldig.

Und ich sage dir, dass auch du erst ein paar Stunden brauchst, um das Echte vom Falschen trennen zu können.

Bei manchen Menschen kannst du das nie. Es gibt Menschen die Glauben das was sie lügen auch selbst und da nutzt dann kein Detektor. Das Beispiel des Mannes von dem du erzählt hast, kann ähnlich sein. Nachdem er die Nacht hatte, bekam er kalte Füße und hat angst bekommen das er sich Verpflichtungen an den Hals holt und was ist da einfacher für die Seele, als beim anderen die Schuld zu suchen.

Menschen haben die blöde Angewohnheit und Hoffnung, vertrauen zu wollen und zu können.

Ich denke, Menschen sind einfach nicht zum allein sein gemacht. Tigern oder anderen Tieren liegt das Solo Leben in den Genen, uns nicht.

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@PlueschTiger

Nee, mit Backen ist das Problem auch nicht vom Tisch.

Da ja auch genug Liebesschnulzen im Fernsehen laufen und jede Menge Friede-Freude-Eierkuchen-Filme, glaube auch nicht, dass Fernsehen und Religion was mit dem gezeigten Verhalten zu tun hat.

Jeder Mensch entscheidet sich selbst für sein Verhalten, was er für gut befindet, selbst wenn er anderen damit schadet. Ihm gefällt es, sonst würde es ihm ja etwas ausmachen und er würde es ändern.

Vorgelebte Verhaltensweisen können mit reinspielen, müssen es aber nicht.

Eben drum, manche Menschen haben es in ihrer Verlogenheit und Blenderei zur Perfektion gebracht. Ihr Gesicht ist mit ihrer Maske fest verwachsen. Der Typ hat diese Nacht aber glücklicherweise nicht bekommen.

Nee, Menschen sind nicht zum Alleinsein gemacht. Aber einige unter ihnen sind mittlerweile auch an dem Punkt angelangt, wo sie sich keine Illusionen mehr machen. Das sind die tragischen Folgen von Verlogenheit, Verarzsche und Egoismus.

In vielen Tierheimen sind Tiere mit schlechten Erfahrungen. Ihr Vertrauen muss durch wirklich tierliebe Menschen wieder aufgebaut werden.

Stelle dir anstatt Katzen und Hunden mal Menschen hinter den Käfiggittern vor, die darauf warten, dass sie mal "artgerecht" behandelt werden............vielleicht würde der Gesellschaft auf diese Weise auch mal auffallen, wieviele vertrauensgeschädigte Menschen es wirklich gibt.

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@Nashota

In meiner Antwort ging es um potenzielle Partner, und in der Frage, ging es um Männer in Beziehungen...von daher weiß ich schon, um was es geht....

Aus den sonstigen Diskussionen halte ich mich raus...... ;-)

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Männer sind nicht emotionslos, sie glauben allenfalls häufiger als Frauen, dass Emotionalität mit Verletzlichkeit gleichzusetzen ist. Und Verletzlichkeit gilt es zu vermeiden, schließlich gibt es für viele Männer kaum etwas so wichtiges, wie den Respekt und die Anerkennung durch andere Männer, die "Gruppe", Gesellschaft oder welche Instanz auch immer zur Bemessung der eigenen Wertigkeit herangezogen wird. Es geht um Konformität und Anpassung, schließlich entsteht Selbstwertgefühl (bei Mann wie Frau) fast ausschließlich aus der Fähigkeit zur Leistungsfähigkeit im übergeordneten sowie selbstverordneten Regel- und Wertesystem. Und dieses wird von der Gesellschaft, in der man aufwächst, anerzogen und vermittelt (bis es sich schließlich verselbstständigt und vollständig im eigenen Denken übernommen ist). Anders sein bedeutet ausgeschlossen werden, schließlich ist unser Gehirn ein "Scanner" für Unterschiede, nicht für Gemeinsamkeiten. Die Eltern, die Schule, Gleichaltrige etc. (die es ja meist nichtmal "böse" meinen, sie wollen ja nur "Schmerz ersparen" und denken selbst aufgrund ihrer eigenen Erziehung und Erfahrung in diesen Wertigkeitskategorien) sind sehr effektive Instanzen zur eindringlichen Vermittlung dieser "Unterschiede". Es ist im Grunde ein endloser Kreis der Weitervermittlung an die nächste Generation. Wer also in einer von breiten Teilen der Gesellschaft als absolut nicht zu hinterfragend angesehenen Wertigkeitskategorie wie Anpassung an die Geschlechterrollen "versagt", wird von den meisten Menschen nicht verstanden und ausgegrenzt.

Wie bei so gut wie allem in der menschlichen Psyche geht es also um das Verfolgen von übergeordneten Zielen in kollektiven und individuellen Wertekategorien. Wer nicht selbst begeisterungsfähig (genug) für die größtmögliche Anpassung an dieses Geschlechterparadigma ist, wird häufig in prägenden Phasen (Kindheit und Jugend) schmerzlich darauf konditioniert, dass anders sein verwerflich ist und Schmerzen bedeutet. Der Teil des Gehirns (nicht nur beim Menschen, bei allen Säugetieren), in dem Schmerz verarbeitet wird bzw. sich abspielt, ist auch der Teil, in dem Aggression entsteht, nämlich die Amygdala. Das hat evolutionär den Grund, dass durch das Erfahren von Schmerz Aggressions- und Kampfbereitschaft entsteht, um einen möglichst schnellen und nicht von längerer Verarbeitung abhängigen Gegenangriff zu ermöglichen und befördern. Im Kontext von Schmerz durch soziale Ausgrenzung oder Ächtung z.B. wegen nicht ausreichender Erfüllung der gesellschaftlichen Geschlechterrollen führt unter anderem diese Tatsache dazu, dass die eigene Geschlechtsrollenzugehörigkeit mit einer großen Aggressionsbereitschaft "verteidigt" wird. Mit anderen Worten: Wer das Gefühl hat oder vermittelt bekommt, nicht genug seiner Geschlechterrolle zu entsprechen, hat häufig das starke Bedürfnis dies zu überkompensieren. Wer in prägenden Phasen besonders "harten" und erniedrigenden Gefühlen von Nicht-Zugehörigkeit zum eigenen Geschlecht ausgesetzt war, glaubt häufig, diese Geschlechterrolle besonders stark aufführen zu müssen, um nie wieder in die Opferrolle innerhalb dieses Wertigkeitkeitssystems gerückt zu werden (also es anderen und vor allem sich selbst beweisen zu müssen). Wer sich selbst bedingungslos seiner Geschlechterrolle unterordnet, erwartet das häufig auch von anderen bzw. vom anderen Geschlecht.

Deshalb, bezogen auf deine Frage, vielleicht "sortierst" du nach einem sexistischen weil engstirnigen Muster bei der Partnerwahl aus. Wenn du z.B. ein riesiges Selbstbewusstsein von deinem Partner erwartest oder dich so verhälst, dass nur diese potentiellen Partner überhaupt eine Chance haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du jemals einen differenzierter denkenderen Mann triffst oder von diesem als attraktiver Partner wahrgenommen wirst, eher gering. Wenn du jemanden willst, der den Mut zum anders denken hat, musst du zunächst selbst anders denken.

Im Übrigen sind die Geschlechterrollen zwar heute immer noch extrem verbreitet, aber verglichen mit noch vor wenigen Jahrzehnten keinesfalls mehr absolut omnipräsent, eine langsame Verschiebung im Denken findet in mittlerweile großen Teilen der Gesellschaft bereits statt. Leider gibt es auch vielfältige mehr oder weniger bewusste Gegenbewegungen, z.B. die starke Kommerzialisierung der Geschlechterrollen durch u.a. Kleidung ("Mädchen pink, Jungs blau") und Unterhaltung ("Männer Fußball und Games, Frauen Gesangshows und Schminktipps") oder nach wie vor stark präsente Berufsklichees (die vor allem für Frauen auch sehr stark noch tatsächlich die Karrierechancen verschlechtern) und vieles mehr.

Du hast ja mehrfach in deiner Frage betont, dass sie pauschal formuliert ist. Da wäre es natürlich sinnvoller gewesen, die Frage zu präzisieren, also sie so spezifisch einzugrenzen, dass eine gute Antwort darauf möglich ist.

So muss man leider recht weit ausholen und fragen, welche Art von Gefühlen überhaupt gemeint sein können? In Bezug auf Eifersucht sind Männer sicher nicht gefühllos, da können sie so in Rage kommen, dass man als Frau nur noch Angst hat. Auch Gefühle der Wut, der Aggression, des Zorns sind bei Männern stark ausgeprägt. Wenn sie sich ungerecht behandelt oder betrogen fühlen, kann man nicht so selten Wutausbrüche erleben.

Also kann man keineswegs von gefühllosen Männern sprechen, sondern allenfalls davon, dass sie ganz bestimmte Gefühle nicht zeigen, oder vielleicht auch weniger stark entwickelt haben. Gerade bei den Gefühlen spielen Erziehungsmomente eine starke Rolle. Leitsätze wie "Indianer weinen nicht" oder "ein richtiger Junge heult nicht!" werden von Eltern so oft wiederholt, dass bei ihren Jungen eine regelrechte Blockade gegenüber dem Zeigen von Gefühlen des Schmerzes und des Leidens ausgebildet wird.

Ich beobachte dieses harte gefühllos erscheinende Verhalten auch regelmäßig bei den "Heldengestalten" im Kino. Lediglich der Tod des eigenen Partners oder des eigenen Kindes darf mit Emotionen der tiefen Trauer beweint werden. 

Was nun für die Gefühle der Trauer und des Leidens bei Männern gilt, bezieht sich auch auf Gefühle des Verliebtseins, die ebenfalls nur überaus dezent gezeigt werden dürfen, wenn sich der Betreffende nicht als "Softie" outen will. Auch hier kommt es stark auf die Modelle des Elternhauses an. Gibt es ein geheimnisvolles Geraune, wenn die Sprache auf die Liebesbriefe des Vaters an die Mutter kommt, so wird ein solcher Junge zumindest mit dieser Variante erotischen Werbens bekannt werden. Wird vermehrt Literatur angeboten, in der ein differenziertes Werbeverhalten thematisiert ist, dann kann darüber auch als kulturelle Kunst gesprochen werden und Mädchen entsprechnder Familien werden auf solche Rituale mit großer Freude reagieren. 

Bilanz: Ich denke, dass Jungen und Männer, die aus einem aufgeschlossenen emotional differenziert agierenden Elternhaus stammen, auch fähig sind, eine ganze Palette von Gefühlen im partnerschaftlichen und erotischen Feld zu zeigen und mit ihrem Verhalten auch die Vermutung entkräften, dass Männer keine Gefühle haben. 

Derart stereotypisierende und pauschalisierende Ratgeber kannst du dir in den Hut stecken (nicht böse gemeint). Jeder Mensch ist individuell und das bezieht sich auch auf Männer. Es gibt Männer die so sind wie du sie beschreibst, aber auch gänzlich andere.

Wenn deine Erfahrungen sich zu 90% mit den Sterotypen decken, solltest du dich mal in anderen Kreisen nach Männern umschauen.

Hallo!

Ich (m, 26) würde sagen, dass Männer oftmals pragmatischer & nüchterner denken -----> aber andererseits würde ich nicht so weit gehen um die Männer pauschal in Richtung "Player" und "schweigsam-cool" zu hieven.. gerade heute ist solches viriles Verhalten eher die Ausnahme geworden & "mann" traut sich zusehends auch gefühlvoller und vllt. auch sentimentaler zu werden/zu sein.. die Zeiten, in denen Sprüche wie "ein deutscher Junge weint nicht" die Runde machten oder es als Zeichen von Schwäche galt, wenn ein Mann gut zu seiner Frau oder zu Kindern war, sind vorbei. 

Ich behaupte einfach mal, dass das von Person zu Person (unabhängig des Geschlechts) vorallem auf persönlichen Erfahrungen basiert.

Ich habe durch meine Umwelt gelernt, dass es Verletzlichkeit zeigt Gefühle zu zeigen und dass es genug Menschen gibt, welche den Willen haben dies auszunutzen. Irgendwann hatte ich die Fresse voll davon n Messer in den Rücken zu bekommen. Folglich dauert es lange, bis ich irgendwem gegenüber Gefühle zeige, falls überhaupt.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass das noch mehr Menschen so geht oder ging. Allerdings bedeutend mehr Männern als Frauen, da (nach meiner Erfahrung) auch heute noch als "unmännlich" gilt Gefühle zu zeigen.

Besser wäre es, wenn sich bei Verletzungen diese Erkenntnis durchsetzte:

Wer sich angreifbar macht und dann verletzt wird, der hat kein Problem. Ein Problem hat derjenige, der angreift!

Diese Haltung wird Kindern leider viel zuwenig vermittelt. Stattdessen wird derjenige gefeiert, der es versteht "zurückzuschlagen". So wird man die Gewaltspirale (das schließt seelische Gewalt mit ein) nie beenden können.

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Mir scheint, als hätten Männer in Beziehungen nur den Nutzwertgedanken,
reine selbstlose Liebe ist ihnen fremd,

Es ist so das viele Frauen das Männern unterstellen damit sie ihre Absichten erfüllt kriegen (Es ist immer einfach von Teilen zu sprechen, wenn man so lebt das irgendeiner einen schon wieder hoch zieht. Und das geht für Frauen wirklich auf, nur für Männer nciht.). Männer sind sehr selbstlos, werden dafür aber als Nett abgestempelt und verarscht. Männer sind dadurch immer sensibler darauf geworden und achten nun mehr auf sich. - Viele Männer mussten lernen mit Ihren gefühlen klar zu kommen, wenn sie nciht kriegen was sie wollen. Sei es unglücklich verliebt oder als betrogene / verarschte. Daher kommt dann auch die Erkenntnis das Gefühle nur ein Teilaspekt sind und es nciht so läuft wie in den Frauenschulzen suggeriert. Das ist nur Hollywood, nicht real!

Sex wird emotionslos und unpersönlich wie ein Leistungssport betrieben, Zuneigung und Zärtlichkeit sind nicht erwünscht,

Männer sehen irgendwann ein das hohe Ansprüche ihnen nicht zustehen oder mit einsamkeit verbunden sind. Daher wird dann oft die ein oder ander Frau die sich bei Ihnen selbst überschätzt mitgenommen. Zumal das bei Frauen gut ankommt und locker rumvögelt. Mann kommt dan nicht mehr so needy rüber und kann mit den Sexuellen Abenteuern der Frauen besser mithalten.

, Zuneigung und Zärtlichkeit sind nicht erwünscht, romantische Gefühle gibt es (wenn überhaupt) nur in Form von kurzen Anflügen

Viele Männer würden das gerne, kommen damit aber nicht an. Da Frauen nur nach Gefühl gehen ist das keine gute Basis viel Emotion und Zeit (Vorbereitung, Ideen, etc.) zu investieren. Heute lacht man über einen witz und morgen ist man betrübt. Gefühle ändern sich halt, das ist Menschlich. Liebesschwüre für die ewigkeit sind daher einfach nur noch unglaubwürdig. Dafür ist das Interesse von Frauen einfach auch zu flüchtig und jeder mann möchte nciht mit jeder die romantischen trümpfe ausspielen. Weil es was besonderes auch für uns Männer ist. Man wartet damit lieber bis man sich bei einer Frau sicher ist oder um sie rumzukriegen wenn es not tut (das eher selten). Wobei beim rumkriegen romantik bei Frauen nicht gut ankommt. Zu verbindlich was ihnen angst macht. Außerdem steigert das das ego von Frau so dermaßen das sie einen abservieren, weil sie dann anfangen zu glauben sie wären so toll, das sie sich vielleicht zu billig weggegeben haben. Mit anderen worten dann nach noch was besseren suchen. Zärtlich und zuneigung sind bestätigungen die Frauen gerne hätten. Haben sie alles, gehen sie. Also hält man was zurück. Zumal das auch nicht dem gewünschten Badboy image entspricht (und dieser lässt das halt nicht oft raus, sonst ist es ein weichgespülter. Da gibt es halt nur kurze anheizer und lichtblicke - UND das reicht). Frauen bleiben dann länger bei der Stange und versuchen sich dann mit Sex anzubieten. Um dann was zu bekommen. (Von Netten Typen kriegen sie es auch so.)

Ersteinmal kann man das wirklich nicht so pauschal sagen und dann kommen bei jedem Kerl individuell verschiedene Gründe hinzu. Also ich war früher auch romantischer. Hatte sogar mal einen Liebesbrief verschickt. Ich hatte dadurch nur Ärger. Ich könnte jetzt fragen, wieso Frauen romantische Typen andauernd vor die Wand laufen lassen. Aber das ist doch jetzt auch nicht immer so. Wurde sogar schon absichtlich von Mädels verarscht. Die kannten mich überhaupt nicht, gingen halt damals nur auf meine Schule. Konnte ich überhaupt nicht verstehen. Sowas hatte mir damals auch viel Romantik und so aberzogen. Aber das ist ja auch nur mein Erleben.

Mir scheint, als hätten Männer in Beziehungen nur den Nutzwertgedanken, reine selbstlose Liebe ist ihnen fremd

Reine selbstlose Liebe habe ich übrigens auch bei Frauen noch nicht
kennengelernt, allenfalls in Beziehungen zu ihrem Kind, aber nicht zum
Partner. Selbst Hunde lieben ihre Besitzer nicht "rein und selbstlos", müssen sie auch gar nicht. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn man z.B. auch Gegenliebe erwartet.

Warum soll man rein und selbstlos lieben? Ist so eine Liebe überhaupt wünschenswert? Möchte ich wirklich von jemandem geliebt werden, der mein Wohl über sein eigenes stellt? Mir wäre das viel zu viel Verantwortung.

Nur kurz geantwortet, da mir die Zeit zu einer validen Antwortstellung fehlt.

Der entwicklungspsychologische Horizont liefert uns die Dispositionszugänge zur Emotionalität (in solchen Formationen wie Affektivität, Sensitivität, Temperament, Introvertiertheit oder Extrovertiertheit bis hin zu pathogenen Übersensibilisierungen oder „Gefühlskälte“ usw.) sowohl in genetischen als auch in elterlichen/verwandtenbezogen Ausgangsstellungen sowie im Bezug auf kulturelle Variablen.

Aus eigener Erfahrung in mehreren Beziehungen wurde meine eigene, sehr stark betonte Emotionalität von Frauen oft eher als negativ bewertet – wobei der sexuelle Faktor in den Vordergrund gerückt war (bis auf eine Beziehung in der die Sexualität wegen vorheriger Vergewaltigungen in Gefängnissen eines diktatorischen Regimes in Gänze auf sensible „Techniken“ ausweichen musste – aber in gemeinsamer Liebe getragen wurde).

Vielleicht stellt sich auch die Frage ob und welche Partner überhaupt eine Fähigkeit zur gemeinsamen Entwicklung einer lebenslang tragenden Liebe und damit zum Aufbau einer „Wir-Identität“ in Respekt, Verantwortung und Hin-gabe besitzen und für welche Partner spezifische andere Lebensinhalte primär – ich betone primär in den Vordergrund stehen: Karriere, Geld, Sexualität, persönliche „Freiheit“ – statt Freiheit in der Gemeinsamkeit ohne den anderen zu umschlingen, Macht über den anderen etc. etc.

Der Begriff Liebe und Gemeinsamkeit im Kontext zu einer lebenslangen Beziehung die über das Verliebt sein weit, sehr weit hinausreicht – müsste einmal von beiden Seiten genau beschrieben werden – v.a. auch dann wenn eigene Kinder in den Vordergrund zu treten haben.


Das stimmt nicht. 

Männer haben Gefühle und diese sollten auch ernst genommen werden. 

Das Männlichkeitsbild unserer Gesellschaft ist aber so geprägt, dass der Mann stark, selbstbewusst und rational sein muss. Letzteres geht konträr zur Emotionalität. 

Dieses Bild wird mit unserer Erziehung so vermittelt. Die dazu passenden Sprüche, die dazu kommen wie echte Männer weinen nicht sind hier ja schon gefallen. 

Aber auch in den Medien wird dieses Bild weiterhin präsentiert. In Filmen und Co ist der Mann der Macher, der alles im Griff hat und ggf die Welt rettet. Ängste und Selbstzweifel kennt der Mann da nicht. Die Realität sieht anders aus.  

Das kann zu regelrechten Problemen führen, wie beispielsweise einer erhöhten Selbstmordrate. 

Es gibt allerdings generell Menschen (Männer und Frauen), die nicht so gefühlsbetont sind und manche sind von Haus aus emotionaler. 

Die Frage, die sich mir nun stellt: warum landest du immer wieder bei Männern, die dir ihre Gefühle nicht zeigen wollen. Suchst du etwa unbewusst danach?

Das Männlichkeitsbild unserer Gesellschaft ist aber so geprägt, dass der Mann stark, selbstbewusst und rational sein muss. Letzteres geht konträr zur Emotionalität. 

Wer prägt dieses Bild? Doch letztendlich der Mann auch selbst. Viele Frauen wollen keinen "Affen", der trommelnd auf die Brust sein Revier markiert. Normales Verhalten reicht auch. Selbstbewusstsein beißt sich nicht mit Gefühle haben und (offen) zeigen. Und was habt ihr immer mit "Männer müssen stark sein"? Bei was genau muss ein Mann stark sein?

Dieses Bild wird mit unserer Erziehung so vermittelt. Die dazu passenden Sprüche, die dazu kommen wie echte Männer weinen nicht sind hier ja schon gefallen. 

Wurde es in deiner Erziehung so vermittelt? Das wäre dann blöd. Es gibt nämlich genug Eltern, die genau das nicht vermitteln. Deren Jungs dürfen weinen und Gefühle zeigen. Die dürfen sogar kuscheln, wenn ihnen danach ist.

Aber auch in den Medien wird dieses Bild weiterhin präsentiert. In Filmen und Co ist der Mann der Macher, der alles im Griff hat und ggf die Welt rettet. Ängste und Selbstzweifel kennt der Mann da nicht. Die Realität sieht anders aus.

Hm, und wer macht solche Filme meistens? Männer, oder? Und dann wollen sie Männer so darstellen.

Aber gut, es gibt auch männliche Schauspieler, die zwar wie ein halber Schrank aussehen, aber das ist nicht das, was sie ausmacht. Wenn ich da an Dwayne Johnson denke, ist es für mich mehr sein Hang auch mal zum Rumblödeln und seine Mimik, vor allem sein Lächeln.

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@Nashota

Die Jungs werden ja durchweg von Frauen erzogen, nicht von Männern, vergiss das nicht.

Und was die Filme angeht: Ein guter Superheld hat Schwächen, das war schon bei Marvel und DC nicht anders. Sonst ist er nämlich uninteressant.

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@Nashota

Wer prägt dieses Bild?

Die Gesellschaft, letzten Endes Mann und Frau.


Bei was genau muss ein Mann stark sein?

Lt. Geschlechterklischee? Denn nie vergessen, genau darum geht es. Generell.... der Mann rettet die Frau aus Notsituationen, ist die starke Schulter zum ausweinen und bringt das Geld heran, um es mal kurz und etwas überspitzt zu skizzieren.

Wurde es in deiner Erziehung so vermittelt?

Viele solcher Mann/Frau-Bilder aus der Kindheit sind einem nicht bewusst. Aber mir ist schon die andere Erinnerung gekommen, wo ich mich frage, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich das andere Geschlecht gehabt hätte.

Nichtsdestotrotz läuft es heute immer noch so ab und es wird eher schlimmer. Inzwischen können sich Jungs und Mädels nicht einmal mehr die Ü-Ei-Überraschungen teilen.

Hm, und wer macht solche Filme meistens? Männer, oder? Und dann wollen sie Männer so darstellen.

Weißt du wie schwer es ist solche verinnerlichten Dinge los zu werden? Hast du versucht dich von dem Klischee deines Geschlechts zu lösen?

Es ist gar nicht so einfach.

Vor allem weil vielen der erste Schritt fehlt. Die Erkenntnis.

Also machen sie so weiter, weil das immer so war und so sein muss und man ist einfach so als Mann. Schließlich will man kein Weichei oder eine Schwuc htel sein. Und ja, in unserer Gesellschaft wird schwul als eine Beleidigung benutzt.

Ob die Männer damit glücklich sind? Manche vermutlich schon, andere hingegen eher weniger....

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@rlstevenson


Die Jungs werden ja durchweg von Frauen erzogen, nicht von Männern, vergiss das nicht.

Und warum ist das so?



Ein guter Superheld hat Schwächen

Warum ist bei dir ein Superheld gleich männlich? Wie viele Filme gab es bis jetzt im Kino, wo der Mann von seiner Superheldin-Freundin, um die sich natürlich der ganze Film dreht, gerettet und "nebenbei" rettet sie noch die Welt?

Geschlechterklischees haben nie nur ein Geschlecht zu verantworten. Sie werden immer von beiden getragen.

1
@Nashota

"Bei was genau muss ein Mann stark sein?"

Mann muss fest im Leben stehen, Mann muss die Familie verteidigen können, Mann muss machtvoll sein um genug Geld zu verdienen, Mann darf keine Gefühle zeigen, denn das ist unmännlich und im Idealfall ist Mann auch sportlich und muskulös.

Das sind so ein paar wenige Sachen.

"Wurde es in deiner Erziehung so vermittelt?"

Schule und allgemein das gesellschaftliche Leben haben gereicht (also eig. alles außerhalb des familiären Umfelds). Und ja das war von männlicher, wie auch von weiblicher Seite.

2
@Etter

Oh achja ein Klischee wäre noch: "Männer sind emotionslos", was du sogar weiter propagierst.

Fetten Dank auch dafür.

2
@catchan

Geschlechterklischees haben nie nur ein Geschlecht zu verantworten. Sie werden immer von beiden getragen.

Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

Warum ist bei dir ein Superheld gleich männlich?

Die weiblichen Superhelden in westlichen Comics sind immer noch erheblich in der Minderzahl. Mit Mangas kenne ich mich nicht so aus. Außerdem ging es hier ja um Männer, ergo auch um männliche Helden.

2
@catchan

Ja, catchan, dass in den letzten Jahren die früher geschlechtslose Ü-Ei-Überraschung mittlerweile geschlechtsspezifisch ist, hat mich auch geschockt und gewundert.

1
@catchan

@ catchan

Ich hab auf weniger klischeebehaftete Dinge gewartet, bei der Frau erwartet, Mann müsse stark sein. ;-))

Was die Erziehung angeht.........rein familiär kann ich das so nicht bestätigen. Mein Bruder musste beispielsweise haushaltstechnisch so ran, wie meine Schwester und ich. Da hat meine Mutter nie Unterschiede gemacht. 3 Kinder=6 Hände, die sich bewegen mussten.

Bei Kummer oder Problemen wurde mein Bruder auch nicht weggeschickt von meiner Mutter. Als Kinder haben wir aber auch untereinander immer zusammengehalten. Und auch wenn es keine Überraschungseier gab, aber wir haben das letzte Drops durch 3 geteilt.

Der jüngere Sohn meiner Schwester hatte als Kindergartenjunge mal einen Buggypuppenwagen und sogar eine 1m große Puppe. Da hat keiner was gesagt. Und gepuppelt, wie es meine Mutter immer sagt, haben ihre Enkel auch alle bei ihr, Jungs wie Mädels. Die Puppe wurde "tot"gebadet, angezogen und gefüttert.

Und speziell im Kindergarten hab ich es auch oft beobachtet, dass Jungs nicht nur mit Autos oder Fußball gespielt haben. Ob deine Vermutung da stimmt mit "es wird immer schlimmer", weiß ich nicht.

Und ja, ich persönlich habe mich vom Klischee "Frau" gelöst! Was für andere Frauen oft so hochinteressant ist, war es für mich noch nie. Ich bin zwar auch Mutter und habe damit auch die fälligen Pflichten und die nötige Verantwortung.

Aber ich lege mich schon lange nicht mehr krumm. Wer als Mann meint, Frau muss ihm den Arzsch hinterhertragen, bekommt eher einen Tritt in selbigen. Männer haben selbst zwei Hände und Füße, die können sie gern auch in Bewegung setzen, wenn sie was wollen.

Nicht falsch verstehen: Wo das Verhältnis untereinander stimmt und die Begegnung auf Augenhöhe stattfindet, bin ich verträglich. Wo Arzschlochverhalten gezeigt wird, geht es aber auch anders herum.

Man kann jederzeit aus seiner Tretmühle ausbrechen. Richtig ist, dass es dazu den entsprechenden Anlass braucht. Und letztendlich auch den Mut, weil es um einen selbst geht.

Ich hab auch schon so einige Männer kennengelernt, die auch lange mit sich gehadert haben. Sie fühlten unbewusst, dass etwas falsch läuft. Aber erst mit einer neutralen Meinung erkannten sie, dass es keine Einbildung von ihnen war, sondern reale Probleme.

Und wer "schwul" für alle möglichen Dinge in den Mund nimmt oder meint, damit einen Mann abwerten zu können, dem pfeift der Wind problemlos ins eine Ohr rein und zum anderen raus, weil nichts dazwischen ist............

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@Etter

Na gut.

Also bei mir muss keiner meine Familie verteidigen, das mache ich selbst. Sein Geld kann er auch behalten. Gefühle sollte er dagegen definitiv zeigen, sonst hab ich das Gefühl, es mit einer Mauer zu tun zu haben.

Sportlich sein ist kein "stark sein müssen" Argument, sondern sollte das Bestreben jedes Menschen sein, so als Ausgleich oder Gesundheits-bzw. Spaßfaktor.

Und Muskeln - nee, müssen auch nicht sein. Normale Figur reicht völlig.

Schule und gesellschaftliches Leben prägen sicher. Aber wer eine starke Familie hinter sich hat und selbst auch weiß, wo er mal hinwill, muss sich nicht zwingend alles drüberziehen lassen, oder?

Und ich propagiere gar nichts, schon gar nicht für alle Männer. Verständnisprobleme anderer sind nicht meine Probleme.

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@rlstevenson

Die weiblichen Superhelden auf der Kinoleinwand sind noch dünner gesät. Also bleibt das Welt retten doch an den Männern hängen. 

Mein Beitrag dazu bezog sich übrigens auf die Hollywood-Filme generell. Vor allem im Actionbereich sind die Helden männlich, muskulös, sportlich, voller Tatendrang, Risikobereit, mit einer Ich-will-Einstellung gesegnet ( die in diesen Filmen übrigens funzt) und Jung. Nach meiner persönlichen Einschätzung sind sie aber selten mit besonderer Intelligenz gesegnet. 

Mangas und Animes hingegen sind nicht einheitlich. Es gibt welche für Mädchen, welche für Jungs und zwischen den "Helden" gibt es gravierende Unterschiede. Beispielsweise Light aus Death Note mit Luffy aus OnePiece zu vergleichen geht schnell. Man sagt einfach es ist ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. 

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@Nashota

Tja, dann muss ich dir jetzt sagen. Deine Familie ist nicht der Nabel der Welt. 

Ich habe mal eine Frau gelesen, die sich darüber beschwert hat, dass die Kindergärtnerin ihre Tochter als vorlaut bezeichnet hat, obwohl sich diese genauso verhalten hat wie der Sohn. 

Es ist nicht nur das Spielzeug, was entscheidend ist, sondern auch wie sich Erwachsene in Gegenwart von Kindern äußern. 

Besonders frisch haftet an mir die Aussage einer Frau Mädchen wären besser im Aufräumen als Jungs. 

Ich kenne junge Männer, die nicht einmal eine Tiefkühlpizza hinbekommen würden. 

In der Schule wird es auch nicht besser. Diesem Klischee entsprechenden Jungs werden als cool empfunden, die andren...

Für dich ist es vielleicht leicht zu sagen, dass mich die Anderen damit kreuzweise können, aber der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir sind aufeinander angewiesen. 

Das Durchbrechen von diesen Klischees ist nicht so einfach wie du es darstellst. Oftmals sind es deine Verhaltensweisen, die wir von klein auf mitbekommen haben. 

Wie viele Weichmacher benutzt du in der Sprache? Wie oft lächelst du? Wie oft entschuldigst du dich?

Geschlechterklischees existieren. Es sei denn du kannst mir die weibliche Superheldin nennen, die Freund und Welt rettet? 

Nichts desto trotz hat auch gerade das Männerklischee schlechthin die Präsidentschaftswahl in Amerika gewonnen. 

Mir kommt es so vor, als würden sich die Klischees vertiefen statt zu verbessern. 

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@catchan

Ich hab das auch nie so behauptet, oder? Aber meine familiären Erfahrungen sind so, wie sie sind. Ich kann ja nur das erzählen, was ich auch kennengelernt habe.

Dass Mädels per se besser aufräumen können als Jungs, kann ich anhand meiner Mädels schon mal nicht bestätigen. Tröstet dich das etwas? ;-))

Genausowenig hat es jede Frau mit Kochen. Und das Thema Schule und Lernen und allgemeines Verhalten ist ein Thema für sich. Ich könnte da auch wieder eigene Erfahrungen einflechten, aber ich lasse es.

Ich habe nicht gesagt, dass mich alle anderen kreuzweise können. Aber es sind schon ein paar Leute. Und die haben auch hart daran gearbeitet!

Man muss nicht mit jedermann klarkommen, auch wenn wir soziale Wesen sind. Wir sollten (irgendwann) wissen, wer gut für uns ist und wer nicht, oder?

Wenn ich dir erzählen würde, wie ich als Kind sein musste und wie ich heute bin, hat sich da glücklicherweise einiges getan. Mit diesen Veränderungen kommt aber nicht jeder klar. Lächeln tu ich zum Beispiel nur noch wenig. Aber wenn, ist es ein ehrliches Lächeln. Ich bin direkter geworden, was gesagt werden muss, sage ich. Und für Entschuldigungen gibt es wenig Anlass, weil ich auf mein Verhalten achte.

Geschlechterklischees existieren. Es sei denn du kannst mir die weibliche Superheldin nennen, die Freund und Welt rettet? 

Sicher gibt es Klischeedenken, das hat nie einer bestritten. Der Mensch braucht wohl immer jemanden oder etwas, über den oder das er sich ereifern kann.

Warum aber denkst du in so großen Dimensionen wie Superhelden, die die Welt retten sollen?

Über die großen Weltgeschehnisse bestimmen machthungrige oder machtgeile Leute. Seine eigene kleine Welt kann aber jeder etwas gestalten. Und da gibt es so viele Menschen, die das tun. Und die retten in vielen Situationen auch ihre Partner, Freunde oder Familie - oder sich selbst.

Denk mal darüber nach. Der "kleine Mann bzw. die kleine Frau" tut sehr viel mehr, als jeder erfundene Superheld.

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@Nashota

Tröstet dich das etwas?

Nö, weil Sprüche in der Art immer fallen werden. Und sie prägen. Außerdem: Warum soll mich etwas trösten, was ich schon längst weiß.

Tröstet es dich, dass danach wenigstens Widerworte gefallen sind?

Man muss nicht mit jedermann klarkommen, auch wenn wir soziale Wesen
sind. Wir sollten (irgendwann) wissen, wer gut für uns ist und wer
nicht, oder?

Man muss in der Arbeit, in der Schule klar kommen. Im Berufsleben wird man hart sanktioniert, wenn man nicht dem entspricht wie man es sich vorstellt.

Als Frau so aufzutreten wie ein Mann handelt einen sehr schnell den Ruf einer Zicke ein.

Als Mann etwa nach längerer Elternzeit fragen... Weltuntergang!

Mal Extremformen wie Mobbing ausgenommen.

Warum aber denkst du in so großen Dimensionen wie Superhelden, die die Welt retten sollen?

Weil die Dimension nicht so groß ist.

Superhelden sind Vorbilder für Kinder und eben weil sie fiktiv sind ist es hier so interessant zu beobachten.

Wenn etwas fiktiv ist, kann man es sehr leicht ändern.

Auf der anderen Seite richten wir uns unbewusst nach den Medien. So ist beispielsweise durch Studien belegt, dass Germanys next Topmodel Essstörungen bei jungen Mädchen fördert. Dennoch ist zu befürchen, dass 2017 es eine weitere Staffel gibt.

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@catchan

Es ist schön, wenn dir selbst viele Dinge bewusst sind, dass es nur Klischees sind. Ich wollte dich nur in der angesprochenen Aufräumsache darin bestätigen. Wenn du nun aber schon weißt, dass es oft nur Vorurteile sind, warum kannst du da nicht einfach deinen Teil dazu denken?

Als Frau so aufzutreten wie ein Mann handelt einen sehr schnell den Ruf einer Zicke ein.

Ich weiß. Und? Hält mich das etwa davon ab, zu dem zu stehen, was ich sage oder tue? Sicher muss man in Schule oder Beruf versuchen, klarzukommen. Das bedeutet aber nicht, nirgends seinen Mund aufmachen zu dürfen, oder? Auch ein Chef hat keine Allmacht. Und andere Leute auch nicht.

Superhelden sind Vorbilder für Kinder und eben weil sie fiktiv sind ist es hier so interessant zu beobachten.

Ja, kleine Kinder wundern sich auch nicht, warum in Animations-oder Trickfilmen selbst nach tiefen Abstürzen oder Explosionen ihre "Helden" unbeschadet sind. Sie wissen es halt noch nicht besser. Große Kinder hingegen sehen darin nur noch seichte Unterhaltung.

Und was die mediale Berieselung angeht: Wer auf Sendungen wie "Germanys next hirnloses Klappergestell" reinfällt, ist selbst schuld! Jedem Menschen wurde im Kopf ein Gehirn gegeben. Ab und zu mal einschalten und selbst nachdenken würde so manchem Mitmenschen sehr gut tun! Dann gäbe es auch nicht so viele Lemminge, die jeden gezeigten Scheizz oder "Trend" nachrennen und/oder mitmachen!

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@Nashota

Wie wäre es, wenn du dich einfach hinsetzt und nachdenkst, ehe du hier irgendetwas kommentierst?

Schon alleine meine Antwort besteht auf den Hinweis auf das Klischeedenken. Das Wort Klischee wird nur der- oder diejenige verwenden, der sich Klischees bewusst ist. Andere werden sagen, dass Männer nicht so emotional wie Frauen sind. 

Auf den Hinweis, dass der erste Schritt der Klischeebekämpfung die Erkenntnis selbiger ist habe ich auch schon früher geschrieben. 

Ich bin es leid mich hier ständig wiederholen zu müssen.  

Du ignorierst zudem auch psychologische Vorgänge, wie die Prägung von Denkstrukturen. Die Übernahme von dem, was wir hören auf das was wir denken. Die kleinen anerzogenen Dinge, die ein gewisses Geschlechterklischee untermauern und sehr schwer zu brechen sind. 

Du machst das alles nicht und daher ist jetzt die Gesellschaft von den Klischees gerettet!

Wenn ich aus meinem Geschlechterklischee ausbrechen würde, würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit von Hartz IV leben. Das will ich nicht.  

Ein Karriereberater hat Frauen auch mal nicht dazu geraten sich wie Männer zu verhalten. Das ist kontraproduktiv. Frauen müssen von der Gesellschaft akzeptierte Wege gehen. 

Was deine Leugnung von den Einfluss der Medien auf die Gesellschaft betrifft, kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht nur im Fall von Germanys next  Topmodel gab es eine Studie, die den Einfluss dokumentierte, a gab es auch noch andere zu anderen Sendungen. 

Interessant ist übrigens eine Studie zu den seichtesten der seichten Fernsehformats, den Trashfilmen, den ich dir nach deiner abfälligen Äußerungen nicht vorenthalten will: Trashfilme-Gucker haben im Durchschnitt einen hohen IQ. 

Zudem ist die Beurteilung anhand eines Kriteriums immer gefährlich und kann Klischeedenken überführen. Ich hoffe nicht, dass du für Kinder jeden Zeichentrick und jede Animation sehen lässt. Elfenlied halte ich nicht für Kinder geeignet. Aber schon interessant wie du von Superhelden-Kinofilme auf Zeichentrickserien kommst. Die Superheldenfilme im Kini waren meines Wissens nach nie gezeichnet. 

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@catchan

Ich kann nichts dafür, wenn du Antworten nicht verstehst, hm? Keiner hat je in Abrede gestellt, dass es Klischeedenken und Vorurteile gibt. Deshalb muss man trotzdem nicht auf die Knie sinken und sich jedem Klischee oder Vorurteil ergeben. Das ist die Erkenntnis!

Und was ignorierst du denn bitte alles? Sicher gibt es anerzogene, vorgelebte, gehörte und gesehene Dinge. Hat auch nie einer bestritten. Und trotzdem kann man auch hier wieder seinen eigenen Schnitt machen. Keiner hat gesagt, dass es leicht ist. Aber es ist auch nicht unmöglich!

Frauen müssen gar nichts, schon gar nicht die Wege gehen, die andere vor ihnen schon runtergetrampelt haben! Jeder Frau steht es frei, eigene Wege zu gehen. Da können Karriereberater sagen, was sie wollen. Frau muss nicht mal Kinder bekommen, wenn sie das nicht will! Da kann die Gesellschaft was vorgeben, wie sie will und was sie will.

Ich habe nichts geleugnet. Ich sagte nur, wer sich diesen Schrott ala GNTM reinzieht und dann auch noch glaubt, das wäre die reale Welt und man müsse so abgewrackt aussehen als Mädel oder Frau, dann sage ich dazu nur "Gute Nacht Deutschland!"

Würden sie im Fernsehen mal zeigen, dass der neueste Schrei wäre, von einem Hochhaus zu springen, würden auch bloß die Hirnlosen hinterherspringen. Alle anderen lassen sich davon nicht beeinflussen!

Und was die Superhelden-Filme angeht: Solche Filme gibt es auch als Animations-und Trickfilme. Zum Beispiel "Die Unglaublichen", der lief auch im Kino. Es muss nicht Superman sein oder Spiderman oder was weiß ich, wie sie alle heißen.

Solche Filme sind vielleicht ganz unterhaltsam, wer sowas mag. Und ja, sie bedienen jede Menge Klischees. Immer stark., immer zur Stelle, keiner kann ihnen was anhaben. Aber man weiß doch, dass es nur Filme sind und nicht die allumfassende Realität.

Und darum geht es bei Klischees. Bestehendes Denken über gewisse Dinge hat sich nur eingebürgert, weil von einigen auf alle hochgerechnet wird.

Es ist aber nicht jede Blondine doof wie Weißbrot, nicht jeder Kevin und nicht jede Jaqueline entstammen einer HartzIV-Familie, nicht jede Frau, die erfolgreich im Beruf ist, hat sich hochgeschlafen und ein Mann, der mit Begeisterung den Kinderwagen schiebt oder den Hausmann gibt, ist auch kein Weichei. 

Und das ist er auch nicht, wenn er mal weint, völlig am Boden ist oder anderweitig mal Gefühle zeigt!

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@Nashota

Mal abgesehen bin ich nicht die Einzige, deren Antwort und Kommentare du hier nicht verstehst, wenn ich hier so durchscrolle. Das ist dir auch schon von anderen gesagt worden.

Du bist auf eine weitere gesellschaftliche Lüge hereingefallen, die wir hierzulande haben. Die, wenn ich nur will, kann ich alles schaffen, und wer es nicht schafft, ist selber Schuld.

Ist dir gar nicht aufgefallen, dass du nur die Antworten angegangen bist, die darauf hinweisen, dass wir ein Klischeedenken haben und nicht diejenigen, die tatsächlich in diesem Denken leben?

Willst du wirklich nicht verstehen, dass es keinen Schalter gibt, mit denen man anerzogene Denkstrukturen und Verhaltensweisen einfach umlegen kann?

Dass ich nach Umlegen des Schalters einfach dazu imstande bin auf das nicht mehr zu hören, was in diese Richtung geht.

So funktioniert die menschliche Psyche nicht. Es ist ein Prozess und es ist harte Arbeit. Niemand kann sagen, dass er wirklich darüber steht. Auch du nicht.

Du wirkst mit deiner Argumenationsweise sehr arrogant.

Schön zu wissen, dass für dich alles so leicht ist, aber für andere ist es eben nicht. Die tun sich schwerer, haben ein anderes Umfeld, das das Durchbrechen erschwert. Andere Menschen sind wirklich benachteiligt, wenn sie mit den Klischees durchgängig brechen. Mal abgesehen davon, dass es bedeutet jede Menge Kraft darauf aufzuwenden bei den ganzen Sprüchen, die dann kommen, auf Durchzug zu schalten.

Oder die Art wie du über Unterhaltungssendungen sprichst. Die Hirnlosen.... Es ist kein großes Geheimnis, dass man in seiner Jugend leichter beeinflussbar ist, dass vor allem Teenies davon betroffen sind. Jetzt rate mal wer sich diese Sendung hauptsächlich ansieht: ja.... Teenies! Das ist keine Frage der Intelligenz. Da von Hirnlosen zu sprechen ist beleidigend.

Und bei deiner Aussage zu den Superheldenfilmen bist du selbst in die Klischeefalle getappt und zwar mit einer gehörien Portion Anlauf. Beispielsweise hatte der letzte Captain-America-Film die Frage aufgeworfen wer die Kontrolleure kontrolliert. Die X-Men-Filme handeln durchgehend davon wie man mit Menschen umgeht, die anders sind als einen selbst. Unterhaltsam ja, aber mit ernsten Unterton.

Und nein, Animationsfilme zählen nicht wirklich zu dem Superheldengenre. Dazu zählen in erster Linie die DC- und Marvelfilme. Animationsfilme sind inzwischen ein eigenes Genre geworden und sollte auch von den Zeichentrickserien im Fernsehen getrennt werden.

Aber auch wenn man das Superheldengenre beiseite lässt, unsere ganze Medienwelt spiegelt dieses Klischeedenken wider. Die Musikbranche, die Werbung, die Filme... Es zieht sich durch wie ein roter Faden.

Und ja diese Medienwelt beeinflusst uns. Das haben Studien inzischen nachgewiesen. Auch wenn wir es nicht merken.

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Weiss nicht ,denke stimmt so nicht, habe eher die Erfahrung gemacht ,dass Frauen immer das außergewöhnliche beim Mann suchen ,wie Schönlinge, extravagante Typen , ggf der Reitzen des schlechten Rufes , interessanter Beruf und genau diese sind so ,andere werden von Frauen kaum beachtet .

Was ist denn der Nutzen, wenn es keine Liebe ist? Was für einen Wert hat denn Sex, der nicht intensiv und innig ist?

So wie du es schreibst, würden die Männer ihrem eigenen Unglück hinter her jagen.

Ich behaupte, dass Männer auch lieben, nur im Schnitt auf einer anderen Art als Frauen.

Oder den Frauen kommt es nur so vor. Weil sie sich oft nicht die Zeit nehmen und die Mühe machen, hinter die oft nur papierdünne Fassade zu schauen...

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Warum sind Männer so emotionslos?

Hast ja schon super Antworten erhalten, die dich sicherlich weiter bringen.

Ich möchte noch hinzufügen, dass Männer schon mal, übrigens von Frauen, entsprechend erzogen werden:

  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz
  • Ein Junge / Mann weint nicht
  • In Jungen werden die größten Erwartungen gesetzt

Männer haben deutlich weniger Sozialkontakte als Frauen. Oftmals ziehen sie sich aus Scham zurück. Scham und Angst, weil sie bestimmten Erwartungen nicht gerecht werden konnten. Sie stehen also oft sehr unter Druck. Dazu kommt auch gerne mal das Gefühl der Ausweglosigkeit dazu.

Jede Menge Erwartungen und Hoffnungen ruhen auf ihnen, so entsteht in ihnen auch der Wunsch, sich dieser Erwartung würdig zu erweisen und den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Der nächste Schritt führt in die Enttäuschung oder Frustration, die die Jungen in der Regel ziemlich unvorbereitet trifft. Daraus entsteht Scham, die man(n) allerdings keinesfalls zeigen darf. Das Ergebnis ist nicht selten Einsamkeit.

Jungen lernen so, sich ihrer eigenen Gefühle zu schämen und sie niederzumachen, sie zu unterdrücken, auch wenn sie noch so sehr nach außen drängen.

Aber der so innerlich entstehende "Überdruck-Kochtopf" neigt zur Ex- oder Implosion.
Im ersten Fall werden sich irgendwann Wut und Zorn als Gewalt gegen die Welt richten, im zweiten gegen einen selbst bis zum Suizid. Also das wären dann die Extreme, die natürlich nicht immer stattfinden. Aber nur mal um die Auswirkungen auch noch aufzuzeigen.

Die Enttäuschung, die Jungen und Männer erleben, entspricht der, die sie selbst mit und in ihren Aktionen und Handlungen auslösen.

Auch Frauen ist reine selbstlose Liebe fremd.
Gegenüber ihren Kindern allerdings können sie durchaus mal bedingungslose Liebe kennen und auch geben lernen.

Und ist es nicht so, dass eben gerade Frauen, Männer in Jammerlappen und Heulsuse diffamieren, die Emotionen haben und Gefühle zeigen?

Warum wohl ziehst du gerade immer so Männer an? Warum gefallen sie dir gar so gut? Was alles hat dies eigentlich mit dir zu tun?

Wir Frauen haben an allem wohl einen größeren Anteil, als uns bewusst und lieb ist.  ;-)

Du sprichst mir aus der Seele. Ich hätte es nicht besser beschreiben könne. 

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Ich möchte noch hinzufügen, dass Männer schon mal, übrigens von Frauen, entsprechend erzogen werden:

Ein Indianer kennt keinen Schmerz

Ein Junge / Mann weint nicht

In Jungen werden die größten Erwartungen gesetzt

Ach? Und Männer erziehen wohl nicht?

Was glaubst du, wieviele Männer die Krise bekommen, wenn ihre Söhne mal einen Puppenwagen schieben oder kein Fußball spielen wollen, sondern lieber ein kreatives Hobby haben oder reiten oder tanzen lernen oder mal einen frauentypischen Beruf wie Kindergartenerzieher, Florist oder Frisör lernen?

Und nein, es sind nicht alle schwul deshalb.

Erziehung spielt sicher mit rein. Aber jeder Mensch hat irgendwo auch einen eigenen Kopf. Ab und zu mal benutzen würde auch nicht schaden. Dann könnte Mann nämlich sagen, dass er sich so verhält, wie er es für gut befindet, egal, wie er erzogen oder was ihm eingetrichtert wurde.

Ist vielleicht nicht einfach. Aber auch nicht unmöglich.

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@Nashota

@Nashota

Ich habe eine eigene Meinung darüber.
Ich darf hier Antworten, wie ich es für richtig halte.

Könntest du das bitte mal akzeptieren?
Und dann bitte deine nervigen Kommentare einfach bleiben lassen und dies alles einfach in deine Antwort packen.

Ich habe es echt satt, dass du mir ständig meine Antworten mit deinem blöden Geschwafel da vollsülzt.

Schaffst du das bitte bald ja, mir meine eigenen Antworten einfach zu lassen. Du schreibst ne eigene und gut.

Lerne endlich damit umzugehen, dass Menschen verschiedene Ansichten und Meinungen haben und aus verschiedenen Perspektiven heraus schreiben.
Hier muss auch nicht zwingend nur ein Antworter das alleinige Recht haben. Darf auch gerne sein, dass viele zusammen recht haben.
Das musst du nicht ständig kommentieren, ganz so, als wäre es verbesserungswürdig.

Hör' endlich auf damit!

Du hast viele Probleme damit. Wissen wir alle mittlerweile, jammerst ja viel genug rum.
Jetzt musst du halt mal konkret dann Lösungen für dich finden, aber bitte nicht so und nicht über mich.

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@Sonja66

Wenn du nur Frauen für die Erziehung verantwortlich machen willst, dann springe ich da in die Pfütze, auch wenn es dich nervt!

Und was du Jammereien nennst, sind immer noch Realitäten. Aber gewisse Leute schnallen das nicht, weil sie mit Scheuklappen durchs Leben laufen oder in ihrer Blase leben, wo es keine derartigen Dinge gibt.

Lebe damit, dass es nicht so ist! Und dass man auch in anderen Kommentaren was schreiben darf! Ansonsten zeige mir entsprechende Vorschrift!

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@Nashota

Du sollst nicht nach irgendwelchen Vorschriften handeln, sondern dein eigenes Hirn mal einschalten.

Wenn ich hier von der Verantwortung der Frauen zu diesem Thema mal schreibe, dann schließe ich noch lange nicht die der Männer komplett aus, nur weil ich diese nicht aufführe. Das findet nur in deiner eingeschränkten Wahrnehmung statt, nicht aber in Wirklichkeit.
Es ging hier in dieser Frage nun mal um die Emotionen der Männer und ich beantwortete diese Frage aus dieser einen Sicht heraus. Andere aus einer anderen. Das ist ja das wertvolle Gut hier!!!!

Und es ist sicherlich nicht verboten, nur aus einer Sicht zu antworten, denn wohl niemand könnte alle erdenklichen Sichtweisen in nur einer Antwort zusammenfügen. Das macht hier keiner, auch du nicht.
Deshalb sind wir hier viele, die jeweils aus verschiedenen Sichtweisen und Erfahrungswerten schöpfen und schreiben.

Keine Antwort bei keiner Frage muss alleinig alles Sichtweisen aufführen.
Keine Antwort auf keine Frage muss Vollständigkeit für sich alleine haben. Das ist hier auch gar nicht üblich. Jeder darf einfach aus seiner Sicht heraus die Dinge beschreiben.
Alles zusammen dann, alle Antworten zusammen dann ergeben einen hoffentlich wertvollen und anregenden Schatz für den Fragesteller.

Also was willst du eigentlich noch?
Das bist schon du, die mit Scheuklappen durch's Leben läuft, oder warum muss man dir solch Selbstverständlichkeiten eigentlich erklären?
Schau nur du bei dir selbst, wann und wo immer du Scheuklappen trägst, damit hast du viel genug zu tun und kannst mich hier entlasten.

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@Sonja66

Dann schreibe es nicht so, "Ich möchte noch hinzufügen, dass Männer schon mal, übrigens von Frauen, entsprechend erzogen werden"

Das stimmt so nicht und deshalb wende ich da auch etwas ein.

Die Emotionen der Männer werden nicht nur durch die mütterliche Erziehung geprägt, sondern auch durch die väterliche.

Dass du darauf anspringst, ist aber schön! ;-)) Zumindest kurzzeitig hilft Scheuklappen wegziehen.

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@Nashota

Du liest meine Worte falsch und interpretierst einfach was rein, was gar nicht da ist.

Wenn ich schreibe, dass Männer schon mal entsprechend so erzogen werden, dann heißt dies ja längst schon, dass ich damit sagen will, dass es nicht zwingend ständig so ist. Das wissen wir doch alle. Das muss man doch nicht jedes mal so genau erklären, wie dir heute. Du führst dich hier auf, wie ein kleines bockiges Kind und machst dich einfach nur lächerlich. Du lässt dir hier so Selbstverständlichkeiten erklären, um die es in Wirklichkeit aber doch gar nicht geht.

Du bauscht Nebensächlichkeiten auf. Für was? Wozu dient das alles. Damit du endlich mal etwas verstehen kannst? Musst du dich immer so in den Vordergrund stellen?

Es stimmt sehr wohl, dass Männer schon mal von Frauen so erzogen werden. Dies passiert viel zu oft.
Genau, ich hab es extra so hingeschrieben und du hast dies überlesen, weil du von allem emotional total betroffen bist, immer nur die Schuld an anderen suchst, aber die deinen eigenen Anteil an allem erkennen willst.

Ich schreibe hier ausschließlich von den Prägungen mütterlicher Erziehung und sonst nichts. Ob dir das nun passt oder nicht. Und ich will schreiben können, ohne dass du hier unnütze und absolut sinnfreie und nicht hilfreiche Kommentare dazu abgibst.

Das alles hilft dem Fragesteller null.
Aber das stört dich nicht. Dazu bist du einfach zu egoistisch.
Hauptsache du hast deinen Müll abladen können.
Was Andere dazu sagen, ist dir scheißegal. Ob das hilfreich ist oder nicht, ist dir scheißegal. Hauptsache du.....

Ja, hoffentlich hat es dir nun endlich deine Scheuklappen weggezogen, sodass du mir in Zukunft endlich meine verdiente Ruhe von dir gibst.

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Schade, dass du überwiegend solche Erfahrungen gemacht hast, denn ich bin männlich und kann mich in den von dir beschriebenen Punkten überhaupt nicht finden.

Es ist einfach sehr individuell und hängt auch von der Prägung des jeweiligen Manns ab (wie wurde er erzogen, welche Vorbilde hatte er...). Andererseits ist es ja schon zu spüren, dass Männer in der Gesellschaft gerne als stark, mutig, tapfer... gesehen werden (andere Vorurteile gibt es über Frauen).

Ich persönlich glaube nicht an solche geschlechtsgebundenen Merkmale.Aber vielleicht kennst du überwiegend Männer, die so erzogen wurden, dass sie keine Gefühle zeigen sollen oder nur minimal? Bzw. Sex als zu erledigende Sache behandelt wurde, die weder romantisch noch sonst wie sein darf? Sondern der Mann sich zu beweisen hat?

Das wäre vielleicht eine Antwort?

Das männliche Gehirn bzw die Bereiche, die emotional angesprochen werden sind anders, als die der Frauen. Was ua zur Folge hat, dass auch Gefühle anders ' erlebt, gelebt' und empfunden werden.

Allerdings scheinen deine Erfahrung in Kategorie 'Mann' sehr einseitig zu sein- ganz unabhängig von deren 'Denkprozessor' hm? ^^

Denk nicht in deinem beschränkten Feld und schau öfter mal über den Tellerand, wenn du selbst (noch) nicht das Glück hattest, ein deinen Wünschen entsprechendes Pendant gefunden zu haben.

Und vor allem scher nicht alle über einen Kamm, wenn du selbst schlechte Erfahrungen gemacht hast, dann liegt es evt auch an deinen Suchmodi.

Wir Frauen sind auch nicht 'besser' wie der gemeine Mann. xD

Der Mensch ist ein Individuum und soll(te) als solches auch betrachtet werden.

Frauen auszunehmen sollte echt Ausbildungsberuf sein. Die Seite liest sich wie ein QVC Angebot, in der mikrowellen-gereinigte Steine für 75€ das Stück angeboten werden, welcher einem Tandra Energien zufließen lässt und es muss ja stimmen, denn das Horskop sagt "Ich bin ein warmherziger Mensch" und das trifft ja wohl nur auf mich als Wassermann zu. :D

Mein Lieblingssatz auf der Seite:

"

Wenn du persönlich mit mir über deine ganz individuelle Situation sprechen möchtest, kannst du hier eine persönliche Beratung mit mir anfordern.

Beratung: 1.000 Euro pro Stunde"

Whaaaaaaaaaat? :D

Krass, ist mir nicht aufgefallen :D

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Ich habe den falschen Job...

danke das du den Link so gewissenhaft überprüft hast und mir damit das Lachen ins Gesicht gezaubert hast!

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Für 1000 Euro steht der Herr nicht auf....ich zitiere mal:

Mindestbuchung: ab 3 Stunden 

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@zippo1970

Ja dieser Link ist eine wahre Fundgrube an schönen Zitaten.

Falls eine Beratung vor Ort gewünscht wird:

Balearen, Teneriffa, Spanien, Südfrankreich. Oder nach Absprache.

Die Beratung läuft wohl sehr gut, wenn dort Häuser stehen. Oder er lässt sich immer einladen und das sich Ziele die ihn gerade Ansprechen.... 

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@ValentinDupree

Tja....nicht schlecht....die Geschäfte laufen wohl ganz gut....da haben wir alle wohl den falschen Job..... ;-)

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Ach, daher weht der Wind! Danke, ich klicke immer keine Links an, deshalb war mir das entgangen! Tausend Dank für die Info!!!

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Hallo,

ich denke schon, dass viele Männer Gefühle haben. Allerdings wird es Jungs und Männern eher aberzogen, ihre Gefühle zu zeigen, als anderen. Die Aussage "Echte Männer weinen nicht" ist ein gutes Beispiel dafür.

Bei mir geht es nur um die Fortpflanzung: Wenn ich eine Frau sehe, dann stoße ich meinen Paarungsschrei aus und renne auf sie los, kurz vor dem Zusammenprall bleibe ich dann stehen und mache meinen Paarungstanz: Dabei natürlich die Muskeln spielen lassen und so.

Nach dem Verkehr geht es auf zum nächsten gebärdefreudigen Weibchen, die Kinder anderer Männchen werden selbstverständlich verspeist.

Mal ernsthaft, was sollen diese Vorurteile? Ich meine, der logische Menschenverstand sagt doch schon, dass dies so nicht stimmen kann.

Es gibt solche und solche: Wenn du solche Männer kennenlernst, dann liegt das an dir, aber das kann man doch nicht der Männerwelt vorwerfen.

Selbst bei 90% wären es wie viele Männer? Also ich weiß ja nicht...

Also mal davon abgesehen, das Du offensichtlich den falschen Männertyp nimmst, so ist es pauschal nicht so, das Männer gefühllos sind. aber Männer drücken ihre Gefühle oft anders aus als Frauen. Was nicht zuletzt daraus resultiert, das auch heute noch beide Geschlechter von einem Mann erwarten, das er stark, selbstbewusst und unabhängig sein muss. Das offene zeigen von gefühlen wird als Schäwche betrachtet und nach meiner Erfahrung stehen Frauen da überhaupt nicht drauf.

Also Folge davon unterdrücken Männer ihre Gefühle oft und wenn man das lange genug macht, dann verlernt man sich fallen zu lassen.

Der Umstand das Du die Männer so wahr nimmst und keinen gefunden hast der noch in der Lage ist sich fallen zu lassen, zeigt mir, das auch du zu den Frauen gehörst, die "Alphas" wollen. Aber diejenigen Männer die auch Gefühle zeigen sind meisten eher unten in der Hackordnung zu finden.

Wenn Du einen Mann willst, der Gefühle zeigt, dann solltest Du vielleicht mal Dein eigenes Beuteschema überdenken und woanders nach einem passenden Partner suchen. Denn solange Du Dir solche suchst die sich profilieren wollen, wirst Du nicht auf einen treffen, der auch eine sanfte Seite hat. Jede frau die glaubt sie wäre die einzige bei der solche Typen schwach werden macht sich selber was vor und wird damit zur leichten Beute für Typen die wirklich nur Sex wollen.

Anständige Männer sind meistens unscheinbar und stechen nicht aus der Masse hervor. Aber dafür kannst Du Dich auf sie verlassen wenn es notwendig ist und Du kannst ein Leben lan mit ihnen zusammen sein.

Lass Dir das mal durch den Kopf gehen. Meiner Erfahrung nach funktioniert die Welt nämlich genau so, auch wenn die Menschen immer behaupten gerade bei ihnen wäre alles anders.

Ich hoffe ich konnte Dir damit ein wenig weiter helfen.

LG

Es hat gar nichts mit "falscher Männertyp" zu tun, den "man sich nimmt".

Dieses Verhalten zieht sich durch jedes Alter und jede gesellschaftliche Schicht. Sprich vom Hausmeister bis zum großen Boss.

Es ist die persönliche Haltung jedes einzelnen Mannes, wie er sich zeigt und gibt.

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@Nashota

Wow, du kennt mich ja besser als Ich mich selbst. Du ein Magier, stimmst?

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@DesertRock

Für diese Feststellung braucht man kein Magier sein. Und von dir war auch gar nicht die Rede. Wie gesagt: Lerne zu verstehen, was du liest.

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@Nashota

Da muss ich ja in meinem Leben nur "Glück" gehabt haben... Ich habe nämlich noch nicht einen gefühlslosen, "kalten" Mann getroffen. Im Gegenteil. Manche sind etwas zurückhaltend, wenn es darum geht, die Gefühle jemand anderem mitzuteilen, aber auch das gibt sich schnell. Sehr viele hingegen sind unglaublich leicht zu erschüttern, schnell aus der Fassung zu bringen und seelisch nicht gerade das, was ich als stabil bezeichnen würde.

Aber ich kann natürlich nur aus meinem 53-jährigen Leben berichten und von den Männern aus meinem Bekannten- und Freundeskreis.

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@Nashota

Der Männertypus hat weder etwas mit dem Alter, noch mit dem Beruf oder der gesellschaftlichen Schicht zu tun. Es gibt in jeder Position Männer, die sich hervorheben wollen und sich über andere stellen. Und diese Männer sehen sich selbst auch als Alphas. Egal welchen Status sie haben. Und Fakt ist, das sich sehr viele Frauen davon blenden lassen und glauben sie wären die Eine, für die sich diese Männer ändern würden. Das Ende vom Lied sind solche Fragen wie die der jetzigen Fragestellerin.

Die wirklich guten Männer sind in der Regel weder laut noch versuchen sie sich hervor zu heben. Und deswegen werden sie von Frauen meistens ignoriert, oder nur als "guter Freund" angesehen.

Und es spielt keine Rolle woher man kommt, oder wer man wirtschaftlich ist, oder welches Alter man hat. Dieses Phänomen gibt es überall.

Also ist meine Aussage über den falschen Männertypus schon stimmig. Das Frauen sowas nicht gerne hören, ist mir klar. Aber ich versuche analytisch zu helfen und nicht indem ich etwas schreibe von dem ich glaube das die Leute es hören wollen. ;P

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@Nashota

"Es ist die persönliche Haltung jedes einzelnen Mannes, wie er sich zeigt und gibt."

Du redest davon, dass das die Haltung eines jeden Mannes ist. Dementsprechend nimmst du dir raus jeden Mann der Welt zu kennen. Spezieller sagst du ihm, dass du ihn besser kennst, als er sich selbst.

"Lerne zu verstehen, was du liest."

Lerne zu schreiben ;)

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@Etter

Der Nächste, der nichts versteht, was er liest. ;-))

Lies im Zusammenhang, dann geht es vielleicht leichter, hm?

Nirgends steht auch nur im Ansatz das, was du interpretierst bzw. unterstellst.

1
@MorsElthrai

Es gibt in jeder Position Männer, die sich hervorheben wollen und sich über andere stellen.

Ja. Und was bedeutet "in jeder Position"?, hm? Mit meinen Worten " .......jede gesellschaftliche Schicht. Sprich vom Hausmeister bis zum großen Boss." Und das auch in jedem Alter.

Weiter.........

Warum sollten sich "sehr viele" Frauen blenden lassen? Sehr viele Frauen verdienen ihr eigenes Geld und sind durch eigenen beruflichen Erfolg und Ehrgeiz selbst Boss und damit ".Alpha´s".

Es sind also nur wenige Frauen, die sich vom Status eines Mannes angezogen fühlen.

Die wirklich guten Männer sind in der Regel schon vergeben oder schwul. ;-)) Und der Rest entweder zu jung oder zu alt.

Wem man gegenübersteht, weiß man erst, wenn man etwas Zeit mit ihm verbracht hat. Nur wer sich von der ersten Minute als Vollproll oder anderweitig äußerlich als nicht zumutbar zu erkennen gibt, fällt sofort aus der Wertung.

1
@Nashota

"Der Nächste, der nichts versteht, was er liest. ;-))"

Weiterhin nur langweilige Anschuldigungen.

1
@Nashota

WARUM sich sehr viele Frauen blenden lassen weiss ich nicht. Das können nur Frauen beantworten. Ich beobachte und erlebe nur, DAS es so passiert. Und erstaunlicherweise sind das ebenso Frauen die eigentlich selbstständig sind, sowie Frauen die nur auf den Status achten.

Ich hab die Regeln ja nicht gemacht, ich beobachte und analysiere sie nur.

Übrigens kenne ich mehrere ", wie du sagst "gute Männer" die weder vergeben noch schwul sind.

Über das zu Jung, oder zu alt kann ich keine Aussage treffen, weil ich nicht weiss wie alt Du bist. Und da es gegen die Etikette ist eine Dame danach zu fragen, frage ich auch nicht. ;P

1
@MorsElthrai

Ich beobachte auch und kann deine Analysen so nicht bestätigen. Kommt aber mitunter auch auf die Region an, kann ja auch sein. Das gilt ja auch für die Auswahl an zumindest sich offiziell gebenden Singles. Eine Großstadt bietet da immer mehr Auswahl, als eine Kleinstadt. Und das, was ich da so im Mittelalter die letzten Jahre kennengelernt habe, hat keinen schimmernden Stern verdient.

Eher war und ist es ernüchternd, was sich da so als eigentlich "reife 40er-Generation" verkaufen wollte. Hätte ich so nie erwartet, wenn ich ehrlich bin.

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@Nashota

Nun, da stellt sich doch die Frage, wie unterschiedlich dann die Wahrnehmung von Männern und Frauen bei ein und der selben Begebenheit ist. Wäre man interessant zu wissen. Denn nicht nur Region und Kultur verändern ein Ergebnis dieser Analyse, sondern auch die persönliche Wahrnehmung des Analysierenden. Ich finde es interessant wie unterschiedlich zumindest schonmal bei uns beiden diese Wahrnehmung ist.

Aber eines würde mich in dem Zusammenhang schon mal interessieren. Du hast von einem schimmernden Stern verdienen gesprochen. Bitte erläutere doch, was in Deinen Augen notwendig ist, um so einen Stern zu verdienen. Ich vermute mal, das es bei der Antwort auch wieder zu einer
unterschiedlichen Wahrnehmung bei den Geschlechtern kommen wird. Daher bin ich neugierig wie sie ausfällt.

1
@MorsElthrai

Vielleicht wirst du dich wundern, aber so ein Stern könnte sich bei mir ganz einfach verdient werden: Ein Mann braucht nur die einfachsten Regeln des Umgangs miteinander zu kennen und zu leben und nicht bei sich andere Maßstäbe anzusetzen, als bei einer Frau.

Ich wünsche mir ganz einfach nur Achtung, Respekt, Begegnung auf Augenhöhe, kein Verletzen, kein Egoismus, keine Ignoranz vor den Bedürfnissen des anderen, Verantwortungsgefühl, Ehrlichkeit, keine Widersprüchlichkeit in Gefühlen und Worten, Treue und Verlässlichkeit.

Das Aussehen ist natürlich auch ein Punkt, denn man möchte sich ja auch körperlich zu einem Mann hingezogen fühlen. Naja, und ich tanze sehr gerne. Da würde ich mich auch freuen, wenn ein Mann das könnte und auch gern macht. Und wenn er keine Probleme hätte, ab und zu auch mal rumzublödeln, dann käme das meinen Wünschen schon sehr nahe.

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@Nashota

Nach Deiner Beschreibung fallen mir spontan 1-2 Leute aus meinem Bekanntenkreis ein.

Aber in einem Punkt bin ich mir absolut sicher. Du würdest sie genauso wie viele Frauen ablehnen, weil sie nicht genug sind. Selbst wenn sie bis auf das aussehen perfekt Deiner Beschreibung entsprechen würden. Denn obwohl sie nüchtern betrachtet nicht hässlich, oder schlecht aussehen, genügen sie den meist sehr hohen Ansprüchen der Damenwelt einfach nicht. Und das ist weder Fiktion, noch Theorie, das sind erfahrene Fakten.

Aber Du hast da einen interessanten Punkt angesprochen. Bitte erläutere doch mal den Punkt Widersprüchlichkeit in Gefühl und Wort. Wie genau kannst Du 100% sicher sein, das sich Gefühl und wort widersprechen? Bitte bedenke bei Deiner Überlegung auch, das Männer sehr oft Schwierigkeiten haben sich in emotionalen Fragen gut aus zu drücken. Aber als Mann würde mich die weibliche Sichtweise in dem Punkt schon interessieren. Bitte erläutere das.

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@MorsElthrai

Ohne optische Vorstellung kann ich nichts dazu sagen.

Ja, diese Schwierigkeiten im Ausdrücken sind mir durchaus bewusst, hab genug Erfahrung damit.

Widersprüchlichkeiten erklären sich ganz einfach durch nicht übereinstimmendes Verhalten. ManN kann viel über seine Gefühle erzählen. Die Praxis ist entscheidend, nicht die Theorie.

Zum Beispiel ist es leicht und schnell dahingesagt, dass eine Frau für einen Mann mehr ist, als sie denkt. Klingt ja erst mal gut. Aber wenn da nichts nachkommt, woran sie merkt, was er behauptet, ist es letztendlich nur eine hohle Phrase. Oder ganz extrem, wenn ständig vor-und zurückgerudert wird. Einmal wird das Gefühl vermittelt, dass der nächste Schritt getan wird und am nächsten Tag kommt dann wieder der Rückzug.

Von Worten allein ist noch keiner satt geworden. Wer Gefühle hat, sollte auch dazu stehen und dann auch in der Lage sein, sie zu zeigen, ohne das Gefühl, dass er sich falsch entschieden hat.

Ist da was im Herzen oder nicht? Wenn "ja", wovor hat manN da Angst? Keiner braucht 100 Liebesschwüre am Tag bringen. Einfach zeigen, was man fühlt, da vergibt sich keiner was. Das geht aber nur, wenn man auch ehrliche Gefühle hat und Worte oder ein Verhalten nicht nur dazu benutzt, jemanden etwas vorzumachen.

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@Nashota

Hm.....ok, ich verstehe was Du meinst. Allerdings möchte ich dir bei Deinen Überlegungen noch einen zusätzlichen Aspekt zeigen.

Als Mann der in diesem Punkt schon sehr viel Erfahrung sammeln musste, muss ich dir sagen, das auch die Damen dieses spiel SEHR gut beherrschen. Ich habe sehr sehr viele Frauen getroffen, die es sehr geniessen, mit den Gefühlen der Männer zu spielen, sobald diese sich auch nur den Hauch einer blöße geben. Und ich weiss das ich nicht der Einzige bin. Daher sind Männer teilweise extrem vorsichtig, wenn es darum geht sich auf eine Frau, oder die gefühle die man für eine Frau empfindet ein zu lassen. Denn auch Männer wollen ungerne verletzt werden. Und genauso wie der von der Fragestellerin angesprochene Männertyp der Frauen nur benutzen will, gibt es in nahezu gleicher Verteilung den entsprechenden Frauentyp, der Männer nur als Spielzeug ansieht. Auch wenn es dabei meist weniger um Sex, als mehr um das Spiel mit den gefühlen der Männer und mitunter auch um deren wirtschaftliche Werte geht.

Sucht man also einen "anständigen" Mann, muss man nicht nur fordern, das er offen zu seinen Gefühlen steht, man muss auch sicherstellen, das man ihm ebenfalls beweisen kann, das man es wirklich ernst meint und ihm kein "emotionales Messer" in den Rücken sticht, sobald er sich mal öffnet. Denn davon haben viele Männer Angst. Auch wenn sie es vielleicht nicht zugeben würden.

Egoistisches, verlogenes und selbstsüchtiges verhalten ist heutzutage kein exklusiv männliches Verhalten mehr. Leider wie ich sagen muss. Persönlich wäre es mir lieber wenn sich die Männer eher den moralischen Leitwerten der damaligen Frauen von Familiensinn, Treue und Ehrlichkeit angepasst hätten und nicht wie es Realität ist, die frauen den Männern in Punkto Untreue, Selbstsucht und Verlogenheit. Aber ich bin in dem Punkt wohl etwas altmodisch, da solche alten Werte für mich noch Bedeutung haben.

Jedenfalls solltest Du diesen Aspekt der heutigen Geschlechterrollen in Deine Überlegungen vielleicht mit einfliessen lassen. Was denkst Du?

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@MorsElthrai

Ist alles richtig, was du sagst. Ich weiß, dass auch Männer Angst haben, (wieder) verletzt zu werden. Aber deshalb muss trotzdem keiner, weder Mann, noch Frau!, auf immer und ewig so tun, als ob ihnen einer was Böses will.

Würde ich so unterwegs sein, könnte ich mich auch gleich eingraben lassen mit meinen Erfahrungen. Aber ich bin immer wieder so blöd und will glauben, dass es auch mal anders gehen kann.

Und da ich nach dem einfachsten Lebensmotto lebe und handle, das da heißt, "Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.", bin ich weit davon entfernt, mit zweierlei Maß zu messen. Was ich mir wünsche, das gebe ich auch. Oft zuviel.....

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@Nashota

Nun, in dem Punkt sind wir uns zumindest sehr ähnlich. Bis auf das Lebensmotto. Das lautet bei mir ein weing anders. ;)

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@Nashota

Steht in meinem Profil. ;)

Aber um es wirklich zu verstehen müsste man mehr über meine Person und meine Vergangenheit erfahren. Ein Punkt der vom Thema abweichen würde und daher nicht mehr in diese Disskusion gehört. Wenn Du es natürlich wünnscht, kannst Du mich gerne anschreiben und wir können uns darüber datailierter privat weiter unterhalten.

Ich habe die Disskusion hier nur so offen weiter geführt, damit die Fragestellerin und auch andere Leser dieser Frage Antworten unter verschiedenen Ansichtspunkten und Gedanken bekommen. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen ja für die Zukunft, wenn er oder sie vor einem ähnlichen Problem steht. Oder eröffnet dem/der ein oder anderen auch eine neue Perspektive auf die eigene Weltanschauung zu dem Thema. :)

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