Warum können Menschen Dinge einfach nicht respektieren und akzeptieren?

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9 Antworten

Zu allererst. Man muss nicht alles einfach hinnehmen. Das wäre Quark. Jeder Mensch hat eine Meinung und damit ein anderes (Welt-)Bild. 

Wir leben in Deutschland, damit kann jeder sagen was er sagen will. So lange es im Rahmen der Meinungsfreiheit bleibt, also niemanden beleidigt bzw. verletzt. (Sonst wäre das Beleidigung)

In erster Linie entsteht Intoleranz aber vermutlich aus der Angst vor dem Unbekannten. 

Ganz einfach. Der Islam. Menschen denken: 

"IS Terrorist - tötet im Namen Allahs". 

Woher soll so ein 0815 Bürger denn schon wissen, welcher Moslem nun Terrorist ist oder nicht ? Eben, gar nicht, weil er nicht dazu in der Lage ist das differenziert zu betrachten.

(Wobei man beim Islam einfach Kritik üben muss, aufgrund der Lehre, die zu 100% unserem demokratisch,freien Staat widerspricht.)

Und weil natürlich jeder die "absolute" Wahrheit besitzt, gibt in einer Diskussion auch keiner nach. Bedeutet, es wird nie eine Einigung geben, was kein Wunder darstellt. (Erlebt man auf GF ständig)

Und das ist auch der Grund weshalb die Menschheit vermutlich nicht mehr wirklich lange existieren wird. Eine Spezies die über sich selbst und ihr Umfeld nachdenken kann ist schon von vornherein zum Scheitern verurteil,weil sie sich irgendwann selbst auslöscht. (Sieht man ja ebenfalls jeden Tag)

Ganz nach dem Motto: 

Hoffen das es schnell geht, und froh sein wenn es vorbei ist. ^^



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Kommentar von LuzifersBae
15.07.2016, 14:14

Hast du schon mal den Quran gelesen? Ich rede nicht von Versen die du so ausm Internet findest, wo du nicht mal weißt ob die seriös sind oder nicht. 

Ich finde das traurig. So wie Menschen über den Islam denken. Also, als würden diese Dinge WIRKLICH im Quran stehen ... Ansichtssache natürlich, du musst den Islam nicht mögen, du musst auch nicht religiös sein oder so 

Aber zu sagen dass das zB nach Europa überhaupt nicht gehören würde ist teilweise eine Beleidigung. Und außerdem auch unlogisch da die Bibel und der Quran zu 90% fast identisch sind und viele Länder in Europa eher christlich(?) sind.  

Naja trotzdem muss ich dir in anderen Punkten recht geben, aber man sollte auch andere "Wahrheiten" akzeptieren können und versuchen zu verstehen ..

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mir wäre es so so so so unangenehm wenn ich so aufdringlich wäre mir das recht zu nehmen über wesen zu urteilen die einfach nur machen was ihr herz ihnen sagt ohne dabei jemandem zu schaden

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Kommentar von bekind
15.07.2016, 02:34

ich glaube ich würde mich dann selbst so sehr hassen dass ich am liebsten tot wäre

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Wieso mischt man sich so gerne in andere Leben ein

Menschen sind eine soziale Spezies, d.h. sie leben in Gruppen. Das ist ein elementarer evolutionärer Vorteil.

Dazu müssen sie aber erstmal (überschaubare, definierte) Gruppen bilden. Einfach zu einer Zeit, als man in kleinen Stämmen durch die leere Wildnis zog, schwieriger bei 6 Milliarden Menschen in (Groß)-Städten.

Gruppen grenzen sich voneinander ab. Das stärkt den Zusammenhalt (und die Leistungsfähigkeit) in der Gruppe (das "Wir-Gefühl"), birgt aber auch die Gefahr, auf andere Gruppen herabzublicken ("Wir" sind besser als "Die" - das wertet nicht nur die eigene Gruppe als solche auf, sondern auch die einzelnen Mitglieder der vermeintlich "besseren" Gruppe, wie man schon bei den grenzdebilsten und unsportlichsten FC-Bayern-München-Anhängern sehen kann, die sich auch als "deutscher Meister" fühlen - irgendwie ^^).

Ebenfalls durch evolutionäre Prägung haben die Menschen eine "Angst vor dem Unbekannten". Schließlich standen unsere Vorfahren nicht gerade an der Spitze der Nahrungskette. ;-) Weder besonders stark, noch besonders schnell. Je besser wir aber das Unbekannte bzw. andere Gruppen kennen lernen, desto weniger Angst haben wir.

Mit anderen Worten: Was Du beschreibst, ist eine Mischung aus unserer evolutionären Prägung, und einem Mangel an Verstand, Bildung und ggf. auch Empathie, plus eine Extraportion Ignoranz, die manche Menschen hindert, sich mit Fremden/Fremdem (möglichst gar vorurteilsfrei) zu beschäftigen.

Und wenn man, insbesondere durch die Erziehung/die Eltern, in eine Gruppe kommt, mit menschenfeindlichen Grundsätzen (egal ob Neonazis oder konservative Religöse), dann wird aus dem Übel ein Ärgernis, oder gar eine Katastrophe ...

... zumal Menschen einen psychologischen Abwehrreflex haben. Wenn etwas nicht sein "darf", dann hetzt man mitunter umso mehr dagegen, wenn man davon selbst betroffen ist (oder das glaubt). Das verschafft eben die (vermeintliche) Selbstsicherheit, auf jeden Fall zur Gruppe zu gehören, bzw. lindert ggf. eigene in der Vergangenheit erlittene Pein durch Relativierung (Stichworte z.B.: Homohasser, die selber bi- oder gar homosexuell sind, oder Erwachsene, die als Kinder unter Prügel litten, aber selber ihre Kinder schlagen, etc.).

Immerhin: Je mehr Bildung und Integration wir mitbekommen, umso geringer tragen solch negative Begleiterscheinungen auf. Da heben wir uns schon deutlich verbessert, was man nicht vergessen sollte! :-)


PS: "Unergründlich ist die Lust der keuschen Christen, sich mit Vorkommnissen unterhalb der Gürtellinie anderer Leute zu befassen." (Gerhard Henschel, Schriftsteller)

"Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe." (Dr. Alex Comfort, Arzt, Psychologe, Wissenschaftler und Schriftsteller)

"Der argwöhnische Geist beschwört seine eigenen Dämonen." (Japanisches Sprichwort)

"Glauben bedeutet, aus dem Nicht-Nachdenken eine Tugend zu machen. Das ist nichts, worauf man stolz sein sollte." (Bill Maher, politischer Kabarettist)

"Moralische Entrüstung besteht zu 2% aus Moral, 48% aus Hemmung und 50% aus Neid." (Friedrich Nietzsche, Philosoph)

"Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riss hat, oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind." (Demosthenes, Redner)

"Der gesunde Menschenverstand ist nicht mehr als eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat." (Albert Einstein, Physiker)

"Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung." (Max Pallenberg, Komiker)

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Kommentar von Libertinaer
15.07.2016, 13:16

Fortsetzung:

"Was dem Herzen widerstrebt, lässt der Kopf nicht hinein." (Arthur Schopenhauer, Philosoph)

"Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben." (Oliver Hassencamp, Schriftsteller und Kabarettist)

"Glaube, ohne zu hinterfragen, was immer erwachsene Bezugspersonen dir sagen. Religionsführer sind sich der Verletzbarkeit der kindlichen Gehirne voll bewusst und der Wichtigkeit, sie möglichst früh zu indoktrinieren. Unsere psychischen Dispositionen machen uns für Religion anfällig wie der Lichtkompass Motten für ihren Todesflug." (Richard Dawkins, Evolutionsbiologe

"Wenn ich den Glauben eines Menschen mit 8 oder 9 Jahren habe, habe ich ihn für den Rest seines Lebens.

Je früher ich damit anfange, jemandem einzuimpfen, was er glauben soll, umso eher bleibt er dem für den Rest seines Lebens treu.

Auch wenn er mal abgleitet, irgendwann kehrt er zurück. 

Und wenn es zu emotionalen Entscheidungen kommt, wie: wen heirate ich, wen wähle ich, dann wird religöser Glaube mächtig." (Dr. Michael Persinger, Neurologe)


"Religionen sind die komplexen Systeme des Aberglaubens. Sie machen sich lediglich die Neigung der Menschen zunutze, die Welt intuitiv zu erklären, bieten ein Mindestmaß an Gewissheit, wo keine letzte Gewissheit zu haben ist und reduzieren existentiellen Streß und Angst."
(nach Bruce Hood, Psychologe)

Merke: "Wenn einem ein Leben lang gesagt wurde, dass die Dinge so sind, wie es einem gesagt wird, dann ist es eine große Sache zu denken, dass man es auch anders machen könnte." (unbekannt)

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Generell weil viele Menschen Angst vor vielem haben, was ihnen fremd ist.

Das ganze könnte gut noch ein Schutzreflex aus alten Zeiten sein (etwas kam einem seltsam vor -> potentielle Gefahr).

Ansonsten ist es ne ganz nette Art sein Ego zu füttern. Frei nach dem Motto: Ich bin ja was besseres.

Ansonsten ein kleiner Seitenhieb: Du tust nicht wirklich was anderes in den Kommentaren ;)

Jetzt denk mal drüber nach aus welchem der beiden Gründe. Schätzungsweise würde ich 2. tippen ^^.

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Kommentar von LuzifersBae
15.07.2016, 03:05

Was schreibe ich denn in den Kommentaren, haha? 

Ist es also ein Vorurteil und nur eine hasserfüllte 'Meinung' (eher Fakt), wenn ich sage das der Fleischkonsum unsere Erde UND uns zerstört? Wenn ich sage das die aus IS keine Muslims sind, da ich selbst Muslim bin und es als eine Beleidigung auffasse? Das man nicht mit Vorurteilen rangehen soll? 

Genau DAS meine ich. Wie auch @fernandoHuart es beschrieben hat, solange gewisse Menschen mit Fakten konfrontiert werden laufen sie davon. Oder verzweifeln schon förmlich und versuchen irgendwie Körbe zu geben oder beleidigen direkt ^^

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Weil Ignoranz permanent gefördert wird. Je mehr Doofe, desto besser. Sie sind leichter manipulierbar, stellen keine Fragen und laufen los bei jedem Startschuß.

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Kommentar von LuzifersBae
15.07.2016, 02:33

Was ich einfach nicht verstehe ist, 

Wenn man solche Menschen doch so einfach manipulieren kann, wieso kann man diese Menschen nicht mit der Wahrheit manipulieren? Sobald man die wahren Dinge zeigt, die ECHTEN guten Dinge, verzweifeln die schon förmlich und fangen an zu beleidigen. Oder tun so als wären die hochintelligent. 

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Weil diese Menschen nicht sehr Intelligent sind ! 

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Weil Vorurteile schon immer wichtig waren um zu überleben. Mittlerweile eher nicht mehr, aber ab und zu schon.

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Kommentar von LuzifersBae
15.07.2016, 02:24

Nö, für mich persönlich nicht. Vorurteile haben nie etwas gebracht. Und ich als Mensch habe nicht das Recht dazu, gegenüber einem anderen Menschen Vorurteile zu haben. Wenn ich jemanden hasse weil er schwul ist, kann der jenige mich genau so dafür hassen das ich hetero bin. Ergibt einfach 0 Sinn 

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Kommentar von fernandoHuart
15.07.2016, 02:29

Nicht ganz. Das Wichtigste zum Überleben ist der Fluchtinstinkt. Wenn das Gehirn versagt. ;-) <-

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Weil nicht alle so klug und einsichtig sind wie du. Und weil wir Menschen auch 2016 noch evoluzionären Trieben folgen.

LG ErdeUndWind

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Kommentar von LuzifersBae
15.07.2016, 02:28

Einfach so unlogisch :D das man in heutiger Zeit zB immer noch Fleisch isst obwohl es uns und unserer Erde dermaßen schadet wundert mich auch. Menschen können echt nicht von ihren Traditionen und allem loslassen. Sobald ich anfange anderen zu schaden - egal womit, höre ich damit auf. Ich verstehe einfach nicht wieso man so etwas nicht nachvollziehen kann & wieso man dafür noch beleidigt wird, lol 

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eingeschränktes bewußtsein

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